Mein persönliches Tagebuch

Ein neuer Start in ein neues Leben

Mein fünfter Eintrag

Januar8

Liebes Tagebuch,

lange ist es her, dass ich hier reingeschrieben hab (nur ein paar Tage). Ist ja nicht schlimm. Ich erzähle dann einfach mal weiter.

Also wie gesagt mein Herz ist in Tausend Teile gebrochen und nichts kann das in nächster Zeit ändern. Ich badete in Selbstmitleid und war so in mich gekehrt, dass es mittlerweile sogar meine Geschwister gemerkt haben. Aber ich hatte ihnen natürlich nichts gesagt. Naja und so ging ich nur noch zur Schule, um meine Stunden abzusitzen, dann wieder nach Hause, um meine Hausaufgaben zu erledigen und zu lernen und dann zu schlafen. Am Wochenende ging ich zur Arbeit und setzte stehts mein gekünsteltes Lächeln auf, um mir nichts anmerken zu lassen. Ich war nur noch eine leere Hülle, die nur ihren Zweck erfüllte. Von warem Leben keine Spur. Der Schmerz hat sich so in meine Seele gebrannt, dass ich ihn so schon nicht mehr spürte. Aber lebte auch nur noch vor mich her ohne zu realisieren, was in meinem Umfeld gerade passiert. Schlussendlich war mir alles nur noch egal. Zum ersten Mal in meinem ganzen Leben habe ich mich nur noch von meinen Gefühlen leiten lassen und meinen Verstand außer Acht gelassen. Ich war sonst immer so ein rationaler Mensch, der bei jeder Situation stehts jede einzelne Konsequenz untersucht hatte, um die passendste Handlung auszuführen. Das habe ich nicht mehr gemacht.  Aber trotzdem war da etwas in mir, das mich manchmal kurz aus meinem Tief zurückgeholt hat, auch wenn es nur für ein paar Sekunden war. Jedes Mal war da etwas das, um es mal in Worte zu fassen, „Halt!“ gerufen hat. Zuerst war es nur sehr selten aber dann wurde es öfter. Mein Verstand hat es nach einigen Monaten doch noch geschafft sich durchzusetzen, um mir zu sagen: „So kann das nicht weiter gehen!“. Mir wurde bewusst, dass ich nicht länger so damit weiter machen kann, in Selbstmitleid zu sinken. Da habe ich den Punkt erreicht wo ich sagen konnte: „Ey du hast noch ein Leben vor dir. Konzentriere dich nur darauf und auf dich selbst. Andere sind dabei zweitrangig!“. Aber wie konnte ich das meinem Herzen klar machen?

Weiteres beim nächsten Mal.






by posted under Allgemein | No Comments »    

Mein vierter Eintrag

Dezember31

Liebes Tagebuch,

weiter gehts mit meiner Geschichte über meine letzten zwei Jahre. Also wie schon gesagt, hat mich die Begegnung mit Sofie gekränkt aber anderer Seits war ich froh ihn so glücklich zu sehen. Aber auch wenn ich gesehen hatte, dass ich keine Chance gegen sie habe, versuchte ich dennoch mich so zu verändern, dass ich ihm gefalle. Ich suchte, wenn auch nur freundschaftlich, seine Nähe und hörte mir all seine Sorgen an. Zu dieser Zeit hatte er ein paar Probleme mit Sofie, sodass das die angehende Beziehung ins Wanken geriet. Einer Seits hatte ich die Chance gesehen ihn für mich zu gewinnen aber anderer Seits hatte ich mir gedacht, dass ich auch wenn es gerade schwierig zwischen den beiden ist, ich niemals ihren Platz einnehmen kann. Das hat mich fertig gemacht. Aber was mich wirklich zerbrochen hat war, dass Chris mir erzählte was er für sie empfindet. Er erzählte mir einzelne Details, die er so sehr an ihr liebt. Er sagte mir, dass das schlimmste was ihm passieren könne die endgültige „Trennung“ wäre. Was ich auch dazu sagen muss ist, dass er mich nie als seine beste Freundin gesehen hat, sondern sie. Ich war/bin, so wie ich das sehe, so etwas wie ein Kissen, in dem er sich ausheulen kann. Ich hörte mir seine Sorgen immer an und gab ihm Ratschläge, wie er sich verhalten könnte und welche Konsequenzen jede Handlungsart mit sich zieht. Dabei hatte ich bei ihm nie so richtig die Chance, dass ich ihm meine Sorgen und Probleme erläutern konnte, denn jedes Mal so etwas wie „Ich bin viel schlimmer dran“ oder „Ich ziehe Unglück mehr als du an“. Zwar nicht im selben Wortlaut aber er gab mir immer das Gefühl, dass er der ärmste Schlucker von allen ist. Um mich hat er sich kaum gekümmert. Ständig musste ich zuhören und anderen helfen. Wenn es dann um mich ging, kam nirgendwo etwas, sodass ich vor allem in den letzten zwei Jahren alle meine Probleme in mich hinein fraß. Meine Laune litt auch darunter. Ich habe für eine sehr lange Zeit noch so viel gelächelt aber in den letzten Jahren verschwand dieses. Ich wurde aggressiv, auch meinen Freunden gegenüber. Ich war verloren und hatte meinen Halt verloren. Ich war nie ein Mensch, der sich jemanden so richtig anvertraut hat. Ich habe mein Herz für niemanden richtig geöffnet, weil ich nur mir selbst vertraut habe. Nicht einmal meine Mutter oder meine Geschwister wissen, wie es mir wirklich ging, weil ich mich ihnen nicht anvertraut hatte. Zum ersten Mal hatte ich bei ihm das Gefühl, dass ich ihm vertrauen kann. Chris hat es geschafft mein Herz zu berühren. Aber durch seine Nachlässigkeit ist mein Herz in Tausend Teile zerbrochen. Mein größter Fehler war es also, dass ich mein Herz für jemanden geöffnet habe, der es ohne es zu wissen zerstört hat.

Das war’s für heute. Bis zum nächsten Eintrag.






by posted under Allgemein | 1 Comment »    

Mein dritter Eintrag

Dezember29

Liebes Tagebuch,

ich erzähle mal, wie es denn nun weiter ging. Falls ihr nicht wisst was ich damit meine, lest euch die vorherigen Einträge durch. Also gut, fange ich dann mal an. Wie bereits erwähnt verbarg ich meinen Schmerz vor Chris, sodass er nichts davon mitbekam. Ich behandelte ihn so, wie er es von mir gewohnt war noch bevor ich ihm meine Gefühle für ihn gestanden habe. So, als wäre nichts gewesen. Dabei fragte ich mich jedes Mal, ist dein Wesen so abscheulich, dass er dich niemals so sehen wird,wie du es dir wünschst? Ich habe nach Makel an mir selbst gesucht. Auch fragte ich Chris woran es läge, dass mich „niemand“ so mag, wie ich es denn von ihm erwartet hätte. Er sagte mir es läge an meinem Kleidungsstil. Ich habe mich nie für die Schule richtig herausgeputzt, weil ich es nicht für nötig hielt. Ich trug stehts normale Kleidung, bloß aufgrund des Nutzen, ohne darüber nachzudenken, was meine Umgebung darüber denkt. Ab dem Zeitpunkt als er mir das gesagt hat, fing ich an an mir zu zweifeln. Mir wurde es wichtig, wie Chris mein Aussehen findet, wie ich mich kleide und welche Accessoires ich verwende. Ich versuchte alles, um seine Aufmerksamkeit zu erregen. Um ihn zu zeigen, dass ich vom Ausseheb her viel Potential habe begann ich mich so zu verändern, dass ich zu seinem Muster passe. Selbst das hatte nicht gereicht. Ständig bekam ich nur zu hören, wie perfekt seine eigentliche Zielperson sei. Ihr müsst wissen, zu diesem Zeitpunkt gab es in seinem Leben schon jemanden, zu dem er sich hingezogen fühlte, bis heute. Wir kamen mal dazu ins Gespräch und er schickte mir ein Bild von ihr. Ein bildhübsches Mädchen. Er beschrieb sie als sehr freundlich und witzig. Ich hatte auch das Vergnügen sie mal für eine kurze Zeit zufällig zu treffen, als sie mit Chris unterwegs war. Es muss gesagt sein, dass ich bereits dann schon meinen Kleidungsstil verändert habe. Ich hatte lange rote Haare und ein enges graues Kleid an gehabt. Etwas, dass ich so mi nie an hatte. Und geschminkt war ich auch. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich auch schon sehr gute Make-up Kenntnisse. Naja zuerst traf ich auf Chris, der natürlich sagte mein Make-up sei nicht so gut (glaubt mir, das Make-up war tadellos, sogar echt wie ein Profi geschminkt) sei und dass seine angehende Freundin so viel mehr wisse. Und ihr könnt euch vorstellen wie sehr mich dies gekränkt hat. Naja dann stellte er mir seine angehende Freundin vor, nennen wir sie Sofie. Sofie war genau so wie er sie mir beschrieben hat. Hübsch, witzig und dazu habe ich mich sofort mit ihr verstanden. Aber dann habe ich gemerkt, dass ich nicht gegen sie ankommen kann. Sie war nicht viel anders aber ich habe an ihm gemerkt, dass er wirklich etwas für sie empfindet. Das hat mich sehr verletzt. Anderer Seits hat es mich sehr gefreut ihn so zu sehen. Wisst ihr, er hat es nie leicht mit der Liebe gehabt. So war ich schon froh, dass er jemanden gefunden hat, an dem er sich festhalten kann. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht bewusst, wie er begann mich Stück für Stück zu zerstören.

Weiters folgt beim nächsten Eintrag. Bis bald also.






by posted under Allgemein | 2 Comments »    

Mein zweiter Eintrag

Dezember28

Liebes Tagebuch,

dies ist mein zweiter Eintrag. Wie ich in meinem ersten Beitrag bereits erwähnt habe möchte ich gerne etwas über den Grund meines neuen Lifestyles erzählen. Alles begann vor 2 Jahren ich habe einen sehr guten Freund, dem ich wirklich ALLES erzählen kann. Und naja wie auch sonst habe ich mich in ihn verliebt, da fing das Desaster an. Ich weiß, es hört sich schon schnulzig an but I don’t give a damn shit about your opinion on my life cause you don’t even know me but whatever. Also ich habe schon vorher Gefühle für ihn gehabt, aber das war mir nicht so bewusst. Als es mir bewusst wurde, wusste ich erst mal nicht wie ich es ihm beibringen soll. Naja mehr als „Nein“ sagen konnte er nicht, oder? Tja falsch gedacht. Also ich war breit es ihm zu sagen, in der Hoffung er könnte es zumindest mit mir versuchen. Das Schicksal meinte es wohl nicht gut mit mir. Ich habe es ihm gesagt und er sagte natürlich nein. Er sagte mir ich sei nur etwas wie seine kleine Schwester und dass daraus niemals etwas werden würde. Ich kleine Maus, natürlich am Boden zerstört, rannte zu meinem damaligen besten Freund (dazu kommt auch eine Geschichte) und heulte mich aus. Ich habe mich gefragt was mit mir nicht stimmt und ob mich jemals jemand lieben wird. Ab dann ging es nur noch Berg ab. Ich habe mich beruhigt und habe dem Jungen (nennen wir ihn hier mal Chris) vorgemacht, dass ich darüber hinweg kommen würde und dass es mir gut geht. Es ging mir richtig beschissen. Ich konnte ihn nicht loslassen. Ich habe aber versucht es vor ihm geheim zu halten, damit ich nicht unsere Freundschaft zerstöre, um ihn dann endgültig zu verlieren. Ich tat so als ob nichts passiert wäre und verbarg den Schmerz, den ich meinem Herzen trug so, dass er nichts davon mitbekam.

So das war erst der Anfang und dir Fortsetzung folgt im nächsten Eintrag. Bis dann.

by posted under Allgemein | No Comments »    

Mein erster Eintrag

Dezember27

Liebes Tagebuch,

mein erster Eintrag in einem Onlinetagebuch, Premiere. Um ehrlich zu sein, weiß ich garnicht, was ich hier zuerst reinschreiben soll. Ich glaube ich sollte damit beginnen, dass ich erkläre, warum ich mich für ein Onlinetagebuch entschieden habe. Also zuerst muss ich sagen, dass ich in den letzten Jahren – vor allem in den letzten 2 Jahren – so einiges mitgemacht habe, was dazu beigetragen hat, dass ich ein Onlinetagebuch erstelle. Was genau so ablief erzähl ich in den Tagebucheinträgen, die in den nächsten Tagen folgen. Vor allem ging es mir emotional nicht gut aber ich habe zum Jahresende den Entschluss fassen können alles hinter mir zu lassen. Es war eine sehr schwere Entscheidung aber bald kommt näheres dazu. Mein großes Ziel ist es meine Vergangenheit nicht mehr meinen Alltag prägen zu lassen und ich hoffe ich helfe auch anderen dabei.

So viel zu meiner „Erstvorstellung“. In den nächsten Eintrtägen wird mehr und mehr klar, was mich und meine Art ausmacht und wie ich nun zu meinem heutigen Wesen gekommen bin. Wahrscheinlicu kommen nicht jeden Tag Einträge aber ich versuche so viele es geht zu machen.

Bis zum nächsten Mal also.

by posted under Allgemein | No Comments »