Sa. 16-09-2017

Der Samstag ist soweit echt schön gewesen. Also zumindest der Nachmittag/Abend.

Zuerst waren wir Einkaufen. Das war leider nicht so erfolgreich. Ich habe weder eine schöne Leggings noch schöne weitere Pullis bekommen. Aber egal, noch ist nicht aller Tage Abend…!!

Mit den Leggings ist es echt ein Problem. Die Gummibunde sind zur Zeit bei den meisten irgendwie total weit und locker. An den Beinen und Bauch (Hüfte) passt L immer sehr gut, aber das Gummi ist so locker, dass sie total rutschen. Und M ist so eng, dass ich sie kaum über die Oberschenkel hochgezogen bekomme. Das ist mir zu eng, ich muss darin “atmen” können, mich darin gut bewegen können (gerade auch beim Sport). Aber ich suche weiter, werde dafür noch in weitere Geschäfte gehen.

Ich kann es kaum glauben, aber die Uhr meines Freundes ist Nachmittags tatsächlich hier angekommen. Kurz nachdem wir vom Einkaufen nach Hause kamen hat es hier geschellt. Der Hermes-Versand mit der Armbanduhr. Darüber hat sich mein Freund natürlich sehr gefreut, hat sie abends auch direkt beim Essen umgetan.

Hermes hatte direkt 3 Päckchen. Ich hatte auch weitere Solar-Wackelfiguren bestellt. Ich finde so etwas halt immer wieder total niedlich. Zur Zeit stehen sie im Wohnzimmer auf der Fensterbank. Eigentlich stehen sie in der Küche, da kommen sie demnächst auch wieder hin. Aber wir haben halt keine Lust, sie immer wieder hin und her zu räumen. In rund 3 Wochen bekommen wir in der Küche ja das Rollo (“aufgeklebte Gardinen” sozusagen) angebracht. Danach kommen die Wackelfiguren dann wieder in die Kühe.

Nachmittags sind wir dann zu seiner Schwester gelaufen (rund 10 Minuten von hier). Dort saßen wir dann etwa eine halbe Stunde zusammen, haben eine “kleine Bescherung” gemacht. Die Beiden haben uns Sachen aus ihrem Urlaub mitgebracht. Wir haben den Dreien (also auch der Schwiegermutter meiner Schwägerin) Sachen von der Nordsee mitgebracht. Und ich habe “natürlich” auch was Schönes zum Geburtstag bekommen. Der Tisch sah danach bunt aus, weil auch alles schön eingepackt war. Wie ein “kleines Weihnachten” sozusagen.

Ich habe (zum Geburtstag, aber auch als Urlaubs-Mitbringsel) eine Gutscheinkarte von Amazon bekommen (kann ich sehr gut gebrauchen, Lieder für den Sport runterladen, weitere schöne E-Bücher für den Arbeitsweg sowie andere schöne Sachen bestellen), ein Kombi-Paket mit Duschgeld, Seife usw. (Duschgel kann ich, gerade nach dem Sport, immer gut gebrauchen), einen Wandkalender 2018 mit Erdmännchen-Fotos (immer wieder total niedlich), einen schönen Bilderrahmen aus Holz (dort wollen wir ein Urlaubsfoto mit Sonnenuntergang rein machen) sowie ein Buch über Leuchttürme an Nord- und Ostsee (total klasse, Erinnerungen an unsere bisherigen Urlaube bzw. Ausflüge, die wir schon besichtigt haben, aber auch viele schöne neue Ideen und Anregungen für unsere zukünftigen Urlaube). Von dem Buch war mein Freund auch total begeistert.

Dann sind wir zusammen Essen gegangen. Dort saßen wir etwa 2 Stunden zusammen (dann mussten wir gehen, weil der Tisch schon für die nächsten Gäste reserviert war). Die Stimmung war sehr gut. Die Gespräche drehten sich um Urlaub im Allgemeinen, Fernsehen (verschiedene Sendungen, Programme und Moderatoren), Armbanduhren (weil ich meine neue Armbanduhr ja auch um hatte), Sport und Ernährung im Allgemeinen und einige weitere Themen.

Ich habe mich “optisch” sehr wohl gefühlt. Ich hatte den einen neuen Pulli an. Also er hat weiße, braune und schwarze Streifen. Dazu schwarze Hose sowie drüber meine neue schwarze Weste. Ja, darin fühlte ich mich im ganzen sehr wohl (mein neues, aktuelles “Lieblings-Outfit” sozusagen).

Ich habe die “Schwiegermutter” immer wieder gut mit in die Gespräche mit einbezogen, was die Anderen total gut fanden. Ich saß in der Mitte, links mein Freund, rechts die Schwiegermutter. Uns gegenüber meine Schwägerin und mein Schwager (also die Schwester meines Freundes mit ihrem Mann). Die Schwiegermutter ist, trotz Hörgerät, etwas Schwerhörig. Unsere “lockeren” Gespräche über den Tisch bekam sie nicht so richtig mit. Aber zu allen Themen habe ich sie kurz angesprochen, nach dem Motto, welche Uhr hast du denn um, kennst du diese Sendung, kennst du diesen Moderator, welche Sendung guckst du denn gerne usw. So wusste sie immer, worüber wir gerade sprechen und hat sich immer wieder gefreut, mit mir ein paar Sätze reden zu können (so wurde sie auch bei keinem Thema übergangen). Die Anderen fanden es gut, haben mir jedes Mal nickend zugelächelt, wenn ich sie wieder angesprochen habe.

Nächste Woche Samstag (Nachmittags) sind wir bei ihr. Sie hat uns einladen, in ihre neue Wohnung im Haus “betreutes Wohnen”. Wir werden ihr dann Plätzchen (ohne Schokolade) und Blumen mitnehmen (wir haben direkt meine Schwägerin gefragt, weil wir nicht mit leeren Händen hingehen wollen). Die Schwiegermutter fragte auch direkt, welchen Kuchen sie für uns backen soll. Nein, keinen Kuchen. Eine Tasse Kaffee reicht uns völlig. Ich möchte keinen Kuchen (ist mir zu süß, auch viel zu viel Zucker, dann bekomme ich wieder Bauchschmerzen) und mein Freund isst höchstens 2 Stück (dann wird es ihm auch zu viel).

Sie ist dort, mit einer weiteren Frau, die älteste Bewohnerin. Alle anderen Bewohner sind 80 bis 85 Jahre alt (sie ist ja 91 Jahre). Sie fühlt sich dort im ganzen total wohl.

Ich habe dort mächtig gefuttert. Nach dem Salat (dort immer als Vorspeise) habe ich Schweine-Medaillons mit Broccoli, Pommes und Soße Bernaise gegessen. Ja, wie gesagt, die Schwiegermutter saß neben mir. Sie isst immer sehr wenig. Sie hatte paniertes Schweineschnitzel mit Pommes. Allerdings 2 kleine Schnitzel und viele Pommes. Ein kleines Schnitzel und die Hälfte der Pommes hat sie geschafft. Dann sah sie mich schon “Hilfe-suchend” an. Ich kann nicht mehr….. Nun gut, so ein leckeres Schnitzel konnte ich wirklich nicht liegen lassen (wirklich lecker) und Pommes schon mal gar nicht (ich liebe Pommes!!).

Aber auf den “Nachtisch”, also auf den Eisbecher habe ich dann wirklich verzichtet. Stattdessen habe ich noch eine Tasse Kaffee getrunken (die Anderen haben einen Espresso getrunken).

Zu Hause haben wir dann erst mal unsere Geschenke sortiert (also auch die Urlaubs-Mitbringsel). Sport habe ich keinen mehr gemacht. Stattdessen habe ich dann noch (im Laufe des Abends) ein Glas Weißwein-Schorle getrunken (0,5 l, 1/3 Wein und 2/3 Wasser). Das hat schon gereicht, so dass ich immer müder geworden bin.

Wir wollten zuerst die Musiksendung mit Florian Silbereisen gucken, aber das hatte uns dieses Mal zu viel “Ballermann-Charakter” (live vom Oktoberfest in München – das ist gar nichts für uns). Stattdessen haben wir dann rumgezapt. Wir haben dann Comedy-Sendungen geguckt. Mal mit Dieter Nuhr und Sascha Grammel (immer wieder gut), dann die “Mitternachts-Spitzen” mit Herbert Knebel usw.

Ja, und dann bin ich schließlich (auch dank des Weines) eingeschlafen.

So, heute ist erst mal der letzte Urlaubstag meines Freundes. Er muss dann 4 Tage Arbeiten (Montag bis Donnerstag), ab Freitag haben wir dann nochmals 4 Tage zusammen frei (das finde ich wirklich total gut).

Die nächste Woche, also meine letzte Urlaubswoche, werde ich jetzt nochmals so richtig genießen. Heute werde ich etwas im Haushalt machen (ich habe noch einiges an Wäsche vor mir, mit den Urlaubssachen bin ich noch nicht durch, “Plus” den neu gekauften Sachen, neue Sachen waschen wir immer vor dem ersten Tragen).

Und wieder täglich meinen Sport. Ich war eh total überrascht, dass ich von gestern auf heute (ohne Sport, mit viel Essen) ein halbes Kilo abgenommen habe. Aber man sagt ja immer, dass Muskeln auch Kalorien verbrauchen. Und mit meinem Sport habe ich inzwischen ja auch schon Kraft aufgebaut, das merke ich ja bei allen Übungen. Hoffentlich klappen die Übungen heute wieder besser, nachdem ich am Freitag mit dem Muskelkater ja etwas eingeschränkt war (beim Rudern usw.).






Fr. 15-09-2017

Der Freitag ist soweit echt schön gewesen.

Negativ war nur, dass meine Jacke, die Jack Wolfskin-Jacke kaputt ist.

Seitdem ich sie (kurz vor dem Urlaub) “wieder gefunden” hatte (im Schrank, dort hing sie ja über 10 Jahre, während sie mir zu eng war, weil ich so zugenommen hatte, ich hatte dann gar nicht mehr an diese Jacke gedacht), hatten wir jeden Tag im Auto viele “weiße Punkte”. Mein Freund war mich schon am ärgern, ob ich so viele Schuppen hätte (Grins – nein, habe ich nicht). Er dachte schon, das wären irgendwelche Blüten, die an der Nordsee in der Luft wären.

Am Freitag haben wir dann endlich den Grund für diese weißen Punkte gefunden. Die Jacke löst sich langsam auf. Sie besteht aus zwei Schichten. Die innere ist ein “atmungsaktives Netz”. Zwischen diesen Schichten ist eine weiche weiße Schicht. Ja, und diese weiße Schicht löst sich auf. Bei jeder Bewegung des Körpers (was sich beim Laufen und beim Bewegen der Arme ja nicht vermeiden lässt) bröselt etwas von diesem weißen Innenfutter heraus. Das Auto sieht nach dieser Woche Urlaub schon aus, als wenn es darin geschneit hätte. Da bekommt mein Freund mit Aussaugen ganz schön was zu tun.

Echt schade, ich habe mich direkt wieder so richtig an diese Jacke gewöhnt. Mein Freund will sie unbedingt beim Schneider abgeben. Auch wenn es teuer wird, diese Jacke hat damals schließlich auch so einiges gekostet. Besser als sie weg zu schmeißen. Vielleicht kann er ja was machen. Innenfutter (das Netzteil) öffnen und das weiche Futter durch was anderes “ersetzen”. Aber erst mal sehen, ob er diesen Auftrag überhaupt annimmt. Ich fände es wirklich sehr schade, wenn ich sie jetzt gar nicht mehr anziehen könnte. Aber so, mit diesem weißen “Gebrösel” bei jeder Bewegung, versaue ich ja alles.

Dann war negativ, dass uns der Hermes-Versand mitgeteilt hat, dass sie die Armbanduhr meines Freundes zurück nach Amazon geschickt haben. Sie hätten uns am Donnerstag Nachmittag zwei mal nicht zu Hause erreicht. Mehr Versuche machen sie nicht. Die waren nicht hier. Es war zur gleichen Zeit, als ich das Training hatte. Die Schelle ist sehr laut. Das hätten wir gehört. Mein Freund saß im Zimmer neben der Türe (Wohnungstüre), hat an seinem Titanic-Modell gearbeitet. Und es wurde ja auch keine Karte zur Benachrichtigung hier gelassen.

Keine Ahnung, wie es jetzt weiter geht, ob bzw. wann wir jetzt die Uhr bekommen. Mein Freund ist deswegen schon ganz enttäuscht, dass es dieses Mal so schief läuft.

Aber ansonsten war der Tag nur schön und positiv.

Wir sind gegen 8 Uhr aufgestanden, sind gegen 9.45 Uhr hier losgefahren. Nach Venlo, also Holland. Wir sind sehr gut durchgekommen (ohne Stau, den hatten wir dann etwas auf der Rückfahrt an einer Baustelle) und haben dort auch schnell einen guten Parkplatz gefunden. Die meisten schliefen wohl noch um diese Zeit, später wurde es dort im ganzen (auch auf dem Parkplatz) viel voller.

Wir waren rund 3,5 Stunden dort. Ein schöner Bummel, also auch Geschäftebummel. Das eine oder andere Schöne haben wir dort auch geholt.

Bezüglich Kleidung muss ich ja immer in der richtigen Stimmung sein, hatte mir ja schon seit Jahren keine neuen Blusen oder Pullis mehr neu geholt. Für den Freitag hatte ich es mir vorgenommen. Ja, und dann war ich so richtig glücklich und happy, dass ich 4 neue Pullis bei C & A gefunden habe. Ich habe wieder XL genommen. Ich hasse meinen Bauch bzw. mein Hohlkreuz, kann auch nicht den ganzen Tag mit angespannten (eingezogenen) Bauch rumlaufen. Bei L spannen die Pullis, dann sehe ich wieder aus, als wenn ich Schwanger wäre. In solchen Pullis bin ich total unsicher, die landen hier nur im Schrank. Ich mag oben rum weite, lockere, bequeme Sachen. So bin ich nun mal (bei Hosen geht das natürlich nicht, die würden ja rutschen). Deswegen habe ich XL genommen, schön locker und bequem, darin fühle ich mich total wohl.

Zum einen eine dunkelblaue Strickjacke, die gefiel mir auf den ersten Blick. Die gab es in verschiedenen Farben, aber in diesem dunkelblau fand ich sie am schönsten.

Dann einen gestreiften Pulli (als Grundton weiß, mit braunen, Streifen), über den ich auch gut die neue schwarze Weste anziehen kann, die ich am Anfang von unserem Urlaub geholt habe.

Dann noch zwei “gleiche” Pullis, einen in dunkelrot und einen in dunklem grau. Beide haben einen “abfallenden” Kragen (so einen hohen Kragen, der locker runter fällt), besetzt mit farblich passenden Strass-Steinen. Es könnte zwar sein (wenn ich Pech habe), dass sich diese Steinchen beim Waschen lösen, aber ich fand sie trotzdem so schön. Mit einer schönen Kette drüber, sehen die Beiden bestimmt schön aus.

Ja, 4 schöne neue Pullis “auf einen Streich” (mit Anprobe natürlich, ein paar andere Pullis saßen dagegen völlig unmöglich), darüber habe ich mich wirklich gefreut.

Ansonsten haben wir noch ein paar Kleinigkeiten (in verschiedenen Geschäften) geholt.

Ich habe mir auch etwas sportliches geholt, womit ich jedoch noch nicht so richtig klar komme. Solche “Griffe”, die man bei Liegestützen benutzt. Das habe ich (auf Bildern) schon so oft gesehen. Ich bin aber so gewöhnt, die Hände dabei flach auf dem Boden zu haben, an diese andere Variante muss ich mich noch gewöhnen. Die waren aber auch nicht teuer, wenn es nicht klappen sollte, wäre es nicht schlimm. Aber für mich ist es schon ein Ehrgeiz, es damit auch mal schaffen zu wollen. Ist für mich halt noch ungewohnt. Aber mir macht es halt immer wieder Spaß, mir was neues für mein Hobby, für meinen Sport zu holen.

Für unser anderes neues Hobby, dem Modellbau, haben wir dort auch wieder etwas Zubehör geholt. Wir können hier aber eh nur im Wechsel daran arbeiten. Wir haben hier einen großen Schreibtisch, an dem immer einer arbeiten kann. Mein Freund sitzt jetzt häufig da dran, wenn ich Haushalt oder Sport mache. Wenn er demnächst Arbeiten ist, auf Spätschicht oder Samstags Vormittags, dann kann ich mal etwas mit meinen Sachen loslegen. Darauf freue ich mich auch schon.

Ich hatte am Freitag mit den “Holländern” bzw. “Niederländern” so Verständigungs-Probleme. Also an den Kassen. Irgendwie konnte ich sie nur sehr schlecht verstehen (wenn es beim Bezahlen um die Beträge geht, ob ich bestimmtes Kleingeld hätte). Das klappte dieses Mal nicht so richtig.

Zu Hause haben wir dann erst mal eine kleine “Pause” gemacht, etwas geschlafen, schließlich sind wir morgens ja auch früh aufgestanden.

Danach habe ich dann erst mal die neuen Sachen in Ruhe ausgepackt, alles schön sortiert (also auch die neuen Pullis aufgehangen) sowie etwas im Haushalt gemacht. Nebenbei etwas Fernsehen geguckt.

Mein Freund ist schon dran, dass ich einen neuen Pulli heute Abend (am Samstag Abend) beim Essen ja direkt “einweihen” kann (bei meinem Geburtstagsessen mit der Familie).

Bezüglich Hosen, also passenden Leggings für meinen Sport, wollen wir heute, also am Samstag noch mal losfahren, nochmals unser “Glück” versuchen (ob wir heute was passendes finden).

Ab etwa 21.45 Uhr hat mich dann der Ehrgeiz gepackt und ich habe meinen Sport durchgezogen. Ich weiß ja auch nicht bzw. glaube nicht, dass ich heute, am Samstag, dazu kommen werde. Gleich erst Einkaufen und heute Nachmittag treffen wir uns dann (mit der Familie), fahren zusammen zum Restaurant. Ja, und “voll gefuttert” werde ich heute Abend dann wohl zusammen mit meinem Freund eher gemütlich Fernsehen gucken, als Sport zu machen.

Der Sport war mir auch wichtig (am Freitag Abend), da ich wieder 67,4 kg wiege. Ich habe im Urlaub halt auch mehrmals deftig gegessen (mein Freund kocht jetzt täglich frisch). Das muss ich ja auch wieder los werden.

Vielleicht fahre ich heute Abend noch Fahrrad, aber auch das weiß ich noch nicht. Die “eigentlich geplanten” Tausend Kilometer im Jahr habe ich am Freitag Abend schon erreicht, aber ich mache natürlich trotzdem weiter, habe mir ja schon neue Ziele als Jahrespensum gesetzt.

Der Sport hat mir abends dann wieder so richtig gut getan. Allerdings fielen mir die meisten Übungen für die Arme auch so richtig schwer, weil ich in den Oberarmen (und etwas in den Schultern) einen kleinen Muskelkater habe. Das merke ich am Anspannen (Rudern usw.) halt so richtig. Eine kleine Sperre in den Oberarmen, ich bekomme sie aktuell nicht so hoch, so weit nach hinten, wie ich es eigentlich bei den Übungen will. Das zieht mächtig.

Zuerst bin ich halt wie immer Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 31:55 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, alle 5 Minuten eine Powereinheit von 70 Sekunden mit etwa 35/37 km/h. Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte. (Man ist halt je nach Tagesform unterschiedlich schnell.)

Das war meine 5. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 75 gefahrene Kilometer für den Monat September. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 1.005 Kilometer (damit habe ich die tausend Kilometer für 2017 schon mal geschafft – weiter geht es).

Nach dem Fahrradfahren noch rund 20 Minuten weiteres Konditionstraining. 15 Min. Steppbrett-Training (7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 30 Sek. Pause).

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (seitlich und nach vorne Kicken) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

Danach 30 Sek. “Bergsteiger”, mit den Händen auf dem Steppbrett (Beine/Knie zügig im Wechsel zur Brust ziehen).

Anschließend noch 20 x Kettlebell Swing (mit der 6 kg Kugelhantel).

Nach dem Konditionstraining noch 1 Stunde Sport, also 55 Minuten Krafttraining und 5 Minuten Dehnen (für Beine/Fersen und Schultern/Nacken).

Zuerst 45 Sek. Wandsitz, dabei die beiden 1 kg Hanteln mit (fast) gestreckten Armen nach vorne (Schulterhöhe) halten.

Dann auf dem Steppbrett 10 x Liegestütz rücklings (die Beine dabei nicht im rechten Winkel, sondern weit nach vorne, fast gestreckt halten).

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen. 10 x mit einer über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

Gerade Stehen. Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps-Curls (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, also ebenfalls erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Gerade vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln 10 x Rudern.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und mit dieser Hantelstange 5 x Rudern.

Mit 3 kg Hanteln 10 x Kniebeugen, Arme beim Hochgehen nach oben strecken.

Gerade Stehen und die Arme/Ellenbogen mit dem “Body-Trimmer” 10 x seitlich hochziehen (bis in Schulterhöhe).

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze. 3 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Vorbeugen, mit gestreckten Armen mit den 2 kg Hanteln hinter/oberhalb vom Rücken 10 x hoch.

Gerade Stehen, Die Arme vorne hoch, also Oberarme in Schulterhöhe, Unterarme senkrecht hoch. Die Arme 10 x gerade nach oben strecken und nur bis Schulterhöhe runter kommen.

Weiter vorne arbeiten, jetzt die (fast) gestreckten Armen 10 x nach vorne hoch (langsame Bewegungen), bis in Schulterhöhe, kurz halten und wieder runter.

Dann mit einer 4 kg Hantel über/hinter dem Kopf arbeiten, 10 x runter bis in den Nacken und die Arme wieder strecken.

Runter auf die Matte. Weiter mit dem Theraband, zum Stabilisieren um ein Tischbein. 10 x ganze Sit-ups, nach dem letzten Mal ohne Theraband langsam wieder runter.

Auf die Seite legen und 5 x Seitstütz. Flach liegen und oberes Bein 10 x gestreckt hoch, dabei so ein Rubber-Band, geschlossenes Theraband, um die Fußgelenke. Das Band weiter um die Fußgelenke lassen, flach liegen und unteres Bein 10 x gestreckt hoch. (Weiter ohne Band) Oberes Bein 10 x Richtung Schulter ziehen und wieder strecken.

Auf alle Viere. Ein Bein 10 x nach hinten (in Hüfthöhe) strecken (Bein/Knie unter Hüfte ziehen und wieder nach hinten strecken).

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Jedes Mal (mit Bein oben) nachwippen, also mit Standbein runter (bis knapp über Boden), wieder nach oben, erst dann das Bein wechseln.

Flach liegen, Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

Flach liegen und Beine 10 x anziehen (Knie Richtung Brust) und strecken (flach über dem Boden). Dann Beine wieder strecken (flach über dem Boden, 10 x die Schere (Waagerecht) und 10 x Senkrecht.

Hände hinter den Kopf, 20 x Bicycle Crunches.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Zum Abschluss dann die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme, Nacken/Schultern und abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen.






Do. 14-09-2017

Der heutige Tag verlief viel ruhiger als geplant, dafür habe ich viel im Haushalt geschafft.

Als mir Mittags eigentlich raus wollten, da fing hier gerade wieder ein heftiges Unwetter an. Ein sehr kräftiger Wind, dazu Regen, der heftiger vor die Fenster geklatscht ist. Wir sahen uns beide nur an. Da sollen wir jetzt raus? Nein!!! Wozu haben wir schließlich Urlaub?!?

Ja, dann haben wir halt hier einen schönen ruhigen Tag gemacht. Während mein Freund viel mit Basteln und Fernsehen gucken beschäftigt war (die Titanic nimmt langsam Formen an), habe ich mich viel mit Lesen und dem Haushalt beschäftigt. Ein bisschen Aufräumen, ein bisschen “rum kramen”. Beim Lesen, als ich gemütlich auf der Couch lag, bin ich auch etwas eingeschlafen. Aber dazu hat man ja schließlich Urlaub!

Mein Freund ist so sauer, weil der Hermes-Versand uns versetzt hat. Er hat sich über Amazon eine Armbanduhr bestellt, die heute geliefert werden sollte. Er lief den ganzen Tag sprungbereit hier rum. Aber Hermes kam nicht. Heute Abend stand dann plötzlich bei Amazon, dass Hermes hier gewesen wäre, uns aber nicht angetroffen hätte. Auf einer Karte würde der neue Liefertermin stehen. Mein Freund ging sofort runter an den Briefkasten, aber dort war nichts drin. Keine Ahnung, wann die jetzt kommen, wann er jetzt seine Uhr bekommt.

Wir haben sofort Beschwerden per Mail geschrieben, zum einen an Hermes, aber auch an den Absender, der ja in Kürze das Geld von unserem Konto abbuchen wird. Mal sehen, wie das jetzt weiter geht.

Ich war heute eine ganze Zeit mit “Socken-Memory” beschäftigt, wie ich es immer nenne. Auf der Arbeit (in den Arbeitsstiefeln) hat mein Freund immer weiße Wollsocken an, aber privat hat er immer (so wie ich) dunkle Wollsocken an. Wir haben uns beide im Urlaub so einige neue geholt. Ich habe 4 Päckchen mit je 4 Paar geholt, mein Freund hat 2 Päckchen mit je 4 Paar geholt. Dazu die Socken, die wir im Urlaub an hatten und die schon vor dem Urlaub in der Wäschetrommel waren (wo wir immer die dreckigen Sachen waschen). Alles in allem war es eine volle Maschine.

Nach dem Waschen alle in einen Korb und “kreuz und quer” mit Wäscheklammern auf 2 Wäscheständer verteilt. Das heißt nicht direkt “kreuz und quer” sondern alles nach einem optischen System. Darüber lacht mein Freund immer. Das sieht immer so aus, als wenn ich die Abstände mit einem Lineal abgemessen hätte. Damit jede Socke den gleichen Abstand hat, vernünftig trocknen kann.

Ja, und heute waren sie trocken. Auf den ersten Blick sehen sie sich immer sehr ähnlich. Aber es gibt dennoch viele Unterschiede. Manche haben auch Muster, teils sehr ähnliche, teils unterschiedliche. Ja, und ich gehe dann halt immer hin, sortiere immer ein paar auf dem Bügelbrett vor, bis ich zwei passende habe. Diese Arbeit, dieses Sortieren macht mir grundsätzlich immer Spaß. Ich freue mich dann immer über jedes Paar, das zusammen gehört. Schon alleine aus Platzgründen bringe ich dann jedes Paar “rüber”, also in die entsprechende Schublade, mache dann mit der Suche weiter, bis ich alle Socken richtig zugeordnet habe. Aber damit geht halt auch Zeit drauf, die ich mir heute in aller Ruhe genommen habe.

Aber bei so einem Sortieren trinke ich immer sehr viel. Für jedes Paar, das ich gefunden habe, trinke ich ein paar Schlücke. Die Flasche steht dann immer neben der Schublade. Für jedes Paar, das ich dort reinlege, erst etwas trinken, dann wieder rüber zum Wäscheständer und weiter suchen (welches Paar zusammen passt). So habe ich dabei wieder über einen halben Liter getrunken, was für mich persönlich ja immer viel ist.

Solche Routine-Arbeiten mag ich halt immer am liebsten.

Heute Abend hatte ich dann noch meinen Sport. Weil er gestern (als Klassenlehrer) einen Elternabend hatte, haben wir das Training in dieser Woche auf Dienstag und heute gelegt. Ich finde es immer wieder gut und interessant, was er so von seiner Klasse bzw. von den Abläufen in der Schule erzählt. Ich finde es gut, dass es dort (an dieser Schule) so ist, dass Klassenlehrer viele Stunden in der eigenen Klasse haben.

Das war bei uns früher leider nicht so. Deswegen hatte ich damals echte Probleme. In der Grundschule hatten wir ja eine Lehrerin, mit der ich mich super gut verstanden habe. Eine zweite Lehrerin nur gelegentlich, in erster Linie auch als Vertretung.

Ich weiß noch genau, wie ich damals, in den großen Ferien vor der 5. Klasse, vor der Realschule, zu meiner Mutter gesagt habe, dass ich hoffe, dass ich in der Realschule auch wieder so eine tolle Lehrerin als Ansprechperson bekomme.

Das war dann leider nicht so. Bei der dortigen Klassenlehrerin hatten wir nur 2 mal in der Woche Unterricht. Sonst haben wir sie nicht gesehen. Wir Schüler waren bei Fragen und Problemen zum großen Teil alleine, mussten uns selber um alles kümmern. Aber immerhin war meine Klasse echt toll. Ich habe noch heute einige Namen und “Gesichter” meiner Mitschüler im Kopf (die heute natürlich mit Sicherheit völlig anders aussehen).

Ich hatte nur Glück, dass meine beste Freundin mit in meiner Klasse war. Wir kannten uns vom Spielplatz, hatten uns dort als kleine Kinder kennengelernt. Sie wohnte um die Ecke. Sie hat ein selbstbewusstes, burschikoses Auftreten, wie meine Mutter es immer nannte (auch heute noch, ich bin mit ihr über Facebook befreundet). Sie wurde dann zu meiner Ansprechperson, hat mir damals sehr viel geholfen. Ohne sie hätte ich damals wirklich ein Problem gehabt.

Ja, und deswegen, von meinen eigenen Erfahrungen her, finde ich es halt gut, dass es an dieser Realschule, wo mein Trainer ist, anders ist, dass er dort wirklich die Ansprechperson für die Schüler ist, mehr als 2 x wöchentlich (für eine Stunde) in der Klasse ist.

Es war auch heute wieder ein total super gutes Training, das mir so richtig Spaß und gute Laune gemacht hat (weil ich, gerade die Hantelübungen, so gut hinbekommen habe).

Schon das Aufwärmtraining war sehr intensiv, zum einen mit Sprüngen (Kniebeugen), Ausfallschritten sowie kleinen Kicks nach vorne (dabei den Oberkörper etwas drehen), Kreuzheben mit den 4 kg Hanteln (beim Hochkommen die Arme nach oben strecken) sowie Unterarmstütze auf dem Steppbrett. Schon nach dem ersten Durchgang war ich ordentlich warm.

Dann folgte ein sehr intensiver Block. Zum einen mit tiefen Kniebeugen, dabei die 10 kg Kugelhantel zwischen den Beinen halten, immer wieder tief nach unten wippen.

Danach Ausfallschritte, immer wieder nach vorne, tief runter, kurz nach hinten (nur steppen) und wieder nach vorne. So einige Wiederholungen.

Danach Ausfallschritte durch den Raum, unten immer tief nachwippen. Dabei musste ich sehr mit dem Gleichgewicht kämpfen. Beim zweiten Durchgang dabei die 4 kg Hanteln (nach unten) halten.

Dann ging es auf dem Steppbrett weiter. Also mit einem Bein oben stehen bleiben. Auch mit den 4 kg Hanteln. Mit einem Bein immer nur kurz unten auftippen und wieder hoch. Durch die Hanteln wurde man “nach unten gezogen” und verlagerte das Gewicht immer wieder nach hinten, also auf den Boden. Aber unten nur kurz tippen, das Gewicht sollte oben, auf dem Steppbrett bleiben. Das fand ich sehr schwer.

Dann ging es auf dem Boden weiter. Zuerst mit den Händen auf das Steppbrett und 3 richtige Liegestütze. Dann die Knie davor auf den Boden und einige weitere Liegestütze (auf dem Steppbrett). Das kann ich inzwischen ziemlich gut, kann so einige Wiederholungen völlig ohne Probleme durchziehen.

Danach mit dem Rücken auf das Steppbrett legen.

Zuerst mit der Hantelstange das Bankdrücken. Das macht mir immer wieder so richtig Spaß und klappt auch total gut. Ich bin immer noch total happy darüber, dass ich “jetzt” hier auch so eine Hantelstange habe. Die möchte ich (genauso wie das Steppbrett) schon jetzt nicht mehr missen!

Danach mit den 3 kg Hanteln mit seitlich gestreckten Armen arbeiten. Nur im unteren Bereich, bis zur diagonalen hoch (nicht bis zur senkrechten hoch). Das geht mit der Zeit mächtig in die Arme, wird immer schwerer. Aber totale Konzentration, dann bekomme ich es hin.

Danach mit den 5 kg Hanteln wieder das “normale” Bankdrücken, mit den Hanteln aber unten nachwippen, also die Ellenbogen weit nach unten ziehen (das geht mit der Hantelstange ja nicht, dabei wäre dann ja der Körper im Weg sozusagen). Dank meines eigenen Trainings bekomme ich das inzwischen sehr gut, völlig ohne Probleme hin.

Dabei haben wir interessante Gespräche zum einen bezüglich der Ernährung geführt, dass ich in letzter Zeit halt viel zu viele Quarks gegessen habe, mich dabei deutlich einschränken muss. In den letzten Monaten habe ich täglich 3 Quarks gegessen. Einen in der Mittagspause, einen kurz vor Feierabend und einen, bevor ich abends ins Bett gehe. Im Urlaub habe ich in einer Frauenzeitschrift gelesen, dass in jedem Quark rund 15 Stücke Zucker sind. Das ist ja wahnsinn und viel zu viel. Das will ich ab sofort auf einen Quark je Tag begrenzen, dazu täglich einiges an Zucker einsparen.

Dieses Gespräch war mir aber auch peinlich. Natürlich achte ich seit einiger Zeit (und den Gesprächen mit ihm) auf die Kalorien-Angaben. Aber diese Zahlen sagen mir halt auch nicht immer was. “120” Kalorien hört sich für mich wenig an, wenn ich am Tag 1.800 Kalorien (oder so) essen darf. Ich rechne es ja auch nicht für jede Scheibe Brot, für jeden Apfel usw. aus. Bei Obst (Äpfel, Weintrauben) sehe ich eh mehr die Vitamine und den “positiven Fruchtzucker”. Aber wenn ich dann lese, dass ein Becher Quark 15 Stücke Zucker enthält, dann wird mir erst mal bewusst, wie viel Zucker wirklich darin ist.

Natürlich kann er mit Kalorien-Angaben mehr anfangen (als ich), Wenn ich z. B. lese, dass bei Kuchen 100 g 500 Kalorien hat, dann weiß ich, dass das viel ist. Aber wie gesagt, 120 Kalorien bei einem Becher Quark fand ich bisher sogar relativ wenig. Ja, aber 15 Stücke Zucker, das hört sich schon ganz anders an. Das kann ich mir “im Kopf”, vor meinen Augen auch viel besser, viel bewusster vorstellen (diese 15 Stücke), wie viel das ist, wie viel ich da wirklich esse.

Wir haben auch bezüglich der Übungen gesprochen, worauf ich bei Bauchübungen, die ich demnächst verstärkt durchziehen will, achten soll. Ich will halt auch dabei mal ein paar Erfolgserlebnisse haben. Arme und Beine werden immer besser, alles fällt mir immer leichter, aber mein Bauch macht mir bei einigen Übungen immer wieder “einen Strich durch die Rechnung” (z. B. Liegestütze, wenn ich die Spannung nicht halten kann).

Alles in allem war es wieder ein total super gutes Training, das mir so richtig Spaß gemacht hat.

Anschließend bin ich dann noch eine halbe Stunde/15 Kilometer in 31:45 Minuten Fahrrad gefahren.

Durchschnittlich mit 25 km/h, alle 5 Minuten eine Powereinheit von 70 Sekunden mit etwa 35/37 km/h. Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte.

Das war meine 4. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 60 gefahrene Kilometer für den Monat September. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 990 Kilometer.






Mi. 13-09-2017

Hier ist alles in Ordnung. Ich genieße meinen Urlaub voll und ganz.

Nachdem wir an der Nordsee, wegen der geplanten Tagesausflüge, jeden Tag spätestens um 8 Uhr aufgestanden sind, habe ich an den letzten Tagen das Ausschlafen (bis etwa 11 Uhr) so richtig genossen. Nachts bin ich dafür wieder lange wach (bis gegen 3 Uhr). Ich lese viel, surfe durchs Internet, höre Musikvideos usw. Meine Hobbys halt.

Am Mittwoch fand ich es schön, dass der Umtausch der Eintrittskarten für Wolfgang Trepper so gut geklappt hat.

Danach waren wir Einkaufen, also zunächst in einem Spielwarengeschäft. Mein Freund hat so einiges an Zubehör für den Modellbau geholt. Verschiedene Farben, neuen Klebstoff usw. Er ist schon fleißig dabei (ich hatte dafür noch keine Zeit, Haushalt, Sport und Lesen stehen bei mir aktuell noch im Vordergrund). Er baut zur Zeit die Titanic, die schon Formen annimmt. Die “mittlere” Stufe, also nicht ganz so schwer (nicht mit so vielen Einzelteilen).

Dann haben wir auch noch eine neue Schreibtischlampe geholt, schön hell, damit man beim “Basteln” auch genug sehen kann (die frühere war dagegen sehr dunkel).

Ich habe mich so richtig darüber gefreut, dass 2 Frauen übers Internet wieder Kontakt mit mir aufgenommen haben.

Zum einen meine Brieffreundin aus Erfurt. Sie arbeitet dort auch bei meiner Versicherung (in der dortigen Filiale). Wir haben uns vor 25 Jahren hier kennengelernt. Wir haben zur gleichen Zeit bei der Versicherung angefangen. Bei ihr “im Osten” klappten die Computerprogramme anfangs noch nicht so gut, deswegen kam sie für ein paar Wochen hier zu uns, wir wurden hier zusammen angelernt. Die beiden Neuen sozusagen. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge, haben uns total gut verstanden. Als sie wieder nach Erfurt ging (nach ein paar Wochen) haben wir die Adressen ausgetauscht, sind seit damals schriftlich in Kontakt geblieben.

Zwischendurch hatte sie einen Freund, wurde Schwanger, ihr Freund ließ sie sitzen. In den nächsten Jahren hatte sie nur wenig Zeit zum Schreiben. Ganz klar, sie hatte genug andere “Sorgen” (alles unter einen Hut zu bekommen).

Jetzt pendelt sich ihr Leben wieder ein. Ihre Tochter ist jetzt in der Schule (gerade eingeschult worden), sie hat wieder einen Freund, sie sind gerade zusammen gezogen, also sie ist auch umgezogen, hat mir ihre neue Adresse mitgeteilt. Ja, ich fände es wirklich schön, wenn unsere Brieffreundschaft wieder aufleben würde. Im Alltag per E-Mail, zu Geburtstagen, Weihnachten usw. auch per Karten bzw. per Post.

Dann hat sich eine Frau wieder gemeldet, die ich vor Jahren übers Internet kennengelernt habe. Das war Zufall, weil wir gleiche Hobbys haben. Sie hat damals als Verkäuferin gearbeitet (inzwischen umgeschult, in einem anderen Bereich) und ich ging sie spontan besuchen, spontan zu ihr. Auch wir beide haben uns sofort gut verstanden, waren danach eine Zeitlang im schriftlichen Kontakt. Dann schlief es ein. Sie hat sich jetzt wieder bei mir gemeldet, wie es mir so gehen würde. In dieser Woche haben wir uns jetzt schon mehrmals geschrieben. Ich finde diesen Kontakt wieder sehr schön.

Dann hat mein Freund auf seinen Schichtenplan geguckt. Ich dachte, ab Montag wäre ich den Rest meines Urlaubes, für eine Woche alleine (dass er arbeiten müsste). Nein, er muss nur 4 Tage Arbeiten (Montag bis Donnerstag Spätschicht), ab Freitag hat er ein langes Wochenende, bis einschließlich dem Montag, also meinem letzten Urlaubstag. Das finde ich so richtig schön. Zu zweit können wir am langen Wochenende dann noch schön was zusammen machen. Die 4 Tage alleine werde ich hier “genießen” (mit Sport, Lesen, Internet sowie Fotobücher, die ich endlich mal wieder von unseren Urlauben gestalten will) und an den anderen 4 Tagen dann mit meinem Freund zusammen was machen. Ja, das finde ich wirklich so richtig schön, dass wir zum Abschluss meines Urlaubes dann nochmals 4 Tage zusammen haben.

Die neuen Leggings, die ich mir vor kurzem geholt habe, die kann man übrigens vergessen, muss mir in Kürze nochmals neue kaufen. Der Bund ist total locker, die rutschen noch mehr, noch schlimmer, als die alten. Beim Sport nervt das total. Für zu Hause, wenn ich abends auf der Couch liege, ist das kein Problem, bequem sind sie, aber für den Sport geht das gar nicht.

So, trotz des Wetters (hier zieht ja schon wieder der nächste Sturm auf) wollen wir jetzt wieder was raus, ein bisschen Bummeln gehen (in überdachten Einkaufszentren).

Am Mittwoch Abend habe ich noch Sport gemacht, das hat so richtig gut getan.

Zuerst wieder das Fahrradfahren, die 15 Kilometer in 31:50 Minuten.

Durchschnittlich mit 25 km/h (70 Umdrehungen pro Minute), alle 5 Minuten eine Powereinheit von 70 Sekunden mit 35/37 km/h (etwa 100 Umdrehungen pro Minute).

Ich habe den “Widerstand” um einen, von 6 auf 7 erhöht. 6 fühlte sich immer mehr wie “Leerlauf” an, 7 fühlt sich wie “normales fahren” an.

Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte.

Das war meine 3. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 45 gefahrene Kilometer für den Monat September. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 975 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren noch rund 30 Minuten weiteres Konditionstraining.

20 Min. Steppbrett-Training, 10 Übungen für je 2 Min., dazwischen je 30 Sekunden Pause (genau mit Stoppuhr).

Die ersten 3 Übungen (gerade hoch, mit rechts beginnend, mit links beginnend, im Wechsel) habe ich jeweils 2 x 2 Minuten gemacht, die anderen 4 Übungen dann jeweils nur noch 1 x für 2 Minuten.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (seitlich und nach vorne Kicken) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

Danach 45 Sekunden “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

Anschließend noch 20 x Kettlebell Swing (mit der 6 kg Kugelhantel).

Nach dem Konditionstraining noch 55 Minuten Sport, also 50 Minuten Krafttraining und 5 Minuten Dehnen (für Beine/Fersen und Schultern/Nacken).

Zuerst 45 Sek. Wandsitz, dabei die beiden 1 kg Hanteln mit (fast) gestreckten Armen nach vorne (Schulterhöhe) halten.

Dann auf dem Steppbrett 10 x Liegestütz rücklings (die Beine dabei nicht im rechten Winkel, sondern weit nach vorne, fast gestreckt halten).

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen.

10 x mit einer über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

Gerade Stehen. Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps-Curls (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, also ebenfalls erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Gerade vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln 10 x Rudern.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und mit dieser Hantelstange 5 x Rudern.

Gerade Stehen und die Arme/Ellenbogen mit dem “Body-Trimmer” 10 x seitlich hochziehen (bis in Schulterhöhe).

Hinstellen. Mit 3 kg Hanteln 10 x Kniebeugen, Arme beim Hochgehen nach oben strecken.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Vorbeugen, mit gestreckten Armen mit den 2 kg Hanteln hinter/oberhalb vom Rücken 10 x hoch.

Gerade Stehen, Die Arme vorne hoch, also Oberarme in Schulterhöhe, Unterarme senkrecht hoch. Die Arme 10 x gerade nach oben strecken und nur bis Schulterhöhe runter kommen.

Weiter vorne arbeiten, jetzt die (fast) gestreckten Armen 10 x nach vorne hoch (langsame Bewegungen), bis in Schulterhöhe, kurz halten und wieder runter.

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze.
3 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

Auf die Seite legen und 5 x Seitstütz.

Flach liegen und oberes Bein 10 x gestreckt hoch, dabei so ein Rubber-Band, geschlossenes Theraband, um die Fußgelenke. Das Band weiter um die Fußgelenke lassen, flach liegen und unteres Bein 10 x gestreckt hoch.
(Weiter ohne Band) Oberes Bein 10 x Richtung Schulter ziehen und wieder strecken.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Jedes Mal (mit Bein oben) nachwippen, also mit Standbein runter (bis knapp über Boden), wieder nach oben, erst dann das Bein wechseln.

Flach liegen, Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie. Flach liegen und Beine 10 x anziehen (Knie Richtung Brust) und strecken (flach über dem Boden). Dann Beine wieder strecken (flach über dem Boden, 10 x die Schere (Waagerecht) und 10 x Senkrecht. Hände hinter den Kopf, 20 x Bicycle Crunches.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Zum Abschluss dann die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme, Nacken/Schultern und abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen.

Das hat so richtig gut getan, endlich (nach dem Urlaub) mal wieder (fast) das ganze Programm so durchzuziehen (ein paar Übungen, wie auf den Knien usw., habe ich dieses Mal weg gelassen, das wurde mir zu viel).

Di. 12-09-2017

Mal eben einen Eintrag für den Dienstag. Mein Freund ist jetzt eben zum Friseur. Gleich wollen wir dann los, ein paar Sachen erledigen.

Was für ein Sturm. Ich bin froh, dass ich Urlaub habe, nicht alleine raus muss. Zusammen mit meinem Freund im Auto fühle ich mich dann dennoch sicherer, als alleine zum Bahnhof zu laufen. Man weiß ja auch nicht, wie viele Bäume hier umkippen werden, wie ich überhaupt auf der Arbeit bzw. abends wieder zu Hause ankommen würde.

Wir sind auch zur richtigen Zeit wieder nach Hause gefahren. An der Nordsee muss es ja richtig heftig werden. Noch viel stürmischer wie hier.

Am Dienstag morgen habe ich zunächst in Oberhausen angerufen, wo Wolfgang Trepper doch eigentlich heute (am Mittwoch) auftreten sollte. Bis Ende September (Bänderriss) wurden weiterhin alle Termine abgesagt.

Der neue Termin steht jetzt fest, November 2018 an einem Sonntag. Wir sollen dort bitte in Kürze vorbei kommen, damit unsere Karten für diesen neuen Termin umgeschrieben werden können (für die gleichen Sitzplätze). Das wollen wir heute, am Mittwoch, dann machen.

Dann habe ich meine neue Armbanduhr bekommen. Wir haben sie über Amazon bestellt. Von meinem Freund bekam ich dafür Gutscheine, so dass ich den Betrag nicht von meinem Konto abbuchen musste. Am Dienstag kam sie schon per Post. Darüber habe ich mich sehr gefreut. So eine Solar-Uhr, die sich im hellen Licht, am besten im Sonnenlicht (auf die Fensterbank legen) immer wieder alleine auflädt.

Unsere Nachmittagstermine haben sehr gut geklappt. Gegen 17.30 Uhr kam der Herr von der Rolladen-Firma, hat das Fenster in der Küche genau ausgemessen. Anfang Oktober melden sie sich dann für die Terminabsprache zum Anbringen.

Ich finde es nur so heftig, dass es nur ein “Einmal-Stück” ist. Es wird mit Klebestreifen befestigt. Bohren ist (als Mieter) in den Fensterrahmen natürlich nicht erlaubt. Wenn es irgendwann mal (beim Auszug) vom Fenster abgezogen wird, dann kann man es weg schmeißen. O.k. jedes Fenster ist größenmäßig eh anders. In einer anderen Wohnung würde es wohl eh nicht mehr passen.

Ich hätte meinen Freund “umbringen” können (Grins). Ich habe alles ausgepackt, aber das schöne 3D-Bild mit dem Meer (ein Segelschiff im Sturm) habe ich nicht gefunden. Ich habe mehrmals alle Taschen und Koffer durchgeguckt, dachte, ich hätte was übersehen. Ich dachte schon, wir hätten es da oben vergessen.

Mein Freund sagte mehrmals, er hätte es nicht gesehen, wüsste nicht, wo es abgeblieben sein könnte.

Ja, und irgendwann meinte er dann, äh, mir fällt da gerade was ein…. Er hat sich doch mehrere Kochbücher geholt, damit nichts am Bild dran kommt, hat er es zwischen seine neuen Bücher getan (ein gutes “Versteck”). Die Bücher hatte er hier zusammen raus genommen und in den Schrank gelegt.

Ja, da war das Bild. Er holte sofort Nagel und Hammer und jetzt hängt es in meinem Sportzimmer direkt neben der Türe. Dort kann ich es jetzt täglich sehen (darin ziehe ich mich ja auch immer um).

Am Dienstag habe ich schon mal zwei Maschinen geschafft. Zum einen meine Bluse, auf die ich mit dem Eis (Eis am Stiel am Mittwoch) gekleckert hatte. Der Fleck ist zum Glück raus gegangen. Das finde ich wirklich gut.

Auch schon mal die ganze dunkle Wäsche, einschließlich der neuen Strümpfe/Socken, die wir im Urlaub geholt haben. Das habe ich abends alles noch aufgehangen. Die Wäscheständer sind jetzt erst mal voll.

Abends haben wir dann noch nachträglich auf meinen Geburtstag angestoßen, ich mit einem großen Glas 0,5 l Weißweinschorle. Das war sehr lecker. Hin und wieder muss das mal sein.

Ja, und Sport habe ich abends ja auch gemacht. Zuerst die Stunde mit meinem Trainer.

Auch dieses Training war wieder super gut. Ein richtig guter Start nach dem Urlaub. Trotz kleiner Einheiten (im Urlaub) fühlte ich mich etwas “eingerostet”. Deswegen fand ich die Mischung echt gut. Nicht zu intensiv, aber trotzdem waren die Grundübungen dabei.

Das Aufwärmtraining fing mit Laufen auf der Stelle an. Es folgten Ausfallschritte (mal mit rechts vorne, mal mit links vorne), den Oberkörper dabei zur Seite drehen. Ebenso Kniebeugen, dabei die 3 kg Hanteln nach oben strecken. Zu “guter Letzt” in diesem Block noch Liegestütze, also runter auf den Boden, eine Liegestütze und wieder hinstellen. Immer wieder eine sehr intensive Übung.

Danach kamen Übungen für die Arme sowie den geraden Rücken.

Es fing mit Kreuzheben mit der Hantelstange an. Das habe ich inzwischen ja gut im Griff.

Es folgten (mit den 5 kg Hanteln) sowohl das Rudern (mit gerade vorgebeugtem Rücken) als auch Kniebeugen (die Hanteln dabei seitlich nach unten halten, Richtung Knöchel, beim Hochkommen die Biceps-Bewegung).

Danach gerade Stehen bleiben und weiterhin die Biceps-Bewegung. Dabei kamen ein paar Korrekturen. Ruhig stehenbleiben, also nicht mit dem Körper mitschwingen. Po und Bauch fest anspannen. Beine etwas in die Knie. Oberkörper leicht vorbeugen.

Dann ging es mit der 10 kg Kugelhantel weiter. Etwas weiter vorbeugen (Diagonal) und mit der Kugelhantel die Biceps-Bewegung, immer wieder hoch und runter. Das ging mächtig in die Arme (das fand ich intensiver, als zuvor mit den beiden einzelnen Hanteln).

Dann ging es mit dem Theraband weiter. Seitlich stehen, das eine Ende mit der Hand nehmen (er zog am anderen Ende) und mit dem Arm/Ellenbogen weit zur Seite ziehen. Umso fester er zog, umso schwerer wurde es natürlich. Das fiel mir dieses Mal am schwersten. Jedes Mal zog ich etwas kräftiger, mit mehr Schwung, mit jeder Wiederholung fiel es mir schwerer. Aber weil wir uns dabei wieder gut unterhalten haben (auch über unseren Urlaub), war ich gut “abgelenkt” und habe diese Grundbewegung (den Arm kräftig zur Seite) immer wieder intensiv wiederholt.

Danach den Arm angewinkelt ruhig am Körper halten. Wieder das eine Ende in der Hand und er zog daran. Aber das konnte ich gut halten.

Dann ging es auf dem Boden (auf der Matte) weiter.

Zuerst die Unterarmstütze, die ich gut halten konnte.

Dann auf dem Rücken liegend. Diagonale Crunches, also einen Arm zunächst über dem Kopf halten, ein Bein aufstellen, das andere Bein gestreckt nach oben ziehen, gleichzeitig mit dem Oberkörper hoch kommen und mit dem gegengleichen Arm hoch das Schienbein berühren. Eine “herrliche” Übung für die Bauchmuskeln, wobei man mit jedem Zentimeter kämpfen muss (mit dem Oberkörper so hoch wie möglich zu kommen).

Zum Abschluss mit beiden Beinen gleichzeitig, also beide Beine angewinkelt Richtung Bauch ziehen, mit beiden Händen Richtung Knie, Oberkörper so hoch wie möglich.

Auch wenn meine Arme und Beine immer kräftiger werden (ich mit Hanteln/Hantelstange, Brücke, Wandsitz usw. immer bessere Leistungen bringe), meine Bauchmuskeln lassen immer noch “zu wünschen über”. Dabei will bzw. muss ich unbedingt noch besser werden. Auch damit will ich “irgendwann mal” schöne Erfolgserlebnisse haben.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training.

Nach einer rund einstündigen “Pause” bin ich dann noch Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 31:45 Minuten.

Durchschnittlich mit 25 km/h, alle 5 Minuten eine Powereinheit von 70 Sekunden mit 35/37 km/h (erst mal wieder in meinen Fahr-Rhythmus kommen). Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte.

Das war meine 2. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 30 gefahrene Kilometer für den Monat September (meine erste Fahrrad-Einheit nach dem Nordsee-Urlaub). Im Jahr 2017 bisher insgesamt 960 Kilometer.

Abends haben wir dann schon mal die Fotos “sortiert” (was wir hier reinsetzen werden) und auch verkleinert (sonst kann ich sie nicht hochladen). Das war so richtig schön, die ganzen Fotos, die schönen Erinnerungen nochmals zu sehen.

So, jetzt langsam in den Tag, in den Mittwoch starten.

So. 10-09-2017

Mein Geburtstag war echt schön. Heute morgen mussten wir erst noch kurz Einkaufen fahren. Uns war noch was Wichtiges eingefallen. Die Geschäfte öffnen hier Sonntags um 10 Uhr. Danach noch eben schnell tanken, dann sind wir losgefahren.

Wir sind hier gegen 10.15 Uhr losgefahren und waren (mit Baustellen und zähflüssigem Verkehr) ziemlich genau um 12.00 Uhr in Bremen. Dort ist das Botanika. Davon (Werbung) hatte ich in einer Frauenzeitschrift gelesen.

Das wollte ich gerne mal sehen. Mein Freund war davon auch total begeistert.

http://www.botanika-bremen.de/de.html

Am Eingang, an der Kasse, durfte man sich zunächst Tee aussuchen. Für jeden Besucher ein Tütchen, eine Portion Tee, die man mitnehmen durfte. Mein Freund, der ja gerne Tee trinkt, hat sich direkt 2 Tüten genommen (meine Tüte bekam er natürlich auch).

Dann bekommt man an der Kasse auch einen “Reisepass”. Aus vielen Ländern (Asiatische Landschaften) sind dort verschiedene Pflanzen. Neben jeder Pflanze ist eine “Station” (kleiner Schreibtisch) mit einem Stempel. Im Reisepass sind alle Länder, von denen man dort halt Pflanzen sehen kann. Daneben jeweils ein freies Feld. In dieses freie Feld soll man dann den Stempel von dem jeweiligen Land machen. Immer das landestypische Wappen.

Das fanden wir beide total gut, total witzig. Natürlich haben wir uns alles angeguckt und haben uns auch alle Stempel in unsere beiden “Reisepässe” gemacht. Eine schöne Erinnerung an diesen Ausflug.

In der ersten Halle war ein Becken mit Koi-Karpfen. Wir haben uns an den Rand gesetzt und haben sie etwas gestreichelt. Es kamen immer mehr und streckten uns ihre Köpfe entgegen. Es waren auch ganz kleine (Babys) dabei. Drum herum einige grüne Pflanzen.

In der zweiten Halle waren Affen (Weißhandgibbons). Fotografieren konnte man dort nicht. Also es war zwar überall erlaubt, aber es brachte dort nichts. Es war ein sehr großer Käfig mit einem engen Drahtzaun. Man sollte nicht zu nahe dran gehen, weil die Affen mit ihren Händen da durch kommen und alles packen und reinziehen wollen.

Außerdem waren die Affen super schnell, sprangen von einem Ort zum anderen. So schnell konnte mein Freund eh nicht reagieren.

Danach waren wir in der Tropenhalle. Dort waren wir aber schnell durch. Super hohe Luftfeuchtigkeit. Die Luft war total “nebelig”, das war so richtig fies. Das war nichts für uns.

Dann kam eine schöne Halle. Viele schöne Blumen und Bäume. Leider waren fast alle verblüht, so dass man nur viel grün sah. Zur Blütezeit sieht es dort bestimmt viel besser aus. Aber trotzdem war diese Halle echt schön, so richtig schön angelegt. Auch mit einem Wasserfall, einer Brücke usw. Die ganze Optik war echt klasse. In diesem Raum waren die meisten “Stationen” mit diesen Stempeln.

Es waren auch Vögel dort, die seltsame bzw. lustige Geräusche von sich gegeben haben. Darüber mussten wir lachen (in großen Käfigen, nicht frei fliegend).

Es war dort auch ein “Tee-Pavillon” mit heißem Wasser und Tassen, da konnte man sich hinsetzen und den Tee (von der Kasse) in Ruhe trinken, sich dabei weiterhin in Ruhe die Pflanzen, den Wasserfall usw. ansehen. Dazu hatten wir aber beide keine Lust. Den Tee wird mein Freund zu Hause dann in Ruhe trinken.

Dann kam eine Halle mit Schmetterlingen. Die fanden wir beide total super klasse. Darin waren wir am längsten (über eine halbe Stunde). Zum einen schöne Blumen (unter anderem Orchideen in den verschiedensten Farben), aber halt auch sehr viele Schmetterlinge. Von klein (wie man sie kennt), über etwas größer bis “ganz groß” (jeder Flügel so groß wie eine Hand). Sie flatterten überall frei herum.

Das war so richtig schön. Ein Mann war in der Halle, der alle Fragen sofort total nett und ausführlich beantwortet und erklärt hat. Von der Raupe und dem Schlüpfen zum Schmetterling. Manche Arten werden nur eine Woche alt. Etwa 30 bis 60 Minuten, bevor sie sterben, setzen sie sich irgendwo nieder, fangen total an zu zittern. Dann weiß er, dass sie gleich sterben wird.

In dieser Halle wird die Luft immer im Wechsel gemacht. Also es wird immer mal wieder, wie in der Tropenhalle, feucht-warme Luft von der Decke herein gesprüht. Wir sind dann kurz raus gegangen, in die andere Halle. Etwas später sind wir dann nochmals zu den Schmetterlingen gegangen. Die feuchte Luft setzt sich dann langsam. Dann wird das Dach geöffnet, die Luft normalisiert sich wieder. Aber dann wird das Dach wieder geschlossen und es kommt wieder die feucht-warme Luft von der Decke runter. Nach diesem zweiten Mal sind wir dann nicht mehr zurück da rein gegangen.

Wir waren eh schon insgesamt rund 2,5 Stunden dort. Mehr Zeit hatten wir nicht. Wir mussten ja schließlich wieder knapp 2 Stunden zurück fahren und hatten für 17.30 Uhr den Tisch im Restaurant reserviert. Das wäre sonst zu knapp geworden.

Wir waren dann aber noch im “Entdecker-Zentrum”. Wir dachten zuerst, das wäre nur was für Kinder, aber das war total interessant. Dort gab es auch Tiere (Fische, Frösche, Chamäleons, Bienen in einem Bienenstock usw.).

Es wurde erklärt, wie eine Wärmebildkamera funktioniert (alles auch mit ausprobieren). Es gab dort mehrere Mikroskope mit verschiedenen Plättchen drunter, da konnte man sich Blüten und Blätter angucken. Mit welchen “Tricks” Blüten arbeiten, um Insekten (für die Befruchtung) anzulocken, unter anderem auch die fleischfressende Pflanze usw. Wie man (Ringe) das Alter eines Baumstammes lesen kann. Dass es unterschiedliches Holz gibt (die meisten Arten schwimmen, aber es gibt auch manche, die sofort untergehen). Und noch viele weitere interessante Themen.

Alles in Theorie erklärt und praktisch in groß nachgebaut, so dass man alles ausprobieren kann, was wir dann auch gemacht haben. Das war total klasse, total interessant.

Drum herum (um die Botanika) ist noch ein großer Park. Darin waren wir noch wenige Minuten. Der Park ist total groß, darin hätten wir uns noch “Stunden” aufhalten können. Es war aber schon 14.30 Uhr, dazu hatten wir leider keine Zeit mehr. Also ab zum Auto und los.

Gegen 16.30 Uhr waren wir wieder hier. Erst kurz in die Wohnung, dann nochmals auf einen Sprung zum Strand. Es war gerade Flut. Noch ein paar Minuten die Wellen beobachten.

Dann ab zum Restaurant. Das “Abschieds-Essen” war nochmals super lecker. Ich habe heute nochmals als Nachtisch die 6 kleinen Pfannekuchen mit einer Kugel Vanille-Eis sowie Sahne (und etwas Schoko-Soße drüber) gegessen. Aber jetzt ist Schluss damit, also Schluss mit Zucker. Ab morgen will ich wieder mehr aufpassen, wieder bewusster Essen (abgesehen von meinem regelmäßigen Sport, die verpassten Sporteinheiten der letzten Woche will ich auf jeden Fall noch nachholen).

Als unsere nette Kellnerin beim Bezahlen fragte, ob wir morgen wieder da sind und wir sagten, dass wir morgen wieder nach Hause fahren, da musste ich schon etwas mit den Tränen kämpfen. Die Emotionen gingen total hoch und runter.

Als wir danach noch eine Stunde am Strand waren (die Ebbe fing gerade an, das Meer konnte man in kleinem Abstand noch sehen), da kamen mir dann doch ein paar Tränen, aber ich hatte es schnell wieder unter Kontrolle.

Ein Wechselbad der Gefühle sozusagen. Einerseits freue ich mich schon total auf zu Hause. Wieder in unserer Wohnung sein. In unseren normalen Rhythmus kommen. Es gibt so viele “Kleinigkeiten”, auf die ich mich so richtig freue (mein Bett, unsere Dusche, die gewohnte Umgebung, dass das Internet dort wieder normal funktioniert, dass wir dort mehr Platz haben als in der kleinen Ferienwohnung, dass ich meinen Sport wieder normal durchziehen kann usw. und so fort).

Aber trotzdem schade, dass ich Neuharlingersiel dann mindestens ein Jahr nicht mehr sehen kann (oder auch noch länger). Ich fühle mich hier so wohl. Vom ersten Blick an, als wir vor Jahren nur einen Tagesausflug hier hin gemacht haben, fühlte ich mich hier total wohl. Das ganze “Städtchen” finde ich so toll. Ich liebe es, am Hafen spazieren zu gehen, die Kutter anzugucken. Am Strand (auch bei Ebbe) Auf und Ab zu laufen. Durch die Geschäfte zu bummeln. Bei “Ex-Speedy” lecker Essen zu gehen. Im Buddel-Schiff-Museum die Flaschen in Ruhe anzugucken, usw. und so fort. Wir nennen es hier immer aus Scherz “unsere zweite Heimat”. Ich weiß nicht, wie oft wir schon hier waren. Und jedes Mal ist es wieder total schön. Ja, wenn wir nach Hause fahren, kommen mir immer ein paar Tränen, weil ich nicht weiß, wann ich das nächste Mal hier sein werde.

Heute Abend haben wir dann noch alle Sachen gepackt, Koffer, Taschen usw. Bis auf Schlafsachen und Waschsachen ist alles schon verpackt. Morgen früh auch noch die Betten abziehen (wir mussten ja unsere eigene Bettwäsche mitbringen). Dann geht es morgen früh ans Auto packen. Aber es ist überschaubar, steht jetzt alles im Wohnzimmer. Wir haben alles gut gepackt. Ich bin sicher, dass wir alles gut und sicher ins Auto bzw. nach Hause bekommen werden.

So, Schluss für heute. Damit endet also der Nordsee-Urlaub für dieses Jahr. Aber zu Hause haben wir ja noch Urlaub vor uns.

Sa. 09-09-2017

Abgesehen vom Wetter war der Tag soweit echt schön. Wir sind heute nach Varel gefahren. Das liegt am “Jadebusen”.

Bei schönem Wetter wäre das sicherlich schön gewesen, aber im strömenden Regen macht halt nichts so richtig Spaß. Wir wollten dort eigentlich auch zum Hafen gehen, das haben wir uns aber erspart. Stattdessen sind wir von Geschäft zu Geschäft, haben uns alles angeguckt.

Hauptsache mal ein bisschen im Trockenen sein. Es war schlimmer, als eine Dusche. Trotz Regenjacke waren wir beide durch und durch nass.

Ich finde es immer wieder schön, wie mein Freund bei seinem Hobby, dem Kochen, aufgeht. Was er für ein Interesse daran zeigt. Er hat sich (in verschiedenen Buchgeschäften) mehrere neue Kochbücher geholt sowie auch Kochutensilien (ein neues Sieb und weitere Sachen).

Ich habe mir (auch wenn mein Schrank schon voll ist) mehrere neue Bücher geholt (Krimi und Thriller), etwas Schmuck (Armkettchen), neue Taschenlampen (auch ein “kleiner Spleen” von mir) sowie einen weiteren Tischkalender, also den man jeden Tag auf das neue Datum einstellen muss.

Wegen des Wetters haben wir diesen Ausflug dann schließlich abgebrochen. Als wir wieder hier waren, da waren wir so kalt, dass wir uns etwas hingelegt haben. Tief in die Decken einmummeln. Dann sind wir beide eingeschlafen (für etwa ein Stündchen).

Ich bin so stolz, dass mir meine Jack Wolfskin-Jacke wieder passt. Mit 30 Jahren hatte ich ja meine große Diät, 25 Kilo in 1,5 Jahren. Danach passten die früheren Sachen natürlich absolut nicht mehr. Mein Freund hat mir dann eine gute Jacke von Jack Wolfskin geschenkt. Die habe ich dann etwa ein Jahr lang getragen.

Aber dann kam bei mir so richtig der JoJo-Effekt. Ich habe wieder gefuttert ohne Ende. So gut wie keinen Sport. Dann kamen noch die Depressionen und Schokolade ohne Ende hinzu. Die Jacke bekam ich schließlich nicht mehr zu. Sie landete irgendwo in meinem Schrank.

Letzte Woche, als ich die Sachen für den Urlaub sortiert habe, da habe ich überlegt, welche Jacken ich mitnehmen soll. Nordsee, unbeständiges, regnerisches Wetter. Dazu fallende Temperaturen, es geht auf den Herbst zu. Dann fiel mir die damalige Jacke wieder ein. Ein Experiment, ich zog sie an. JAAA, sie passte goldrichtig. Anfang der Woche hatte ich noch eine Jeans-Jacke an, aber seit Mittwoch laufe ich jetzt ständig in dieser Jacke rum. Ich bin stolz, dass ich jetzt wieder da rein passe. Nein, ich will jetzt nicht mehr zunehmen, ich will weiterhin in diese Jacke passen. Sie hing notgedrungen lange genug im Schrank. Jetzt kommt sie wieder so richtig zum Einsatz (sie war ja schließlich auch teuer genug).

Ich hoffe, dass ich in dieser Woche nicht ganz so viel zu nehme. Zu Hause ist dann auf jeden Fall wieder die “Zucker freie Zone” (also kein Eis und ähnliches mehr) und regelmäßig Sport angesagt, also auf jeden Fall tägliches Fahrradfahren und Steppbrett-Training, die kleinen Urlaubssünden wieder abtrainieren!!

Als wir heute Abend beim Essen waren, da kam tatsächlich die Sonne raus. Nach dem Essen waren wir dann noch rund 1,5 Stunden am Strand. So lange waren wir dort in diesem Urlaub bisher noch nicht (bei Regen und heftigem Wind macht es ja auch keinen Spaß). Zuerst ein super langer Spaziergang. Die Ebbe setzte gerade ein, das Wasser zog sich Stück für Stück zurück.

Jemand hatte die Ebbe unterschätzt und war noch mit dem Boot draußen. Nun gut, das Boot lag jetzt auf Grund. Das sah auf dem Watt aber interessant aus.

Mein Freund sagt direkt, lass uns noch etwas warten, dann können wir noch den Sonnenuntergang fotografieren. Dann fing es an zu regnen, aber nur ein kleiner Nieselschauer.

Ich meinte noch, dass sich jetzt vielleicht ein Regenbogen bilden könnte. Mein Freund meinte, dazu müsste es heftiger regnen, außerdem müsste die Sonne noch höher stehen.

Pustekuchen…. Wir drehten uns um und sahen den schönsten Regenbogen, den wir je gesehen haben. Ein großer breiter, halbe Kugel, in ganz kräftigen Farben. Und direkt darüber noch 2 kleinere halbe Kugeln. Einfach nur total “Wow”…!!!

Mein Freund hat am Strand dann noch einige Fotos gemacht.
Wieder in der Wohnung haben wir erst noch eine kleine Pause gemacht. Erst wieder unter Decken warm werden.

Mein Freund hat für die Woche nur sehr knapp eingepackt. Für eine Woche braucht man ja nichts…. Ja, aber jetzt hat er viel zu wenig hier. Ein paar Schuhe, also immer wieder die feuchten Schuhe anziehen (ganz klasse). Nur Polohemden mit kurzen Armen (bei 16 Grad, er ist nur am Frieren). Ich habe zum Glück auch meine alte Joggingjacke mitgenommen, weil ich nicht wusste, ob ich die neue Jacke noch ganz trocken bekomme. Ich habe jetzt ja die neue Jacke an, mein Freund dafür die alte Jacke. Er ist froh, dass ich sie mitgenommen habe.

Als wir wieder etwas wärmer waren, habe ich dann mit meinem Sport angefangen. Ich möchte ja fit ins neue Jahr starten (Grins).

Ja, und dann ging es auf Mitternacht zu. Als mein Freund dann mit der Karte an kam, dass er es schön findet, dass ich (trotz allem) das Lachen nicht verlernt habe, da musste ich sofort an meine Mutter denken und prompt kamen mir die Tränen geschossen. Aber damit hatten wir beide schon gerechnet. Aber danach habe ich dann auch schon wieder gelacht.

Den Gutschein für die Armbanduhr werden wir dann zusammen einlösen. Ich habe ja schon eine konkret vor Augen.

Ich musste heute Mittag auch so lachen. Wie gesagt, Regen ohne Ende. Von einem Geschäft ins nächste (also möglichst viel im Trockenen sein). Ja, und in einem Geschäft gab es dann Spieluhren mit verschiedenen Liedern. Unter anderem mit “Singing in the rain”… Ich konnte nicht widerstehen, habe sie mitgenommen. Das passt halt total zu diesem Urlaub!!

Außerdem haben wir gestern 3 kleine Vögelchen geholt, die Regenjacken anhaben und einen Schirm in der Hand. Diese kleinen Vögelchen werden uns immer an das Vogelnest unterm Dach erinnern. Ja, und daneben kommt dann diese Spieluhr “Singing in the rain”. Das beschreibt diesen Urlaub voll und ganz (Grins).

Ja, heute Abend habe ich mein Sportprogramm durchgezogen:

Ab 22.45 Uhr Sport, 35 Minuten, 30 Minuten Kraft und 5 Min. Dehnen.

10 x Kniebeugen, beim Hochkommen die Arme mit Hanteln nach oben strecken.

10 x Kreuzheben.

45 Sek. Wandsitz, die Hanteln mit fast gestreckten Armen in Schulterhöhe halten.

Gerade Stehen und 10 x die Arme seitlich fast gestreckt bis in Schulterhöhe hoch, halb runter und wieder ganz hoch, erst dann ganz runter gehen.

Die Arme nach vorne hoch, Schulterhöhe, Unterarme senkrecht nach oben. 10 x nach oben strecken und wieder bis Schulterhöhe runter.

Die fast gestreckten Arme von unten (Beine) 10 x bis in Schulterhöhe hoch, kurz halten und langsam wieder runter.

Gerade vorbeugen und die gestreckten Arme 10 x hinter/oberhalb vom Rücken nach oben.

Ausfallschritt, mit hinterem Knie 5 x tief nach unten wippen. Mit dem vorderen Fuß mittig auf dem Theraband stehen, die Enden in den Händen, dabei die Biceps-Bewegung.

Auf den Boden (Badetuch). 30 Sek. Unterarmstütze. 10 x Liegestütze auf Knien. 30 Sek. Liegestütz-Position (mit gestreckten Armen) halten.

Auf alle Viere. 10 x die Knie etwas vom Boden anheben.
Ein Bein angewinkelt nach oben, Fuß Richtung Decke, 10 x nach oben wippen. Ein Bein/Knie Richtung Brust ziehen und 10 x weit nach hinten strecken.

Auf den Rücken legen. Beine aufstellen. 10 x hoch zur Brücke. Oben bleiben und 20 x Laufen, Bein dabei strecken. 10 x normal, 10 x mit dem Standbein nachwippen, also halb runter, nochmals hoch, erst dann das Bein wechseln.

Danach Rücken wieder runter, Beine weiterhin aufgestellt lassen und 10 x Crunches, Hände Richtung Knie.

Flach liegen und Beine 10 x anziehen und wieder flach (über dem Boden) strecken.

20 x Bicycle Crunches.

Auf die Seite legen. Mit dem Rubber-Band um die Fersen (bzw. um die Schienbeine, das war etwas höher). 10 x mit dem oberen gestreckten Bein nach oben.

10 x mit dem unteren Bein nach oben.

Ohne Band 10 x oberes Bein/Knie Richtung Schultern ziehen und wieder lang strecken.

Danach für 5 Min. die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Schultern/Nacken und das Drehen für Arme/Schultern.

Fr. 08-09-2017

So, der Freitag neigt sich auch dem Ende. Ich bekomme inzwischen so richtiges Heimweh, denke ständig daran, was würde ich jetzt machen, wenn ich jetzt zu Hause wäre…

Wenn schönes Wetter wäre, so wie Anfang der Woche, dann wäre alles anders. Aber heute hat es wieder fast den ganzen Tag über geregnet. Nur in kurzen Abschnitten war es etwas trocken. So ziemlich den ganzen Tag über Nieselregen und zwischendurch ein paar sehr heftige Schauer.

Wir waren heute in Aurich. Das war sehr schön. Ich hatte es viel kleiner in Erinnerung.

Wegen dem Regen waren wir wieder in mehr Geschäften, als wir geplant hatten. Ja, und wenn man erst mal in einem Geschäft ist, dann sieht man sich auch um und kauft natürlich auch “das eine oder andere Teil”. 2 Bücher (Krimi und Thriller), 1 Taschenlampe, Strümpfe (also Woll-Socken, die brauche ich ja eh täglich) sowie 2 schöne silberne Armkettchen. Eines mit Glitzersteinchen und eines mit einem kleinen roten “Rettungsring”. Total niedlich, das passt so richtig zu mir.

Danach wollten wir eigentlich noch nach Wittmund fahren, aber weil es dann schon wieder so richtig geschüttet hat (wir konnten nur relativ langsam fahren, der Scheibenwischer kam kaum noch mit, wir konnten nur wenig sehen, die Regen-/Wassermassen schossen auf unser Auto zu), sind wir lieber wieder zurück gefahren.

Als das Gröbste wieder vorbei war (wir waren etwas in der Wohnung) sind wir hier noch etwas bummeln gegangen. Ich habe mir noch ein silbernes Kettchen geholt. Mit einem kleinen Smiley-Anhänger dran. Auch total niedlich. Ich finde diese “Smileys” immer wieder total süß. Ja, keep Smiling. Auch wenn man mal schlecht drauf ist, es geht immer wieder aufwärts und wenn man lacht bzw. die schönen Dinge des Lebens bewusst beachtet (wovon es Tag für Tag so viele gibt), dann macht alles gleich viel mehr Spaß, dann wird alles gleich um ein vielfaches schöner.

Ja, und dann waren wir am Strand bzw. am Meer. Ja, wir haben hier dann zum ersten Mal das Meer gesehen. Es war Flut bzw. relativ hohes Wasser. Es ging schon wieder langsam zurück, war aber noch relativ hoch, so dass wir die Wellen sehen konnten, das Rauschen hören konnten. Das war super schön. Wir waren etwa 20 Minuten am Strand, etwas Auf und Ab laufen, die Wellen und die Möwen beobachten. Ebenso diese Kite-Surfer, die gut in Action waren.

Ja, aber dann kam der nächste heftige Regenschauer und bevor wir pitsche-nass werden, haben wir uns wieder zum Hafen begeben.

Dort waren wir in einem Buddelschiff-Museum. Darin waren wir zwar schon vor Jahren, konnten uns aber an vieles nicht mehr erinnern. Das war wieder sehr interessant. Mit dem Mann an der Kasse, der früher selber zur See gefahren ist, sind wir noch sehr gut ins Gespräch gekommen. Das wurde ein längeres und sehr gutes, interessantes und lockeres Gespräch. Wir haben ein Mini-Buddelschiff für unser Regal mitgenommen (als Erinnerung) und dieser Mann ist damals auf diesem Schiff gefahren, hat uns davon ein paar kleine Anekdoten erzählt. Das war halt total gut.

Dann sind wir Essen gegangen. Auch wenn Speedy nicht mehr dort ist, trotzdem fühlen wir beide uns dort wohl. Bis Sonntag haben wir für jeden Abend einen Tisch reserviert.

Wir haben auch schon gemerkt, dass wir beide dort als “Stammgäste” persönlicher und schneller bedient werden wie die Anderen, die nur einmal dort sind. Sie kommen öfters zu uns, ob alles in Ordnung ist, ob wir noch etwas haben möchten. So oft gucken bzw. fragen sie bei den anderen Tischen nie nach.

Wir haben heute mitbekommen, dass Speedy der Sohn von der Chefin/Inhaberin ist. Er hat das Restaurant zusammen mit seinem Mann, der dort in der Küche war, verlassen. Vielleicht haben die Beiden sich ja auch irgendwo selbständig gemacht.

Aber die Organisation lässt dort total zu wünschen über. Also wir beide können wirklich nichts negatives sagen, unser Essen ist immer total lecker, gut und viel. Aber die Anderen haben zum Teil Pech.

Wir waren heute um 17.30 Uhr dort. Sie haben bis 21.00 Uhr geöffnet. Gegen 18.00 Uhr kam eine Stimme aus der Küche, nichts mehr (keine Bestellung) mit Gemüse mehr annehmen, wir haben kein Gemüse mehr. Eine ganz schlechte Planung. Gegen 18.30 Uhr, als wir gegangen sind, kam die nächste Stimme, der Salat ist alle, auch den von allen Gerichten streichen. Also so etwas darf wirklich nicht passieren…!!

Die eine Kellnerin finde ich so niedlich, die ist immer so gut drauf, total nett und locker, erinnert mich in ihrer Art sehr an Speedy. Sie weiß schon, was wir beide trinken (ich immer Apfelschorle) und wenn sie uns sieht, dann fragt sie schon, “Getränke wie immer?” und schon verschwindet sie hinter der Theke, um die Getränke fertig zu machen (mein Freund trinkt immer ein Bier). Der Abschied von ihr wird mir am Sonntag schwer fallen.

Heute Abend (also nach dem Essen) waren wir noch kurz am Strand, aber dann hat es wieder so geregnet, dann sind wir lieber in die Wohnung gegangen (gegen 20 Uhr).

Ja, und dann stand ich etwas neben mir, wusste nichts mit mir anzufangen. Etwas Langeweile. Internet ging heute wieder nicht (den ganzen Tag über nicht). Zum Lesen hatte ich nicht so richtig Lust (ich lese ziemlich viel, aber halt nicht ständig). Dieses Schreiben mache ich immer zum Tagesabschluss (erst ab Mitternacht).

Mein Freund interessiert sich total für Politik, guckt sich zur Zeit sämtliche Talkrunden rund um die Wahlen an. Egal ob Merkel, SPD, die Linken oder AfD, er verfolgt alles intensiv. Die eine oder andere Sendung finde ich ja auch interessant, aber auf Dauer finde ich es langweilig.

Zu Hause hätte ich mich an den Computer gesetzt (aber das Internet ging hier ja nicht), hätte mich um den Haushalt gekümmert oder meinen Sport intensiv durchgezogen. Aber hier ist ja alles etwas anders.

Im Wohnzimmer ist eine kleine Couch (2-Sitzer), da liegt mein Freund abends drauf, dazu 2 Sessel (rechts und links vom Tisch). Ich habe mich dann “etwas” hingelegt (ins Bett) und bin eingeschlafen. Gegen 22 Uhr bin ich wieder aufgestanden, habe erst noch die heutigen Einkäufe etwas sortiert.

Gegen 22.30 Uhr habe ich dann noch mit meinem Sport angefangen. Das hat noch gut getan. Insbesondere, als ich dabei dann noch einen kleinen Erfolg hatte. Da ich beim Wandsitz ja immer besser werde, mir auch andere Übungen immer leichter fallen, mache ich halt gerne mal Experimente, welche Übungen mir sonst noch gelingen. Ja, und als ich dann die einbeinige Brücke hinbekommen habe, da war ich wirklich super glücklich.

Hier im Urlaub ist es ja eh nur ein kleines Sportprogramm. Aus Platzgründen und ohne schwere Hanteln usw. muss ich ja auch etwas improvisieren. Ich freue mich schon wieder auf den Sport zu Hause, auf mein Fahrrad, auf die Hantelstange, auf die Kugelhanteln sowie die schweren Hanteln (5 kg usw.).

Zwei bis drei Wochen Urlaub sind wirklich so gar nichts mehr für mich. Also zu Hause schon, aber nicht in der Ferne. Aber die letzten beiden Tage werde ich trotzdem noch genießen. Und zu Hause wollen wir ja auch noch etwas machen. Vor allen Dingen wieder etwas länger schlafen. Mein Wecker geht jetzt jeden Tag um 07.30 Uhr, sonst schaffen wir hier ja gar nichts.

Ich bin wegen Sonntag, also wegen meinem Geburtstag auch etwas nervös. Zum einen finde ich es super schön, dass wir diesen Tag an der Nordsee verbringen. Aber auch, wenn es eigentlich ein “normaler” Tag ist, ich werde halt einfach nur ein Jahr älter, trotzdem ist es für mich etwas Besonderes.

Mein Vater ist ja mit 47 Jahren an Darmkrebs (und Lebermetastasen) gestorben. Ich war damals ja 19 Jahre alt. Ich hatte immer Angst davor, selber 47 Jahre zu werden, was ich dann zu erwarten hätte.

Nun gut, jetzt neigt sich dieses Jahr mit der 47 dem Ende. Ich bin soweit gesund, fühle mich soweit auch gut. Das heftigste im letzten Jahr war natürlich, dass ich meine Mutter verloren habe. Meinem Freund ist ganz klar, dass mir am Sonntag deswegen ein paar Tränen kommen werden (genauso wie an Weihnachten), damit rechnet er ganz fest.

Das war im Urlaub schon “komisch”, so anders halt. Sonst haben wir im Urlaub täglich telefoniert. Das fehlte Abends jetzt irgendwie. Außerdem habe ich ihr immer 2 Karten geschrieben. Dieses Jahr habe ich stattdessen meiner Schwägerin und ihrer Schwiegermutter je 2 Karten geschrieben. Darüber werden sich beide ganz bestimmt gefreut haben.

Es sind immer die vielen Kleinigkeiten, die die Erinnerungen in einem wecken. Z. B. als es um kleine Geschenke ging. Wir bringen immer kleine Geschenke mit, das kenne ich gar nicht anders. Ja, aber für meine Mutter und ihren Freund brauche ich ab sofort nichts mehr zu holen. Das ging bei den Beiden jetzt alles so schnell. Bis Weihnachten war (abgesehen von ihren jahrelangen Krebserkrankungen) alles noch normal und dann ging alles Schlag auf Schlag.

Ihren Freund haben wir ja Weihnachten zuletzt gesehen (er lag ja 3 Wochen im Koma, bevor er Anfang März gestorben ist) und den 72. Geburtstag meiner Mutter konnten wir gar nicht mehr feiern, weil sie dann ja auch ins Krankenhaus gekommen ist. Das ging bei ihr ja Ruck-Zuck, innerhalb von 3 Wochen (ab Diagnose) war ja alles schon vorbei.

Ja, bezüglich meines Vaters hatte ich ja immer gesagt, dass ich älter als er werden möchte. Er wurde halt 47 Jahre und ich habe immer gesagt, dass ich mindestens 48 Jahre werden möchte bzw. das “halbe Jahrhundert”, also die 50 auf jeden Fall erreichen will (er hat früher so oft von Planungen für einen großen 50. Geburtstag gesprochen). Ja, und jetzt ist “mein Ziel”, dass ich meine Mutter ebenfalls “überleben” will, also mindestens 73 Jahre werden will bzw. aufgerundet mindestens 75 Jahre.

Ja, ich weiß, das hört sich doof an, aber solche Gedanken mache ich mir halt wieder rund um meinen Geburtstag.

Am Freitag fand ich es schön,
– dass wir mittags am Strand dass Meer, die Flut, die Wellen gesehen haben.
– dass ich mir 3 schöne silberne Armkettchen geholt habe.
– dass ich abends noch meinen Sport durchgezogen habe.
– dass ich dabei mit der ein-Beinigen Brücke einen Rekord, eine neue Übung geschafft habe.
– dass wir im Buddelschiff-Museum mit dem Mann an der Kasse so ein nettes, interessantes Gespräch geführt haben.

Mein Sportprogramm:

Ab 22.30 Uhr Sport. 35 Minuten, 30 Minuten Kraft und 5 Min. Dehnen.

Alles mit den 1 kg Hanteln (nur die habe ich mit in den Urlaub genommen).

10 x Kniebeugen, beim Hochkommen die Arme mit Hanteln nach oben strecken.

10 x Kreuzheben.

Ausfallschritt, mit hinterem Knie 5 x tief nach unten wippen. Mit dem vorderen Fuß mittig auf dem Theraband stehen, die Enden in den Händen, dabei die Biceps-Bewegung.

30 Sek. Wandsitz, die Hanteln mit fast gestreckten Armen in Schulterhöhe halten.

Gerade Stehen und 10 x die Arme seitlich fast gestreckt bis in Schulterhöhe hoch, halb runter und wieder ganz hoch, erst dann ganz runter gehen.

Die Arme nach vorne hoch, Schulterhöhe, Unterarme senkrecht nach oben. 10 x nach oben strecken und wieder bis Schulterhöhe runter.

Die fast gestreckten Arme von unten (Beine) 10 x bis in Schulterhöhe hoch, kurz halten und langsam wieder runter.
Gerade vorbeugen und die gestreckten Arme 10 x hinter/oberhalb vom Rücken nach oben wippen.

Auf den Boden (Badetuch). 30 Sek. Unterarmstütze. 10 x Liegestütze auf Knien. 30 Sek. Liegestütz-Position (mit gestreckten Armen) halten.

Auf alle Viere. 10 x die Knie etwas vom Boden anheben. Ein Bein angewinkelt nach oben, Fuß Richtung Decke, 10 x nach oben wippen. Ein Bein/Knie Richtung Brust ziehen und 10 x weit nach hinten strecken.

Auf den Rücken legen. Beine aufstellen. 10 x hoch zur Brücke.

Oben bleiben und 20 x Laufen, Bein dabei strecken.

Dabei habe ich einen neuen Rekord gemacht, eine Übung geschafft, bei der ich bisher versagt habe. Darüber bin ich total super glücklich.

10 x normal diese Übung (also Bein strecken). Dann 10 x dabei nachwippen. Also während das Bein oben bzw. gestreckt bleibt, mit dem Standbein/Hüfte etwas (etwa bis zur Hälfte) nach unten gehen (nicht ablegen), wieder ganz hochdrücken (bis Hüfte wieder ganz unten ist), erst dann das gestreckte Bein wieder abstellen. Bisher fehlte mir die Kraft, mich auf nur einem Bein dabei wieder nach oben zu drücken. Dabei bin ich immer zusammen geklappt (ab nach unten, ich kam nicht mehr hoch). Das habe ich heute zum ersten Mal geschafft. Am Sonntag habe ich Geburtstag, dann starte ich also mit diesem neuen Rekord, mit kräftigeren Beinmuskeln in mein neues Lebensjahr. Ja, darüber bin ich wirklich total happy und glücklich!!

Danach Rücken wieder runter, Beine weiterhin aufgestellt lassen und 10 x Crunches, Hände Richtung Knie.

Flach liegen und Beine 10 x anziehen und wieder flach (über dem Boden) strecken.

20 x Bicycle Crunches.

Auf die Seite legen. Mit dem Rubber-Band um die Fersen (bzw. um die Schienbeine, das war etwas höher). 10 x mit dem oberen gestreckten Bein nach oben.

10 x mit dem unteren Bein nach oben.

Ohne Band 10 x oberes Bein/Knie Richtung Schultern ziehen und wieder lang strecken.

Danach für 5 Min. die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Schultern/Nacken und das Drehen für Arme/Schultern.

Do. 07-09-2017

Der Donnerstag war auch soweit echt schön. Zwar wieder sehr durchwachsen mit einigem Regen und Wind, aber zum Glück auch sonnigen Abschnitten.

Wir waren heute zuerst in der Stadt Norden. Dort ist eine so schöne Einkaufsstraße, wo wir in Ruhe gebummelt sind.

Wir haben uns einige Schaufenster angeguckt, waren auch in ein paar Geschäften drin. Wir waren überrascht, wie viele Geschäfte dort leer stehen. Wir dachten, das wäre nur bei uns im Ruhrgebiet so. Damit haben wir hier nicht gerechnet. Wir haben ein paar schöne Sachen als Erinnerung mitgenommen, unter anderem eine große Wanduhr, drum herum mit Meeresmotiven (wie Schiffe, Muscheln usw.).

Dann waren wir im Kaufhaus Müller. Dort gibt es immer eine große Spieleabteilung, in der wir ein paar schöne Modellbausätze geholt haben. Von ganz leicht, über mittel bis etwas schwerer. Sozusagen für kleine Erfolgserlebnisse (die kleinen) bis zu Herausforderungen.

Danach waren wir in der Stadt Esens. Eine “kleine und schnuckelige” Stadt. Auch dort haben wir einen kleinen Bummel gemacht. Ich habe ein paar schöne Ansichtskarten geholt. Zum einen zum verschicken (die habe ich heute Abend noch geschrieben, werde sie morgen früh einwerfen, an meine Schwägerin usw.), aber auch für mich. Für zu Hause (an der Pinnwand usw.), aber auch für die Arbeit.

In meinem Schrank hängen bzw. kleben schon ein paar schöne Urlaubskarten. Wenn ich die Schranktüre öffne, werde ich von einer Karte mit einem freundlichen “Moin, moin” begrüßt. Ich finde das schön.

Als wir wieder hier waren, hatten wir noch knapp eine Stunde Zeit bis zum Essen. Eben alle Einkäufe auspacken, etwas frisch machen, dann mussten wir auch schon los.

Bei Ex-Speedy geben sie sich zumindest wirklich Mühe, also auf jeden Fall bei “Stammgästen”, wie wir es sind (die fast täglich dort sind. Sie sind bei uns viel aufmerksamer und freundlicher, auch viel lockerer in ihrer Art, als bei fremden Gästen, die sie nur einmal sehen. Das ist uns heute auch schon aufgefallen. Aber an das “Ambiente” von den “Speedy”-Zeiten können sie bei Weitem nicht heran reichen. Zumindest unser Essen war wieder super lecker.

Eine Woche Urlaub reicht mir wirklich, also eine Woche weg von zu Hause. Schon jetzt denke ich wieder sehr viel an zu Hause, was dort alles schöner ist. Meine ganz normalen Abläufe, wie ich sie in unserer Wohnung habe, die vermisse ich jetzt schon so richtig. Bei mir geht es seelisch immer mal wieder Auf und Ab. Vielleicht ist das auch wegen dem Wetter. Die Sonne lässt sich zwar jeden Tag mal blicken, aber jeden Tag auch Regen. Gemütliche bzw. ausgiebige Strandspaziergänge sind nicht drin. Dabei wird man “vom Winde verweht”. Aber jeden Tag sind wir am Hafen. Mal träume ich von zu Hause (freue mich schon wieder auf zu Hause), mal genieße ich hier die Umgebung.

Also immer, wenn ich was schönes sehe, schöne Eindrücke in mir aufnehme (so auch heute in den Geschäften), dann bin ich froh und glücklich, dass ich jetzt hier bin. Aber wenn wir am Hafen sind und es wieder regnet, dann freue ich mich auf zu Hause. Dort ist man (bei Regen) halt auch flexibler als hier.

Einerseits freue ich mich auf Sonntag, also auf meinen Geburtstag, habe aber auch ein bisschen “Angst” davor. Also Angst, dass ich dann einen kleinen Depri-Anfall bekomme. Wegen meiner Mutter usw. Das kann durchaus passieren. Mein Freund hat schon gesagt, dass er mich dann schön ablenken wird. Wir haben für diesen Tag einen Ausflug nach Bremen geplant, in einen überdachten Park sozusagen, darin kann uns das Wetter dann egal sein. Dort werde ich dann auf jeden Fall so viel Ablenkung bekommen, so viel schönes zu sehen bekommen, so dass es mir dann
seelisch hoffentlich gut gehen wird.

Ja, mein 47. Lebensjahr neigt sich jetzt dem Ende. Nur noch 2 Tage, dann steht die 8 vor dem Punkt. Aber trotzdem finde ich es schön, diesen Tag hier oben (dann in diesem Park) zu verbringen, als ohne besonderes Ziel nur zu Hause rumzuhängen.

Mi. 06-09-2017

Heute morgen sind wir um 8 Uhr aufgestanden und gegen 09.30 Uhr losgefahren.

Meinem Ohr ging es zum Glück schon viel besser, die Ohrenschmerzen sind so gut wie weg.

Von den “blöden” Betten haben wir beide weiterhin jeden Morgen ordentliche Rückenschmerzen und auch Verspannungen im Schulter-/Nackenbereich. Wir liegen halt völlig anders als sonst.

Heute sind wir in Richtung Leer gefahren. Im Fernsehen (WDR – Daheim und unterwegs) wurde letztens Werbung für einen Antikpark “Gräfe” in Leer, im Stadtteil Hesel gemacht. Dort sind wir als erstes hingefahren.

Dort haben wir deutlich gemerkt, wie gut man mit Kameraeinstellungen usw. “schummeln” kann. Im Fernsehen wirkte es total groß, in Wirklichkeit war es ziemlich klein. Dort haben wir nichts Besonderes gefunden.

Heute hat es hier 3/4 des Tages heftig geregnet (total geschüttet), den Rest des Tages schien kurz die Sonne, bevor die neuen Wolken kamen.

Wenn wir schon mal dort waren, also im Vorort von Leer, dann sind wir direkt weiter gefahren. Dort waren wir bisher 2 mal, aber das ist schon mehrere Jahre her.

Außerdem waren wir immer in der Altstadt, direkt am Hafen. Dieses Mal sind wir dann in Richtung Zentrum gefahren und kamen in einem Parkhaus mitten im Zentrum, also in der Stadtmitte aus. Dort waren wir heute dann zum ersten Mal.

Das war ganz schön. Wegen dem blöden Wetter waren wir in mehr Geschäften, als geplant. Zwischendurch war das Wetter wieder etwas ruhiger, dann sind wir gebummelt, haben uns auch einige Schaufenster angeguckt. Aber sobald es wieder losging (heftiger Regen mit leichten Sturmböen, so dass auch die Werbeschilder der Geschäfte umgefallen sind), sind wir ins nächstbeste Geschäft gegangen, haben uns drinnen alles in Ruhe angeguckt (und auch ein paar Sachen geholt). Wir waren etwa 2 Stunden dort.

Auf dem Rückweg kamen wir zufällig an einer großen Scheune vorbei, wo “Nachlass-Sachen” verkauft wurden. Nachdem der Antikmarkt nichts gewesen ist, sind wir dort dann noch in Ruhe durchgebummelt. Ich habe mir ein Bild in 3D-Optik mit einem Boot auf stürmischer See geholt. Das sieht total klasse aus, da konnte ich nicht widerstehen.

Als wir wieder hier waren, sind wir noch in ein paar kleinen Geschäften gewesen, haben ein paar Kleinigkeiten geholt. Zum einen kleine Geschenke (auch für die Schwester und den Schwager von meinem Freund), aber auch schöne Sachen für uns.

Nachdem ich jetzt so viele Miniaturen gesehen habe, möchte ich selber mal eines basteln, es zumindest versuchen. In Leer war so ein Geschäft, also mit Modellbausätzen. Aber nur eine kleine Auswahl. Ich habe einen kleinen Hubschrauber (ADAC) mitgenommen. Mal sehen, ob mir so etwas liegt, ob ich damit klar komme.

Ich habe mir hier schon mehrere Kalender für 2018 geholt, alles mit verschiedenen Motiven. Die werde ich dann im nächsten Jahr beim Fahrradfahren “im Blickfeld” haben.

Ich habe mich so richtig gefreut, als ich dann leckere Weintrauben gesehen habe. Davon habe ich direkt eine Schale mitgenommen, heute Abend schon ein paar davon gegessen. Die sind total lecker.

Wir waren auch wieder am “Fisch-Wagen”, haben dort unser Abendessen geholt. Ich habe wieder eine Fisch-Frikadelle genommen (die gibt es dort immer im Brötchen) und mein Freund hat sich ein Krabben-Brötchen für 7 Euro gegönnt.

Dann sind wir Essen gegangen. Wir hatten ja einen Tisch reserviert. Weil bei “Ex-Speedy” Mittwochs Ruhetag ist, sind wir in ein anderes Restaurant gegangen. Wir finden es beide immer noch total schade, dass Speedy nicht mehr dort ist. Das Restaurant hat jetzt ein andere Flair, ist halt unpersönlicher und hektischer geworden. Speedy hatte immer alles voll und ganz im Griff. Er war durch und durch ein “Friesen-Jung” und hat einen auch wieder erkannt, wenn man wieder da war. Wir vermuten (weil ein paar Sachen völlig gleich geblieben sind, einschließlich Speisekarte usw.), dass die Beiden sich vielleicht getrennt haben. Er hat damals immer gesagt, dass dieses Restaurant, dieses “Kellnern” sein Leben ist. Er hat das Haus gekauft, als es noch eine Werkstatt war, hat es dann zum Restaurant umgebaut. Sein ganzes “Herzblut” steckt darin. Deswegen waren wir auch total überrascht, dass er gar nicht mehr dort ist, das alles aufgegeben hat.

Wir waren heute dann also in einem anderen Restaurant. Die sind etwas “besser”. Also die Stimmung war dort auch sehr locker, aber das Essen ist etwas “besser”. Ich bevorzuge die “normale Hausmannskost” wie Schnitzel mit Pommes. Dort war aber alles etwas besser.

Als Vorspeise bekamen wir in einer Art Weinglas Suppe serviert, frische Hühnersuppe. Die war sehr lecker. Den Rest dieser Suppe konnte man dann gut aus dem Glas trinken.

Ich habe dann Schweine-Medaillons mit Kroketten, Soße Bernaise und Gemüse genommen. Es waren 5 Kroketten und ein Mini-Schälchen Soße Bernaise. Mein Freund gab mir direkt auch seines (eines wäre mir zu wenig gewesen). Als Gemüse waren Blumenkohl, Broccoli, Möhren und Kohlrabi. Das war alles sehr lecker. Die 5 Kroketten fand ich sehr wenig.

Es wurde alles “nicht nur so” serviert, sondern mit vielen Pilzen (die mag ich gar nicht), dicken Zwiebeln (auch nichts für mich) und einigen Stücken Tomate, was ich alles runter gemacht habe. Ich habe es als “Deko” bezeichnet, wobei andere Menschen es bestimmt mit gegessen hätten.

In diesem Restaurant gab es anfangs noch Probleme. Wir waren am Montag dort, haben den Tisch reserviert. Er hatte uns allerdings versehentlich auf Donnerstag eingetragen. Wir hatten aber Glück, dass unser Tisch erst ab 19 Uhr reserviert war, so dass wir dort vorher noch in Ruhe essen konnten.

Der Nachtisch dort kam für mich nicht in Frage. Danach waren wir noch in einem Geschäft, in dem eine Kühltruhe war. Ich konnte nicht widerstehen und habe mir ein Eis am Stiel, ein Magnum Classic mitgenommen.

Da gerade wieder ein heftiges Unwetter anfing, sind wir direkt wieder in die Wohnung gegangen, wo ich das Eis in Ruhe gegessen habe. Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort…. Prompt fiel ein Stückchen Schokolade vom Eis ab, auf meine Bluse, was ich zuerst nicht gemerkt habe.

Erst, als das Stück weich war, fiel es mir auf. Ich ging sofort ins Badezimmer, machte eine Ecke vom Handtuch nass und habe dann so lange fest gerieben, bis man so gut wie nichts mehr von der Schokolade sehen konnte. Wenn man es weiß, dann sieht man nur noch einen leichten Rand. Zu Hause kommt sie nochmals in die Waschmaschine, dann müsste es eigentlich ganz rausgehen.

Danach haben wir uns nochmals schön dick angezogen, auch mit dickem Tuch und meinen Ohrenschützern. Kurz zum Strand, aber es war so stürmisch, man flog fast weg, konnte es dort nicht aushalten. Wir sind dann noch am Hafen eine Runde gelaufen. Aber der Himmel wurde immer dunkler, das nächste Unwetter bahnte sich an, also besser wieder zurück in die Wohnung.

Heute Mittag beim Laufen hatte ich plötzlich etwas Stiche im rechten Knie, fing deswegen spontan an etwas zu Humpeln. Deswegen war es wichtig, dass ich heute Abend noch etwas Sport gemacht habe, zumindest (über etwa 20 Minuten) ein sportliches Grundprogramm durchgezogen habe. Das hat dann auch wirklich noch gut getan.

Am Mittwoch fand ich es schön,
– dass wir in Leer gewesen sind.
– dass ich mir das 3D-Bild geholt habe.
– dass ich die Weintrauben geholt (und gegessen) habe.
– dass wir den Modellbausatz geholt haben. Ein schönes neues Hobby.
– dass ich abends noch Sport gemacht habe.

Mein Sportprogramm:

20 Minuten “Sport” und 5 Minuten Dehnen. Ein kleines Urlaubsprogramm.

10 x Kniebeugen mit den 1 kg Hanteln.

10 x Kreuzheben (mit den 1 kg Hanteln), dabei kam es mir auf die Bewegung an sich an.

30 Sek. Unterarmstütze. 10 x Liegestütze auf den Knien. 30 Sek. die “normale” Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) halten.

Auf alle Viere. 10 x das angewinkelte Bein (Fuß Richtung Decke) nach oben wippen. 10 x das Bein gestreckt nach hinten (Knie unter den Bauch ziehen und wieder nach hinten strecken, Hüfthöhe). 10 x beide Knie etwas vom Boden anheben.

Auf die Seite legen. Mit dem Rubber-Band. 10 x oberes Bein gestreckt anheben. 10 x unteres Bein gestreckt anheben. (Ohne Band) 10 x oberes Bein/Knie zur Schulter ziehen, wieder strecken.

Auf Rücken legen, Beine aufstellen. 10 x hoch zur Brücke.
Oben bleiben, 20 x Laufen, Bein strecken. Beine aufstellen, 10 x Crunches. 20 x Bicycle Crunches.

Wieder hinstellen. Etwas Ausfallschritt, hinteres Knie tief runter. Mit dem vorderen Fuß mittig auf das Theraband. Die Enden mit den Händen (etwas Biceps) hochziehen.

Danach die Dehnübungen für Beine/Fersen und Schulter/Nacken sowie das Kreisen der Arme/Schultern.