Do. 08. März 2018

So, den Donnerstag habe ich geschafft. Seelisch war er sehr hart für mich.

Vor Aufregung hatte ich den ganzen Tag über heftige Bauchschmerzen, Übelkeit, Ohrenschmerzen und war sehr nah am Wasser gebaut (musste mehrmals einfach so mit den Tränen kämpfen). Aber Abends gegen 20.00 Uhr, als der Vortrag vorbei war, da ging es mir “wie auf Knopfdruck” wieder gut.

Ich war gegen 20.45 Uhr wieder zu Hause. Nachdem mich dieser Tag seelisch so aufgewühlt hatte, war es für mich ein kurzer Abend. Ich musste halt seelisch erst mal wieder so richtig runter fahren.

Der Vortrag an sich war echt gut, echt interessant. Wobei es natürlich “Theorie und Praxis” war. Viele interessante Sätze, die man in der Praxis, in der Realität aber so bestimmt meistens nicht anwenden kann.

Wir waren mit 20 Personen. Aufgrund der Nachfrage haben sie die Teilnehmerzahl auf 20 erhöht (sonst meistens 15).

Die Psychologin war sehr nett. Sie hat alles mit Beispielen aus dem täglichen Leben erklärt. Sie hat mich dabei ein bisschen an Torsten Sträter erinnert (an den Comedian). Während sie ein Beispiel beschrieben hat, fiel ihr schon das nächste Beispiel ein. Der “Hauptvortrag” sollte rund eine Stunde dauern, er dauerte aber eine Stunde und 15 Minuten.

Nach einer kurzen Pause kam dann eine offene Fragerunde, die etwa 15 Minuten dauerte.

Wir waren etwa Hälfte/Hälfte, etwa je 10 Männer und Frauen. Bei dieser Fragerunde haben sich in erster Linie die Männer zu Wort gemeldet. Alles Abteilungsleiter, wie sie mit ihren Mitarbeitern in entsprechenden Situationen, auch bei Teamgesprächen am besten reagieren können.

Die Psychologin ging darauf ein, gab ein paar Tipps. Aber sie sagte bei ein paar Situationen auch direkt, dass in so heftigen Situationen eine gezielte Hilfe/Beratung besser wäre. Dieser Vortrag war mehr Allgemein gedacht.

Es waren auch wieder die Klassiker dabei, also dass man einen Satz, je nachdem, wie er gesagt/formuliert wird, verschieden interpretieren kann. Dann sollte man besser nachfragen, wie der Satz gemeint war.

Auch wieder der Satz, “Die Ampel ist grün”. Damit haben wir beide gar kein Problem. Wenn mein Freund z. B. gerade zur Seite guckt, etwas schönes sieht, ich dann sage Die Ampel ist grün, dann bedankt er sich, dass ich mit aufgepasst habe. Bei mir ist das ganz genauso. Wir finden es beide gut, wenn der Andere mitdenkt (bzw. auch ganz allgemein, wenn andere mitdenken).

Die anderen Frauen bei dem Vortrag regten sich darüber mal wieder sofort auf, nach dem Motto, willst du fahren, sollen wir die Plätze tauschen usw.? Völlig übertrieben.

Oder im Büro. Bei uns sind die Aufgaben halt aufgeteilt.

Es war der Klassiker dabei. Das Papier am Drucker ist alle. Das hatten wir letzte Woche noch. Darüber haben sich die Frauen aufgeregt, na und, dann kümmer dich halt darum. Es waren auch alles “höhere” Frauen (in der Position), die sich um solche “kleinen” Sachen halt nicht kümmern.

Wenn mir einer sagt, ich habe hier einen Brief per Einschreiben, dann weiß ich, was ich damit machen muss. Gar keine Frage. Die Frauen bei diesem Vortrag fühlten sich bei solchen Sätzen direkt “angegriffen”. Das ist bei uns halt anders.

Das heißt, bei mir ist es anders. Auch bei uns gibt es Kolleginnen und Situationen, in denen es “eskalieren” kann.

Z. B. das Klopapier ist alle. Für mich ist das nur eine Feststellung, die zufällig der Kollege vor mir gemacht hat. Dann kümmer ich mich halt darum und nehme “beim nächsten Male” eine neue Rolle mit. Gar kein Thema. Andere sind diesbezüglich dann schon etwas “empfindlicher”, wo ich mich jedoch nicht reindenken kann.

Anfangs bin ich in ein Fettnäpfchen getreten.

Die Dame am Empfang (sehr nett) meinte zu mir, dass ich meine Jacke an die Garderobe hängen soll. Dort hingen schon ca. 15 dicke Jacken und Mäntel. Eine lange Stange.

Nun gut, ich nahm einen leeren Kleiderbügel runter und in dem Moment “kawumm” knallte die ganze Stange mit allen Sachen dran runter auf den Boden.

Die Dame vom Empfang kam sofort angerannt, Was haben Sie denn jetzt gemacht?

Ich stand da mit rotem Kopf, hielt den Kleiderbügel in der Hand und meinte nur, ich wollte doch nur meine Jacke aufhängen.

Im ersten Moment ein großer Schock für mich, aber im Nachhinein bekam ich darüber einen totalen Lachanfall, dass mir die Tränen liefen. Mein Freund meinte, wo die versteckte Kamera gewesen ist. Und ich dachte an Loriot “Das Bild hing schief” (Grins).

Nun gut, es kamen, nach dem lauten Knall, auch 2 Männer aus dem Raum und die Psychologin angerannt.

Während die Männer die Stange wieder aufhängten (die Verankerung im Schrank war etwas ausgerissen, aber sie konnten sie wieder richtig biegen), habe ich die Psychologin direkt auf mein Problem (Autismus) angesprochen. Klar, kein Problem, nach dem Vortrag können wir noch darüber sprechen.

Das haben wir anschließend auch noch für etwa 20 Minuten gemacht.

Zuerst, wie wir darauf kommen, dass ich das Asperger-Syndrom haben. Wir haben nur ein paar Punkte durchgesprochen und sie war dann sofort ebenfalls davon überzeugt.

Nur sie könne mir darüber nichts schriftliches geben, das würde nicht anerkannt werden.

Sie wohnt im Raum Köln, kennt nur dort gute Psychologen, die sie dafür empfehlen kann. Wartezeit immer mehrere Monate.

Ich soll mich besser an eine Autismus-Zentrale fürs Ruhrgebiet wenden. Darum will ich mich demnächst dann mal kümmern.

Abends bin ich dann mit Taxi nach Hause gefahren. Abends habe ich am Bahnhof Angst. Der Taxifahrer war sehr nett, wir sind noch sehr gut und locker ins Gespräch gekommen. Er ist mir mit dem Betrag auch entgegen gekommen, hat die Uhr vorzeitig ausgestellt, so dass ich ein paar Euro gespart habe.






Mi. 07. März 2018

Nur eben ein paar Sätze zum Mittwoch.

Im Grunde ist hier alles klar und der Mittwoch gut bzw. normal verlaufen.

Ich bin wegen heute Abend (Donnerstag Abend) so nervös. Da gehe ich doch zu diesem Vortrag.

Für mich ist so etwas immer wieder eine enorme seelische Überwindung, zu einer Gruppe Menschen zu gehen. Dort werden ca. 15 Teilnehmer sein, also im Grunde nicht so viele. Aber trotzdem ist es für mich eine Überwindung.

Außerdem will ich die Psychologin, die diesen Vortrag hält, in der Pause auch persönlich ansprechen. Sie ist spezialisiert auf Autismus. Vielleicht kann sie mir einen Tipp geben, was ich machen kann, damit ich für die Arbeit etwas schriftliches bekomme. Es ist in einem psychologischen Institut. Dort werde ich diesbezüglich wahrscheinlich genau an der richtigen Adresse sein.

Vor Nervosität und Angst habe ich deswegen seit Mittwoch Abend Bauchschmerzen und Übelkeit, außerdem noch Ohrenschmerzen. Aber das ist alles ganz bestimmt nur seelisch bedingt. So war es früher ja auch vor jeder Klassenarbeit. Es war noch nie anders. Auch vor Urlauben geht es mir so, dann nannte meine Mutter es immer “Urlaubsfieber”.

Ich werde dort wohl zunächst mal “privat” hingehen, also heute Minus machen, werde dann aber versuchen, da ich dort ja auch dienstlich hingehen soll, die Zeit noch anerkannt zu bekommen. Mal sehen, ob und wie ich es hinbekomme. Hauptsache, ich bringe diesen Abend und diesen ganzen Tag erst mal hinter mich.

Heute morgen hätte ich vor Aufregung sofort losheulen können. Ja, heute ist jetzt dieser Tag mit dem Vortrag. Jetzt bin ich nah am Wasser gebaut. Also gleich auf der Arbeit sofort auf die Aufgaben stürzen und mich so gut es geht ablenken.

Am Mittwoch Abend habe ich noch etwas im Haushalt gemacht. Aber als die Bauchschmerzen zu heftig geworden sind, da habe ich mich lieber entspannt hingelegt.

Von meinem Freund habe ich so einen süßen Seelentröster bekommen. Einen kleinen Schokohasen von Kinder-Schokolade, der in einer kleinen Gieskanne sitzt. Diese Gieskanne werden wir als “Blumentopf” fertig machen, passenden Blumensamen (bunte Blumen) hat er mir direkt dazu geschenkt. Das fand ich total lieb von ihm, habe mich darüber sehr gefreut. Den Schokohasen werde ich mir heute Abend danach dann sozusagen als “Belohnung” gönnen, nachdem ich es dann durchgezogen habe.

Für tagsüber, also für davor, habe ich mir auch LowCarb-Schokoriegel, also diese Eiweißriegel eingepackt. Ich brauche dann etwas Nervennahrung. Das geht heute nicht anders.

So, Schluss mit diesem Eintrag. Heute fahre ich extra noch etwas später zur Arbeit (einen Zug später), weil bei uns eh nur 10 Stunden Arbeitszeit anerkannt werden. Mit diesem Vortrag komme ich über diese Zeit, die dann “geschnitten” wird, also als reine private Zeit gilt. Deswegen versuche ich, so auf der Arbeit zu sein, dass es ungefähr ein 10 Stunden-Tag wird. Lange genug. Heute Abend werde ich dann frühestens ab 20.30 Uhr zu Hause sein, eventuell auch etwas später. Ja, das wird heute ein langer Tag werden.






Di. 06. März 2018

Zunächst mal Danke für die netten, positiven und aufmunternden Kommentare, die ich aufgrund meines letzten Eintrages bekommen habe.

Ja, positiv am Montag, an dieser Sitzung war auf jeden Fall, dass ich gemerkt habe, dass ich nicht alleine bin. Dass mehrere Kollegen und Kolleginnen auf meiner Seite waren und auch sofort ihre Hilfe angeboten haben. Sich sofort bereit erklärt haben, das Telefon auch mal zu übernehmen. Ein paar von denen haben es wirklich schon häufig gemacht, deswegen weiß ich, dass es nicht nur so daher gesagt war (um die Situation zu beruhigen), sondern auch wirklich ernst gemeint war.

Ja, ich habe wirklich (zum Teil) auch sehr nette und hilfsbereite Kollegen und Kolleginnen.

Am Dienstag habe ich (unter anderem) ein sehr nettes und positives Telefonat geführt. Ich sollte mich um eine Sache kümmern, von der ich keine Ahnung hatte, mit der ich bisher so gut wie nichts zu tun hatte. Dafür bekam ich eine Ansprechpartnerin in einer anderen Filiale, wo ich angerufen habe.

Ich war zunächst etwas nervös und habe mich beim Reden auch etwas verhaspelt. Aber sie war total nett, locker und freundlich, ging sofort auf mich ein und hat mir in dieser Sache auch sehr gut geholfen. Ja, das fand ich wirklich total gut.

Jetzt bin ich wegen Donnerstag nervös. Dann gehe ich zu diesem Vortrag (wie man “besser” reden kann, in manchen Situationen die “besseren” Worte finden kann – ich lasse mich überraschen).

Am Dienstag Abend hatte ich mein Training. Das hat wieder total gut getan. Also ich meine jetzt die Bewegung an sich, mich dabei, gerade auch nach der Aufregung am Montag, so richtig auszupowern, bei den Hantelübungen alles zu geben, egal wie schwer es für die Arme wurde, dennoch nicht aufgeben, sondern alle Bewegungsabläufe so richtig durchzuziehen.

Ja, ich bin der Meinung, dass man psychische Probleme (zumindest zum Teil) mit intensivem bzw. “gut dosiertem” Sport durchaus lindern oder auch in den Griff bekommen kann. Mir tut es zumindest immer schon total gut (auch schon früher meine Erfolge, die ich beim Jazz-Tanz hatte, auch das hat mich für meinen Alltag immer gut hoch geputscht).

Auch dieses Training war wieder super gut. Auch wenn er ein paar Ausfallschritte mit ins Programm eingebaut hat, die nun mal absolut nicht zu meinen Favoriten gehören. Aber nun gut, von nix kommt halt nix.

Das Aufwärmtraining hatte es schon in sich, der Puls ging dabei ordentlich in die Höhe.

Zum einen Kniebeugen, beim Hochkommen mit den 3 kg Hanteln im Wechsel nach vorne boxen (Schulter Höhe). Dann Kniebeugen und beim Hochkommen ein Arm mit der Hantel nach oben strecken, etwas zur Seite, so dass der seitliche Oberkörper angespannt wurde.

Dann folgten noch Ausfallschritte, die Arme dabei in Schulterhöhe nach vorne strecken.

Und zu guter Letzt (vom Aufwärmblock) noch Liegestütze, also runter auf den Boden, eine Liegestütze und wieder hinstellen.

Danach ging es sehr intensiv weiter. Ich bin stolz, dass ich alle Hantelübungen für die Arme komplett durchgehalten habe. Und das sogar ziemlich “locker”, also ohne große Probleme. Ich habe kein einziges Mal schlapp gemacht.

Zuerst mit den 5 kg Hanteln Kreuzheben.

Dann mit den 3 kg Hanteln tiefe Kniebeugen, die Hanteln dabei seitlich unten (Richtung Fußgelenk) halten.

Dann eine Übung fürs Gleichgewicht, Kniebeuge und beim Hochkommen jeweils ein Bein nach hinten weg strecken, oben kurz etwas halten. Das fiel mir mal wieder schwer, dabei kam ich mehrmals ins trudeln.

Dann ging es intensiv für die Beine weiter. Der Ausfallschritt. Zuerst mit dem Pendeln. Also auf einem Bein stehend mit dem anderen Fuß immer wieder weit vor und zurück (und jeweils runter in den Ausfallschritt). Dann stehen bleiben und unten tief nach wippen.

Ich muss sagen, ich war froh, als diese beiden Einheiten (mit dem Ausfallschritt) vorbei waren.

Danach ging es mit den Armen weiter.

Gerade Stehen und mit den 4 kg Hanteln arbeiten. Biceps-Curls, immer erst halb (bis zur Waagerechten), runter und dann hoch zu den Schultern. Immer wieder im Wechsel (Halb und Hoch). Das habe ich völlig ohne Probleme hinbekommen. Diesbezüglich bin ich sehr gut in Übung. Zum Schluss hin beide etwas in der Waagerechten halten, dann nochmals im schnellen Wechsel im gegengleichen Rhythmus ganz hoch und runter.

Ja, das bekomme ich inzwischen sehr gut hin.

Dann ging es auf der Matte weiter. Zuerst mit den Unterarmstützen. Zwei Durchgänge. Beim ersten Durchgang konnte ich die Spannung sehr gut halten, beim zweiten musste ich mich schon deutlich mehr anstrengen.

Dann ging es mit Crunches weiter. Eine Hand hinter den Kopf, mit der anderen Hand immer im Wechsel zum gegengleichen Knie bzw. Schienbein ziehen. Also das Bein immer im Wechsel angewinkelt anziehen (zum Knie) und gestreckt hochziehen (zum Schienbein), also mit dem Oberkörper hoch kommen.

Zum Abschluss gerade Crunches, dazu die Beine angewinkelt entgegen ziehen.

Abgesehen von den blöden Ausfallschritten (Grins) fand ich das Training im Ganzen total super, total genial. Die ganzen Bewegungsabläufe an sich, einschließlich der Hantelübungen fand ich total gut.

Bei ihm macht das Training einfach immer wieder Spaß. Und auch, wenn er bei manchen Übungen immer mal wieder korrigieren muss (z. B. bei den Ausfallschritten, weil mein Knie dabei häufig zu weit vorne ist), trotzdem bleibt er immer total ruhig, wirkt nie genervt, ihm scheint es wirklich Spaß zu machen, wenn er Andere bei sportlichen Erfolgen helfen bzw. dabei halt unterstützen kann.

Dabei haben wir auch wieder interessante Gespräche geführt (er hat mir auch für Donnerstag, wenn ich zu dem Vortrag gehe, Mut gemacht).

Nach einer Pause habe ich dann auch noch eine “Fahrrad-Einheit” durchgezogen, die 15 Kilometer in 30:20 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 140 Sekunden mit etwa 34/35 km/h (schneller konnte ich nach den vielen vorherigen Ausfallschritten und Kniebeugen nicht mehr fahren).

Das war meine 4. eigene Sporteinheit in diesem Monat, (rund) 60 gefahrene Kilometer für den Monat März. Im Jahr 2018 bisher insgesamt (rund) 585 Kilometer.






Mo. 05. März 2018

Der Montag war seelisch für mich mega hart.

Ich versuche mal, es einigermaßen zusammen zu fassen.

Die Besprechung dauerte knapp 2 Stunden.

Im Laufe der Jahre war ich mehrmals mit nur ein bis 2 Kolleginnen eine Art Notbesetzung. Ich weiß nicht, an wie vielen Tagen wir nur zu dritt den ganzen Tag alleine im Büro gesessen haben. Irgendwie lief es aber trotzdem immer.

Nun gut. Letzte Woche, an meinen 3 Urlaubstagen, war wohl mal wieder viel zu tun. Auf jeden Fall war meine Kollegin als Vertretung damit wohl ziemlich überfordert. Es gab deswegen Ärger, dass sie nur zu dritt im Büro waren. Von den vielen Malen vorher kein Wort, aber letzte Woche, wenn ich mal Urlaub mache, dann war es plötzlich eine Katastrophe, was ja gar nicht geht…..

Ich habe mehrere sehr nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, die jederzeit beim Telefondienst mit anpacken.

Aber diese eine Kollegin, also meine Vertretung, hatte mich total auf dem Kieker. Sie hakte vor allen nur auf mir rum.

Zuerst ging es darum, dass ich morgens später komme. Das war noch nie ein Problem. Wenn sie nicht da ist (Urlaub oder Krankheit), dann läuft es wie geschmiert. Dann schnappt sich halt eine andere Kollegin das Telefon. Null Problemo sozusagen.

Aber sie fühlt sich damit total überlastet und hakte nur auf mir rum, weil ich erst später komme. Dafür bleibe ich abends ja auch immer länger.

Sofort boten ihr mehrere Kollegen an, dass sie das Telefon dann an sie weitergeben solle. Darauf ging sie aber nicht ein, sondern hakte weiter auf mir rum, dass ich früher kommen solle.

Dann schlug unser Chef vor, um die Situation zu entspannen, dass wir die Telefonzeiten verschieben könnten. Statt von 8 bis 15.30 Uhr, erst von 9 bis 16 Uhr (so ungefähr). Ich fand das gut. Für mich ein Anreiz, bis gegen 9.15 Uhr im Büro zu sein, was ich immer mal wieder schaffe. Dann müssten sie nur eine viertel Stunde ohne mich überbrücken.

Abends bin ich ja eh immer lange da. Ich gehe immer frühestens um 17 Uhr (wenn ich Termine habe), häufig erst ab 18/18.30 Uhr nach Hause.

Aber auch das passte meiner Kollegin nicht. Dann müsste sie ja in meiner Abwesenheit eine halbe Stunde fürs Telefon länger arbeiten.

Nein, müsste sie nicht. Es boten sich wieder sofort mehrere Kollegen an, nachmittags das Telefon zu übernehmen, damit sie früher gehen kann.

Nein, darauf ging sie nicht ein. Diese Arbeitszeit ist ihr in meiner Abwesenheit zu lang.

Wie oft fehle ich denn? Ich bin nur selten krank und habe immer noch 6 Tage Resturlaub vom letzten Jahr. Sofern ich hoffentlich nicht krank werde, ziehe ich jetzt die nächsten 6 Monate (März bis August) Tag für Tag durch, plane erst für September den nächsten Urlaub (den Jahresurlaub) ein. Danach dann erst wieder die 2 Tage Betriebsurlaub zwischen Weihnachten und Neujahr.

Und für diese wenigen Urlaube werde ich jetzt mit dieser Situation auch noch betraft…..!!

Ich hatte dabei Magenschmerzen ohne Ende, war mehrmals mit den Tränen am kämpfen (die mir dann heute Abend zu Hause noch gekommen sind).

Unser Chef spricht immer von “seelischer Belastung am Arbeitsplatz”. Ja, für mich persönlich, vor allen so einen Druck zu bekommen, das war für mich persönlich schon eine Art Mobbing.

Ich wäre am liebsten raus gegangen, brauchte aber meinen ganzen Mut, um trotzdem im Raum zu bleiben.

Mehrere Kolleginnen/Kollegen haben sich direkt für mich eingesetzt, waren sofort auf meiner Seite. Es läuft doch alles gut, wo ist das Problem. Im Grunde nirgends. Sie hat mich halt einfach nur auf dem Kieker und hat das deutlich vor allen klar gestellt.

Es ging zwar noch um ein paar weitere Themen, aber ich war seelisch nicht mehr ganz bei der Sache.

Ja, hätte ich keinen Urlaub genommen, dann wäre mir die heutige Situation erspart geblieben. Am besten immer Arbeiten, bis zum völligen “Burn-Out”, vielleicht gefällt ihr das dann ja besser. Aber dann falle ich wochenlang aus, kann dann nicht absehen, wann ich wieder komme.

Ja, mein Brass auf diese Kollegin ist mit dieser heutigen Situation, dem Blos-Stellen, dem “Anklagen” vor allen Kollegen noch deutlich gewachsen.

Im Grunde hätte ich danach auch Feierabend machen können (am Mittag), so richtig konzentrieren konnte ich mich dann eh nicht mehr. Ich bin zwar normal bis abends geblieben, habe aber sehr langsam gearbeitet (um möglichst wenig Fehler zu machen). Ich habe auch noch ein Diktat geschrieben, bei dem ich selber beim Nachlesen so einige Fehler gesehen habe. So viele Fehler mache ich sonst nie. Ich war überhaupt nicht mehr bei der Sache.

Abends wollte ich dann eigentlich noch Sport machen, den Frust dabei weg trainieren, stattdessen kam das Seelische dann so richtig durch und mir kamen die Tränen.

Ja, diese blöde Kollegin hat es geschafft. Aber wenn ich wegen Depressionen ausfalle, dann kann sie mich ebenfalls noch länger am Telefon vertreten.

Nein, ich werde deswegen nicht ausfallen.

Und bei unserer nächsten Notbesetzung (die bestimmt kommen wird), wird vom heutigen Gespräch auch bestimmt keiner mehr reden. Wenn ich vorne alles alleine auffange, dann ist es wieder völlig normal.

Ja, für diese 3 Tage Urlaub bin ich heute seelisch so richtig bestraft worden. Und den Urlaub hatten natürlich auch alle vergessen, obwohl ich allen darüber Bescheid gesagt hatte (dass wir die Eintrittskarten zu Weihnachten geschenkt bekommen haben). Daran konnte sich keiner mehr erinnern. Ich war halt “plötzlich” nicht da….

Als mein Freund nach Hause kam (Spätschicht), da habe ich ihm natürlich erst mal alles erzählt. Ich war dann froh, als ich endlich zur Ruhe kam und etwas eingeschlafen bin, diesen Tag etwas hinter mir lassen konnte.

Ja, im Grunde läuft bei uns alles, es gibt genug nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen. Aber wenn eine Kollegin einen auf dem Kieker hat, dann wird es halt sehr problematisch.

Ja, wie gesagt, so viel zum Thema “seelische Belastungen am Arbeitsplatz”. Wenn man sich schon darauf “freut”, diese “nette” Kollegin wieder zu sehen (Ironie!!), dann wird der Weg zur Arbeit so richtig schwer. Nein, von ihr lasse ich mich dort nicht “weg mobben” (Depressionen, Krankheit meine ich jetzt), dafür arbeite ich zu gerne, mir macht die Arbeit wirklich Spaß, ich mache es wirklich gerne. Aber ich werde ich dennoch aus dem Weg gehen, denn jedes Wort zwischen uns ist ein Wort zu viel.

Morgen Abend (also am Dienstag Abend) habe ich wieder mein Training. Dabei werde ich mich dann so richtig schön auspowern. Das brauche ich dann aber auch wirklich.

Ich finde es gut, dass mein Chef mich bezüglich der Arbeitszeiten so gut versteht. Er ist voll und ganz auf meiner Seite. Lieber langsam in den Tag starten, später anfangen, aber dann halt mit voller Energie. Also je nachdem, wie halt der persönliche Bio-Rhythmus ist.

Morgens/Vormittags beschäftige ich mich lieber mit kleinen Sachen wie Postdienst usw. Ab Mittags mache ich dann die wichtigen Sachen wie Buchhaltung usw. Und wie ich schon mal geschrieben habe, kann ich mich ab 15/16 Uhr immer am besten konzentrieren. Nachmittags (auch Freitags) arbeite ich immer am liebsten.

So, damit beende ich jetzt diesen katastrophalen Tag für mich (seelisch gesehen).

So. 04. März 2018

Der Sonntag, also der letzte freie Tag von diesem Kurzurlaub, war schön, ruhig und entspannend.

Ausschlafen, viel Fernsehen gucken und lesen, etwas Haushalt und Nachmittags meinen Sport.

Gestern Nachmittag hatte sich auf dem Weg zum Restaurant eine witzige Situation ergeben.

Wenn ich einen steilen Weg runter laufe, dann habe ich mich nicht so richtig unter Kontrolle, laufe dann automatisch immer schneller. Es fällt mir dann schwer, mich wieder auszubremsen.

Mein Freund kennt das natürlich schon. Als wir vor ein paar Jahren in der Pfalz, in der südlichen Weinstraße Urlaub gemacht haben, dort in den Weinbergen spazieren gegangen sind, da hat er mich so einige Male ausgebremst.

Er packt dann immer von hinten zu, greift fest in meine Jacke, so dass ich dadurch ausgebremst werde. Daraus ist bei uns halt ein kleines “Spielchen” geworden, also ein kleiner Spaß, wobei wir immer Lachen müssen.

Am Samstag auf dem Hinweg zum Restaurant ging es auf einer Straße ebenfalls ziemlich bergab. Wir waren sehr früh dran, wollten eigentlich langsam laufen.

Ja, und dann wurde ich wieder immer schneller. Und so wie üblich packte mein Freund wieder zu, griff von hinten meine Jacke uns bremste mich dadurch aus. Ich musste sofort wieder loslachen.

Ja, und in dem Moment fuhr ein Auto die Straße hoch. Am Steuer ein junger Mann. Er sah uns und bremste direkt ab (dadurch bin ich auf ihn aufmerksam geworden). Er sah mich total entsetzt an, so als wenn ich weg rennen wollte, mich aber ein “fremder Mann” festhalten würde. Der entsetzte Blick war so herrlich.

Als er sah, dass ich so am Lachen war, gab er schließlich Gas und fuhr weiter.

Ich meinte dann noch zu meinem Freund, wenn demnächst bei “Aktenzeichen XY” Zeugen von einer Entführung gesucht werden, dann meldet er sich dort bestimmt, dass er es live gesehen hätte….

Nein (Grins), es ist alles in Ordnung und es ist auch gut so, dass er in solchen Momenten immer zupackt. Umso schneller ich laufe, wenn es bergab geht, umso schlechter kann ich mich wieder abbremsen.

Meine Nervosität vor der nächsten Woche ist im Laufe des Tages immer größer geworden. Wobei die Besprechung morgen im Grunde ja nur eine “Kleinigkeit” ist. Aber so bin ich nun mal. Wenn ich mit allen zusammen sitzen muss und nicht abschätzen kann, worum es dabei inhaltlich genau geht (was auf mich zu kommt), das macht mich halt immer total nervös.

Bei dem Vortrag will ich unbedingt als eine der ersten im Raum sein. Sonst werden meine Hemmungen zu groß (in den vollen Raum zu gehen).

Damit hatte ich immer schon Probleme. Auf der Arbeit kam es im Laufe der Jahre mehrmals vor, dass meine Kollegen in einem Raum waren, Türe war zu, ich war noch am Telefon (kam deswegen erst später) und habe mich dann nicht getraut, diese Türe zu öffnen. Mein Puls geht dann total hoch, ich spüre mein Herz bis zum Hals klopfen.

Diese Probleme fingen schon in der Schulzeit an. Ich habe mit dem Toiletten-Gang immer bis zur Pause gewartet. Habe entsprechend wenig getrunken, damit ich auch so lange warten konnte.

Wenn meine Mitschüler zwischendurch mal “mussten”, dann fragten sie kurz, ob sie bitte mal eben gehen durften (was nie ein Problem war, aber dennoch nicht gerne gesehen wurde, dafür gab es schließlich die Pausen) und danach kamen sie halt wieder rein.

Das habe ich nur ein einziges Mal gemacht. Ja, aber danach stand ich dann ebenfalls vor der Türe und habe mich nicht mehr rein getraut, blieb die restliche Stunde (noch ca. 15 Minuten) vor der Türe stehen. Das habe ich danach nie mehr wieder gemacht. Sonst hätte ich im Laufe der Zeit zu viel verpasst.

Aber so ähnlich ist mein Freund ja auch. Bei Veranstaltungen sind wir immer mit die Ersten, die im Raum sind. Wir beobachten dann die Anderen, die nach und nach ihre Plätze einnehmen. Als Letzte in diesen vollen Raum zu kommen, das ist für uns beide eine große Überwindung. Deswegen sind wir immer sehr zeitig da (bei allen Veranstaltungen, an denen wir teilnehmen).

So ist es mir ja auch bei der Wassergymnastik ergangen (es gab einige Gründe, weshalb ich damit aufgehört habe). Zeitlich konnte ich nie pünktlich da sein, das habe ich nur sehr selten geschafft. Sie haben aber immer pünktlich angefangen. Ich stand dann häufig sehr lange unter der Dusche und habe mich nicht in den Raum mit dem Becken getraut (alleine dort reinzugehen). Es war eine “freie” Gruppe, also jeder konnte im Grunde kommen und gehen, wann er wollte. Es gab immer ein paar Frauen, die ebenfalls erst später kamen. Denen habe ich mich dann sozusagen “angeschlossen” (solange in der Dusche gewartet) und hinter ihnen dann ab ins Schwimmbad.

Es gab nur wenige Tage, an denen ich diesen Weg zum Becken alleine gegangen bin. Dann musste ich mich in Gedanken total “ablenken”, sonst hätte mich der Mut wieder verlassen und ich wäre zurück gegangen.

Mal kurz zum Thema Politik: Ja, jetzt haben wir die “GroKo”. Mal sehen, ob bzw. was sie uns bringen wird (an neuen Gesetzen usw.).

Aber ich sage mal so, lieber diese GroKo als Neuwahlen. Denn es kann ja auch nicht sein, dass so lange bzw. so oft Neuwahlen durchgeführt werden, bis die jeweiligen Parteien ihren “Willen” haben und so regieren dürfen, wie sie es möchten, wie es ihnen gefällt. Nicht so, wie die Wähler es mit ihren Stimmen möchten, sondern so oft Neuwahlen, bis die Politiker ihren Willen durchgesetzt haben.

Damit hatte mein Freund nämlich schon gerechnet…

Ich musste gerade an damals denken, an den Politik-Unterricht. Mit meinem Politik-Lehrer stand ich damals total auf “Kriegsfuß”. Politik habe ich damals total gehasst. Egal, was ich gesagt bzw. in Klassenarbeiten geschrieben habe, es war trotzdem immer alles falsch. Ich konnte ihm nie was recht machen. Letztendlich habe ich darin dann auch total abgeblockt. Warum sollte ich mir denn auch Mühe geben (was ich im Schriftlichen sonst immer in allen Fächern gemacht habe), wenn doch eh immer alles falsch war.

Mein Vater ist zwar bei jeder schlechten Note “ausgerastet” (das gab jedes Mal totalen Ärger) und hat es mir erklärt, wie er es sieht, aber bei nächster Gelegenheit bekam ich dann trotzdem wieder eine schlechte Note. Chemie und Politik waren meine schlechtesten Fächer.

Mein Freund hatte schon gesagt, wenn es jetzt Neuwahlen gegeben hätte, dann wäre er ganz bestimmt nicht mehr wählen gegangen. Und das könnte ich dann auch verstehen!!

Ja, wie gesagt, heute Nachmittag habe ich mein Sportprogramm durchgezogen.

Zuerst wieder das Fahrradfahren, dieses Mal 15,25 Kilometer in 30:10 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 130 Sekunden mit etwa 35/36 km/h.

Das war meine 3. eigene Sporteinheit in diesem Monat, (rund) 45 gefahrene Kilometer für den Monat März. Im Jahr 2018 bisher insgesamt (rund) 570 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren 1 Stunde und 5 Minuten Sport (einschließlich ca. 5 Minuten Dehnen).

Zuerst 20 x Kettlebell Swing mit der 5 kg Kugelhantel.

Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne hoch Richtung Bauch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (tiefe Kniebeugen und seitlich hoch und runter) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

10 x Dips (auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings).

3 Liegestütze, mit den Händen auf dem Steppbrett.

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Bankdrücken), unten einmal nachwippen. Mit einer 5 kg Hantel 10 x über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

Mit den 4 kg Hanteln seitlich arbeiten, fast gestreckte Arme, von der Waagerechten (Schulterhöhe) 10 x hoch zur Senkrechten.

Eine Minute Wandsitz, dabei die beiden 1 kg Hanteln mit (fast) gestreckten Armen nach vorne (Schulterhöhe) halten.

20 x Kettlebell Swing mit der 6 kg Kugelhantel.

10 Kniebeugen “Sumo Squats”, dabei die 10 kg Kugelhantel (Richtung Boden) zwischen den Händen halten. Unten einmal etwas nachwippen.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Mit den 3 kg Hanteln 30 Sek. Reverse Biceps, in der Waagerechten halten (Handinnenflächen nach unten).

Mit den 5 kg Hanteln Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps-Curls.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und damit 10 x Rudern.

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die “hohe Planke” Liegestütz-Position 30 Sek. halten.

Auf alle Viere, ein Bein/Knie Richtung Bauch/Brust ziehen und 10 x in Hüfthöhe nach hinten strecken.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden und wieder hoch zur Senkrechten.

Beine anziehen (Knie Richtung Brust) und 10 x strecken (flach über dem Boden). Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht (danach kurze Pause), dann 10 x die Schere senkrecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

6 x die kleine “Kerze”, also Knie zum Oberkörper ziehen, Hüfte etwas vom Boden anheben.

Auf die Seite legen, 3 x Seitstütz.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Sa. 03. März 2018

Bis auf den Abend war der Samstag echt schön.

Zuerst hatte ich mein Training. Danach waren wir Einkaufen (unser üblicher Einkauf für die nächste Woche) und abends dann lecker Essen.

In diesem griechischen Restaurant gibt es allerdings leider immer Pommes und Reis zu allen Gerichten. Also Pommes liebe ich ja, aber dieser Reis ist Djuvec-Reis, also mit Paprika. Ich war mutig und habe etwas davon gegessen. Aber leider habe ich ja eine Allergie gegen Paprika. Dementsprechend hatte ich dann einen kurzen Abend mit heftigen Bauchschmerzen und Durchfall.

Wobei die Bauchschmerzen “zusätzlich” ebenso vom seelischen her kommen können. Ich bin wegen nächster Woche halt auch so nervös. Die Besprechung im Büro und dann noch dieser Vortrag, zu dem ich gehen werde. Das ist für mich halt eine enorme seelische Aufregung.

Meine Brieffreundin hatte mir auch geschrieben, dass sie dort, in der Filiale, jetzt auch mit “Mitarbeiter-Gesprächen” anfangen werden. Das sollen “lockere” Gespräche sein, die der jeweilige Chef mit den Mitarbeitern führt. Davon ist bei uns ebenfalls die Rede. Meine Brieffreundin findet das gut, dass man bei solchen Gesprächen gut und locker über das eine oder andere Problem reden könnte.

Ich weiß nicht, Chef ist halt Chef. Wirklich locker könnte ich deswegen gar nicht mit ihm über alles reden (was mich so beschäftigt). Dafür habe ich zum einen halt auch diese Seite (wo ich mir halt auch so einiges “von der Seele” schreibe), dann rede ich mit meinem Freund über alles (der mir zwar nicht helfen kann, aber mir immer zuhört, mich immer gut versteht) und auch meinen Trainer, mit dem ich ebenfalls gut über alles mögliche reden kann.

Bezüglich des Vortrages bin ich auch nervös, weil ich die Frau, die den Vortrag hält, mal ansprechen will (in der Pause oder noch im Anschluss an den Vortrag).

Sie ist eine Psychologin, die sich auch auf Autismus und Asperger spezialisiert hat. Ich möchte sie mal fragen, ob sie mir einen Tipp geben kann, wie ich mich verhalten soll, wo ich eventuell etwas schriftliches für die Arbeit bekommen kann. Damit es mit dem Asperger dort offiziell anerkannt wird. Und ich rede nun mal nicht täglich mit Psychologen. Das macht mich mächtig nervös. Aber es ist für mich halt eine gute Gelegenheit, mal mit einer “Fachfrau” darüber zu reden.

Mein Samstag fing, wie gesagt, mit dem Training an. Dieses Mal mit etwas Verspätung, weil mein Trainer einen kleinen Unfall hatte. Einen kleinen Glatteis-Unfall. Zum Glück ist ihm nichts passiert (bis auf einen Schrecken), sondern nur etwas Blechschaden, was mir aber auch leid tut, so dass er jetzt etwas Rennerei hat.

Heute, am Sonntag, sind hier 15 Grad. Ja, was für ein krasser Unterschied. Gestern Morgen Minus-Grade und Glatteis und heute Sonne und 15 Grad. Hoffentlich kommt jetzt endlich der Frühling!!

Das war wieder ein super gutes Training.

Es waren unter anderem auch einige Arm-Übungen dabei. Ich habe jetzt einen richtigen Muskelkater. Am Samstag Abend war es in den Ellenbogen sehr intensiv, jetzt schon mehr in den Oberarmen.

Das Aufwärmtraining drehte sich um verschiedene Übungen rund ums Steppbrett, in verschiedenen Varianten hoch und runter. Mal im Wechsel, mal oben das Knie hochziehen, mal das Bein beim Runtergehen weit nach hinten, also etwas in den Ausfallschritt. Ebenfalls Liegestütze mit den Händen auf dem Steppbrett (runter, eine Liegestütze und wieder hinstellen) sowie neben Kettlebell-Swing mit der 5 kg Kugelhantel.

Dieses Steppbrett-Training gehört ja eh zu meinen Favoriten, macht mir immer wieder Spaß. Wobei ich die Abläufe dieses Mal zum Teil auch schwer fand, mich mehrmals mit dem Bein vertan habe (ob ich mit rechts oder links hochgehen soll). Aber dabei hat er auch schon mit aufgepasst.

Danach ging es intensiv für die Arme weiter.

Zuerst mit der Hantelstange. Zum “Warmwerden” ein paar Mal das Kreuzheben. Das habe ich ja sehr gut im Griff.

Direkt im Anschluss damit die Übung vom “Body-Trimmer”, also Kreuzheben und die Arme/Ellenbogen beim Hochkommen seitlich hochziehen, bis die Ellenbogen etwa in Schulterhöhe sind, die Hantelstange etwa in Brusthöhe ist.

Das fiel mir total schwer, damit musste ich schon mächtig kämpfen. Mit dem Body-Trimmer (stabiles Gummiband) fällt mir diese Übung deutlich leichter.

Danach mit der 4 kg Hantel nach diagonal oben arbeiten. Also gerade Stehen, die Hantel zwischen den Händen halten und immer wieder die Arme diagonal nach oben strecken. Das hat sehr gut geklappt.

Dann mit der 6 kg Kugelhantel arbeiten. Erst runter (Kniebeuge, Sumo Squat), beim Hochkommen 2 x die Arme gerade nach oben strecken. Auch das hat sehr gut geklappt.

Dann wurde es wieder deutlich schwerer.

Gerade nach vorne beugen und die Triceps-Übung, also die Arme mit den 3 kg Hanteln gestreckt nach hinten bzw. oberhalb vom Rücken bekommen. Immer wieder weit nach oben wippen. Das fand ich wieder super schwer, damit muss ich immer wieder sehr kämpfen. Ich glaube, dass sollte ich alleine mal wieder öfters üben (mal wieder öfters mit in mein Programm einbauen).

Dabei gehe ich, zum Schwung-Holen, mit den Armen immer wieder weit nach unten. Ja, und da passt mein Trainer dann halt immer mit auf. Mit den Armen/Händen nur bis Hüfte bzw. Rücken-Höhe runter, aber dann schon wieder weit nach oben ziehen. Umso kleiner der Radius zum Schwung-Holen ist, umso schwerer finde ich diese Übung (klar, die Kraft dann wirklich nur aus dem Arm, aus der Muskulatur her nehmen).

Danach ging es auf dem Boden, auf der Matte weiter.

Zuerst auf die Knie, die Hände eng auf das Steppbrett und enge Liegestütze. Das klappt inzwischen zwar einigermaßen (besser als früher), aber leicht fällt sie mir trotzdem nicht.

Dann auf den Rücken legen. Über/hinter dem Kopf arbeiten. Zuerst mit der 4 kg Hantel, dann mit der 5 kg Hantel.

Dabei hat er mir (für mein eigenes Training) gezeigt, wobei ich bei der Armhaltung genau achten soll. Ich habe die Arme dabei aus der Schulter heraus zu viel/zu intensiv bewegt. Diese Übung muss mehr aus den Ellenbogen gesteuert werden, die Oberarme/Schultern dabei ruhiger halten.

Ich hatte ihn auf diese Übung angesprochen, ob er mir dabei nochmals die “Feinheiten” zeigen könnte (worauf ich genau achten soll) und fand es gut, dass er darauf sofort wieder eingegangen ist, es mit mir in Ruhe durchgegangen ist, wir es dann auch direkt geübt haben, also diese Übung mit eingebaut haben. Darin ist er immer sehr flexibel.

Danach enges Bankdrücken, die Oberarme am Körper halten, mit den 4 kg Hanteln über dem Bauch arbeiten (nach oben strecken). Das fiel mir auch wieder schwer.

Anschließend noch ein paar Übungen für den Bauch.

Zum einen Hüfte anheben, Beine/Knie zum Bauch ziehen. Das fällt mir immer wieder schwer. Ich glaube, dass sollte ich wirklich mit in meinem Programm einbauen, es öfters mal alleine üben.

Meine Hüfte “klebt” dabei immer auf dem Boden und ich muss mich anstrengen, um sie wirklich vom Boden hoch zu bekommen. Aber inzwischen klappt es schon etwas besser als früher (anfangs konnte ich sie so gut wie gar nicht vom Boden anheben).

Danach (nach der Brücke, einmal hoch, Spannung, langsam wieder flach hinlegen) kamen Crunches in verschiedenen Varianten.

Also jeweils ein Bein gestreckt anziehen, Oberkörper hoch und mit gegengleicher Hand zum Schienbein ziehen. Anschließend beide Beine/Knie angewinkelt hoch und mit den Händen (Oberkörper hoch) vor die Knie drücken.

Alles in allem, einschließlich interessanter Gespräche und wieder guten Tipps für mein eigenes Training, war es wieder ein super gutes Training.

Unter anderem drehten sich unsere Gespräche um die Motivation. Also Motivation durch andere/bessere Menschen. Das klappt bei mir natürlich auch nicht bei allen Sachen. Bei Sachen, die ich überhaupt nicht kann, da bringt es mir auch nichts, dass andere Menschen darin gut bzw. sehr gut sind (z. B. Thema Schwimmen, die Fortbewegung im Wasser war noch nie meine Stärke).

Aber bei Sachen, die mir Spaß machen (z. B. dieses Krafttraining, Hanteltraining usw.), da finde ich es halt motivierend, wenn ich mir gute Sportler angucke, was sie schon alles geschafft haben. Auch wenn ich eventuell (oder sogar wahrscheinlich) nie so gut wie sie werde, trotzdem eifer ich ihnen nach. Wenn sie so pessimistisch (ich schaffe es eh nicht….) an die Sache gegangen wären, dann hätten sie ihre Erfolge nie erreicht. Von nix kommt nix.

Aber wenn man regelmäßig trainiert, dann kann durchaus so einige Erfolge erzielen. Und das ist halt auch mein Ziel, durch gutes und regelmäßiges Training ebenfalls meine bestmöglichen Erfolge zu erzielen, wobei sich diese Erfolge im Laufe der Jahre sicherlich immer mehr steigern werden.

Ja, ich finde gute Sportler mit ihren Erfolgen, was man mit Training erreichen kann, wirklich total gut und sehr motivierend.

Nach einer kurzen Pause sind wir dann eben Einkaufen gegangen. Da wir in der letzten Woche (an den Urlaubstagen) mehrmals Einkaufen waren, brauchten wir nur noch ein paar wenige Sachen.

Nachmittags sind wir dann Essen gegangen. Wir sind die Strecke wieder gelaufen (etwa 45 Minuten jede Strecke).

Weil es noch ziemlich kalt war, ein fieser Wind, an den Straßenrändern lag noch einiges an Schnee, habe ich dieses Mal mit einer Hühnersuppe angefangen. Etwas warmes braucht der Mensch. Das war total lecker. Anstelle von Nudeln war einiges an Reis darin. Dazu gab es ein Baguette, das wir uns geteilt haben.

Danach gab es den Salat, der zu allen Gerichten dazu gehört (grünen, Kraut und Möhren mit Dressing) und dann kam die Hauptspeise. Ich hatte Schweine-Medaillons mit Broccoli, Pommes und Soße Bernaise. Und bei den Pommes gibt es dort halt immer etwas Djuvec-Reis. Ich war halt so mutig und habe etwas Reis mitgegessen. Ja, und leider war wohl anscheinend einiges an Paprika drin, was ich halt nicht vertrage.

Als Nachtisch habe ich (anstelle von Eis) eine Tasse Kaffee getrunken. Das war lecker und hat gut getan.

Ja, die “Wirkung” vom Paprika ließ dann leider nicht allzu lange auf sich warten. Aber auch “danach” hatte ich den ganzen Abend noch etwas Bauchschmerzen, wobei ich vermute, dass das dann eher vom seelischen her kam (die Aufregung vor der nächsten Woche halt).

Abends haben wir auf NDR 3 Heidi Kabel in “Frau Piper lebt gefährlich” geguckt. Eine Komödie rund um einen Mordfall, in dem Heidi Kabel den Fall löst.

Das habe ich vor Jahren schon live gesehen, also mit Laien-Darstellern.

Ich war vor ein paar Jahren mit einer Kollegin aus einer anderen Abteilung befreundet. Wir haben uns einmal Samstag Abend privat getroffen, waren im Theater, genau in diesem Stück. Aber an das Ende konnte ich mich nicht mehr genau erinnern. Aber bei mir sind dennoch einige Erinnerungen wach geworden, als ich das Stück im Fernsehen gesehen habe.

Die Freundschaft zu dieser Kollegin ist zerbrochen, weil bei ihr die Mutter (90 Jahre) im Vordergrund stand. Sie war bereits geschieden (die Kollegin) und lebte wieder bei ihrer Mutter. Sie sagte direkt, dass sie ihre Mutter zu unseren nächsten Treffen mitbringen würde. Es wäre für ihre Mutter zu langweilig, den Abend alleine zu Hause zu sitzen, während sie sich mit einer Kollegin vergnügen würde. Im Grunde drehten sich alle Gespräche, alle Sätze nur darum, wie ihre Mutter sei, wie ihre Mutter über alles denken würde usw.

Diese Freundschaft habe ich dann im Sande verlaufen lassen, habe mich immer seltener mit ihr in Kontakt gesetzt. Diese Kollegin war etwa 5 Jahre älter als ich.

Ja, aber durch diesen damaligen Theaterbesuch kannte ich dieses Stück halt schon, habe einiges dann doch wieder erkannt.

Fahrrad bin ich abends dann nicht mehr gefahren. Die Bauchschmerzen haben mich zu sehr genervt.

Außerdem taten meine Arme vom Muskelkater zu heftig weh. Ich wollte nur noch ganz ruhig liegen bleiben.

So, heute ist sozusagen der letzte freie Tag, wobei wir Sonntags ja eh immer frei haben. Der kleine Urlaub hat mir wirklich gut getan, morgen geht dann wieder der normale Alltag los, wobei diese erste Woche halt direkt sehr aufregend wird (mit den Terminen – Besprechung und Vortrag). Aber den heutigen Tag werde ich jetzt nochmals genießen.

Fr. 02. März 2018

Der Freitag war echt schön.

Zum einen habe ich die Zusage bekommen, dass ich nächste Woche an einem Vortrag teilnehmen kann. Dass ist die Sache für die Arbeit. Wir müssen ja in jedem Jahr an einem Seminar/Vortrag (Thema Weiterbildung) teilnehmen. In diesem Vortrag geht es darum, wie man sich besser ausdrücken kann. In manchen Situationen die richtigen bzw. besseren Worte finden kann. Ich hoffe, dass ich das für mich dann auch im Rahmen der Telefonzentrale nutzen kann. Das Thema an sich finde ich echt interessant.

Bei denen dauert halt nur alles etwas länger. Ich habe sie schon mehrmals angeschrieben, um eine Zwischenmitteilung gebeten, was mit diesem Vortrag ist. Schon alleine meine Anmeldung musste ich drei Mal dorthin schicken, bis ich eine Antwort bekommen habe.

Ja, jetzt habe ich die Zusage, bin deswegen aber auch schon nervös. Von der Arbeit aus direkt dorthin, mit einigen fremden Menschen in einem Raum sitzen. Ich werde es zwar machen und “schaffen”, aber nervös und etwas ängstlich bin ich deswegen trotzdem. Andere würden ganz “cool” und locker dorthin gehen, aber so bin ich nun mal nicht. Mein Puls wird vor Aufregung dann wieder auf “180” sein. Aber irgendwie werde ich es hinter mich bringen.

Ich werde es abends, in meiner Freizeit sozusagen machen (etwas früher dafür Feierabend machen). Ich komme mit unserem Programm (für Dienstreisen) halt nicht so klar. Das ist mir alles viel zu umständlich. Dann “verschenke” ich lieber diese Zeit (und bleibe dafür Freitags wieder lange im Büro) und werde dort in meiner Freizeit dran teilnehmen.

Ja, das wird für mich wieder eine Woche der Bauchschmerzen und Herzklopfen (vor Aufregung) sein. Am Montag zunächst die Besprechung im Büro (also mit allen zusammen sitzen) und Ende der Woche dann auch noch zu diesem Vortrag gehen.

Mit meinem Freund zusammen ist es bei solchen großen Veranstaltungen für mich kein Problem. Aber z. B. bei den Ehrlich Brothers wäre ich auch nicht alleine in den großen Raum mit den vielen Personen gegangen. Zu zweit fühlte ich mich sicher, aber alleine wäre meine Angst viel zu groß gewesen.

Ja, ich bin froh, wenn ich diese Woche hinter mir habe.

Gut, dass wir am Freitag “auf Tour” waren. Wir waren in Holland, in Venlo. Ein kleiner Geschäftebummel.

Heute, am Samstag, hätten wir Probleme bekommen. Letzte Nacht hat es heftig geschneit. Es ist einiges liegen geblieben. Ein paar Straßen sind noch weiß und stellenweise ist es mächtig glatt (es gab schon einige Unfälle).

Der Hinweg nach Venlo war sehr gut. Wir sind völlig ohne Probleme durchgekommen, die Autobahn war praktisch frei.

Zurück war es deutlich voller. Zum einen der Feierabend-Verkehr, dazu Unfälle auf der Gegenspur, wofür auf unserer Spur natürlich alle langsamer gefahren sind, erst mal gucken mussten (nerv), sich dadurch ebenfalls ein kleiner Stau gebildet hat.

In Venlo war es echt schön, aber auch super kalt. Ein eisiger Wind. Wir waren in einigen Geschäften, in viel mehr, als geplant. Darin war es halt so schön warm.

Aber der Bummel war echt schön. Ein paar Sachen haben wir geholt, aber nicht besonders viel. Unter anderem habe ich mir Kaffee-Pads geholt. Die brauche ich ja jeden Morgen und jeden Mittag (in jeder Mittagspause). In den nächsten Monaten bin ich damit jetzt wieder eingedeckt.

Ich habe meine Schwägerin übrigens 2 Jahre “älter” gemacht. Sie ist 10 Jahre älter als mein Freund, wird jetzt im April 61 Jahre alt. Weil ihr Mann als Beamter immer sehr gut verdient hat, ist sie immer nur Teilzeit arbeiten gegangen (Stadtverwaltung). Das hat finanziell immer gereicht. Auch jetzt als Rentner verdient er sehr gut. Und damit die Beiden noch was von der Rente, von der Freizeit haben, geht sie jetzt halt ebenfalls schon in Rente. Direkt einen Monat nach Rentenbeginn geht es schon auf Tour nach England. Ihren Renteneinstieg dort sozusagen feiern.

Mit seiner Mutter (der Schwiegermutter) gibt es deswegen allerdings Probleme. Sie ist halt sehr verwöhnt von den Beiden, sie kümmern sich so oft wie möglich, zum Teil fast täglich um sie.

Jetzt hat sie Angst, bei den geplanten Urlauben viel alleine zu sein. Sie meinte schon, ob sie mit den Urlauben nicht warten könnten, bis sie tot ist….

Sie ist zwar inzwischen 91 Jahre (wird im Sommer 92 Jahre), ist aber immer noch super fit, geht fast täglich in die Stadt, einmal in der Woche zum Friseur, nimmt an vielen Veranstaltungen beim Betreuten Wohnen teil usw.

Die Beiden wollen ihr Leben aber jetzt genießen, solange sie noch fit sind. Mein Schwager hat zeitweise Probleme mit den Fersen, Knien und Rücken (hatte ja auch schon ein paar OPs), er will die Urlaube, die Rentenzeit genießen, solange er seinen Körper noch im Griff hat.

Ja, und jetzt haben sie heftige Diskussionen mit seiner Mutter, dass sie wochenweise in den Urlaub fahren wollen.

Am Freitag Nachmittag habe ich dann noch meinen Sport durchgezogen.

Zuerst wieder das Fahrradfahren, die 15 Kilometer in 30:10 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 130 Sekunden mit etwa 35 km/h.

Das war meine 2. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 30 gefahrene Kilometer für den Monat März. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 555 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren 45 Minuten Sport (einschließlich ca. 5 Minuten Dehnen).

Weil ich Freitags sonst ja eh keinen Sport mache, habe ich nur ein “kleineres” Programm durchgezogen.

Zuerst 20 x Kettlebell Swing mit der 5 kg Kugelhantel.

Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne hoch Richtung Bauch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (tiefe Kniebeugen und seitlich hoch und runter) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

10 x Dips (auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings).

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen. Mit einer 5 kg Hantel 10 x über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

20 x Kettlebell Swing mit der 6 kg Kugelhantel.

10 Kniebeugen “Sumo Squats”, dabei die 10 kg Kugelhantel (Richtung Boden) zwischen den Händen halten. Unten einmal etwas nachwippen.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Mit den 5 kg Hanteln Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps-Curls.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und damit 10 x Rudern.

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden, kurz halten und wieder hoch zur Senkrechten. Beine anziehen (Knie Richtung Brust) und 10 x strecken (flach über dem Boden).

Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht (danach kurze Pause), dann 10 x die Schere senkrecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Do. 01. März 2018

Hier ist alles klar. Der Donnerstag war dann echt noch schön.

Jetzt haben wir März. Ich hoffe, dass man das wettermäßig auch bald merken wird, dass es endlich wärmer wird. Angesagt wurde es zumindest.

Am Donnerstag haben wir unter anderem einen kleinen Stadtbummel gemacht. Das war ganz schön.

Beim Lotto habe ich nichts gewonnen (der Schein, den ich ausgefüllt habe, als mein Freund die Zahn-OP hatte).

Unter anderem waren wir dann auch noch in einem kleinen Baumarkt.

Dort habe ich mir eine neue Nachttisch-Lampe geholt. Das Problem mit den Lampen ist heutzutage, dass die meisten LED-Birnchen haben. Aber wenn diese kaputt gehen, kann man die ganze Lampe weg schmeißen. Dieses Spielchen hatten wir im Laufe der Jahre schon öfters, auch mit guten Deckenlampen. Deswegen habe ich mir dort eine Lampe ausgesucht (nur kleinere Auswahl), die noch eine normale Birne zum Auswechseln hat.

Außerdem ein schönes kleines Bild vom Strand und Meer. Ein sehr schönes Motiv.

Dann haben wir noch ein paar Sachen erledigt, auch bei der Bank usw. (dort musste ich wegen meinem Konto was klären).

Abends gab es unter anderem Bratkartoffeln. Die lagen schwer im Magen, deswegen habe ich erst später mit dem Sport angefangen.

Außerdem haben wir uns einen Käsekuchen gegönnt, den wir im Backofen aufgetaut haben. Mein Freund hat davon 3/4 gegessen, ich nur 1/4. Das hat mir völlig gereicht. Wir wollten eigentlich Hälfte/Hälfte machen, aber das wurde mir zu viel.

Für Samstag haben wir im Restaurant einen Tisch reserviert. Als Abschluss vom kleinen Urlaub zusammen Essen gehen.

Ja, und wenn ich schon sündige, dann muss ich natürlich auch Sport machen. Also haben ich abends dann noch losgelegt.

Zuerst wieder das Fahrradfahren, die 15 Kilometer in 30:00 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 130 Sekunden mit etwa 35 km/h.

Das war dann schon mal meine 1. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 15 gefahrene Kilometer für den Monat März. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 540 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren 1 Stunde Sport (einschließlich ca. 5 Minuten Dehnen).

Zuerst 20 x Kettlebell Swing mit der 4 kg Kugelhantel.

Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.
Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne hoch Richtung Bauch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (tiefe Kniebeugen und seitlich hoch und runter) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

10 x Dips (auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings).

3 Liegestütze, mit den Händen auf dem Steppbrett.

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen. Mit einer 5 kg Hantel 10 x über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

20 x Kettlebell Swing mit der 6 kg Kugelhantel.

10 Kniebeugen “Sumo Squats”, dabei die 10 kg Kugelhantel (Richtung Boden) zwischen den Händen halten. Unten einmal etwas nachwippen.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Mit den 5 kg Hanteln Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps-Curls.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und damit 10 x Rudern.

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze.

Auf alle Viere, ein Bein angewinkelt hoch, Oberschenkel in Hüfthöhe, Fuß Richtung Decke und 10 x nach oben wippen.

Auf den Rücken legen, Füße/Fersen auf den großen Gymnastikball, alles Anspannen, Körper gerade Linie, 30 Sek. halten.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden, kurz halten und wieder hoch zur Senkrechten.

Beine anziehen (Knie Richtung Brust) und strecken (flach über dem Boden). Erst beide zusammen 5 x strecken, dann nochmals 10 x im Wechsel. Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht (danach kurze Pause), dann 10 x die Schere senkrecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

10 x Bicycle Crunches.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Andere sind nach dem Sport munter und aufgekratzt, ich bin danach jedoch meistens so müde, dass ich mich hinlegen und sofort fest einschlafen kann. So auch am Donnerstag Abend.

So, heute geht es mir gut, wir haben gleich eine kleine Tour vor. Darauf freue ich mich schon. Mein Freund tankt gerade schon mal das Auto voll.

Mi. 28. Febr. 2018

Der Mittwoch war im ganzen echt schön.

Mal eben die wichtigsten Punkte zusammen fassen:

– In Ruhe Ausschlafen, etwas Haushalt.

– Von unserer Nachbarin haben wir als Dankeschön (dass wir an ihren Geburtstag gedacht haben) eine kleine Tüte mit Schokolade und einer Flasche Sekt geschenkt bekommen. Dabei eine liebe Karte mit einem netten Dank.

– Nachmittags habe ich noch für rund 1,5 Stunden mein Sportprogramm durchgezogen. Damit habe ich im Februar also 15 Einheiten geschafft. Darüber bin ich stolz, dass ich dieses geplante Ziel wieder erreicht habe (von nix kommt nix).

– Ich habe den ganzen Tag diese weichen Pads unter den Füßen gehabt. Das tat echt gut. Damit bin ich völlig schmerzfrei.

Die Druckstelle ist ja nur entstanden, weil ich meinen Sport geschludert habe. In zwei Wochen habe ich nur jeweils 3 x Sport gemacht. Einmal in der Woche mit meinem Trainer und am Wochenende (Samstag und Sonntag). Das war für mich zu wenig. 4 bis 5 Einheiten bräuchte ich jede Woche, wenn ich auf Dauer schmerzfrei bleiben will.

Ja, und als dann die Schmerzen in den Füßen anfingen, dann bin ich abends tagelang, während ich mich hier um den Haushalt gekümmert habe, nur auf Zehenspitzen rumgelaufen. Ja, und genau in diesem Bereich, auf dem ich dann halt gelaufen bin, habe ich jetzt halt die Druckstelle, die so weh tut.

Also muss ich wieder regelmäßiger Sport machen, egal wie müde ich abends bin. So ist das halt mit meiner schwachen Muskulatur. Solange ich diese Druckstelle habe, werde ich diese weichen Pads weiterhin benutzen. Ich werde mir gleich auch noch ein paar zum Wechseln holen.

– Ja, und dann der Mittwoch Abend. Der war super, suuuper schön. Dafür habe ich mir ja den Urlaub genommen.

Wir waren bei einem Comedy-Abend bei Torsten Sträter. Er ist bekannt aus “Sträters Männer Haushalt” im WDR und von der Sendung mit Dieter Nuhr, “Nuhr im Ersten”, wo er ebenfalls regelmäßig auftritt. Auch bei der Sendung “Extra-3″ in der ARD ist er häufig dabei.

Wir waren schon mal bei ihm. Zum Teil liest er Geschichten aus dem E-Book vor, aber von 3 Geschichten kannten wir 2 schon. Wir gucken seine Sendungen halt regelmäßig.

Aber seine Stand-Up-Comedy war absolut vom Feinsten. Wir haben gelacht ohne Ende, mir liefen mehrmals die Tränen. Er kam vom Hökchen aufs Stöckchen und hat auch die Zurufe aus dem Publikum direkt mit eingebaut.

Er hat viele Sachen übertrieben dargestellt, bei manchen Sachen musste man auch total um die Ecke denken.

Unter anderem hat er normale Kaffeemaschinen mit der Senseo-Pad-Maschine verglichen. Ich trinke meistens (aus zeitlichen Gründen) aus der Pad-Maschine, nur am Wochenende kocht mein Freund eine frische Kanne mit der “normalen” Kaffeemaschine.

Er hat das so gut beschrieben, dass ich gelacht habe ohne Ende.

Es ging um viele verschiedene Themen. Auch meine Schwägerin, die ja dabei war, zum ersten Mal live bei ihm war, war total begeistert.

Es war im ganzen ein schöner Abend. Wir haben uns hier gegen 18.15 Uhr getroffen. Die Beiden haben uns hier mit dem Auto abgeholt.

Wir kamen gut durch (über die Autobahn – kein Stau), fanden schnell einen Parkplatz, so dass wir schon eine Stunde vorher dort waren.

Aber kein Problem, wir haben uns schon mal gemütlich reingesetzt und haben uns unterhalten.

Meine Schwägerin geht jetzt noch 2 Wochen Arbeiten, dann geht sie mit 63 Jahren in Rente (unser Schwager ist ja schon seit 2 Jahren in Rente). Sie planen dann mehrere Urlaube ein – solange sie körperlich noch so fit sind. Ja, und schon waren wir über Urlaube im Gespräch. Die Zeit, bis es los ging, ging dann sehr schnell um.

Es fing um 20 Uhr an, von 21 bis 21.30 Uhr war Pause. Danach ging es bis 22.45 Uhr weiter.

Dort gab es vorne kein Stand, er kam auch nicht mehr raus für Autogramme usw. (das hat er damals gemacht, als wir das erste Mal bei ihm waren).

Gegen 22.50 Uhr waren wir im Parkhaus. Alle aus dieser Vorstellung parkten in diesem Parkhaus. Im ganzen Parkhaus waren 2 Automaten zum bezahlen. Die Schlange war seeehr lang. Gegen 23.15 Uhr konnten wir das Parkhaus dann endlich verlassen. Gegen 23.30 Uhr waren wir wieder zu Hause.

Ja, alles in allem war es ein super schöner Tag.

Ja, wie gesagt, nachmittags habe ich meinen Sport durchgezogen. Zuerst wieder das Fahrradfahren, 15,25 Kilometer in 30:00 Minuten (ich kam sehr gut in die Gänge). Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 130 Sekunden mit etwa 35/37 km/h (zeitweise auch bis 38 km/h).

Das war meine 15. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 225 gefahrene Kilometer für den Monat Februar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 525 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren 1 Stunde und 5 Minuten Sport (einschließlich ca. 5 Minuten Dehnen).

Weil ich vom Training am Dienstag etwas Muskelkater in den Oberarmen habe, fielen mir ein paar Übungen sehr schwer.

Zuerst 20 x Kettlebell Swing mit der 4 kg Kugelhantel.

Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne hoch Richtung Bauch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

10 x Dips (auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings).

3 Liegestütze, mit den Händen auf dem Steppbrett.

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Bankdrücken auf der Hantelbank), unten einmal nachwippen. Mit einer 5 kg Hantel 10 x über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

20 x Kettlebell Swing mit der 6 kg Kugelhantel.

10 x mit dem “Body-Trimmer” die Arme/Ellenbogen seitlich bis in Brusthöhe hochziehen.

10 Kniebeugen “Sumo Squats”, dabei die 10 kg Kugelhantel (Richtung Boden) zwischen den Händen halten. Unten einmal etwas nachwippen.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Die 4 kg Hantel zwischen die Hände nehmen, die Arme 10 x fast gestreckt vorne hoch bis in Schulterhöhe, oben kurz etwas halten.

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps, 30 Sek. halten.

Mit den 5 kg Hanteln Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps-Curls.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und damit 10 x Rudern.

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze. 10 Liegestütze auf Knien.

Auf die Seite legen, 3 x Seitstütz.

Flach liegen, beide Beine strecken und oberes Bein 10 x gestreckt hoch. Oberes Bein angewinkelt nach vorne, unteres Bein gestreckt halten und 10 x gestreckt hoch.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, Füße auf die Fersen und 10 x hoch zur Brücke.

Füße wieder flach aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden, kurz halten und wieder hoch zur Senkrechten.

Beine anziehen (Knie Richtung Brust) und strecken (flach über dem Boden). Erst beide zusammen 5 x strecken, dann nochmals 10 x im Wechsel.

Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht (danach kurze Pause), dann 10 x die Schere senkrecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

So, jetzt starten wir in den zweiten Urlaubstag. Den mussten wir heute etwas um planen. Mir ging es heute morgen nicht so gut. Probleme mit den Wechseljahren sozusagen einschließlich heftiger Kreislaufprobleme (näher gehe ich hier nicht darauf ein, aber die Frauen werden zum Teil wissen, wovon ich rede). Ich hätte mich (ohne Urlaub) heute morgen ansonsten krank gemeldet (etwas schach-matt). Aber jetzt geht es zum Glück wieder.

Aber wir haben jetzt schon neue Pläne, so dass auch dieser heutige Tag schön werden wird.

Di. 27. Febr. 2018

Der Dienstag war soweit echt schön.

Bei den Zügen gab es etwas Chaos. Alle Züge waren verspätet. Laut Durchsage gab es Probleme mit den Weichen. Bei den Minus-Temperaturen sind ein paar Weichen eingefroren, alles musste manuell gesteuert werden. Das dauert dann halt etwas länger.

Hier ist auch die Straßenbahn die ganze Nacht durch im Stundentakt gefahren. Also als Betriebsfahrt, ohne anzuhalten. Die Schienen die ganze Nacht in Betrieb zu halten.

Hier in der Nähe ist eine Wasserleitung geplatzt. Eventuell wegen den kalten Temperaturen. Deswegen war hier etwas Chaos, also Rückstau der Autoschlange bis vor unserem Haus. Normal geht es, aber in Stoßzeiten (Berufsverkehr) ist sofort wieder Rückstau. Als es aktuell war, da war erst mal totaler Stau, dann wurde diese Baustelle so eingerichtet, dass wieder eine Spur für jede Richtung frei ist (immerhin, aber bei zweispurigen Hauptstraßen merkt man den Unterschied natürlich).

Auf der Arbeit habe ich dann einiges geschafft. Wir waren mal wieder eine Art Notbesetzung (mit Urlauben, Dienstreisen und Krankenscheinen).

Deswegen habe ich auch mal wieder ein schlechtes Gewissen, dass ich jetzt ein paar Tage Urlaub habe, meine Arbeit/Kollegen “im Stich” lasse.

Aber andersrum, wenn man bedenkt, wie oft ich im Laufe der Jahre schon mit nur einem bis zwei Kollegen ganze Tage als Notbesetzung geschmissen habe. Jetzt sind halt mal die Anderen dran.

Und wie eine Kollegin mal gesagt hat, solange ich da bin (wegen Telefon, Post und Empfang usw.), da läuft halt alles vorne “automatisch”. Erst, wenn ich mal fehle, dann sehen (und merken) die Anderen, was vorne im Laufe des Tages zu tun ist, was sie “an mir” haben, wenn ich da bin. Und es sind ja auch nur 3 Tage.

Ja, diese 3 Tage werde ich jetzt genießen. Wir haben zwar ein paar Sachen vor, aber bloß keinen Stress.

Am Dienstag habe ich mich sehr darüber gefreut, dass mir meine Brieffreundin aus Erfurt eine Mail geschrieben hat. Sie ist ja eine alleinerziehende Mutter (bzw. seit kurzem hat sie wieder einen neuen Freund), geht dabei Vollzeit bei “meiner” Versicherung arbeiten. Zur Zeit ist ihre Tochter krank (die Grippe bzw. grippaler Infekt), deswegen ist sie zu Hause, hatte mal wieder Zeit zum schreiben.

Ihre Aufgaben kenne ich, da ich halt auch in diesem Bereich bin. Deswegen kann ich mich sehr gut darein setzen, wenn sie ihre Aufgaben und Probleme schildert.

Ihr Chef hatte ihr angeboten, Stundenmäßig kürzer zu arbeiten (damit sie mehr Zeit für ihre Tochter hat), dabei auch weniger Geld zu verdienen. Ja, aber die Aufgaben würden die gleichen bleiben….

Er hatte es vielleicht gut gemeint, aber es kommt für sie natürlich nicht in Frage. Zum einen braucht sie das Geld. Ihre Tochter wird jetzt 8 Jahre alt und möchte so gerne reiten lernen. Neben der Schule sind das ja auch einige Kosten.

Ja, und ihre Arbeit würde nicht weniger werden. Also die gleiche Arbeit in weniger Zeit schaffen, dafür weniger Geld zu bekommen. Das sieht sie natürlich auch nicht ein.

Ich werde ihr in diesem Kurzurlaub noch eine ausführliche Antwort-Mail schreiben.

Außerdem plant sie einen Urlaub, wo wir auch schon waren. Davon haben wir noch sehr schöne Fotos. Die schönsten werde ich ihr dann direkt mailen. Ihre Vorfreude noch etwas erhöhen.

Abends hatte ich dann noch mein Training. Schon Mittags, als ich ruhig in meinem Büro saß, hatte ich Lust auf Sport. Nachdem ich am Montag nichts gemacht hatte, habe ich mich darauf dann wieder so richtig gefreut. Meinen kleinen Urlaub mit etwas Auspowern anzufangen. Den Stress von der Arbeit beim Sport zu richtig “abzuschütteln”.

Das war wieder ein sehr gutes, zum Teil aber auch sehr hartes Training.

Das Aufwärmtraining bestand aus einigen Ausfallschritten (dabei den Oberkörper zur Seite drehen), Butterfly (Oberkörper gerade nach vorne, Arme seitlich nach hinten/oben hochziehen), Übungen für die Hüfte (im Stehen Bein seitlich hoch, mal nach vorne drehen, mal nach hinten drehen) sowie dem Bergsteiger, das Knie dabei mehr zum gegengleichen Arm ziehen. Deutlich intensiver als die gerade Variante, die ich bei meinem Training immer mache.

Nach zwei Durchgängen war ich schon ordentlich warm (nachdem ich vorher sehr kalt war, zumal hier auch Minus-Temperaturen sind).

Dann ging es für die Beine so richtig los.

Zuerst Ausfallschritte durch den Raum, unten immer einmal nachwippen. Beim ersten Durchgang die 3 kg Hanteln in den Händen (unten haltend). Beim zweiten Durchgang dabei die 2 kg Hanteln mit nach oben gestreckten Armen halten.

Abgesehen davon, dass es mit der Zeit mächtig in die Beine ging, musste ich mich dann auch auf die Arme konzentrieren, weil mir diese Haltung an sich schon schwer fällt. Die Arme “wollen” immer wieder runter. Sie dann trotzdem “relativ” gestreckt oben zu halten, das fand ich sehr schwer.

Danach Kniebeugen, diese Sumo-Squats. Die finde ich irgendwie gut, besser als die normalen Kniebeugen. Wahrscheinlich auch, weil man dabei die Füße nicht gerade, sondern etwas seitlich nach außen drehen kann. Das finde ich bei Kniebeugen angenehmer.

Diese Kniebeugen wieder mit der 10 kg Kugelhantel (unten haltend) und sehr langsam durchführen. Immer runter, unten etwas halten (wenige Sekunden) und wieder hoch. Das hat sehr gut geklappt.

Danach weitere Ausfallschritte und Kniebeugen, dieses Mal die 3 kg Hanteln an den Schultern halten. Immer im Wechsel eine Kniebeuge, dann ein Bein nach vorne (im Wechsel, mal rechtes Bein, mal linkes Bein) und einen Ausfallschritt. Intensiv, aber ich habe es gut hinbekommen. Durch den regelmäßigen Wechsel (zwischen Kniebeuge und Ausfallschritt) fiel es mir nicht ganz so schwer.

Dann ging es auf dem Rücken liegend, auf dem Steppbrett weiter.

Zuerst mit den 4 kg Hanteln mit seitlich gestreckten Armen arbeiten, überwiegend im unteren Bereich wippen. Das habe ich inzwischen gut im Griff.

Danach wurde es sehr intensiv.

Mit der Hantelstange das Bankdrücken, aber unten mit nachwippen. Kleine Ursache, große Wirkung. Das fiel mir total schwer. Im regelmäßigen Rhythmus (hoch und runter) habe ich es sehr gut im Griff, schaffe so einige Wiederholungen. Aber nach jedem nachwippen machten meine Arme etwas “schlapp” und wollten nicht mehr nach oben. Bei jedem Durchgang totale Konzentration und die Arme trotzdem wieder nach oben bringen. Ich war dabei so konzentriert, dass ich das Atmen zeitweise wieder etwas “vergessen” hatte (totale Konzentration auf die Arme).

Ja, sobald eine Übung sehr gut klappt, sie einem “leicht” fällt, dann baut mein Trainer sofort in irgendeiner Form eine Steigerung in der Intensität ein.

Danach nochmals seitliches Arbeiten mit den 4 kg Hanteln, dieses Mal ganze Bewegung, also jeweils hoch bis fast zur senkrechten. Das habe ich wieder gut hinbekommen, das übe ich ja auch regelmäßig alleine. Die Übungen mit der Hantelstange (Bankdrücken im Liegen) kann ich halt alleine nicht üben.

Danach folgte mit der Hantelstange dann nochmals das normale Bankdrücken, also im regelmäßigen Rhythmus arbeiten, was wieder gut geklappt hatte. So habe ich wieder einige Wiederholungen ohne Probleme geschafft.

Danach ging es auf dem Boden, auf der Matte liegend weiter (auf dem Rücken).

Ein Bein angewinkelt anziehen, mit dem Oberkörper hoch kommen, die Hände fest gegen das Knie drücken. Dann die Hände hinter den Kopf und seitliche Crunches Richtung Knie (beide Seiten im Wechsel).

Dann flach auf dem Boden liegen, Beine anziehen und im Wechsel flach über dem Boden strecken. Die Übung, die ich auch immer alleine mache, das habe ich gut im Griff.

Alles in allem, einschließlich interessanter Gespräche, war es wieder ein super gutes Training.

Etwas später bin ich dann noch Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 30:30 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 130 Sekunden mit etwa 34 km/h.

Nach dem vorherigen Training mit den vielen Kniebeugen und Ausfallschritten fehlte mir die Kraft in den Beinen um schneller zu fahren (ich bin stolz, dass ich überhaupt noch gefahren bin).

Das war meine 14. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 210 gefahrene Kilometer für den Monat Februar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 510 Kilometer.

Heute Morgen, also an meinem ersten freien Tag vom kurzen Urlaub, war ich zunächst früh wach (gegen 08.30 Uhr). Unten im Haus fingen die Arbeiter an, den Boden wegen der defekten Wasserleitungen aufzukloppen. Das hat im ganzen Haus total geschallt.

Mein Freund hatte eh die Ohropax reingetan. Ich habe mir dann etwas Watte geschnappt, habe sie in die Ohren gesteckt. Dadurch wurden die Geräusche dann gedämmt, so dass ich noch etwas schlafen konnte, den ersten Urlaubstag doch etwas (bezüglich Ausschlafen) genießen konnte.