Archiv für den Monat: März 2017

Do. 30. März 2017

Eben noch einen Eintrag, damit es morgen früh nicht so stressig wird.

Am Donnerstag fand ich es schön,

dass ich auf der Arbeit wieder 14 Minuten Plus gemacht habe. Morgen ist ja der 31. März, also der letzte Arbeitstag in diesem Monat. Mal sehen, wie viel ich morgen dann noch schaffe. Aber immerhin habe ich in diesem Monat, trotz Krankenschein (wegen dem Abszess), trotz einem Tag Urlaub (als das totale Bahn-Chaos war), trotz des allgemeinen Bahn-Chaos (wegen der Baustelle) sowie meines Sports rund 6 Stunden Plus geschafft (also 6 Stunden von den Minus-Stunden abgearbeitet). Ja, darüber freue ich mich wirklich, darüber (dass es jetzt aufwärts geht) bin ich wirklich erleichtert. So will ich es jetzt beibehalten.

dass unsere Verwalterin uns per Mail mitgeteilt hat, dass sich die Versicherung heute gemeldet hat und die Kostenzusage wegen des defekten Rollos nach dem Sturm zugesagt hat. Sie hat den Auftrag bereits an die Firma gegeben, die sich in Kürze wegen der Terminabsprache mit uns in Verbindung setzen wird. “Springen” werden wir jetzt allerdings auch nicht. Also dafür nicht extra Urlaub nehmen. Wenn wir Zeit haben bzw. mein Freund einen freien Tag hat, dann reicht es auch noch (er hat ja öfters mal einen freien Tag in der Woche, wenn er dafür am Samstag arbeiten muss).

dass wir uns im Bus wieder schön über verschiedene Themen (Sport sowie Fernseh-Programme, da ja jetzt das DVBT abgeschaltet wird) unterhalten haben. Das war wieder ein sehr interessantes Gespräch.

dass mein Freund eine Gehaltserhöhung bekommen hat. Das hat sein Chef ihm heute mitgeteilt. Wie viel das netto dann ausmacht, das wissen wir noch nicht. Aber dass seine Arbeit, seine Leistung überhaupt anerkannt wird, damit positiv bewertet wird, darüber haben wir uns beide sehr gefreut.

Er ist ja schließlich ein “Quereinsteiger” in der Metallbranche (er hat seine Ausbildung ja als Holzmechaniker gemacht, diese Stelle wurde ihm damals vom Arbeitsamt vermittelt, aber nach der Ausbildung fand er keine Stelle in diesem Bereich, so dass er schließlich in der Metallbranche “gelandet” ist, wo es damals so einige freie Stellen gab).

Abends habe ich 4 Fisch-Frikadellen (eine Packung) aus der Tiefkühltruhe gegessen.

Eigentlich wollte ich abends noch Sport machen, aber ich habe leider mal wieder den Fehler gemacht, dass ich mich gegen 21 Uhr “etwas” hingelegt habe und sofort eingeschlafen bin, bis gegen Mitternacht geschlafen habe. Dann habe ich zwar schon mal meine Sachen für morgen sortiert, aber für Sport war es dann natürlich zu spät.

Das sind halt auch noch die Nachwirkungen von dem Abszess, von der Behandlung. Wenn ich unten den ganzen Tag Druck habe (zum einen vom Sitzen, aber auch vom Druck der Hose im Allgemeinen), dann tut es mir gut, wenn ich abends locker und entspannt liegen kann. Es heilt zwar schon ganz gut, aber ich merke es halt immer noch etwas (es ist auch immer noch ein kleiner “Knubbel”).

Außerdem habe ich auch mal wieder zu viel “überlegt”. Ich hatte mal wieder “ein Brett vor dem Kopf”. Wenn ich einen Trainingsplan habe, dann halte ich mich auch daran. Dann fällt es mir auch leicht, die eine oder andere Übung zu “verschieben”, mal was weg zu lassen oder eine andere Übung mit einzuschieben. Aber selber ein neues Programm aufzustellen, damit tue ich mich halt schwer.

Aktuell muss ich noch auf das Fahrradfahren verzichten. Ich habe auch Angst, dass “das Ding” auf dem harten Sattel wieder aufplatzen könnte. Das Risiko ist mir zu groß. Anstelle vom Fahrradfahren möchte ich gerne (vor meinem eigentlichen Steppbrett-Programm, das ich ja von meinem Trainer habe) ein “kleines” Aufwärmprogramm machen, um den Puls etwas hoch zu puschen, also auch die Kalorienverbrennung anzukurbeln. Nicht unbedingt für eine halbe Stunde, so wie die 10 Kilometer beim Fahrradfahren, aber für etwa 5 bis 10 Minuten (so dass ich mit dem Steppbrett-Programm auf etwa eine halbe Stunde “Training mit Power” komme).

Ich habe mich dann halt hingesetzt und wollte mir ein paar Stichworte machen, damit ich mein Training anschließend gut durchziehen konnte. Welches Training würde mein Trainer mit mir durchziehen? Zum einen fielen mir die Burpees ein (ohne Sprung), also runter, eine Liegestütze (auf dem Steppbrett) und wieder hoch. Dann auch das Mountain Climbers, also mit den gestreckten Armen auf das Steppbrett, die Beine/Knie im Wechsel zügig zur Brust ziehen. Ja, aber was könnte ich noch machen. Wieder das berühmte Brett vor dem Kopf, mir fiel nichts ein.

Ja, und dann kam die Müdigkeit durch und ich bin übergangslos fest eingeschlafen…..

Aber weil ich gerade auch in den Beinen keine neuen Schmerzen riskieren möchte, muss ich mit dem Sport unbedingt wieder in Kürze so richtig loslegen (also auch ohne das Fahrradfahren).

Am Sonntag werden wir jetzt wohl die nächste Kontrolle durchziehen. Das geplante Ziel werde ich nicht erreichen, aber ich will trotzdem versuchen, so nah wie möglich daran zu kommen. Das geplante Ziel war bei “Ende 62 kg”. Ich will versuchen, dann bei “Anfang 64 kg” zu liegen, eventuell sogar im 63 kg-Bereich, aber auf jeden Fall unterhalb von 64,5 kg. Das ist auf jeden Fall mein Ziel, dann in diesem Bereich zu liegen. Damit wäre ich aktuell, nach der sportlichen Pause wegen dem Abszess, schon soweit zufrieden.






Mi. 29. März 2017

Heute war nicht so ganz mein Tag.

Letzte Nacht habe ich schlecht geschlafen, hatte auch heftige Alpträume. Deswegen war ich heute morgen dann spät dran.

Ich sage mal so, vor einigen Jahren hatte ich einen Kollegen, der auch mein “Chef”, also mein Vorgesetzter war, mit dem ich mich absolut nicht verstanden habe. Eine totale Antipathie. Von ihm bekam ich auch immer nur die “blöden” Aufgaben.

Bis zu dieser Zeit nahm ich noch regelmäßig Urlaub. Er musste damals immer meinen Urlaub genehmigen. Aber egal, wann ich nehmen wollte, und wenn es nur um einen Tag ging, er hat grundsätzlich Nein gesagt. Egal aus welchen Gründen, ich durfte ihn nie nehmen, wann ich wollte. Er gab mir immer Termine vor, wann er zustimmen würde. Dadurch hatte ich damals sogar zeitlich versetzten Urlaub mit meinem Freund, hing hier dann schließlich alleine rum, als er schon wieder arbeiten gehen musste (sein Urlaub längst vorbei war). Letztendlich ging ich jeglichen Gesprächen mit diesem “Chef” aus dem Wege und verzichtete auch auf meinen Urlaub. Dieser Mann wurde immer mehr zu meinem persönlichen Alptraum.

Irgendwann ist er dann schließlich aus gesundheitlichen Gründen von heute auf morgen “verschwunden”, kam nie mehr wieder. Über Monate habe ich noch damit gerechnet, dass er am nächsten Tag plötzlich wieder in der Türe stehen würde. Erst ganz langsam, über Jahre hinweg, habe ich mich von diesem “Trauma”, von den vielen negativen Erlebnissen (auf Dienstreisen) und Erfahrungen mit diesem Kollegen erholt.

Zum Teil denke ich jetzt über Monate nicht mehr an ihn. Aber immer, wenn ich auf der Arbeit irgendwelche Probleme bzw. “seelische Aufregungen” habe (was aktuell ja der Fall ist, über die verschiedenen Situationen habe ich letzte Tage ja schon geschrieben), taucht er nachts in meinen Träumen wieder auf und der Alptraum beginnt von vorne.

So war es auch letzte Nacht. So ganz kriege ich den Traum nicht mehr zusammen, auf jeden Fall war er dabei und gab mir Aufgaben, mit denen ich völlig überfordert war. Er setzte mich wieder, so wie damals, total unter Druck. Im Traum fing ich an zu weinen. Dann kam (in diesem Traum) aber zum Glück ein Kollege, setzte sich für mich ein und half mir, diese Situation in den Griff zu bekommen.

In dem Moment ging mein Wecker und ich wurde wach. Dieser Traum hat mich seelisch so aufgewühlt, so dass ich erst mal etwas geweint habe, mich wieder beruhigen musste. Dadurch war ich heute morgen dann auch spät dran (und mein letzter Eintrag fiel dementsprechend kurz aus). Deswegen mag ich auch lieber die kurzen Nächte. Umso kürzer ich schlafe, umso weniger träume ich auch, habe also auch weniger Alpträume.

Auf der Arbeit habe ich mich bis zum Nachmittag wieder mit den Teilnahmebescheinigungen für die Veranstaltung am Wochenende gekümmert (Nachmittags habe ich mich dann noch mit der Buchhaltung beschäftigt, habe davon zwar schon einiges geschafft, aber damit muss ich nächste Tage noch intensiv weiter machen). Mit der Arbeit war ich im ganzen gut und positiv abgelenkt.

Heute hatte meine Kollegin Geburtstag. Ein bisschen Ablenkung konnte mir nicht schaden. Außerdem waren heute eh nicht so viele Kollegen anwesend, es war eine schöne, kleine, lockere Runde.

Ja, und wie es der Zufall dann so wollte, kamen wir dann tatsächlich auf diesen damaligen Kollegen zu sprechen, der nachts halt durch meine Träume spukt. Es wurden überwiegend negative Erinnerungen an ihn aufgefrischt (er hat sich damals ein paar negative Sachen geleistet). Ja, und prompt wurde mein Alptraum von der letzten Nacht wieder wach. Es war total real, so als wenn es letzte Nacht wirklich so passiert wäre. In dem Moment wären mir dann fast, genauso wie heute morgen, wieder ein paar Tränen gekommen. Ich musste total kämpfen, um ruhig zu bleiben. Zuerst wollte ich dann direkt wieder in mein Büro verschwinden, aber dann wäre die Gefahr zu groß gewesen, dass ich wirklich geweint hätte. Nein, dort in dieser Runde bekam ich letztendlich wesentlich mehr Abwechslung. Außerdem wurden dort ja auch noch andere Themen angesprochen. Also blieb ich lieber dabei und hörte mir weiterhin die Gespräche an (ich selber war ganz still, bekam gar keinen Ton mehr raus).

Ja, wie ich es immer wieder beschreibe. Ein seelisches Auf und Ab. Mal geht es mir seelisch total super gut und ich lache auch viel. Und dann geht es mal wieder steil bergab, bis mir die Tränen kommen.

Deswegen freue ich mich ja so auf Ende Mai, auf die Veranstaltung, für die wir schon die Karten haben. Der Abend ist Halb/Halb, also zur Hälfte Deutsche Schlager und zur Hälfte Comedy. Mehr möchte ich noch nicht darüber schreiben. Danach werde ich dann aber detailliert darauf eingehen. Wir kennen davon bereits Ausschnitte, die schon im Fernsehen waren und haben von Anfang an gesagt, dass wir mal live dabei sein wollen, wozu wir jetzt halt die Gelegenheit haben (bei den Fernseh-Auftritten haben wir bereits Tränen gelacht).

Der restliche Tag ging dann noch schnell um. Meine gesundheitlichen Probleme machen wir weiterhin zu schaffen (von dem Eingriff in der letzten Woche im Allgemeinen bzw. die Folgen davon). Es wird zwar langsam etwas besser, die Schmerzen lassen jetzt endlich nach (die Wunde geht langsam zu), aber weg ist es immer noch nicht. Es ist noch sehr berührungsempfindlich. Aber trotzdem bin ich langsam aber sicher auf dem Wege der Besserung.

Heute Abend habe ich (nach dem Training) ein paniertes Schweineschnitzel sowie den Rest vom Krautsalat gegessen (nächste Tage wird mein Freund dann eine neue Portion davon machen).

Dann habe ich auch noch mit meiner Mutter telefoniert. Sie ist jetzt in einer neuen Sportgruppe, einer Seniorengruppe. Das ist im Sportverein, in dem mein Vater damals Oberturnwart war. In der Gruppe sind viele ältere Frauen, die damals in den Gruppen waren, die mein Vater als Trainer geleitet hat (die er damals selber ins Leben gerufen hat). Als sie hörten, dass meine Mutter (also dieses “neue Mitglied” in der Gruppe) die Frau von ihrem damaligen Trainer war, da weckten sie sofort viele Erinnerungen an damals wieder auf, was sie damals mit meinem Vater so gemacht haben, also auch welche gemeinsamen Ausflüge sie unternommen hatten usw. Aber so labil, wie meine Mutter aktuell ist, war das seelisch zu viel für sie und sie fing an zu weinen, was die Anderen allerdings nicht so wirklich verstehen konnten. Das war ihr sehr unangenehm.

Aber die Gruppe macht weiterhin gemeinsam Ausflüge (das haben sie seit damals so beibehalten) und beim “Frühjahrsausflug” (einer Bustour) nimmt meine Mutter dann ebenfalls teil. Das finde ich schön, dann kommt sie mal wieder etwas raus.

Am Mittwoch fand ich es schön,

dass ich, obwohl ich spät aufgestanden bin bzw. langsam in die Gänge kam, relativ zeitig auf der Arbeit war und so, “trotz” Sport, nur 40 Minuten Minus gemacht habe (sonst habe ich häufig an meinem Sporttag rund eine Stunde Minus gemacht, am Montag und Dienstag hatte ich je eine halbe Stunde Plus gemacht).

dass ich mir das neue “Trainer”-Heft mit interessanten Übungs-Anregungen zur Motivation geholt habe.

dass ich auf der Arbeit einiges geschafft habe.

dass ich eine neue/weitere Staffel von der Serie Torchwood bestellt habe (jetzt wollen wir auch wissen, wie diese Serie weiter geht).

dass ich abends mit meiner Mutter telefoniert habe.

dass ich abends Sport hatte. Ja, gerade wieder im Moment, wo ich mich alleine (wegen der gesundheitlichen Probleme) so schlecht zum Sport aufraffen kann, bin ich froh, dass ich Woche für Woche meine festen Trainingstermine mit meinem Trainer habe.

Es ist wieder die gleiche Situation wie immer. Im Grunde kenne ich so einige Übungen, also auch zum Warmwerden, für die Kondition usw., aber wenn ich alleine spontan loslegen soll, dann fällt mir als erstes wieder das Fahrradfahren ein, was ich vorerst jedoch noch nicht wieder machen werde (weil ich aktuell noch nicht auf dem harten Sattel sitzen kann). Aber rund um das Steppbrett gibt es dennoch “genug” Möglichkeiten (rund um Liegestütze, Mountain Climbers usw.), womit man seinen Puls (auch ohne Fahrradfahren) schön hochpuschen kann. In kürze will ich auf jeden Fall auch wieder alleine mit meinem Programm (wie gesagt vorläufig noch ohne das Fahrradfahren) loslegen. Sport ist im ganzen sehr vielseitig und kann immer wieder entsprechend angepasst werden.

Das war auch heute wieder ein super gutes Training.

Ich finde es immer wieder gut, wie er auf mich sowie auf meine aktuellen Probleme usw. eingeht. In diesem Zusammenhang finde ich es auch gut, dass wir uns so gut verstehen, also dass ich mit ihm über alles mögliche so offen und locker reden kann.

Da ich “unten” halt noch ein paar Probleme habe, hat sich das heutige Training mehr auf “oben”, auf die Arme, Schultern und den Brustkorb bezogen. Darin ist er total flexibel und passt das Training halt immer entsprechend an. Natürlich habe ich ihm schon vorher per SMS Bescheid gesagt, damit er es entsprechend einplanen konnte.

Ich hatte zwar ein paar Mal ein kleines Ziehen unten rum, aber es hielt sich in Grenzen. Wenn es schlimmer gewesen wäre, dann hätte ich mich gemeldet, also hätte ihm Bescheid gesagt. Aber die Beine haben wir halt trotzdem etwas mit einbezogen. Ich will ja schließlich auch keine Schmerzen in den Beinen/Knien mehr bekommen. Ein bisschen muss dieser Bereich auch bewegt bzw. “motiviert” werden.

Das Aufwärmtraining war schon gut. Zum einen leichte Liegestütze, also runter, mit den Armen auf das Steppbrett, eine “kleine” Liegestütze (nicht ganz runter, nur etwa halb runter) und wieder gerade hinstellen.

Es folgten auch kleine Kniebeugen, Kreuzheben (den Arm beim Hochkommen nach oben strecken) usw.

Dann kam ein Block zum größten Teil für die Arme. Angefangen mit “Rudern”, leichte Kniebeugen und beim Hochkommen die Enden vom Theraband nach hinten ziehen.

Mit der 10 kg Kugelhantel Kreuzheben, die Arme/Ellenbogen beim Hochkommen bis in Schulterhöhe hochziehen.

Seitliches Butterfly, also mit dem Arm (im Wechsel) seitlich weit nach oben/hinten ziehen, im oberen Bereich bleiben (nicht ganz runter gehen).

Dann runter auf den Boden, zunächst mit den Knien auf die Matte, mit den Händen auf das Steppbrett und so einige Liegestütze, mit dem Kopf vor den Händen bleiben.

Bis dahin hat alles sehr gut geklappt, aber dann wurde es etwas schwerer.

Mit dem Rücken auf das Steppbrett liegen.

Zunächst mit zwei 3 kg Hanteln (zusammen drücken) über/oberhalb vom Kopf arbeiten. Also aus den Schultern heraus arbeiten. Die Ellenbogen ruhig halten (leicht gebeugt) und immer wieder hoch und weit nach hinten/hinter den Kopf arbeiten. Das fielt mir schon schwer, das geht mächtig in die Oberarme.

Danach mit seitlich gestreckten Armen arbeiten (immer wieder aus der Schulterhöhe hoch in die Senkrechte und wieder runter).

Danach wurde es dann richtig schwer. Das “Bankdrücken”, das Hochdrücken, aber mit den Armen/Oberarmen am Körper bleiben. Mit den Hanteln über/oberhalb vom Bauchnabel arbeiten.

Beim ersten Durchgang mit den 5 kg Hanteln. Im ersten Moment wollte ich schon aufgeben. Das fiel mir total schwer. Diese Übung haben wir früher öfters mal gemacht, aber damit hatte ich immer schon Probleme. Eine Zeitlang habe ich es auch alleine trainiert, aber als ich dann meinen neuen Trainingsplan (mit anderen Übungen) bekomme habe, habe ich diese Übung dann “gestrichen”, mich mehr auf andere Übungen konzentriert.

Mit diesen 5 kg Hanteln musste ich dabei total kämpfen. Meine Arme wollten in diesem Winkel einfach nicht nach oben. Das war für mich heute mit Abstand die schwerste Übung. Beim zweiten Durchgang haben wir es dann mit den 3 kg Hanteln gemacht. Zwar auch schwer, aber ich habe es relativ gut hinbekommen.

Danach ging es noch auf der Matte mit verschiedenen Varianten der Crunches weiter (gerade und seitliche, die Beine dabei im rechten Winkel anheben).

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training, das wieder so richtig Spaß gemacht hat, bei dem wir auch mehrere sehr interessante Gespräche geführt haben.

Ja, ich finde es wirklich gut, dass wir uns so gut verstehen und offen und locker über alles, also auch über Probleme reden können, so dass wir das Training immer wieder den Gegebenheiten (und meinen körperlichen Beschwerden) anpassen können.






Di. 28. März 2017

Nur ein kleines Lebenszeichen von mir.

Mir geht es soweit gut.

Die gesundheitlichen Probleme nach dem Abszess machen mir im Allgemeinen noch zu schaffen.

Am Dienstag habe ich zu 90 % Teilnahmebescheinigungen (für die Veranstaltung am Wochenende) eingetütet, so dass ich abends etwas Probleme mit meiner rechten Schulter hatte.

Abends habe ich früh gelegen, bin auch früh eingeschlafen.

Abends habe ich ein halbes Hähnchen sowie Krautsalat gegessen.






Mo. 27. März 2017

Das war heute ein harter Tag für mich.

Dass mir der Rest vom Abszess bzw. der Schnitt vom Freitag das eine oder andere Problem bereiten würde, damit hatte ich ja eh schon gerechnet. Und so war es auch. Ich habe viel im Stehen gearbeitet, konnte jedoch nicht den ganzen Tag über Stehen. Zeitweise habe ich unten gar nichts gemerkt. Zeitweise tat es richtig weh (leichte Stiche), dann war es zeitweise etwas am brennen und zeitweise auch mächtig am jucken, was ich mal als positives Zeichen ansehe, dass es am heilen ist, dass ich auf dem Wege der Besserung bin. Auf jeden Fall war es mehrmals total unangenehm.

Aber trotzdem konnte ich mich mit der Arbeit immer wieder sehr gut ablenken.

Wie schon gestern geschrieben laufen bei uns die Vorbereitungen für die große Veranstaltung auf Hochtouren. Dabei wird sozusagen jede Hand gebraucht, z. B. beim Eintüten der Teilnahmebescheinigungen (für alle bisher angemeldeten Teilnehmer). Damit war ich heute gut beschäftigt. Eigentlich müsste ich mich auch um die Buchhaltung kümmern (meine Kollegin ist zur Zeit erkrankt, so lange kann ich Rechnungen auch nicht liegen lassen), aber alles gleichzeitig geht nun mal auch nicht. Im Moment kommt es jetzt wirklich auf die richtigen Prioritäten an.

Dann war es mit meinem Kollegen heute seelisch sehr schwer. Seine Mutter ist am Wochenende mit Mitte 80 plötzlich gestorben. Er hat heute deswegen nur das Nötigste gemacht, ist auch wieder zeitig nach Hause gefahren. Er hat zwar versucht, sich mit der Arbeit etwas abzulenken, aber man merkte, wie schwer es ihm fiel. Zwischendurch kamen ihm auch ein paar Tränen. Ich musste mich total zusammen reißen, mich total auf meine Arbeit konzentrieren, sonst hätte ich ebenfalls mit geweint.

Heute Abend habe ich nur ein bisschen im Haushalt gemacht. Dann habe ich mich hingelegt. Im Liegen, also ohne jeglichen Druck “unten rum”, konnte ich dann so richtig schön locker lassen und entspannen. Das hat gut getan.

Außerdem habe ich den nächsten Pickel, dieses Mal hinter dem Ohr (dort hatte ich im Laufe der Jahre schon öfters welche). Im Grunde kein Problem, aber nach den schmerzhaften Erfahrungen in den letzten Tagen bekam ich sofort wieder Angst, dass er wieder so dick werden könnte, dass ich wieder geschnitten werden muss.

Vor lauter Angst ging mein Kreislauf dann total in den Keller, so dass ich mich dann wieder hingelegt habe. Somit habe ich die meiste Zeit des heutigen Abend nur gelegen.

Gegessen habe ich nur “Kleinigkeiten”. Zum einen Chicken Nuggets und Krautsalat (den hat mein Freund heute Nachmittag wieder frisch gemacht). Dann hat mein Freund heute Abend ein “Wurzelbrot”-Baguette in den Backofen geschoben. Das mag ich total gerne. Wenn es noch warm ist auch mit etwas Butter drauf. Das haben wir uns dann geteilt, im Laufe des Abends habe ich davon ein paar Stücke gegessen. Einfach nur total lecker.

“Glückstagebuch”, ich fand es heute schön,

dass ich, obwohl ich erst relativ spät aufgestanden bin, 28 Minuten Plus geschafft habe. Den Bus habe ich nicht mehr geschafft. Eigentlich hätte ich den Zug auch nicht mehr geschafft. Aber ich hatte Glück. Die Straßenbahn hatte Verspätung, so dass ich sie noch bekommen habe, dadurch zeitig am Bahnhof war. Und dann hatte der Zug auch noch etwas Verspätung, so dass ich letztendlich ziemlich früh im Büro war (also zumindest früher, als ich es geplant hatte).

dass ich heute Abend noch mit meiner Mutter telefoniert habe, sie sich so darüber gefreut hat, dass ich mich heute Abend bei ihr gemeldet habe.

Sie geht demnächst einmal in der Woche mit einer Nachbarin zum Schwimmen (also zusätzlich zum Reha-Sport Wassergymnastik und zusätzlich zum Senioren-Sport vom Turnverein). Sie ist zu oft alleine in der Wohnung. Mit diesem zusätzlichen Termin kommt sie dann mal aus der Wohnung raus, kommt mal etwas unter Leute, kann mal mit anderen etwas reden.

dass ich jeden Morgen auf dem Weg zum Bahnhof an einer großen Wiese vorbei komme, auf der jetzt ganz viele strahlend gelbe Osterglocken sind. Das sieht einfach total schön aus.

dass heute den ganzen Tag über die Sonne schien, so dass ich zum ersten Mal die neuen Schuhe, also eine Art Turnschuhe anziehen konnte. Sie sind so richtig schön weich, leicht und locker zu tragen. So als wenn man Pantoffel an hätte, auf einem weichen Kissen stehen bzw. laufen würde. Total angenehm. Morgen Abend soll es hier wieder regnen, dann werde ich lieber wieder die Stiefel aus Leder anziehen. Mein Freund hat die Turnschuhe zwar auch imprägniert, aber er meinte auch, bevor ich darin nasse Füße bekomme (und mir was weg hole), solle ich dann doch besser die Stiefel anziehen.

So. 26. März 2017

Im Moment geht es mir nicht ganz so gut. Also in erster Linie körperlich, aber ich nehme an, dass es voll und ganz vom seelischen her kommt. Im Moment ist seelisch halt alles sehr viel für mich.

Der gestrige Tag ist soweit sehr ruhig verlaufen. Das Einkaufen hat ganz gut geklappt. Also ich bin halt langsam gelaufen, keine zu großen Schritte machen, keine zu große Reibung erzeugen, so hat es dann ganz gut geklappt.

Nachmittags konnte ich zum ersten Mal wieder “normal”, also ohne Schmerzen/Brennen aufs Klo gehen. Ich nehme an, dass sich eine dünne Hautschicht auf der Wunde gebildet hat. Aber sie ist noch total am nässen, was natürlich total unangenehm ist. Jedes Mal, wenn ich aufs Klo gehe, also die Hose runter ziehe, bleibe ich etwas daran hängen. Das tut jedes Mal aufs Neue weh.

Den ganzen restlichen Samstag (Nachmittags und Abends) habe ich nur noch ruhig auf der Couch gelegen, habe die ganze Zeit gekühlt.

Immerhin habe ich mich (wenn ich schon keinen Sport machen konnte) an meinen “Diät”-Tag gehalten, also möglichst wenig Kohlenhydrate. Abends gab es Kabeljau-Filet mit Gemüse (Blumenkohl, Broccoli und Möhren).

Heute, am Sonntag, war es bei mir seelisch ein total heftiges Auf und Ab. Vielleicht kommt auch die Aufregung der letzten Tage (wegen dem Abszess) jetzt so richtig durch.

Das war auch am Freitag im Krankenhaus so. Anfangs wusste ich ja gar nicht, was genau auf mich zukommt. Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen, meine Gedanken drehten sich total im Kreis. Dann stand ich vor der Entscheidung, mich sofort behandeln (schneiden) zu lassen, oder stationär aufgenommen zu werden, dass daraus eine richtige OP wird. Nein, ich wollte wieder nach Hause, wollte nicht im Krankenhaus bleiben. Ich hatte zwar tierische Angst, biss aber die Zähne zusammen und mein Arzt legte los. Dass es dann so schmerzhaft werden würde, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Alle meine negativen Befürchtungen (was auf mich zukommen würde) wurden in diesem Moment bei weitem übertroffen.

Dabei konnte ich dann auch nicht klar denken, die Schmerzen waren einfach zu heftig. Aber als dann alles vorbei war, dann ging es seelisch total bergab. Als ich begriffen habe, dass ich es hinter mir habe, da fing ich total an zu heulen. Eine totale Erleichterung. Im Laufe des Nachmittages fing ich immer mal wieder an zu weinen.

Heute (also am Sonntag) war ich total nah am Wasser gebaut. Es gab ein paar gute Situationen, über die ich Tränen gelacht habe, aber im nächsten Moment (es reichte “unten” ein leichtes Zwicken und ich wurde an Freitag erinnert) fing ich wieder total an zu weinen. Ein totales Auf und Ab. Ich hatte es nicht im Griff.

Heute sind 2 Birnen/Lampen bei uns kaputt gegangen. Also im Wohnzimmer hat mein Freund eine Birne (LED) ausgewechselt und im Badezimmer ist plötzlich ein totaler Wackelkontakt. Die LED-Lämpchen sind dort in einem Kreis angebracht. Es sah plötzlich so aus, wie auf einer Kirmes, wenn sich die Lampen an einem Fahrgerüst ganz schnell im Wechsel um das Gerät drehen. Wir mussten beide so lachen. Dann ging mein Freund in die Küche (also an die Schublade), um eine neue Birne fürs Wohnzimmer zu holen. Als er dann mit den Worten “Palem, Palem” wieder ins Wohnzimmer kam, da konnten wir beide nicht mehr vor Lachen, bekamen einen totalen Lachanfall. Das war total gut.

Ja, aber als ich dann (später) wieder aufs Klo ging, automatisch wieder an die Wunde kam (die “zwirbelt” halt noch mächtig), da wurden bei mir sofort wieder die Erinnerungen an Freitag wach und mir kamen wieder die Tränen geschossen.

Ein ständiges Auf und Ab, das war ganz schrecklich.

Heute Abend gab es Rinderfilet mit Spargel und Kroketten, dazu Soße Hollandaise. Ich weiß nicht, ob ich die Soße nicht vertragen habe oder ob es vom seelischen her kam (dass ich das alles jetzt seelisch so richtig verarbeite), auf jeden Fall bekam ich plötzlich ganz heftigen Durchfall, totale Krämpfe. Das hatte mir auch noch gefehlt. Mein Kreislauf ging dadurch total in den Keller. Den restlichen Abend habe ich dann wieder nur auf der Couch verbracht.

Immerhin fing es im Laufe des Abends unten mächtig an zu jucken. Ich werte das jetzt mal als ein gutes Zeichen, dass es langsam anfängt zu heilen. Gestern war es mittig (wo er geschnitten hat) noch dunkel rot, heute nur noch leicht gerötet. Ja, es juckt, aber ich darf nicht kratzen. Wenn ich das jetzt wieder aufkratzen würde, das würde alles nur noch viel schlimmer machen. Ganz ätzend, sich dabei dann zusammenreißen zu müssen.

Ja, das Seelische… Wie gesagt, zum einen halt meine Behandlung, die letzten Tage erst mal richtig verarbeiten.

Nächste Woche geht es jetzt auf der Arbeit so richtig rund. Erst mal sehen, wie ich es überhaupt schaffe. Ich meine jetzt, wegen der Wunde. Es wird sicherlich noch ein paar Tage dauern, bis das Loch wieder ganz zu ist. Mein Arzt sagte aber direkt, dass er mich nur solange krank schreibt, wie es entzündet ist und eitert. Für das reine Abheilen (auch wenn es noch offen ist) schreibt er mich nicht krank. Hier zu Hause konnte ich mich immer wieder hinlegen bzw. habe damit ja regelrecht stundenlang gelegen. Aber auf der Arbeit sieht es anders aus. Kühlung ist natürlich gar nicht möglich (damit habe ich heute Abend schon mal aufgehört, um mich daran zu gewöhnen, dass ich es morgen ja auch nicht mehr kann) und den ganzen Tag über habe ich den Druck von der Hose davor. Ich hoffe, dass es gut geht, dass es nicht wieder schlimmer wird (dass ich keine Schmerzen bekomme).

Ja, und am Freitag ist dann die große Veranstaltung. Auch wenn ich im Büro bleiben darf, trotzdem “färbt” die ganze Aufregung total auf mich ab (ganz abgesehen von vielen Telefonaten, die sich um diese Veranstaltung drehen). Von einem “normalen Arbeitsalltag” ist die nächste Woche, insbesondere der Freitag (wenn ich alleine im Büro bin) halt sehr weit entfernt. Ob ich will oder nicht, es lässt mich seelisch halt nicht kalt, sondern wühlt mich innerlich total auf. Dagegen komme ich absolut nicht an.

Anfang April haben wir dann noch eine weitere wichtige “Veranstaltung” im Büro (eine Art Versammlung), an der auch “höhere” Personen aus unserer Hauptverwaltung teilnehmen werden. Das ist dann wieder so eine Betriebsversammlung, bei der ich von der ersten bis zur letzten Minute seelisch unter totaler Hochspannung stehen werde. Selbst wenn es eine “ruhige” Versammlung werden sollte, also “ohne besondere Vorkommnisse” (ich habe keine Ahnung, was uns dort inhaltlich genau erwartet), schon alleine, dass ich mit allen Kollegen, auch den “höheren Chefs” über eine längere Zeit (etwa 2 Stunden) konzentriert in einem Raum sitzen werde, das bedeutet für mich seelisch wieder eine ganz große, enorm große Belastung und Aufregung. Auch wenn mir 100 Leute sagen würden, dass es eine “harmlose” Sitzung (inhaltlich) werden wird (eventuell kommt ja nur allgemeines zur Sprache), trotzdem ist diese Situation für mich wieder eine ganz enorme seelische Herausforderung und ich weiß jetzt schon, dass ich in der Nacht davor vor Aufregung nicht schlafen kann. So was ist ganz einfach nichts für mich.

Natürlich werde ich es dann so machen wie immer, also “innerlich zählen” (um mich seelisch etwas unter Kontrolle zu halten), mich immer wieder auf einen Punkt konzentrieren (bzw. auf eine Person konzentrieren, die anderen Kollegen um mich herum ausschalten) und mein Kopfkino einschalten, um alle wichtigen Punkte so gut es geht abspeichern zu können, mir alles wieder so gut es geht merken zu können (das klappt ja meistens ganz gut).

Und Mitte Mai, also noch vor meinem (unserem) geplanten Urlaub, gehe ich ja zu diesem Vortrag. Auch das beschäftigt mich. Klappt es wirklich, dass ich daran teilnehmen kann, weil ich aktuell ja noch auf der Warteliste stehe. Und wenn ja, wie läuft es dort dann? Wie ist der Vortrag? Ist er interessant, bringt er mir was?

Und für Ende April brauche ich dann einen Tag Urlaub. Mein Freund geht zur Darmspiegelung. Er ist ja 50 Jahre alt und hatte im Laufe der Zeit ein paar kleine Probleme. In der letzten Zeit sind hier ja einige an Darmkrebs gestorben (zwei von seinen Kollegen, beide erst um die 60 Jahre, sowie der Freund meiner Mutter). Sein Arzt hielt es jetzt auch für besser, dass er mal eine Darmspiegelung durchführt. Am Freitag hat er sich mit dem Arzt, der es durchführt, in Verbindung gesetzt. Es wurden direkt feste Termine gemacht. Mitte April hat er ein Gespräch, bekommt dann schon alles gesagt (also wann er das Kontrastmittel trinken muss, ab wann er nichts mehr essen darf usw.) und für Ende April hat er verbindlich den Termin bekommen. Es wird unter Vollnarkose durchgeführt. Danach darf er dann nur in Begleitung nach Hause gehen. Ganz abgesehen davon, dass er direkt danach (sobald er wach ist) gesagt bekommt, wie es gelaufen ist, ob und was eventuell gefunden worden ist. Das will er nicht alleine durchstehen, dafür werde ich auf jeden Fall Urlaub nehmen, ihn nicht alleine lassen.

Aber so lief das ganze Wochenende. Ich hatte beim kleinsten “Zwicken” unten Angst, dass der Abszess wieder wachsen könnte, dass ich diese ganze Tortur nochmals durchmachen muss. Und mein Freund war ständig dran, dass er Angst hat, dass bei ihm was gefunden werden könnte.

Also schön war dieses Wochenende für uns beide ganz bestimmt nicht.

Ja, kein Wunder, dass es bei mir seelisch aktuell so hoch und runter geht. Bei diesen ganzen Gedanken und Ängsten, die in meinem Kopf rumschwirren, da kann ich halt nicht einfach so abschalten. Das ist seelisch aktuell alles ein bisschen zu viel für mich.

Der einzige Lichtblick ist für uns Mitte bzw. Ende Mai, also wenn wir Urlaub haben. Wir haben schon ein paar Tagesausflüge geplant (unter anderem wollen wir auch noch Koblenz, das ist ja meine Lieblingsstadt, darauf freue ich mich jetzt schon so richtig) und in dieser Zeit ist ja auch der Comedy-Abend. Die Eintrittskarten hatten wir ja bereits in der Post.

Heute morgen wog ich 64,1 kg. Eigentlich sollte ich jetzt rund einen Kilo weniger haben, aber da ich ja eine Woche keinen Sport hatte (wegen dem Abszess), fehlen mir ja so einige Sporteinheiten. Das Gewicht ist noch nicht ideal, aber ich fand es trotzdem schon mal ganz gut. Ich nehme an, dass ich noch rund eine Woche auf den Sport verzichten muss. Also zumindest auf den intensiven Sport mit Fahrradfahren usw. Solange das Loch noch nicht richtig zu ist, werde ich ganz bestimmt kein Fahrradfahren.

Eigentlich wollten wir heute die nächste Kontrolle durchführen. Aber diesbezüglich ist mein Trainer zum Glück auch menschlich. Er hat es jetzt erst mal verschoben. Also nicht “bis irgendwann”, sondern erst mal um eine Woche. Aber ich muss sagen, solange ich den Sport noch nicht regelmäßig durchziehen kann (also noch nicht regelmäßig wieder die Kalorien verbrennen kann), ist mir das Ergebnis “egal”. Also nicht völlig egal, bitte nicht falsch verstehen, aber so lange bin ich schon froh und glücklich, wenn ich das Gewicht ziemlich stabil halten kann. Ich bin mir sicher, dass ich es, wenn wieder alles normal läuft, dann richtig in den Griff bekommen werde.

Es war auch heute wieder ein super gutes Training. Ich bin stolz, dass ich so einen tollen Trainer habe, der sich immer (auch bei gesundheitlichen Problemen) sofort auf die Gegebenheiten einstellt und das Training entsprechend anpasst. Darin, in dieser Flexibilität, ist er für mich persönlich einzigartig. Natürlich mag es auch andere Trainer geben, die ähnlich sind. Aber ich kann ihn halt nur mit meinen früheren Physiotherapeuten im Rahmen der Krankengymnastik vergleichen und diesbezüglich ist er für mich halt einmalig und super gut.

Er hat natürlich auch von Anfang an gesagt, dass ich mich bei Problemen, also Schmerzen sofort melden soll, dann würden wir sofort andere Übungen machen. Aber das war nicht nötig.

Es war wirklich ein sehr gutes und total angepasstes Training. Mir soll keiner sagen, dass man mit einer Krankheit (also je nachdem, worum es geht) überhaupt keinen Sport mehr machen kann. Wenn man will (wenn man nicht gerade Fieber oder so hat) dann ist immer irgendetwas möglich.

Beim Aufwärmtraining ging mein Puls mächtig hoch.

Es waren ein paar kleine Ausfallschritte dabei sowie kleine Kniebeugen (dabei nicht zu tief gehen), mit den Händen dabei (mit Hanteln) nach vorne boxen.

Kleine bzw. minimale Probleme hatte ich anfangs nur bei Kicks auf dem Steppbrett (mit einem Bein oben stehen bleiben, mit dem anderen Bein arbeiten, auf dem Boden kurz abstellen und dann etwas hochziehen, Gewicht oben auf dem Brett lassen). Anfangs habe ich es zu intensiv, mit zu viel Schwung ausgeführt, so dass die Reibung im Schritt intensiver wurde. Als ich es dann langsamer, mit weniger Schwung durchgeführt habe, habe ich nichts mehr gemerkt.

Dann folgten im Aufwärmblock noch kleine Liegestütze, also runter, mit den Händen auf das Steppbrett, nur kurz die (gerade) Liegestütz-Haltung einnehmen und wieder hoch.

Alles hat soweit gut geklappt.

Dann ging es auf dem Boden, auf der Matte weiter. Auf alle Viere, ein Bein (natürlich im Wechsel) anheben, Fuß nach oben (Richtung Decke) und weit nach oben wippen. Auch das hat wieder sehr gut geklappt.

Mit solchen Übungen für Arme, Beine und geraden Rücken habe ich heute auch gerechnet.

Als Laie fielen mir solche Übungen aber spontan nicht ein. Dafür brauchte ich sozusagen einen “Denkanstoss”, einen “Spiekzettel”, den ich heute halt von meinem Trainer bekommen habe. Spontan habe ich halt immer meinen üblichen Trainingsplan mit Fahrradfahren, Steppbrett usw. im Kopf, aber im Grunde gibt es ja so viele und unzählige Übungen bzw. auch verschiedene Übungs-Varianten, die man der jeweiligen Situation immer entsprechend anpassen kann (und mein Trainer scheint davon so einige zu kennen).

Dann ging es auf allen Vieren weiter. Ein paar Übungen für die Arme.

Zunächst mit den 5 kg Hanteln. Die Hanteln in Höhe meiner Schultern auf die Matte gelegt. Auf die Hanteln stützen, immer im Wechsel eine Liegestütze auf Knien und dann jeweils eine Hantel (im Wechsel) hochziehen, also Rudern, Ellenbogen weit nach hinten ziehen. Das hat soweit gut geklappt.

Anschließend mit den 2 kg Hanteln seitliches Arbeiten, also jeweils einen Arm fast gestreckt weit nach hinten/oben ziehen. Das fand ich wieder schwer, weil ich den Arm wie üblich nicht so richtig nach oben bekomme (nicht bis in Schulterhöhe hoch bekomme).

Bei diesen beiden Übungen kamen jedoch viele Korrekturen. Zum einen auf den geraden Rücken achten (kein Hohlkreuz), Kopf gerade halten usw. Und dann der obere Bereich. Zum einen die Schulter/das Schulterblatt vom “Stand-Arm” gerade halten (nicht rausdrücken, aber auch nicht hängen lassen) und gleichzeitig die BWS gerade halten, also Brust nicht nach oben ziehen (also die BWS nicht nach oben/hinten rausdrücken), sondern gerade halten, Brustkorb nach vorne drücken. Damit musste ich kämpfen ohne Ende (und es kamen mehrere Korrekturen).

Danach ging es auf dem Rücken liegend weiter.

Die 5 kg Hantel auf die Hüfte legen, Beine aufstellen und hoch zur Brücke, immer wieder weit hoch wippen, oben fest anspannen, die Spannung etwas halten. Beim nächsten Durchgang (weiterhin mit der 5 kg Hantel) oben bleiben, die Füße im Wechseln anheben/laufen (dabei überwiegend mit den Füßen auf den Fersen bleiben, dadurch hat man in den Beinen viel mehr Spannung).

Dann die Hantel weglegen, wieder hoch zur Brücke und wieder Laufen, die Beine dieses Mal dabei strecken.

Danach ging es noch mit verschiedenen Crunches weiter, also hinlegen, die Beine im rechten Winkel anheben und mal seitliche Crunches, mal gerade Crunches.

Dann folgten ganze Sit-Ups, bei denen er mir wieder mit einem Theraband geholfen hat. Immer wieder langsam und bewusst (aus dem Bauch heraus, also mit sehr viel Spannung) runter gehen.

Im Anschluss sitzen bleiben, Beine fast gestreckt, nach hinten neigen (diagonaler Sitz) und dort mit geradem Rücken leicht vor und zurück wippen. Immer wieder eine sehr gute, sehr intensive Übung für die Bauchmuskeln.

Zum Schluss folgten dann noch Dehnübungen für Beine, Arme, Schultern usw.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training. Ich fand es wirklich gut, dass er wieder so ein gutes und total angepasstes Training mit mir durchgeführt hat. Und die Auswahl der Übungen war für mich aktuell wirklich total ideal. Es hat mir, gerade auch nach einer Woche sportlichen Pause, so richtig Spaß gemacht (das hatte ich inzwischen wirklich vermisst).

Heute Abend habe ich noch mit meiner Mutter telefoniert. Sie muss sich erst noch an ihr neues Leben alleine gewöhnen. Sie wollte heute bei dem schönen Wetter eigentlich etwas raus gehen, eine Runde durch einen kleinen Park gehen, aber als sie aus dem Fenster guckte, ein Pärchen Hand in Hand gesehen hat, da musste sie sofort an ihren Freund denken und fing an zu weinen. Alleine konnte sie dann nicht mehr rausgehen. Aber es ist heute ja gerade mal 3 Wochen her, so schnell kann man eine Trauer halt nicht verarbeiten.

Wobei es bei meinem Vater damals sehr schnell gegangen ist. Mein Vater ist ja Mitte April gestorben und schon im Juni ging sie mit ihrer damaligen besten Freundin (die ist schon vor vielen Jahren gestorben) zu einer Tanzveranstaltung (einer Art “Ball der einsamen Herzen”), wo sie dann einen Mann kennengelernt hat. Mit ihm war sie dann rund ein Jahr, bis zum nächsten Sommer zusammen. Er wollte aber nur ihr Geld (sie bekam bzw. bekommt bis heute von meinem Vater eine hohe Witwenrente, mein Vater hat uns damals gut abgesichert), was ihr aber erst nach so einigen Monaten (als sie die “rosa Brille der Verliebtheit” abgelegt hat) aufgefallen ist (ich bzw. wir beide konnten ihn von Anfang an nicht leiden). Nach der Trennung von ihm hat sie dann die Anzeige in die Zeitung gesetzt (dass sie einen neuen Partner sucht), woraufhin sie dann ihren Freund kennengelernt hat, der jetzt halt verstorben ist.

Ja, aber 3 Wochen Trauer sind halt wirklich zu wenig. Ich hoffe, dass sie im Sommer wieder etwas raus geht. Sich auch mal Frauengruppen (auch vom Turnverein usw.) anschließt, mit denen mal was macht.

Und wenn ich im Mai Urlaub habe, dann muss mein Freund (in diesen 2 Wochen) an 3 Tagen arbeiten. An einem Tag bin ich dann schon mit ihr verabredet. Etwas bummeln gehen, ein bisschen in die Stadt, mal wieder was anderes hören und sehen….

So, Schluss für heute. Mal versuchen etwas zu schlafen. Daran merkt man halt auch, ob es mir gut oder schlecht geht. Wenn es mir so richtig gut geht, dann brauche ich nur sehr wenig Schlaf, komme Nacht für Nacht mit rund 4 Stunden (durchschnittlich) aus. Aber wenn es mir schlecht geht, gerade auch in den letzten Tagen, als ich die Entzündung (vom Abszess) im Körper hatte, da habe ich geschlafen ohne Ende.

Ja, aber wenn jetzt die ganze Aufregung los geht, also Punkt für Punkt, was ich vorhin so alles erwähnt habe, dann kann ich häufig vor Aufregung und Angst (vor den ganzen Situationen) so gut wie gar nicht schlafen. Dann schwirren halt tausend Gedanken durch meinen Kopf, die mich absolut nicht zur Ruhe kommen lassen.

Sa. 25. März 2017

Nur schon mal eben ein paar Sätze.

Mir geht es etwas besser.

Der Abszess ist schon deutlich kleiner. Er ist ganz weich und nicht mehr rot (also die Entzündung ist raus). Ja, und als ich vorhin dann mit Spiegel gesehen habe (anders kann ich es ja gar nicht sehen), dass er mittig “normal” ist, also nicht mehr weiß, kein Eiter mehr drin ist (dann hätte ich wieder geschnitten werden müssen), da kamen mir vor Freude und Erleichterung ein paar Tränen.

Aber er tut natürlich bei Reibung und Berührung noch weh (auf Klo brennt es heftig). Ist ja klar, es ist eine richtige offene Wunde, ein richtiges offenes Loch. Das wird noch ein paar Tage dauern, bis das wieder ganz zugeheilt ist.

Aber Hauptsache die Entzündung ist wieder raus.

Ich gehe fest davon aus, dass ich am Montag wieder arbeiten gehen kann. Und wenn ich mich noch etwas langsamer und vorsichtiger bewege (um Reibung zu vermeiden), Hauptsache es klappt überhaupt wieder. Ich kann zwar wieder sitzen, rolle aber noch etwas nach hinten. Ich kann zwar wieder darauf sitzen, will wegen der offenen Wunde aber keinen zu intensiven Druck darauf aufbauen (damit es schön heilen kann).

Es sind ja noch 2 Tage. Jetzt gleich fahren wir kurz Einkaufen, nur eben das Wichtigste, den üblichen Einkauf für die nächste Woche. Den Rest des Tages will ich wieder liegen und kühlen, kühlen, kühlen. Das tut wirklich gut (auch wenn es unangenehm ist).

Und für morgen habe ich meinem Trainer schon zugesagt. Wenn ich bis Sonntag Abend nur liegen würde, dann wäre mein Kreislauf völlig unten. Und nach 4 Tage liegen kann man meine Muskulatur auch völlig vergessen. Ich als Laie kenne nicht genug Übungen für einen kleinen Muskelaufbau (wenn man einfach nur total schlapp ist). Fahrradfahren, den harten Sattel kann ich noch völlig vergessen. Es müssen halt noch ruhige Übungen (für Arme und Beine) sein. Auch mein Steppbrett-Training traue ich mich noch nicht. Noch nicht so viel Reibung unten erzeugen. Ja, aber trotzdem will bzw. muss ich halt (nach 4 Tagen absolute Ruhe) wieder fit für die Arbeit werden.

Gerade jetzt, wo Ende nächster Woche unsere große Veranstaltung ist. Jetzt wird jede Kraft gebraucht. Und wenn ich mich “nur” intensiv um die Zentrale kümmere. Wenn die Anderen “mal eben” über tausend Teilnahmebescheinigungen (sowie weitere Unterlagen) vorbereiten und eintüten müsse, dann noch ständig ans Telefon gehen müssen, das gibt dann “totales Chaos”. Nein, wenn die Entzündung raus ist, die Wunde “nur noch” zu heilen muss, dann gehe ich auf jeden Fall wieder arbeiten.

Ich habe jetzt nur Angst, dass es wieder kommen könnte. Diese Schmerzen haben mir wirklich gereicht.

Aber ich muss sagen, dass die Krankenschwester, die mich dort betreut hat, wirklich total super lieb und nett war, total lieb auf mich eingegangen ist (eine etwas ältere Frau, etwa um die 60 Jahre). Ja, die war, trotz des ganzen Stresses, total lieb und hilfsbereit zu mir.

In der Notfallambulanz ging es zu wie im Taubenschlag, wie in einem Ameisenhügel. Zwischendurch wurden auch mit Krankenwagen weitere Notfälle eingeliefert.

Auch mein Arzt war total nett zu mir. Kurz davor (bevor es richtig losging) und direkt danach hat er sich noch kurz mit mir unterhalten (kurz davor halt auch zur Ablenkung, an was anderes zu denken). Er sagte auch, ich hatte Glück im Unglück. Wenn es noch mehr Eiter gewesen wäre, dann hätte ich dort bleiben müssen (stationär), dann hätte er gegen Abend bei mir unter Narkose eine richtige OP durchgeführt, das Ding komplett rausgeschnitten. Aber so konnte er den Eiter nach einer Vergrößerung der Wunde (aufschneiden) noch ohne große OP entfernen.

Er hat dort auch Belegbetten, führt bei seinen Patientinnen selber OPs durch (für den Abend waren noch OPs geplant, mich hätte er notfalls dazwischen geschoben). Um was für OPs es sich dabei handelt, das weiß ich nicht.

So, mein Kreislauf ist mächtig unten. Ganz klar, an den letzten beiden Tagen haben ich ja fast nur gelegen, nur wenig getrunken (es tut auf Klo halt immer so weh, brennt wie Feuer an dieser offenen Wunde) und kaum was gegessen. Jetzt erst mal Kaffee trinken, was essen, dann kurz Einkaufen und dann wieder mit Kühlung hinlegen. Ich will das blöde Ding wieder ganz loswerden.

Fr. 24. März 2017 (Teil 2)

Nur eben kurz die bisherigen Ereignisse zusammen fassen.

Ich bin wieder zu Hause.

Meine Mutter war pünktlich hier, wir waren auch zeitig im Krankenhaus.

Dort mussten wir uns erst durchfragen, wurden zunächst von einer Abteilung/Anmeldung zur nächsten geschickt (unübersichtliche Organisation).

Dann bin ich in der Notfallaufnahme gelandet. Dort etwa 10 Minuten warten.

Dann wurde ich (mit Versichertenkarte) aufgenommen, ein kleines Gespräch, worum es bei mir geht.

Dann wieder etwa 10 Minuten warten.

Dann kam ich rein in die Notaufnahme. Das nächste Gespräch, worum es geht. Wieder 5 Minuten warten.

Dann kam eine Arzthelferin. Blutabnahme. Wird bei allen Patienten in der Notaufnahme gemacht. Mir wurde (falls es später gebraucht wird) auch sofort ein Anschluss für den Tropfer gelegt (der wurde dann ganz zum Schluss, als ich gehen konnte, erst wieder entfernt).

Mein Kreislauf spielte vor Aufregung sofort total verrückt.

Mein Arzt kam und meinte, er hätte schon damit gerechnet, dass er mich heute dort wiedersehen würde.

Also, ab ins nächste Zimmer, in sein Behandlungszimmer.

Im Grunde war er zufrieden, dass der Abszess schon deutlich kleiner geworden ist. Aber der Eiter gefiel ihm gar nicht. Nein, das würde er heute großflächig rausschneiden. Mir wurde es vor Aufregung sofort so richtig schlecht.

Eine OP mit vollständiger Betäubung fand er überflüssig. Er nahm Eisspray. Das hätte er sich aber sparen können. Von einer Betäubung habe ich nichts wirklich gemerkt.

Dann ging es los. Es war schlimmer als gestern. Mehrere tiefe Schnitte (als wenn man sich mit einem Messer tief in den Finger schneidet), mindestens 5 oder 6 Schnitte und anschließend wurde wieder alles rausgedrückt.

Ich habe geschrien wie am Spieß. Ich konnte nicht anders.

Danach wurde die Wunde (ist ja eine richtige offene Wunde) etwas abgedeckt.

Er meinte, dass es richtig sei, dass ich gekommen bin. Alleine hätte sich der Eiter sonst immer mehr vermehrt. Es wäre wieder viel schlimmer geworden. Aber weil meine Blutwerte soweit in Ordnung sind, also auch die Leukozythen, also die Entzündung auf dem Rückweg sei, ist er positiv, dass ich es jetzt in den Griff bekommen kann. Sollte es wider Erwarten nochmals schlimmer werden, dann soll ich mich am Sonntag nochmals im Krankenhaus melden, dann zu seinem Kollegen gehen. Er schreibt für ihn einen Bericht.

Ich habe jetzt aber auch Hoffnung, dass es jetzt endlich besser wird.

Weiterhin viel liegen (also keinen Druck darauf) und kühlen, kühlen, kühlen. Und zwischendurch immer duschen, also die Wunde ausspülen. Bis jetzt hätte ich seiner Meinung nach alles richtig gemacht, sonst wäre die Entzündung im ganzen nicht auf dem Rückweg.

Positiv war bis jetzt, dass wir gerade die Eintrittskarten für die Comedy-Veranstaltung im Mai im Briefkasten hatten. Ein Lichtblick, auf den ich mich jetzt schon so richtig freue.

So, jetzt lege ich mich wieder hin und werde das blöde Ding weiterhin kühlen.

Im Moment tut es weh, was nach dieser Prozedur aber auch kein Wunder ist.

Fr. 24. März 2017

Weil ich nicht weiß, wie der weitere Tag verläuft, jetzt schon mal einen Zwischenbericht.

Wir fahren gleich ins Krankenhaus (also meine Mutter fährt mich).

Der Pickel/Abszess ist schon deutlich kleiner geworden, auch viel weicher, nicht mehr so berührungsempfindlich. Ich kann (auch jetzt hier beim Schreiben) auch ohne Schmerzen darauf sitzen.

Aber heute morgen ist wieder Eiter darauf. Ich bin zwar immer noch am kühlen, aber letzte Nacht habe ich ein paar Stunden durchgeschlafen. Als ich wach wurde, war das Akku natürlich schon ganz warm.

Heute morgen ist jetzt halt wieder Eiter darauf. Ich wollte eigentlich abwarten, gehe davon aus, dass es jetzt immer besser wird. Wie gesagt, er tut nicht mehr so weh, ist halt auch schon dünner/kleiner geworden.

Aber mein Freund und meine Mutter sind am drängeln. Das Wochenende steht vor der Türe. Mit so einer Entzündung, gerade wenn sich auch wieder neues Eiter bildet, ist nicht zu spaßen. Bevor ich dann am Wochenende eine erhebliche Verschlimmerung habe und zu einem anderen/fremden Arzt gehen muss, dann soll ich besser heute Nachmittag zu meinem Arzt gehen (darüber habe ich gestern ja schon geschrieben, dass er heute als Notdienst im Krankenhaus arbeitet). Er hat es gestern ja schließlich gesehen, kann am besten beurteilen, wie es aussieht, ob wir es so lassen, ob er es (so wie gestern) nochmals aufdrückt oder ob womöglich tatsächlich geschnitten werden muss.

Ich habe Angst ohne Ende, bin total am zittern und mein Kreislauf spielt verrückt. Ich weiß halt nicht, was jetzt auf mich zukommt.

Ich gehe davon aus, dass alles jetzt ambulant gemacht wird. Aber sollte heute Abend kein weiterer Eintrag mehr kommen, könnte es ja sogar sein, dass ich (für kurze Zeit, für ein paar Tage) stationär aufgenommen worden bin (wovon ich jetzt aber noch nicht ausgehe).

Ich weiß auch nicht, ob ich heute Abend, wenn geschnitten wird, überhaupt hier vor dem Computer sitzen kann oder den ganzen Abend liegen werde. Deswegen jetzt schon dieser Eintrag.

Vor lauter Aufregung bekam ich auch heftige Kopfschmerzen. Zuerst wollte ich eine Aspirin nehmen, aber das lasse ich heute lieber sein. Wenn gleich geschnitten werden sollte, dann ist Blutverdünner wohl alles andere als gut. Stattdessen trinke ich jetzt Wasser und eine große Tasse Kaffee für den Kreislauf.

Sorry, wenn meine Einträge zur Zeit etwas detaillierter und negativ sind, aber irgendwie muss ich diese ganze Aufregung, diese ganzen Gedanken halt los werden, raus lassen und dafür nehme ich halt diesen Weg über dieses Tagebuch. Wer so etwas nicht lesen “kann”, der sollte hier besser erst wieder nächste Tage mitlesen, wenn es mir besser geht, wenn ich alles überstanden habe und mein Leben mit Arbeit, Sport und Alltag wieder normal weiter läuft.

Aber zum Leben gehören halt leider hin und wieder auch Krankheiten dazu, was bei mir jetzt leider eingetroffen ist. Ja, und wie gesagt, ich bin halt froh, dass ich auch das jetzt hierüber schriftlich verarbeiten kann.

Gestern habe ich mich mit meiner Mutter ja direkt beim Arzt getroffen, aber heute holt sie mich hier ab. Sie kommt vorher zu mir, wir fahren dann zusammen ins Krankenhaus. Wir wissen eh noch nicht, wie es dort dann läuft. In einer Praxis (Anmeldung usw.) ist es ja klar, aber im Krankenhaus kenne ich mich nicht aus. Also wie das mit der Anmeldung läuft, wo die Abteilung dafür ist, dass ich dort dann auch auf jeden Fall zu meinem Arzt komme (nicht zu einem fremden Arzt) usw. Mit dieser ganzen Aufregung lässt meine Mutter mich jetzt nicht alleine.

Ich hoffe, dass alles soweit einigermaßen gut verläuft und dass ich hier heute Abend einen weiteren kleinen Eintrag (sozusagen auch als “Entwarnung”) schreiben kann.

Ich habe wirklich Angst ohne Ende…..

Do. 23. März 2017

Der Donnerstag verlief natürlich völlig anders als geplant.

Die letzte Nacht war schon ganz schlimm. Ich hatte unten Schmerzen ohne Ende, es war nur am Hämmern und Pochen. Ich konnte kaum schlafen, bin immer wieder wach geworden.

Heute morgen war es noch größer, alles richtig dick angeschwollen. Wie so ein kleiner Tischtennisball. Ich konnte gar nicht mehr sitzen, konnte darauf gar keinen Druck mehr aushalten. Auf dem Klo hatte ich dann auch richtige Probleme. Dadurch, weil alles inzwischen so angeschwollen war, konnte ich auch nicht mehr richtig “machen”. Also die absolute “Alarmstufe Rot”.

Ich sagte meiner Mutter kurz per SMS Bescheid, wir haben uns dann um kurz nach 8 Uhr beim Arzt getroffen. Ich hatte Angst ohne Ende, mir kamen immer mal wieder ein paar Tränen.

Ich hatte eine Patientin vor mir. Am Empfang sagte ich, dass ich vor Schmerzen nicht mehr sitzen kann. Natürlich wurde ich dann sofort als Notfall eingetragen.

Ich musste eine knappe halbe Stunde warten. In der Zeit habe ich mich etwas mit meiner Mutter unterhalten, hatte dadurch noch etwas Ablenkung.

Dann wurde ich aufgerufen. Mein Arzt empfängt die Patienten meistens schon auf dem Flur. Durch die Reibung an dem Abszess konnte ich nicht mehr normal laufen. Es tat so weh. Er sah meine Bewegung beim Laufen und meinte direkt, er würde schon sehen, was los sei, nicht mehr in den Besprechungsraum, sondern direkt ab in den Behandlungsraum, sofort ab auf den Stuhl (womit ich schon gerechnet hatte).

Ich erzählte ihm von der Zugsalbe. Grundsätzlich war das Richtige, die einzige richtige Hilfe überhaupt. Bei kleinen Pickeln hätte es sicherlich auch geholfen, aber bei so einem Abszess bringt auch das nichts mehr, eventuell eine Linderung (was ich zeitweise ja auch hatte), aber ganz bestimmt keine Heilung mehr. Die Entzündung war schon viel zu weit fortgeschritten.

Er meinte dann zu mir, dass ich nur zwei Möglichkeiten hätte. Entweder er öffnet den Abszess hier und jetzt, was sicherlich weh tun wird, oder aber er gibt mir eine Überweisung ins Krankenhaus, ich müsste jetzt sofort da rein gehen, dort könnte es dann auch unter Betäubung geöffnet werden.

Nun gut, erstens wollte ich nicht ins Krankenhaus, zweitens kenne ich meinen Arzt seit vielen Jahren (und habe auch Vertrauen zu ihm) und drittens habe ich im Laufe der Jahre ja schon viele Schmerzen ausgehalten.

Also sagte ich zu ihm, ich bleibe hier, legen Sie los.

O.k., zuerst war ich vor Angst völlig verspannt, total verkrampft. Also folgten kleine “Anweisungen”, Hände auf den Bauch legen und weiter atmen (weil ich die Luft vor Aufregung immer wieder angehalten habe, dann kann man dabei schnell kollabieren).

Dann kam eine kleine “O.P.”. Die Arzthelferin musste ihm mehrere Nadeln angeben. Es lief dann so ähnlich wie bei der Kosmetikerin, nur dass ich bisher noch nie so einen dicken, großen Pickel hatte. Er hat mehrmals tief hinein gestochen, was ganz heftig weh tat. Ich zuckte jedes Mal zusammen und musste mich total zwingen, trotzdem ruhig liegen zu bleiben.

Dann wurde es richtig heftig. Das Ding war ja dick vereitert. Er drückte zu, drückte das Eiter von allen Seiten heraus.

O man, was habe ich geschrien. Mir war das total peinlich, aber ich konnte nicht anders. So ungefähr stelle ich mir eine Geburt mit Wehen vor (Grins). Mein Arzt hat mich aber sofort beruhigt. Es ist völlig normal. Es gibt nur wenige Frauen, die so etwas völlig ruhig aushalten würden. Die Arzthelferin war total lieb und nahm meine Hand. Auch sie meinte, dass sie das nicht einfach so aushalten würde. Er stach mit der Nadel immer wieder tief rein und drückte immer wieder von allen Seiten zu. Es dauerte mehrere Minuten. Unendliche Minuten für mich.

Es war dabei heftig am bluten. Die Arzthelferin musste ihm immer wieder neue Tücher angeben.

Irgendwann war diese Prozedur dann endlich vorbei. Mir tat unten rum alles total weh. Der Eiter sei jetzt raus, aber die Entzündung ist noch drin.

An den nächsten beiden Tagen soll ich viel Liegen, also keinen Druck darauf haben. Am besten nonstop mit so Kühlakkus (aus dem Tiefkühler) kühlen. Und alle paar Stunden kurz Duschen, also nur unten rum, die Wunde immer wieder säubern.

Er schrieb mich dann für 2 Tage krank (damit kann ich weder dauerhaft sitzen und ohne die ständigen Kühlakkus, was ich im Büro ja auch nicht machen kann, würde die Entzündung ja auch nicht rausgehen).

Er meinte, dass ich bis morgen Mittag eigentlich eine deutliche Besserung merken müsste (dass der Druckschmerz von der Entzündung weniger wird, den ich jetzt noch habe, und dass die Schwellung im ganzen deutlich zurückgehen müsste). Sollte es morgen Nachmittag noch nicht besser sein oder sich womöglich wieder verschlimmern, dann soll ich ins Krankenhaus kommen.

Er hat selber im Krankenhaus die Ausbildung gemacht, dort mehrere Jahre gearbeitet, bis er dann zufällig meinen früheren Arzt kennengelernt hat (dem früher diese Praxis gehörte) und er diese Praxis dann, nachdem mein früherer Arzt in Rente ging, von ihm übernommen hat. Bei Bedarf hilft er weiterhin im Krankenhaus in seiner damaligen Abteilung mit. Morgen Nachmittag, wenn die Praxis zu ist, ist er wieder im Krankenhaus.

Sollte es wieder schlimmer werden, dann soll ich halt ins Krankenhaus kommen, also direkt zu ihm. Dann würde er mir eine Betäubung geben (was er in der Praxis so nicht machen kann) und das Teil großräumig rausschneiden. Aber er hofft, dass es nicht so weit kommen wird.

Meine Mutter hat ja im Wartezimmer auf mich gewartet. Solche Kühlakkus haben wir hier nicht. Der Arzt meine, solche Akkus, wie man sie nach Sportverletzungen benutzt. Wenn wir Verspannungen haben, dann nehmen wir aber immer “Thermacare”, diese Auflagen aus der Apotheke, die total warm werden (für Schultern, Nacken, Rücken usw.).

Meine Mutter hatte so welche aber noch zu Hause. Also fuhren wir kurz zu ihr, haben schnell ein paar aus ihrem Tiefkühler geholt und dann ab nach Hause.

Ist das fies, so ein Kühlakku unten vor zu haben. Ausgerechnet bei mir “Frierpitter”. Ein ganz fieses Gefühl. Etwa alle 1,5 bis 2 Stunden bin ich am wechseln.

Ich habe fast den ganzen Nachmittag dann nur noch gelegen. Zwischendurch halt kurz geduscht (diese Wundspülung gemacht), etwas gegessen, aber immer wieder hingelegt, jeglichen Druck von dem Teil nehmen.

Meinem Trainer habe ich für heute abgesagt. Für Sport wäre ich auch nicht richtig einsatzbereit gewesen. Das Kühlen gegen die Entzündung ist jetzt wichtiger als alles andere. Und mit so einem Kühlakku zwischen den Beinen kann ich auch nicht richtig Sport machen (Grins).

Mich stört es schon, dass ich dadurch die geplanten 10 Sporteinheiten im März nicht erreichen kann, aber Fahrradfahren kann ich mit dieser Entzündung aktuell wirklich vergessen. Ebenso viele weitere Übungen (diese Anschwellung stört bei vielen Bewegungen, ich kann ja auch nicht normal laufen). Das ist jetzt wirklich “höhere Gewalt”. Aber sobald es mir wieder besser geht (hoffentlich geht es am Wochenende wieder aufwärts), werde ich wieder mit kleinem/leichten Training anfangen, bevor ich wieder Muskelschmerzen bekomme.

Auch bezüglich der Arbeit ärger ich mich. Im Moment läuft es so gut, ich habe alles so gut im Griff, bin in meinen Bereichen halt so gut integriert und mit “laufenden Aufgaben” (Buchhaltung usw.) so gut beschäftigt, dass mir dieser Krankenschein jetzt so gar nicht passt (dass im Büro ein paar Aufgaben dadurch liegen bleiben).

Aber jetzt muss ich erst mal die Entzündung ganz aus dem Körper raus bekommen. Und hoffentlich muss ich morgen nicht ins Krankenhaus, nicht auch noch daran geschnitten werden.

Also ich habe, nach der heutigen stundenlangen Kühlung schon das Gefühl, dass die Schwellung langsam weniger wird, langsam etwas zurück geht.

Immerhin haben wir heute die Mail bekommen, dass unser Geld/die Überweisung angekommen ist und dass die Eintrittskarten für die Comedyveranstaltung im Mai heute dort rausgegangen sind. Ja, das ist für mich halt ein sehr schöner Lichtblick.

So, das reicht für diesen Eintrag. Ich muss mich jetzt wieder hinlegen. Ich sitze zwar eh die ganze Zeit schon seitlich, aber auf Dauer ist das halt auch sehr unbequem.

Mi. 22. März 2017

Heute war so gar nicht mein Tag.

Heute morgen hatte ich Pech mit den Zügen. Nachdem ich gestern so ein Glück hatte, wollte ich auch heute wieder mit dem Zug fahren. Aber heute hatte er 30 Minuten Verspätung und machte auch unterwegs so einige Stopps, so dass ich wieder etwas Minus gemacht habe. Aber trotzdem bin ich noch auf dem Weg nach oben (mit den Minuten).

Mir geht es nicht so gut. Der “Pickel” wächst und wächst. Bis Mittags ging es noch. Die Zugsalbe hat zunächst geholfen. Das ständige Stechen ließ zunächst nach. Er war “nur noch” sehr Berührungsempfindlich.

Aber ab Mittags wurde es dann immer schlimmer. Das ständige Stechen und Hämmern ging wieder so richtig los. Der Pickel wächst weiter, ist auch deutlich dicker als gestern Abend. Im ganzen ist er total rot, aber obendrauf ganz dick blau, eine heftige Blutblase.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mich bewegen soll. Ich kann kaum noch sitzen. Die Schmerzen bei dem Druck sind kaum noch auszuhalten. Ich Laufe wie eine alte Oma, total in Zeitlupe. Jede Bewegung ist ein heftiger Schmerz.

Ich weiß auch nicht, ob ich morgen das Training durchziehen werde. Ich habe meinem Trainer schon Bescheid gesagt, dass ich es eventuell absagen werde.

Ich habe vorhin kurz mit meiner Mutter telefoniert. Ich gehe morgen früh als erstes direkt als Notfall zum Frauenarzt. Meine Mutter kommt mit, wir treffen uns dort.

Ich habe vorhin im Internet geguckt. So einen heftigen Pickel an dieser Stelle hatten auch schon andere Frauen. Alle schreiben, dass es nicht alleine weg ging, mit Zugsalbe zwar etwas Linderung, aber ohne Behandlung geht gar nichts. Bei allen wurde (bei so einem großen Pickel) eine Mini-OP durchgeführt, ein Schnitt, um den Entzündungsherd rauszuholen. Meiner ist zur Zeit etwa so groß wie eine dicke Pflaume, aber die Spannung wird immer mehr, er wird immer noch größer. Bei manchen Frauen wurde es so groß wie ein Hühnerei. Wer weiß, wie groß es bei mir morgen früh sein wird.

Vor Schmerzen, Aufregung und Angst vor dieser Behandlung fing ich dann natürlich an zu weinen. Meine Mutter hat mich dann etwas beruhigt. Ich bin nicht alleine, sie kommt auf jeden Fall mit zum Arzt.

Ich habe heute Abend nur ein paar Weintrauben gegessen (heute Mittag habe ich ein paniertes Hähnchenschnitzel sowie ein paar Chicken Nuggets gegessen), dann wurde es mir vor Aufregung total schlecht und mein Kreislauf ging runter, es drehte sich alles. Seitdem liege ich den ganzen Abend auf der Couch, wo ich jetzt gleich auch wieder hingehen werde.

Ich glaube, das Fahrradfahren werde ich zumindest an den nächsten Tagen vergessen können. Die fehlenden Einheiten werde ich demnächst dann halt nachholen.

Eigentlich wollte ich jetzt endlich meinen Urlaub (für Mai und September) einreichen. Ich habe mich heute zwar damit beschäftigt, die Unterlagen schon mal soweit ausgefüllt, aber ich konnte mich nicht konzentrieren. Die Schmerzen zogen meine Gedanken immer wieder weit weg. Darum werde ich mich in Kürze dann kümmern.

Heute Abend bin ich unterwegs dann immerhin noch bei der Bank vorbei gegangen. Ich habe die Überweisung für die Comedy-Veranstaltung gemacht. Sobald die das Geld haben, schicken sie uns die Eintrittskarten zu. Das ist erst Ende Mai. Bis dahin bin ich dann ganz bestimmt (bzw. hoffentlich) wieder fit und kann wieder gut und ohne Schmerzen sitzen (heute würde ich das gar nicht schaffen, dort mehrere Stunden ruhig zu sitzen). Aber darauf freue ich mich jetzt halt schon so richtig.

Ich habe totale Angst, was jetzt auf mich zukommt. So etwas, so einen großen, intensiven, entzündeten Pickel hatte ich wirklich noch nie. Ich traue mich auch nicht, aufs Klo zu gehen, halte so lange wie möglich ein. Ich komme dort halt jedes Mal genau an diesen Pickel dran (ja, es ist wirklich eine sau-blöde Stelle). Jede kleine Berührung tut so weh. Nein, so kann es nicht bleiben. Auch wenn die Behandlung weh tut (mein Freund sagte direkt, dass ich doch ganz bestimmt eine Schmerzspritze bekommen werde), ich muss es jetzt trotzdem durchziehen. Ich habe halt auch Angst vor Spritzen, wenn die Nadel in die Haut dringt, aber besser mal ein kleiner Piks, wenn es mir dann nach der Behandlung hoffentlich wieder besser geht.

So, Schluss für heute. Ich sitze hier die ganze Zeit halb seitig. Also nicht normal mittig (das halte ich nicht aus), sondern sozusagen seitlich (auf einem Bein) auf der “Po-Backe” (so kann ich es etwas aushalten). Jetzt lege ich mich wieder hin.