Einfach überwältigt

16.08.2017

Heute kam der Sonnenschein wieder zurück. Dadurch konnte ich nachdem der Abwasch und die Zimmer gemacht waren wieder draußen arbeiten. Ich habe ein zweites Mal die Ränder um die Fenster und Türen der Hütten gestrichen und danach noch ein Brett unter der Dachrinne des Hauses, wo ich sogar ohne Leiter herangekommen bin. Die Arbeit hat sich durch die Sonne sogar im T-Shirt erledigen lassen, sodass ich mich mal etwas wie im Sommer gefühlt habe. Nur leider kam ab und zu ganz schön starker Wind. Da ich die Arbeit fertig machen wollte, habe ich erst spät und auch nur kurz Pause machen können. Als diese vorbei war, habe ich Torild wie üblich in der Küche geholfen. Der Abwasch ging heute mal besonders schnell und ich konnte heute den Abend mal vorm Fernseher in Ruhe ausklingen lassen.

 

17.08.2017

Heute passt das Wetter zu meiner Stimmung… Regen. Wobei der Regen erst im Laufe des Tages kam. Zuerst habe ich wieder den Abwasch und das Zimmer –ja es war heute mir eins- erledigt. Danach habe ich den Müll eingesammelt, das Bad geputzt und den Müll weggefahren. Als das erledigt war, habe ich den alten Zaun von den Hühnern nach unten in den Schuppen auf der Wiese gebracht. Dann habe ich noch einige alte Baumaterialien nach dort unten gefahren. Ich habe von der Arbeit auch einige Spuren davongetragen… gaaaanz viele Kratzer und blaue Flecken. Danach hat das schlechte Wetter angefangen. Nach meiner Pause habe ich dem Tisch gedeckt und noch einige Gäste- Daten in den Computer übertragen. Auch heute war der Abwasch schnell erledigt, aber mir ist nicht nach Fernsehen zumute. Deshalb werde ich jetzt weiter mein Buch lesen und hoffen, dass ich diese Nacht, im Gegensatz zur Letzten, auch mal ein Auge zumachen kann.

 

18.08.2017

Der heutige Tag hat ganz normal begonnen aber ist bisher der Schönste seit ich hier bin. Als erstes habe ich die Zimmer gemacht, da sich Hjördis, Torilds Freundin, bereits um den Abwasch gekümmert hat. Danach habe ich in einer Hütte die Betten bezogen und eine Andere sauber gemacht. Als das erledigt war, musste ich noch die Türen zu den Zimmern putzen und dann habe ich auch schon Pause gemacht. Nach dieser habe ich dem Tisch gedeckt und bin Torild in der Küche zur Hand gegangen. Der Abend hat sich etwas in die Länge gezogen, da nicht alle Gäste auf einmal kamen, sondern nacheinander. Dies kam Torild jedoch, wie ich danach herausgefunden habe, zu Gute. Denn – nun auch der Grund für meine Freude – meine Geschwister sind mich überraschen gekommen. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und bin überwältigt gewesen, als ich auf einmal meinen Bruder in der Tür und dann auch noch meine Schwester gesehen habe. Danke dafür!






Sonnentage vorbei

13.08.2017

Heute war ein schöner Tag. Erst habe ich den Abwasch vom Frühstück erledigt und danach die Zimmer gemacht. Dann habe ich bei den Hütten die Ränder von den Fenster und Türen gestrichen. Da heute wieder wunderschöner Sonnenschein war, war ich froh draußen eine Aufgabe bekommen zu haben. Leider wehte der Wind nur sehr stark. In meiner Pause bin ich dann mal wieder spazieren gegangen. Ich wollte eine Runde um den See in der Nähe laufen. Leider gab es keinen richtigen Weg rundherum, deshalb bin ich dann einem Trampelpfad gefolgt. Dieser hat sich dann jedoch in Luft aufgelöst, sodass ich aufs grade Wohl weiter gelaufen bin. An Meincke stellen stand ich dann ganz schön Tief im Marsch, aber das hat mich nicht gestört, da ich währenddessen einem Anruf aus der Heimat bekam und dadurch bester Laune war. Als ich wieder angekommen bin, ging es weiter mit der Arbeit. Nachdem ich den Tisch gedeckt habe, habe ich noch einige Gäste- Daten in den Computer übertragen. Der Abwasch war nach dem Essen schnell erledigt und dann habe ich noch ne ganze Weile mit Torild gequatscht bis ich in mein Kämmerlein gegangen bin.

14.08.2017

Ein ganz entspannter Tag im Hakkesetstolen. Heute habe ich mal wieder zuerst mich um dem Abwasch vom Frühstück gekümmert. Danach habe ich die Verantwortung über das Café bekommen, da Torild einkaufen gefahren ist, aber es war zum Glück nicht viel los. Dadurch habe ich in der Zwischenzeit etwas sauber gemacht und dann noch Gäste- Daten in den Computer übertragen, was im Übrigen auch meine Beschäftigung am frühen Abend war. Nachdem Torild wieder gekommen ist, habe ich hier herumliegendes Material (Holz) aufs Auto geladen und auf den Lagerplatz gefahren. Da es ganz schön anstrengend war das Holz herumzutragen, habe ich mich dazu entschlossen mich in meiner Pause auszuruhen. Auch am Abend war recht wenig los, sodass ich in Ruhe abgewaschen habe und trotzdem wieder recht zeitig Feierabend machen konnte.

 

15.08.2017

Nun ist die Schönwetter- Phase vorbei. Auch heute habe ich wieder als erstes mich um den Abwasch gekümmert und danach um die Zimmer. Als ich damit fertig war, habe ich im Café und im Speiseraum Staub gesaugt. Da es geregnet hat, konnte ich meine Aufgaben draußen nicht beenden und habe dadurch mich drinnen beschäftigen müssen. Ich habe den Keller aufräumen müssen, also zumindest damit anfangen. Zuerst habe ich den Fitnessraum aufgeräumt, da dort auch alles Mögliche am Zeug herum lag. Auch die Gewichte waren im gesamten Raum verteilt. Ich spüre immer noch in meinen Armen, dass ich diese alle an einen Fleck getragen habe. Danach habe ich angefangen im ganzen Keller staubzusaugen. Als der Staubsauger dann überhitzt war habe ich Pause gemacht. Dann ging es mit Tischdecken weiter. Ich habe heute Kartoffelecken geschnippelt, den Salat gemacht und mich ums Dessert gekümmert. Nach dem Abendessen habe ich noch eine Weile mit Torild gequetscht bevor es an den Abwasch ging. Dadurch hat sich die Arbeit noch etwas in die Länge gezogen.






Die Zeit vergeht…

09.08.2017

Heute waren keine Gäste abgereist, daher hieß es nachdem das Frühstück erledigt war: Sauber machen. Ich habe das Bad mal etwas gründlicher gereinigt, dann alles durchgewischt, ein paar Fenster geputzt, Staub gesaugt und hier und da noch ein bisschen aufgeräumt. Eigentlich hätte ich draußen einiges zu erledigen, aber es hat mal wieder nur geregnet, sodass die Arbeiten dort warten müssen. Nach meiner Pause habe ich den Tisch gedeckt. Heute waren mal wieder mehrere Gäste da. Danach habe ich Gurken und Möhren in eine Maschine zum Schneiden geschmissen und dann noch Kekse gebacken. Der Abwasch wollte heute ewig nicht enden, aber da Torild mir dann mit geholfen hat, haben wir es sehr bald geschafft.

10.08.2017

Als der Abwasch von Frühstück erledigt war, habe ich mich an die Zimmer gemacht. Ich war relativ schnell fertig und habe mich nun endlich mal Rasen gemäht, was ich schon länger machen sollte. Jedoch hat mir bisher immer das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Danach bin ich in meiner Pause gegangen und bin heute mal wieder gelaufen. Diesmal habe ich die richtige Entscheidung getroffen und nicht meine Laufschuhe, sondern die Outdoorschuhe anzuziehen, weil es teilweise so sumpfig war, dass ich bis zum Knöchel in der Pampa stand. Wieder angekommen habe ich mich erstmal ausgeruht bis es wieder an die Arbeit ging. Ich habe mal wieder Salat geschnippelt, den Tisch gedeckt und dann noch ein bisschen in der Küche geholfen. Da der Tag auch noch recht lange ging, bin ich jetzt total fertig und freue mich auf mein Bett.

11.08.2017

Auch heute war wieder ein langer Tag. Den Vormittag habe ich mit Abwaschen und Zimmer machen verbracht, habe noch den Müll weggefahren und Eier abgenommen. Danach habe ich noch etwas im Café geholfen und habe danach Pause gemacht. Heute wolle ich nicht laufen, da mir immer noch die Füße von gestern wehtun. Als es weiter ging, habe ich in der Küche geholfen und den Tisch gedeckt. Heute war ich mal wieder für das Dessert zuständig und hab so viel genascht, dass ich danach nichts mehr essen konnte.

12.08.2017

Der Tag begann wie gewohnt mit dem Abwasch vom Frühstück und ging mit den Zimmern weiter. Als dies erledigt war, habe ich die Müsli- Zubehör- Gefäße aufgefüllt. Meine besondere Tagesaufgabe lautete heute: alle Check- In- Daten von allen Gästen in deinem Sommer im Computer einspeichern. Das war nur leichter gesagt als getan, denn diese Arbeit hat mich leicht aufgeregt, da man die Schrift von den meisten Leuten einfach kaum lesen konnte. Hieroglyphen wären ein Scheißdreck dagegen gewesen. Nach meiner Pause war ich wieder in der Küche beschäftigt und bin nebenbei immer mal ins Café gegangen und die Gäste abzufertigen. Heute war es mal endlich wieder ruhiger und ich war schnell mit dem Abwasch fertig. Jetzt mache ich mir nur noch einem ruhigen Abend und hoffe dass auch der Tag morgen ganz angenehm sein wird.






Fast Halbzeit

06.08.2017

Heute war endlich mal wieder ein ruhiger Tag. Nach dem Abwasch vom Frühstück konnte ich erstmal nur ein paar Zimmer machen, weil einige Gäste heute sehr lange brauchten um diese zu verlassen. Deshalb bin ich zwischendurch zur Dronninghytta gefahren um die Betten zu beziehen. Die Gäste dort haben zwar gemeint, dass die sauber gemacht haben, aber als ich angekommen bin, sah ich schon vor der Hütte dem Müll liegen und ahnte schon schlimmeres bevor ich diese betreten hatte. Als ich nach Ewigkeiten, und natürlich im Regen, das Chaos beseitigt hatte, habe ich die mittlerweile leeren Zimmer noch erledigt. Nach meiner Pause habe ich nichts gemacht, was ich nicht jeden anderen Tag auch mache. Heute Abend war es ruhig. Daher waren wir zeitig mit dem Abwasch fertig und haben danach noch Marmelade eingekocht bevor der Abend zu Ende ging.

07.08.2017

Heute habe ich nach dem Frühstück als allererstes Torilds Büro für mich und meine Erledigungen eingenommen, dass ich mein Studienplatz bekomme. Danach ging es gleich los mit der Arbeit. Ich habe den Tisch abgeräumt und Abgewaschen. Danach habe ich eine Hütte sauber gemacht, was aber unangenehm war, denn es roch sehr nach Hund und es waren auch überall Hundehaare. Als das geschafft war, habe ich noch die Zimmer sauber gemacht. Torild ist dann einkaufen gefahren und hat meinen Brief gleich mit zur Post gebracht. Also war ich ganz allein im Haus und musste das Café mit übernehmen. Und wie ich so alleine war, ist natürlich auf einmal der Strom ausgefallen. Es war stockdunkel und unheimlich still. Erst nach einer ganzen Weile kam dieser wieder zurück und zwischendurch habe ich einige Panikattacken durchlebt. Als Torild wiederkam, habe ich ihr geholfen die Einkäufe ins Haus zu tragen und bin dann in meine Pause gegangen. Danach habe ich nur etwas in der Küche herumgewerkelt und mich mit einem Gast aus Deutschland unterhalten. Während wir das Abendessen vorbereitet haben, bin ich bald erschrocken als ich aus dem Fenster geschaut habe. Es ist auf einmal dunkler geworden. Draußen waren die Wolken sehr tief und da wir relativ hoch liefen heißt das: wir waren auf einmal mitten in einer Wolke! Nach dem Abwasch war der Tag vollbracht.

08.08.2017

Der Tag heute ging ganz normal los. Erst habe ich den Tisch abgeräumt und den Abwasch erledigt und danach waren die Zimmer dran. Als das erledigt war, war es bereits ziemlich spät, da ich zwischendurch immer wieder zu den Gästen musste. Deshalb habe ich mir noch die Eier abgenommen, die Bettwäsche in den Schrank geräumt und eine Waschmaschine mit Handtüchern angesetzt. Danach habe ich mir und Torild Nudeln zum Mittag gekocht. Und es war so toll nach 5 Wochen endlich mal wieder Spagetti zu haben. In meiner Pause habe ich dann noch ein paar Wege ausgekundschaftet, da heute mal schönes Wetter war. Als diese vorbei war, durfte ich mal wieder den Fernseher in Ordnung bringen, weil mal wieder irgendwer irgendwelche Köpfe gedrückt hat. Dann bin ich durch die Gegend gelaufen und habe nach neuen Blumen für die Tische gesucht und habe dann kleine Blumenarrangements zusammengestellt. Als das geschafft war, hat mich Torild gebeten die Bilder von ihrem Handy auf ihren Computer zu laden. Heute kamen die Gäste erst sehr spät, deshalb haben wir uns auch erst spät um das Abendessen gekümmert. Ich war zuständig für den Salat und das Dressing. Der Abwasch ging schnell und war trotz des späten Essens zeitiger fertig als sonst.

Jetzt ist es genau 1M

Als ich heute ins Büro kam, hat mich Torild super- dämlich angegrinst, sodass ich nicht so ganz mir einen Reimndrauf machen konnte, was los war. Sie hatte die Rechnung vom Taxi gefunden und festgestellt, dass ich genau vor einem Monat bei ihr angekommen bin.

03.08.2017

Heute war ein ereignisloser Tag. Ich habe den Frühstückstisch abgeräumt, Abgewaschen und mich um die Zimmer gekümmert. Zwischendurch habe ich die Marmeladenschalen aufgefüllt und im Café geholfen. Heute konnte ich leider nicht die Umgebung weiter inspizieren, da es in Strömen regnete und auch immer noch tut. Abends habe ich nach dem ersten Abwasch den Tisch gedeckt und noch einzelne kleine Aufgaben erledigt, zum Beispiel die Tischdecken säubern, Kerzenwachs aus den Gläsern gekratzt und Ähnliches. Heute war der Abwasch relativ schnell erledigt, trotzdem bin ich totmüde. Aber das liegt denke ich mal an dem ewigen Regenwetter.

 

04.08.2017

So langsam habe ich die Nase voll vom Regen. Der zieht meine Läuse nämlich ganz schön in den Keller. Nachdem der Abwasch nach dem Frühstück erledigt war, habe ich die Gläser mit dem Müsli- Zeug aufgefüllt, das heißt ich habe Nasse gehackt, getrocknete Aprikosen geschnitten, etc. Danach habe ich mich an die Zimmer gemacht und als ich damit fertig war auch an die Hütten. Heute bin ich mal zur Dronninghytta gefahren statt zu laufen und es hat sich als eine sehr gute Entscheidung herausgestellt, da es auf dem Rückweg geschüttet hat. Zwischendurch bin ich auch immer wieder zur Waschmaschine und zum Trockner gegangen, um Bettzeug und Handtücher zu waschen. In der Küche lautete meine Aufgabe abwaschen, abwaschen, abwaschen. Torild hat heute neue Gläser bekommen und die galt es erstmal sauber zu machen. Ich habe noch nicht mal die Hälfte geschafft, da ich den alltäglichen Aufgaben nebenbei trotzdem noch nachgehen musste. Auch dieser Tag war mal wieder sehr lang. Torild hat mir auch heute mal endlich Bescheid gegeben, wann ich voraussichtlich mal wieder frei haben werde, aber das wird erst in 2 Wochen der Fall sein.

05.08.2017

Der Tag heute war nicht ganz so anstrengend. Wie üblich habe ich erst abgewaschen und mich danach um die Zimmer gekümmert. Danach habe ich die Bettwäsche, die ich gestern gewaschen habe, zusammengelegt. Weiter ging es mit Müll einsammeln und diesen dann auch zum Returepunkt fahren. Dort angekommen musste ich erstmal eine Weile im Auto warten, da es dos ehr geregnet hat, dass ich mich nicht dem Wetter stellen wollte. Als ich dann endlich zurückkam, habe ich noch die restlichen Gläser von gestern abgewaschen. Nachdem ich Pause gemacht habe, ging es weiter mit Essen schnippeln, das heißt ich war mal wieder für Salat und Kartoffelecken zuständig. Heute kamen auch mal alle Gäste pünktlich zum Essen, sodass Torild und ich uns mit denen unterhalten konnten. Wir hatten uns zu einem sehr gesprächigen Pärchen aus Holland gesetzt und es war sehr unterhaltsam. Der Abwasch war schnell erledigt und ich komme heute nicht all zu spät ins Bett.

Erster Monat geschafft

Der erste Monat in Geilo ist nun geschafft. Ich habe viel gelernt und bin bereits weit über mich hinausgewachsen. Die Arbeit und alles Drum und Dran macht Spaß und ich habe mich an die Einsamkeit gewöhnt. Nun bin ich gespannt, was mir die Nächten Wochen noch so bringen werden.

31.07.2017

So entspannend wie der Abend gestern aufgehört hat, hat der Tag heute begonnen. Nach dem Frühstück war nicht viel Abwasch zu erledigen. Und Zimmer mussten heute auch gar keine gemacht werden. Also habe ich mal wieder im Speisesaal Staub gesaugt. Danach habe ich Kekse und mal wieder meinen Schokokuchen gebacken. Nach meiner Pause hat sich der Tag doch noch anstrengend entwickelt. Zuerst habe ich Kaffee und Waffeln verkauft. Danach habe ich den Tisch gedeckt und auf das Essen auf dem Herd aufgepasst, damit es nicht anbrennt. Heute waren wieder viele Gäste da, sodass ich viel hin und her laufen musste. Da als ich eigentlich mit dem Aufwacht fertig war noch Leute kamen, die Abendbrot bestellt hatten, hat Torild mir trotzdem für heute frei gegeben. Andere Gäste haben heute Abend auch die Sauna benutzt. Das habe ich nach getaner Arbeit ausgenutzt und bin selbst noch einer Weile dort drin gewesen und habe den Abend entspannt ausklingen lassen.

 

01.08.2017

Der Tag begann mit dem Abräumen des Frühstückstisches und dem dazugehörigen Abwasch. Danach habe ich die Zimmer gemacht und als ich damit fertig war, war der Vormittag schon so gut wie um. Ich habe noch kleinere Arbeiten erledigt und Gästebetreuung gespielt. In meiner Pause wollte ich spazieren gehen, aber als ich ein paar hundert Meter von Haus weg war, hat es angefangen zu regnen, also bin ich zurückgekehrt. Als diese vorbei war habe ich wie immer dem Tisch gedeckt und mich dann in der Küche vertan. Ich bekomme von Tag zu Tag mehr Aufgaben in der Küche zugeteilt und fühle mich dort extrem gut aufgehoben. Nach dem Abendessen ist Torild nach Grill gefahren um einzukaufen. Ich hatte das erste Mal für eine längere Zeit die alleinige Verantwortung für ihr Haus. Ich war ganz schön lange mit dem Abwasch beschäftigt und habe noch rundherum aufgeräumt und sauber gemacht, da ich warten musste bis Torild zurück kam. Dann habe ihr noch geholfen den Einkauf auszuräumen und habe erst Schluss gehabt, als es hier bereits dunkel war.

02.08.2017

Heute war mal wieder viel los. Torild hatte zwar angekündigt, dass die erste Augusthälfe am meisten lossein wird, aber dass es so anstrengend wird, habe ich nicht gedacht. Nach dem Abwasch vom Frühstücksgeschirr habe ich wie üblich die Zimmer gemacht. Als ich damit fertig war bin ich Torild im Café zur Hand gegangen. Dort klappt es immer besser. Mittlerweile verstehe ich schon recht viele norwegische Wörter, sodass ich nicht nach jeder Bestellung diese nochmal auf Englisch abfragen muss. Auch mit den Kronen komme ich nun zurecht. Nach meiner Pause, die ich mal wieder in der wunderschönen Natur verbracht habe, habe ich den Tisch gedeckt und Salat geschnippelt. Heute kamen mal wieder einige Gäste sehr spät, sodass nicht der Abend ewig in die Länge gezogen hat bis der Abwasch endlich erledigt war.

Schon wieder ein Wochenende vorbei

28.07.2017

Heute war ein anstrengender Tag. Zum einen durch das Wetter. Mal hat’s geregnet, mal gestürmt und zwischendurch schien mal die Sonne. Als es zeitgleich geregnet hat und die Sonne schien meinte Torild, dass man in Norwegen sagt, dass da Hochzeit in der Hölle gefeiert wird. Immerhin war da ein Regenbogen zu sehen. Nachdem Zimmer und Abwasch erledigt waren, habe ich als ich die Wäschesäcke in den Keller gebracht habe, Pfützen auf dem Boden entdeckt. Niemand weiß wo die hergekommen sind, aber ich vermutet, dass es durch den vielen Regen Wasser durch ein paar kleine Rissen im den Wenden gedrückt hat. Dieses habe ich dann weggesaugt und dann gleich noch die Gelegenheit genutzt und mein Zimmer gesaugt. Für heute hatte sich auch eine größere Gruppe im Café angemeldet, sodass ich Torild mit Kaffee kochen, Waffeln backen und servieren geholfen habe. Dabei habe ich auch eine Einführung in das Kassensystem erhalten. Das ist echt kompliziert, da alles unterschiedlich versteuert wird. Und mich hat es auch echt umgehauen als Torild mir erzählt hat, dass Alkoholisches deshalb so teuer ist, weil 75% an Steuern anfallen. Auch nach meiner Pause ging es anstrengend weiter. Nachdem ich wie gewohnt Tisch gedeckt, Müll eingesammelt und das Bad in Ordnung gebracht habe, habe ich mich noch um weiteren Abwasch gekümmert, der tagsüber angefallen ist. Heute kamen viele Gäste zu unterschiedlichen Zeiten, sodass sich die Arbeitszeit unnötig in die Länge gezogen hat.

 

29.07.2017

Auch heute war wieder ein langer Tag. Der Vormittag ging durch die vielen Zimmer, die gemacht werden mussten schnell rum. Vorher hatte ich noch den Abwasch vom Frühstück erledigt. Danach war noch meine Aufgabe eine Hütte sauber zu machen. Obwohl die Leute nicht lange darin waren, war die dreckig wie Sau. Die Meisten säubern die Hütten selbst und die sind mir dann noch die Liebsten, weil ich da nur Kleinigkeiten nachbessern muss. Heute habe ich auch parallel zu den Arbeiten noch ab und zu an die Kasse gehen müssen, um die Parkgebühren einzunehmen. Der Abend lief im Großen und Ganzen so ab wie immer, nur dass mal wieder einige Gäste erst sehr spät kamen. Dadurch wusste ich mit mir zwischendurch manchmal nichts anzufangen und hab mir Beschäftigung gesucht, da ich nicht weiter weg gehen konnte, weil Torild den Müll weggefahren hat und ich die Verantwortung für ihr Häuschen übertragen bekam. Also habe ich Handtücher zusammengelegt und vieles sauber gemacht. Der Abwasch war relativ schnell dann erledigt. Es ist jedoch trotzdem sehr spät geworden.

 

30.07.2017

Mal wieder wurde ich sehr zeitig von den Schafen aus meinem Schlaf gerissen. Da ich diese acht sowieso sehr unruhig geschlafen habe, haben die mir gerade noch gefehlt. Den Vormittag Bane ich damit verbracht den Frühstückstisch abzuräumen und das Geschirr aufzuwaschen. Danach habe ich die Zimmer gemacht und dann noch eine Weile das Café übernommen. Nachdem ich Kaffee gekocht, Waffen gebacken und Teewasser angesetzt habe, habe ich Pause gemacht. Heute bin ich ein Stück in den Nationalpark hinein gelaufen. Der Weg war an manchen Stellen echt furchtbar, aber die Natur ist und bleibt einfach atemberaubend. Als es weiter mit der Arbeit ging, bin ich zur Dronninghytta gelaufen und habe nachgeschaut, ob dort alles in Ordnung ist. Zum Abendessen waren heute keine Gäste da. Deshalb war ich heute alleine dran mit Kochen. Dementsprechend schnell ging auch der Abwasch vonstatten und ich habe den Abend zum ersten Mal hier mit einem Film ausklingen lassen.

Regen, Regen, Regen

25.07.2017

Heute war ich mal nicht für den Frühstückstisch verantwortlich, sondern nur für die Zimmer. Als ich mit denen fertig war, habe ich rundherum den Müll eingesammelt. Mit vielen Säcken Müll bin ich dann zum Returepunkt gefahren und habe diese dort abgeladen. Auf dem Rückweg habe ich noch am Briefkasten angehalten und die Post geholt. Wieder angekommen habe ich das Auto wieder mit Müll beladen, nur dass das diesmal kein richtiger Müll war, sondern eher Material. Also Bretter und Platten und alte Zäune, die auf dem Grundstück herumlagen. Diese habe ich ein paar hundert Meter weiter hingefahren und gestapelt. Insgesamt werde ich jedoch mit der Aufgabe alles Material dort runter zu bringen noch eine Weile zu tun haben, weil hier echt viel liegt. Dafür komme ich durch das viele herumgefahre langsam mit dem Auto zurecht. Nach meiner darauffolgenden Pause habe ich wie üblich den Tisch gedeckt und mich in der Küche nützlich gemacht. Die meiste Zeit war ich heute damit beschäftigt Rhabarber zu schälen und in kleine Stücke zu schnippeln. Danach habe ich noch den Aufwacht erledigt und das wars dann auch schon.

 

26.07.2017

Heute wurde ich mal wieder zeitig geweckt. Kurz nach 6 standen die Schafe vor meiner Tür und sind dann den Weg auf und ab gelaufen, begleitet vom Klang ihrer Glocken. Der Vormittag ging vonstatten, wie die meisten zuvor auch. Ich habe die Zimmer gemacht und den Abwasch vom Frühstück erledigt. Danach habe ich noch die Wäsche – Säcke ausgeräumt. Auch der Nachmittag verlief unspektakulär. Ich habe Handtücher zwischen Waschmaschine, Trockener und Schrank hin und her jongliert und danach die Töpfe in der Küche bewacht, nachdem ich den Tisch gedeckt habe. Heute habe ich auch Torilds Sohn mit seiner Familie kennen gelernt. Das sind echt nette Leute. Eigentlich wohnen sie in Stavanger an den Fjorden, aber die machen hier zurzeit Urlaub.

27.07.2017

Heute war mal wieder ein Tag wie jeder Andere. Mir dass es mal wieder nur geregnet hat. Ich habe die Zimmer geputzt, das Bad in Ordnung gebracht und den Müll eingesammelt. Danach habe ich noch die Hühner gefüttert und Eier abgenommen. Meine Pause habe ich mal wieder mit lesen und fernsehen verbracht, da ich echt nicht raus wollte. Eigentlich sollte ich heute mit dem Sohn von Torild und seiner Familie Angeln gehen, das ist aber leider wortwörtlich ins Wasser gefallen. Sehr schade… Abends habe ich wie immer in der Küche geholfen. Ich war mal wieder für den Salat zuständig. Den Tag habe ich auch wie üblich mit dem Aufwasch beendet.

Mal wieder FREI

Ich werde die gesamte Zeit immer mal Bilder in meine Dropbox werfen. Hier ist noch einmal der Link

23.07.2017

Und schonwieder ist ein Wochenende um. Heute war ich so ziemlich den ganzen Vormittag damit beschäftigt die Zimmer zu reinigen. Danach hatte ich die ehrenvolle Aufgabe einen Schokoladenkuchen zu backen. Also habe mich meinen weltberühmten Schokoladenkuchen für Torilds Kunden, und mich, gebacken. Das hat so richtig Heimatgefühle geweckt und der schmeckt hier genauso gut wie zu Hause. Nach meiner Pause habe ich den Tisch gedeckt und den Müll eingesammelt und heute war ich mit dem Aufwasch schneller fertig denn jeh, da einfach nur 2 Gäste da waren. Meine Pause habe ich diesmal ganz besonderes erlebt. Ich hatte nämlich einmal dieses äußerst seltene Bedürfnis Sport zu treiben. Also bin ich eine Runde joggen gegangen und habe ich gleich mal die Umgebung, die ich noch nicht kannte, angeschaut. Dabei habe ich eine Art Tippies entdeckt. Aber irgendwie waren die mir unheimlich. Morgen geht der Tag sportlich weiter. Ich habe frei und werde wahrscheinlich eine kleine Fahrradrunde drehen.

 

24.07.2017

Wie schon erwähnt war heute mein freier Tag. Ursprünglich habe ich mit vorgenommen erstmal auszuschlafen. Aber ich war zu der Zeit munter, zu der ich auch normalerweise aufgestanden wäre. Es hat den ganzen Tag lang geregnet, trotzdem habe ich mich aufs Fahrrad gesetzt. Ich bin wieder nach Geilo gefahren. Hinzu habe ich die Hauptstraße genommen, da ich keinen anderen Weg kannte. Ich konnte mich fast den ganzen Weg rollen lassen und war sehr froh, dass bei dem schon etwas älteren Drahtesel die Bremsen funktionierten. Die Räder hatten nämlich eine leichte Acht, sodass sich die Fahnder schon zu Beginn als Herausforderung herausgestellt hat. Schon als ich in der Stadt angekommen bin, war ich klatschnass. Danach habe ich noch eine Runde um den Ustedalsfjorden gedreht, bevor ich ins Zentrum gefahren bin und noch etwas gegessen habe. Rückzu habe ich mir einem Weg neben der Hauptstraße ausgesucht. Da bin ich sowieso zum größten Teil gelaufen, da mir bereits Alles weh tat und ich wusste dass es den gesamten Rückweg bergauf gehen wird. Leider war durch die vielen Regenwolken die Sicht nicht so prickelnd, aber ich werde mal bei schönerem Wetter in meiner Pause ein Stück bergab fahren, wo man richtig weit ins Tal schauen kann. Dem Tag habe ich richtig schön ausklingen lassen und über 4 Stunden mit meiner liebsten Lena gequatscht. Das tat nach so langer Zeit richtig gut. Zum Abendessen habe ich noch Torild geholfen, da recht viele Gäste da sind und werde nun furchtbar kaputt von dem doch anstrengenden Tag ins Bett fallen.

Die Zeit vergeht…

20.07.2017

Wie fast immer begann mein Tag nach dem Frühstück mit Frühstückstisch abräumen und aufwachen. Danach habe ich wie üblich einige Zimmer sauber gemacht und dann war auch schon Zeit für meine Pause. In dieser habe ich mir wie auch fast jeden anderen Tag Rommegrot und Waffeln zum Mittag gemacht. Heute habe ich mir auch vorgenommen so richtig mit norwegisch lernen anzufangen. Dazu habe ich mir ein bilinguales Buch heruntergeladen und ich muss sagen, es ist gar nicht sooo schwer zu verstehen. Ich muss mir nämlich langsam mal andere Tätigkeiten suchen, denen ich in meinen Pausen nachgehen kann, da ich mittlerweile schon Buch #3 zur Hälfte geschafft habe. Nachdem ich meine Wäsche gewaschen habe, bin ich wieder an die Arbeit gegangen. Ich habe Blumensträuße für die Tische fertig gemacht und die Tische danach auch gedeckt und mich in der Küche nützlich gemacht. Heute, an meinem 16. Tag hier in Geilo, gab es das erste Mal zum Abendbrot keine Kartoffeln, sondern Reis und ich hätte nicht gedacht, dass ich so einfach glücklich zu machen bin. Der Abwasch war schnell erledigt, da heute nur wenige Gäste zu Besuch sind. Die meisten Leute schlafen in Zelten, da es derzeit richtig angenehm draußen ist.

21.07.2017

Da es heute den ganzen Tag lang geregnet hat, war fast nichts los. Der Abwasch vom Frühstück war durch die wenigen Gäste schnell erledigt, ebenso sie Zimmerreinigung. Deshalb habe ich danach noch den Vorraum und die Küche gewischt und im Speiseraum staubgesaugt. Meine Pause habe ich heute mal genutzt um meine eigenen 4 Wände in Ordnung zu bringen. Als die so vorbei war, habe ich den Tisch gedeckt und weitere T-Shirt mit Aufbüglern versehen. Der Abwasch war heute auch wieder schnell erledigt, sodass ich zeitig Feierabend machen konnte. Irgendwie ist meine Stimmung heute dem Wetter gemäß… gedrückt. Ich vermisse meine Heimat und alles Drum und Dran extrem. Ich verletze mich ständig, aber das ist ja normal bei mir und meine Fingerkuppen platzen auf… Mittlerweile habe ich mich zwar an das viele Alleinsein gewöhnt, aber wird auf die Dauer immer anstrengender.

 

22.07.2017

Heute habe ich, um Langeweile vorzubeugen, meinen morgendlichen Arbeitsablauf mal verändert. Zuerst habe ich einige Zimmer gemacht und den Aufwasch vom Frühstück erledigt. Danach habe ich die Aufgabe bekommen die Steine, die sich vorher um den alten Hühnerauslauf befunden haben um den Gartenzaun zu legen, damit die Hasen da nicht mehr durchkrabbeln können. Dann habe ich noch altes Zeug, was herum lag, auf Torilds Jeep geschmissen und das dann auf den Feuerplatz gefahren. Das Auto und ich mögen uns aber einfach nicht, sodass sich die paar Meter als Tortur gehausgestellt haben. Als ich wieder rein kam, habe ich noch ein letztes Zimmer gemacht. Nach meiner Pause habe ich wie immer dem Tisch gedeckt. Danach habe ich die Säcke mit der benutzten Bettwäsche in den Keller gebracht und die gewaschenen Handtücher nach oben. Diese habe ich dann noch zusammengelegt. Dann stand noch die Badreinigung an. Heute war dies besonders eklig, weil sich ein riesen großer brauner Fleck auf dem Toilettendeckel befand… einfach igitt…. Als ich mich davon wieder beruhigt habe, bin ich zurück in die Küche gegangen und habe Zwiebel schneiden dürfen und geweint und geweint und geweint. Danach habe ich diese noch angebraten. Zum Abendbrot habe ich wie immer bedient und den Tag mit dem Aufwasch beendet.