Mein persönliches Tagebuch

Ein neuer Start in ein neues Leben

Mein vierter Eintrag

Dezember31

Liebes Tagebuch,

weiter gehts mit meiner Geschichte über meine letzten zwei Jahre. Also wie schon gesagt, hat mich die Begegnung mit Sofie gekränkt aber anderer Seits war ich froh ihn so glücklich zu sehen. Aber auch wenn ich gesehen hatte, dass ich keine Chance gegen sie habe, versuchte ich dennoch mich so zu verändern, dass ich ihm gefalle. Ich suchte, wenn auch nur freundschaftlich, seine Nähe und hörte mir all seine Sorgen an. Zu dieser Zeit hatte er ein paar Probleme mit Sofie, sodass das die angehende Beziehung ins Wanken geriet. Einer Seits hatte ich die Chance gesehen ihn für mich zu gewinnen aber anderer Seits hatte ich mir gedacht, dass ich auch wenn es gerade schwierig zwischen den beiden ist, ich niemals ihren Platz einnehmen kann. Das hat mich fertig gemacht. Aber was mich wirklich zerbrochen hat war, dass Chris mir erzählte was er für sie empfindet. Er erzählte mir einzelne Details, die er so sehr an ihr liebt. Er sagte mir, dass das schlimmste was ihm passieren könne die endgültige „Trennung“ wäre. Was ich auch dazu sagen muss ist, dass er mich nie als seine beste Freundin gesehen hat, sondern sie. Ich war/bin, so wie ich das sehe, so etwas wie ein Kissen, in dem er sich ausheulen kann. Ich hörte mir seine Sorgen immer an und gab ihm Ratschläge, wie er sich verhalten könnte und welche Konsequenzen jede Handlungsart mit sich zieht. Dabei hatte ich bei ihm nie so richtig die Chance, dass ich ihm meine Sorgen und Probleme erläutern konnte, denn jedes Mal so etwas wie „Ich bin viel schlimmer dran“ oder „Ich ziehe Unglück mehr als du an“. Zwar nicht im selben Wortlaut aber er gab mir immer das Gefühl, dass er der ärmste Schlucker von allen ist. Um mich hat er sich kaum gekümmert. Ständig musste ich zuhören und anderen helfen. Wenn es dann um mich ging, kam nirgendwo etwas, sodass ich vor allem in den letzten zwei Jahren alle meine Probleme in mich hinein fraß. Meine Laune litt auch darunter. Ich habe für eine sehr lange Zeit noch so viel gelächelt aber in den letzten Jahren verschwand dieses. Ich wurde aggressiv, auch meinen Freunden gegenüber. Ich war verloren und hatte meinen Halt verloren. Ich war nie ein Mensch, der sich jemanden so richtig anvertraut hat. Ich habe mein Herz für niemanden richtig geöffnet, weil ich nur mir selbst vertraut habe. Nicht einmal meine Mutter oder meine Geschwister wissen, wie es mir wirklich ging, weil ich mich ihnen nicht anvertraut hatte. Zum ersten Mal hatte ich bei ihm das Gefühl, dass ich ihm vertrauen kann. Chris hat es geschafft mein Herz zu berühren. Aber durch seine Nachlässigkeit ist mein Herz in Tausend Teile zerbrochen. Mein größter Fehler war es also, dass ich mein Herz für jemanden geöffnet habe, der es ohne es zu wissen zerstört hat.

Das war’s für heute. Bis zum nächsten Eintrag.






by posted under Allgemein | 1 Comment »    
One Comment to

“Mein vierter Eintrag”

  1. Januar 4th, 2018 at 10:10      Antworten schnarchtimschlaf Says:

    Ziemlich interessant


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