Archiv für den Monat: Juni 2017

Do. 29. Juni 2017

Gut, dass morgen Freitag ist. Also erst mal wieder Wochenende. Dann nur noch wenige Tage, bis ich endlich mein neues Fahrrad bekomme. Ich freue mich schon so darauf. Ich hoffe, dass mit der Lieferung am Mittwoch dann alles gut geht, alles gut klappt. Und dann hoffe ich, dass ich spätestens nächstes Wochenende endlich mal wieder fahren kann. Ich vermisse das Fahren inzwischen wirklich so richtig.

Am Donnerstag fand ich es schön,

– dass ich 14 Minuten Plus gemacht habe.

– dass ich mich im Bus wieder so nett mit meinen beiden Bekannten unterhalten haben.

Wir sehen uns zwar sehr häufig, aber nicht täglich.

Die 50jährige arbeitet in einem Reisebüro. Dort ist um 18 Uhr Feierabend. Wenn sie pünktlich dort raus kommt, was meistens der Fall ist, dann treffen wir uns an der Haltestelle. Aber es kommt hin und wieder auch vor, dass noch jemand um 17.55 Uhr dort anruft und “noch eben schnell” z. B. einen Flug buchen will. Dann schafft sie “unseren” Bus nicht mehr, nimmt dann eine andere Fahrmöglichkeit nach Hause (sie hat ja nur die halbe Fahrstrecke von mir).

Die 62jährige hat Gleitzeit. Also nicht so wie wir, sondern wöchentlich. Sie hat halt eine feste Stundenzahl, die sie in der Woche erreichen muss. Häufig macht sie gegen 18 Uhr Feierabend, dann steigt sie halt auch in unseren Bus ein. Aber es kommt auch mal vor, dass sie an einem Tag Nachmittags was vor hat. Dann macht sie halt früher Feierabend und arbeitet den Rest der Woche bis 19 Uhr (also täglich was länger), um die wöchentliche Soll-Arbeitszeit zu erreichen. Wir sehen uns häufig, aber dadurch nicht täglich bzw. regelmäßig (es verschiebt sich bei ihr immer mal wieder).

Ja, aber ich finde es immer wieder schön, wenn ich einen von Beiden, oder auch Beide im Bus treffe, weil sich dann immer wieder schöne und interessante Gespräche ergeben.

– dass ich zu Hause im Treppenhaus unsere nette 73jährige Nachbarin getroffen habe. Wir waren sofort im Gespräch rund um Urlaub und Blumen (weil unser bunter Blumenbalkon den Nachbarn inzwischen aufgefallen ist, wir sind die Einzigen hier im Haus, die so viele Blumen auf dem Balkon haben, das ist halt, unter anderem, das Hobby von meinem Freund).

– dass es meinem Muskelkater zwar schon etwas besser ging, aber weg ist er noch nicht. Also die Beine merke ich immer noch etwas.

– dass ich heute Abend eines meiner Lieblingsessen, Hühnerfrikassee mit Reis, gegessen habe.

Das Essen lag allerdings, wie erwartet, relativ “schwer” im Magen. Ich wollte nach dem Essen eine Stunde warten, bis ich mit dem Sport anfange (weil es mir bei Sport mit vollem Magen sonst schnell schlecht wird). Wegen dem Muskelkater wollte ich aber nicht mehr so viel Laufen, habe es mir also bequem gemacht und bin “natürlich” eingeschlafen (gegen 22 Uhr). Gegen 1 Uhr bin ich dann wieder wach geworden (natürlich viel zu spät für den Sport), habe schon mal meine Sachen für morgen sortiert.

Mir fehlt das Fahrradfahren auch total (bei meinem Sportprogramm). Mit diesem Muskelkater in den Beinen hätte ich mich eher für das Fahren (und die gleichmäßigen Bewegungen) aufraffen können, als eine halbe Stunde mit dem Steppbrett zu arbeiten. Auch wenn mir das auch immer Spaß macht, dieses viele Hoch und Runter, die Beine/Knie immer wieder durchstrecken, das geht halt intensiv in die Beine.

Sollte ich morgen Abend Sport machen, dann komme ich in diesem Monat auf 9 eigene Sporteinheiten. Immerhin…!! Mit dem Fahrradfahren ist der Ehrgeiz diesbezüglich irgendwie größer, jeden Monat auf 100 Kilometer, also auf 10 Einheiten mit jeweils 10 Kilometer zu kommen. Das ist ein festes Ziel in meinem Kopf, das ich regelmäßig erreichen will. Beim Steppbrett-Training fehlt dieses Ziel halt total. Es wäre zwar schön gewesen, trotzdem 10 eigene Sporteinheiten zu schaffen, aber wie gesagt, weil das Training mit dem Steppbrett für die Beine halt viel intensiver ist, fehlte mir mit diesem Muskelkater (und weil ich schließlich müde war) die Motivation und Energie, heute so ein Training durchzuziehen.

Ansonsten gucke ich mir zwischendurch (in kleinen Ruhephasen) immer mal wieder ein paar schöne alte Fotos an, also die Fotoalben von meiner Mutter. Da sind so viele Fotos drin, die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Viele Erinnerungen an meine Kindheit, die auch an gute Anekdoten in meinem Leben erinnern.

Ein Foto war auch typisch für mich. Ich sage mal so, das Fach Erdkunde war immer meine große Schwäche. Das hatten wir in der Grundschule halt die vier Jahre, in der Realschule gar nicht und in der Gesamtschule war es ein “Kombi-Fach” mit Erdkunde, Geschichte und Politik, wobei unsere Lehrerin immer Geschichte und Politik in den Vordergrund gestellt hat.

Meine Eltern haben die Themen für die Erdkunde mit mir immer wie “Englisch-Vokabeln” gelernt, also sozusagen alles auswendig gelernt. Aber alles, was mich nicht zu 100 Prozent interessiert, verschwindet wieder schnell aus meinem Kopf (das kann ich mir absolut nicht merken). Z. B. die Länder (Europa) und die Hauptstädte haben meine Eltern mit mir immer wieder wie Vokabeln abgefragt, so dass ich eine gute Arbeit geschrieben habe. Aber schon kurz danach waren die meisten wieder aus meinem Kopf verschwunden. Ein paar wenige kenne ich jetzt noch (natürlich England/London, Frankreich/Paris, Italien/Rom, Portugal/Lissabon), aber die meisten sind völlig raus aus meinem Kopf.

Als Kind habe ich immer gedacht, dass in Afrika, Süd- und Mittelamerika nur Neger leben. Ja, damals sagte man noch “Neger”, heute würde man ja “dunkelhäutige” sagen. Nordamerika, also Kalifornien, die sehen so aus wie wir (die kannte ich ja aus den amerikanischen Serien, wie “Die Straßen von San Francisco”, Dallas und Denver Clan), aber alles südlich von dort waren für mich früher immer “Neger”.

Ich habe ja von klein auf deutsche Schlager geliebt. Kannte ja schon früh sämtliche Texte auswendig.

Eines meiner Lieblingslieder mit etwa 10 Jahren war Costa Cordalis und sein “Anita”. Ich habe das Lied geliebt, hörte es mir immer und immer wieder an. “Ich fand sie irgendwo, allein in Mexico, Anita….”

Ja, und dann hatte ich Geburtstag. Und was habe ich mir gewünscht? Ich wollte eine eigene Anita haben (Grins). Also eine Puppe namens Anita die aus Mexico kommt. Ja, und weil meiner Meinung nach in Mexico ja nur “Neger” waren, wollte ich unbedingt eine Neger-Puppe haben (keine Barby-Puppe, sondern eine Baby-Puppe, so eine größere).

Ja, und dann hatte meine Mutter Rennerei ohne Ende. Durch sämtliche Spielwarengeschäfte, auch in den umliegenden Städten.

Und was soll ich sagen, sie hat tatsächlich eine gefunden. Ja, und diese “Neger-Puppe”, meine “Anita”, habe ich dann wirklich zum 10. Geburtstag bekommen worüber ich super glücklich war. Ja, und davon hatte meine Mutter noch Fotos, auf denen ich sie im Arm halte. Egal wo wir waren, Anita kam überall mit hin. Auch als meine Oma/Opa (die Eltern von meinem Vater) Silberne Hochzeit hatten, auch auf dieser großen Feier hielt ich auf allen Fotos meine Anita stolz im Arm. Keiner durfte sie mir wegnehmen.

Mein Freund kennt diese Geschichte und auch die Fotos. Wenn wir jetzt Musiksendungen von früher gucken (was wir ja regelmäßig machen) und “Anita” kommt (das ist immer mal wieder dabei), dann muss mein Freund jedes Mal Grinsen. Da ist wieder das Lied von deiner Neger-Puppe. Na klar, in Mexico laufen ja auch nur Neger rum (und in Südamerika sowieso – Grins).

Ja, aber für mich sind diese Fotos eine schöne Erinnerung an damals und jedes Mal, wenn ich das Lied höre, muss ich an meine Kindheit denken. Schon alleine, was für eine Rennerei meine Mutter wegen dieser Puppe hatte. Für mich ist das Lied Anita natürlich auch totaler kult.






Mi. 28. Juni 2017

Am Mittwoch fand ich es schön,

– dass ich 16 Minuten Plus gemacht habe.

– dass ich trocken angekommen bin, sowohl morgens als auch abends.

Während ich gefrühstückt habe, hat es heftig geregnet. Eine halbe Stunde später, als ich zum Bahnhof gelaufen bin, war es dann aber wieder trocken.

In der Mittagszeit (frühen Nachmittag) hat es rund eine Stunde lang ganz heftig gegossen, aber als ich dann Feierabend hatte, da war es wieder trocken, da schien sogar wieder die Sonne.

– dass mein zweiter Bus gekommen ist. Er hatte rund 5 Minuten Verspätung. Ich dachte schon, dass er ausfallen würde. Die Haltestellen liegen weit auseinander. Für 2 Haltestellen braucht der Bus nur knapp 5 Minuten (3 bis 4 Minuten, mit roten Ampeln bis zu 5 Minuten), zu Fuß braucht man für diese Strecke aber rund 30 Minuten. Im Urlaub bzw. an den Wochenenden sind wir beide diese Strecke (beim Spazierengehen) jetzt schon mehrmals gelaufen. Ich wollte mich fast schon auf den Weg machen, da kam der Bus dann aber zum Glück um die Ecke gefahren. Also ein paar Minuten warten lohnt sich auf jeden Fall.

– dass ich heute morgen im Zug einen Sitzplatz bekommen habe. Zur Zeit sind so viele Schulklassen unterwegs (Ausflüge kurz vor den Sommerferien), so dass es von Tag zu Tag schwieriger wird, ich jetzt häufiger stehen muss.

– dass ich heute Mittag wieder einen LowCarb-Schokoriegel gegessen habe. Einen in der Woche, Mittwoch mittags gönne ich mir immer einen Riegel.

Gerade heute hat er so richtig gut getan. Also als Nervennahrung meine ich jetzt.

Auf der Arbeit war es heute seelisch etwas “schwierig” für mich. Ich sage mal so, ich habe ein paar nette Kollegen/Kolleginnen, die einem (bei Fragen) immer wieder spontan helfen.

Aber es gibt halt auch die andere Sorte. Ich soll mich aktuell um eine Aufgabe kümmern, mit der ich seit über einem Jahr nichts mehr zu tun hatte. Also als Urlaubsvertretung. Ich bin etwas raus und weiß nicht mehr, worauf es dabei genau ankommt (also auch welche Anlagen mit verschickt werden müssen usw.). Ich habe mir “erlaubt”, einen Kollegen darauf anzusprechen (der täglich damit zu tun hat).

Nun gut, anstelle von einer Antwort habe ich damit eine “Grundsatzdiskussion” ausgelöst, dass man vor einem Urlaub seine Vertretung gründlich einarbeiten solle.

Ich verstehe ja, dass er viel zu tun hat, dass es für ihn schöner wäre, wenn ich diese Aufgabe ohne seine Hilfe alleine erledigen könnte.

Aber bei mir hat diese ganze Aktion nur totale Unsicherheit ausgelöst. Es wäre für ihn wirklich eine Kleinigkeit gewesen, mir eben (als kleine Erinnerung) zu zeigen, wo ich die entsprechenden Unterlagen finde. Aber durch seine abweisende Reaktion bekam ich dann schließlich so Hemmungen, dass ich mich nicht mehr getraut habe, ihn nochmals darauf anzusprechen (ob bzw. wann er denn mal eine Minute dafür Zeit hätte, um es mir im Programm zu zeigen).

Ich habe dann eine Kollegin angesprochen, die sich damit zumindest ein bisschen auskennt, die mir dann den Weg zu diesem Programm eben gezeigt hat.

Ja, aber bevor ich diesen Kollegen nochmals anspreche (wenn ich Fragen habe), versuche ich demnächst lieber alles alleine zu machen. Und wenn es falsch ist, dann habe ich halt “Pech”. Ja, mit solchen Situationen/Reaktionen kann man mich sehr verunsichern, so dass ich mich demnächst (bei manchen Kollegen) halt nicht mehr traue, irgendwelche Fragen zu stellen (wenn man stattdessen eh nur so eine Grundsatzdiskussionen bezüglich gründlicher Schulungen auslöst).

Ja, und heute Mittag war ich dann wirklich froh, dass ich diesen LowCarb-Schokoriegel dabei hatte, etwas Nervennahrung, zumindest etwas Süßes naschen (da ich heute, nach dem gestrigen Gespräch mit meinem Trainer, auch wieder auf die Cola verzichtet habe – nicht täglich eine Flasche davon trinken).

Heute Abend habe ich mich zunächst um den Haushalt gekümmert. Die Wäsche war trocken, ich musste einiges sortieren, falten und weg räumen.

Ja, aber als ich damit fertig war, kam der tote Punkt. Kurz danach kam auch mein Freund nach Hause. Wir haben uns (wie immer) erst was unterhalten, bis ich mich dann “etwas” hingelegt habe.

Aber vielleicht ist so ein kleiner sportlicher Ruhetag nach dem intensiven Training mit meinem Trainer auch gar nicht mal so schlecht. Also nicht grundsätzlich immer, aber gerade dann, wenn man so heftigen Muskelkater hat. Die Oberschenkel/Knie habe ich heute wirklich heftig gemerkt. Auf jeder Treppenstufe. Deswegen habe ich heute auch wieder verstärkt im Sitzen gearbeitet. Sogar der “Po” (Gesäßmuskel) tat beim Anspannen so richtig weh (die Oberarme/Schultern habe ich noch etwas gemerkt, aber die Beine waren definitiv heftiger).

Ich hatte noch überlegt, zumindest 15 Minuten Steppbrett-Training zu machen, aber mit diesem Muskelkater konnte ich mich dazu nicht so richtig aufraffen, habe es mir lieber entspannt bequem gemacht. Aber morgen will ich es dann doch wieder durchziehen. Dann wird der schlimmste Muskelkater bestimmt auch wieder weg sein.






Di. 27. Juni 2017

Am Dienstag fand ich es schön,

– dass ich auf der Arbeit wieder 19 Minuten Plus gemacht habe.

– dass ich wieder eine Flasche 0,33 l Cola Light getrunken habe. Wobei mein Trainer mich diesbezüglich schon am “ausbremsen” ist. Hin und wieder ist Cola ja in Ordnung, aber von täglich war keine Rede. Dann soll ich mich doch besser wieder an Wasser gewöhnen.

– dass meine beiden Busse heute Abend pünktlich waren (so dass ich zeitig zu Hause war).

– dass ich heute Abend wieder ein paar Erdbeeren, also frisch gepflückte vom Balkon gegessen habe.

– dass ich heute Abend mein Training hatte.

Das hat auch heute mal wieder “voll reingehauen”. Mit tut im Moment “alles” weh, also Muskelkater-mäßig. Arme (komplett, Schultern, Oberarme, Ellenbogen und Unterarme), der obere Rücken (BWS-Bereich) und die Beine (Oberschenkel und Knie, die werde ich morgen auf Treppen ganz bestimmt deutlich merken).

Wenn man meinen Trainer als Trainer hat, dann weiß man nach diesem Training auf jeden Fall, was man getan hat.

Ich finde sein Training immer wieder enorm, total super gut. Zum einen lässt er sich halt immer wieder neue Übungen bzw. Übungsabläufe einfallen, also immer wieder neue Herausforderungen.

Wir führen dabei Gespräche, denn wenn ich mich “zu sehr” auf schwere Übungen konzentriere, dann denke ich schließlich nur noch “ist das schwer…..”, bis ich kurz vor der Aufgabe stehe. Aber durch die Gespräche bin ich immer wieder so gut positiv abgelenkt, so dass ich auch schwere Übungen fast schon “nebenbei” durchziehe. Allerdings, bei manchen schweren Übungen muss auch ich mich richtig konzentrieren, mache dabei dann zum Teil sogar die Augen zu, um mich ganz auf meinen Körper, auf die ganze Muskulatur (Anspannung) zu konzentrieren.

Ja, aber trotz unserer Gespräche ist er immer voll dabei und es entgeht ihm nichts. Egal ob es um meinen Bauch geht (dass ich ihn nicht fest anspanne), um den geraden Rücken, um die Knie (dass ich, z. B. bei Kniebeugen oder beim Kreuzheben, zu “X-Beinen” neige) oder um die Füße (dass sie nicht gerade stehen, die Fersen zu weit nach außen gedreht sind). Er registriert irgendwie jeden kleinen Fehler, macht einen immer sofort darauf aufmerksam. So lief es halt auch wieder beim heutigen Training ab. Ja, seine Aufmerksamkeit dabei finde ich immer wieder total enorm.

Das heutige Aufwärmtraining bestand aus einigen Wiederholungen mit dem Kreuzheben (mit den 4 kg Hanteln), die Arme beim Hochkommen nach oben strecken. Des Weiteren Kniebeugen mit den 2 kg Hanteln, die Arme beim Hochkommen im Wechsel nach vorne strecken. Dem “Bergsteiger” (mit den Händen auf dem Steppbrett), aber nicht ganz so schnelle Bewegungen sowie Drehungen vom Rumpf (gerade Stehen, die Arme angewinkelt nach vorne, ein Ende vom Theraband in die Hände und den Oberkörper mit den Armen weit zur Seite drehen, gegen den Druck vom Theraband ankämpfen).

Danach kam ein sehr intensiver Block für die Arme, aber auch für die Beine/Knie. Ich bin super stolz, dass ich so ein Pensum inzwischen überhaupt schaffe. Aber mit der Zeit taten die Arme dann doch ziemlich weh (die Beine/Knie habe ich erst nach dem Training bewusst gemerkt).

Es fing mit der Hantelstange (mit den 2,5 kg Gewichten) an. Die Stange in den Nacken legen, mit den Händen hinten festhalten. Damit dann tiefe Kniebeugen.

Das fiel mir sehr schwer. Das war heute die schwerste Übung für mich. Praktisch ein kleiner “Gewichtheber”. Irgendwie habe ich im Nacken nicht die richtige Stelle gefunden, habe die Stange dort heftig (als Druck) gemerkt. Automatisch habe ich die Arme mächtig angespannt, damit die Stange schön ruhig bleibt, damit sie im Nacken nicht ins Rollen kommt. Diese Übung war deswegen im ganzen sehr heftig. Für den Nacken (mit der Stange drauf), für die Ellenbogen (weil die Arme total angespannt waren, die Stange ganz fest zu halten) und für die Beine, weil ich dabei halt die tiefen Kniebeugen gemacht habe (es deutlich schwerer war, mit dem “Druck von oben” von der Hantelstange wieder aus den Kniebeugen hoch zu kommen). So einige Wiederholungen.

Danach folgten Ausfallschritte, immer wieder (mit einem Bein) weit nach vorne und weit nach hinten schwingen (dort dann halt jeweils runter in den Ausfallschritt). Dabei musste er mit aufpassen, weil ich das jeweils vordere Knie nicht so richtig im Griff hatte, das Knie häufig über den Fuß ragte (der Unterschenkel soll dabei aber gerade/senkrecht bleiben).

Danach Ausfallschritte mit der 8 kg Kugelhantel. Also zuerst Stehen und dann jeweils mit einem Bein nach vorne, runter in den Ausfallschritt, die Kugelhantel dabei mitnehmen (also mit den Armen runter neben das Bein).

Dann wieder in den Ausfallschritt, unten bleiben und mit den 5 kg Hanteln arbeiten, immer wieder runter und hoch zum Biceps.

Dabei die Arme “ruhig” halten, also die Oberarme/Ellenbogen am Körper halten, nur mit den Unterarmen arbeiten. Dabei kamen mehrere Korrekturen, weil ich die Arme mit zu viel Schwung nach oben nahm. Ruhiger arbeiten.

Mit der Zeit geht das mächtig in die Arme.

Danach gerade Stehen und mit den 4 kg Hanteln arbeiten. Wieder Biceps, aber nur im oberen Bereich. Also die Oberarme/Ellenbogen wieder ruhig am Körper lassen, runter nur bis zur Waagerechten und direkt wieder hoch zum Biceps. Dabei kamen einige Korrekturen wegen der geraden Körperhaltung (Bauch anspannen, Po anspannen, Oberkörper etwas nach vorne neigen, auch dabei Arme/Oberarme ruhiger halten, nur mit den Unterarmen arbeiten).

Auch diese Übung fiel mir sehr schwer, auch damit musste ich sehr kämpfen.

Danach ging es runter auf die Matte. Zuerst die Unterarmstütze. Das bekomme ich inzwischen immer wieder sehr gut hin, kann die Spannung gut halten.

Dann ging es auf dem Rücken liegend weiter. Beine aufstellen und Crunches, mal gerade, mal seitliche, also mit gestreckten Armen seitlich an den Beinen vorbei.

Das hat heute ziemlich gut geklappt, dabei kam ich mit dem Oberkörper relativ hoch, bekam die Schultern gut von der Matte angehoben.

Zum Schluss (vor den Dehnübungen) noch ein paar Bicycle Crunches, also die Hände dabei hinter den Kopf.

Auch wenn ich jetzt die Arme und Beine mächtig merke und ein paar Übungen sehr intensiv waren (wie üblich so viele Wiederholungen, bis der Körper schlapp macht, bis die Leistungsgrenze erreicht ist), trotzdem, oder besser gesagt gerade deswegen hat dieses intensive Training wieder so richtig Spaß gemacht.

Aber jetzt bin ich mal wieder total kpautt. Nach seinem Training weiß man wirklich immer, was man getan hat.






Mo. 26. Juni 2017

Am Montag fand ich es schön,

– dass ich, trotz 20 Minuten Zugverspätung, nur 3 Minuten Minus gemacht habe. Als der Zug so spät kam und unterwegs auch noch mehrere Stopps eingelegt hat, habe ich schon damit gerechnet, dass ich viel später im Büro sein würde, viel mehr Minus machen würde. Aber 3 Minuten sind kein Problem (aktuell bin ich ja bei Minus 5,5 Stunden, es dauert nicht mehr lange, dann bin ich endlich wieder im Plus-Bereich).

– dass ich im Laufe des Tages (also während der Arbeitszeit) wieder eine Flasche 0,33 l Cola Light getrunken habe. Eine schöne, leckere Abwechslung, zwischendurch mal was mit Geschmack zu trinken (sonst trinke ich, neben Wasser, mittags ja nur die Tasse Kaffee).

– dass ich mich wieder um Briefe per Einschreiben gekümmert habe, diese auch zur Post gebracht habe.

Das ist das Gleiche wie mit schweren Übungen beim Sport. Anfangs hat man etwas “Angst” vor dieser Aufgabe, muss zig mal gucken, wie man es richtig macht (so wie die Korrekturen beim Sport), aber wenn man es dann kann, es schließlich auswendig, gut und ohne Probleme hinbekommt, dann macht es einem Spaß. Zumindest bei mir ist es so. Es gibt beim Sport einige schwere Übungen, vor denen ich anfangs etwas “Angst” hatte, die heute aber längst zu meinem Grundprogramm gehören, die mir, aufgrund der Erfolge, so richtig Spaß machen. Und so ist es halt auch auf der Arbeit mit verschiedenen Aufgaben, unter anderem mit den Briefen per Einschreiben (richtiges frankieren, in eine Liste eintragen, was man dabei, auch bezüglich Rückschein, beachten muss usw.).

– dass heute Abend beide Busse super pünktlich waren, so dass ich zeitig zu Hause war.

– dass ich mich im Bus wieder so schön mit meinen beiden Bus-Bekanntschaften unterhalten habe.

Die Eine kommt aus Singapur, ihre Familie (Bruder mit Familie) lebt dort heute noch. Ich habe sie ja letztens als “Chinesin” betitelt. Sie nennt sich selber aber “Asiatin”, wenn sie was erzählt (nach dem Motto, “Wenn ich als Asiatin dorthin gehe”…..).

– dass ich heute Abend 6 frische Erdbeeren gegessen habe, also frisch von unserem Balkon gepflückt. Lecker.

Heute Abend war ich total kaputt. Zuerst habe ich was gegessen (Salatteller, also grüner Salat mit Essig/Öl und dabei die frischen Putenstreifen, die mein Freund gestern vorbereitet hat, immer wieder super, super lecker) und eben die Spülmaschine angeschmissen.

Gegen 22 Uhr hatte ich einen toten Punkt. Ich wollte mich “ein paar Minuten” hinlegen und bin sofort fest eingeschlafen.

Gegen 1 Uhr bin ich wieder wach geworden, habe dann erst mal meine Sachen für morgen sortiert. Also die Sachen (Essen/Trinken) für die Arbeit und meine Sportsachen ins Wohnzimmer gebracht. Morgen Abend habe ich wieder Training.

Dann habe ich was gegessen (Weintrauben und die Erdbeeren), damit ich noch was trinke (damit ich morgen früh Kreislaufmäßig gut bzw. besser in die Gänge komme).

Ja, ich weiß, man kann auch was trinken, ohne dabei gleichzeitig was zu essen. Diesen Kommentar durfte ich mir vor kurzem auch schon von meinem Trainer anhören. Aber so war ich immer schon. Auch wenn ich nie so richtig Durstgefühl hatte, den ganzen Tag nichts getrunken habe, sobald ich was esse habe ich das Gefühl, dass ich auch was trinken möchte. Beim Essen (Frühstück, Mittagspause und abends beim Essen) trinke ich anteilmäßig das meiste am Tag. Zwischendurch immer nur (hin und wieder) ein paar Schlücke, aber beim Essen ein bis zwei Gläser.

Nach dem Motto eine Weintraube, ein Schluck Wasser. So bekomme ich dann aber schnell ein Glas leer.

So mache ich hier abends auch oft den Haushalt (damit ich abends noch auf mein Wasserpensum komme). Also in diesem Fall ohne was zu essen. Wenn ich zum Beispiel trockene Handtücher weg sortiere. Ein Handtuch falten und weg legen, ein Schluck Wasser trinken. Wieder ein Handtuch weg und wieder ein Schluck Wasser trinken. Wenn der Wäscheständer leer ist, ist auch das Glas Wasser leer.

So habe ich mir halt meine Rituale im Alltag eingebaut.

So, Schluss für heute. Noch 3 Stündchen schlafen bevor ich in den nächsten Tag starte. Mit den 3 Stunden von vorhin komme ich dann immerhin wieder auf 6 Stunden Schlaf, was für mich persönlich schon sehr viel ist.

Aber diesbezüglich ist halt jeder anders, jeder Körper anders. Das haben mir damals auch die Psychologen gesagt. Man soll auf seinen Körper “hören”, ihm geben, was er braucht. Und wenn man merkt, dass einem diese kürzeren Schlafphasen besser tun, dass man sich nach diesen kurzen Nächten besser fühlt, dann muss man sein Leben halt dementsprechend anpassen, was ich im Grunde ja schon seit der Grundschulzeit so gemacht habe. Damals habe ich mich nachts heimlich (und leise) in meinem Zimmer beschäftigt (wenn meine Eltern dachten, dass ich längst schlafen würde) und heutzutage habe ich meinen Alltags- bzw. Schlafrhythmus halt dementsprechend in mein Leben angepasst. Solange es einem gut geht, man sich gut fühlt und gesund ist, ist auf jeden Fall alles richtig.

So. 25. Juni 2017

Der Sonntag war nicht so ganz mein Tag. Also seelisch meine ich jetzt. Heute ist meine Mutter 2 Monate tot.

Im Alltag denke ich relativ selten an sie. Ich hatte sonst ja auch nicht täglich zu ihr Kontakt. Aber gerade heute war es wieder mal etwas schlimmer. Heute ist es halt 2 Monate her.

Zwischendurch habe ich was gesucht. Auch im Schrank mit den Fotos, mit den ganzen Fotoalben. Dadurch hatte ich dann auch wieder ein paar Fotos von ihr in der Hand. Da kamen halt wieder so einige Erinnerungen hoch. Letzte Nacht habe ich noch von ihr geträumt, von ihrer Wohnung, von der Wohnungsauflösung, von den ganzen Sachen darin usw. Ich habe ja keine Ahnung, wie es dort jetzt weiter läuft, ob sich dort schon was getan hat.

Ich hatte auch ein paar Fotos von mir in der Hand (als Baby und Kleinkind) und auch von meinem Vater (auch als Jugendlicher). Mein Freund war auch dran (so wie die ganzen älteren Mitglieder aus dem Turnverein), dass meine Ähnlichkeit (meine Gesichtszüge) mit meinem Vater enorm ist. Wie früher immer alle gesagt haben, ich komme ganz nach meinem Vater.

Auch charakterlich habe ich viele Ähnlichkeiten mit ihm. Die Liebe zum Sport hat er mir ja sozusagen “in die Wiege gelegt”, auch er war ja zum größten Teil im Büro (auch wenn er beruflich verschiedene Sachen ausprobiert hat), wir lieben beide das Arbeiten, sind sozusagen kleine “Workaholics” (mein Vater ging ja trotz Krebs bis zum letzten Tag, solange es noch möglich war arbeiten) und charakterlich war er ebenso still wie ich. Er war zwar mutiger, also hat sich “getraut” im Turnverein Gruppen zu leiten und als Oberturnwart (was ja sein ganzer stolz war) Sportveranstaltungen zu moderieren (auch davon habe ich noch Fotos dabei), aber ansonsten war er auch eher der stille Typ.

Meine Mutter wollte ja immer und überall im Mittelpunkt sein, hat immer den Pausenclown gespielt. Das hat mein Vater nie gemacht. Er hat zwar diese Veranstaltungen moderiert, hielt sich ansonsten aber trotzdem eher im Hintergrund. Den Pausenclown, “auffallen um jeden Preis”, das hat er nie gemacht.

Der Unterschied zu meinem Vater war im Grunde nur seine Vorliebe für Mathe. Das war ja sein Hobby, darin war er super gut. Ganz im Gegenteil zu mir. Aber immerhin hat er mich dadurch, also mit seiner regelmäßigen “Nachhilfe” (und Hausaufgabenkontrolle) durch die ganze Schulzeit “gezogen”. Ohne seine Hilfe und Unterstützung hätte ich in der Schulzeit viele Probleme gehabt, ohne ihn hätte ich die Schule nicht so gut abgeschlossen.

Ja, tagsüber, bei den ganzen Fotos, bei den ganzen Erinnerungen, kamen dann schon ein paar kleine Tränchen.

Gegen 18 Uhr, als wir (über viele Jahre) immer telefoniert haben, habe ich mich mit meinem Sport sehr gut abgelenkt. Halbe Stunde Steppbrett-Programm und rund eine Stunde Krafttraining. Um 18 Uhr habe ich gar nicht auf die Uhr geguckt, da war ich voll in Action. Aber später, als ich dann wieder zur Ruhe kam, da kamen dann doch wieder ein paar Gedanken und ein paar Tränen sind gelaufen.

Auch wenn sie charakterlich für mich sehr “schwierig” war (wie gesagt, immer diese aufgedrehte Art, mit der sie mich immer mitziehen wollte, mich ebenfalls immer mit in den Mittelpunkt ziehen wollte, was ich jedoch nie wollte), trotzdem ist sie halt zu einer “blöden” Zeit gestorben.

Ihrem Freund, mit dem wir uns ja nie so richtig verstanden haben (der ja über alles nur am meckern und schimpfen war, alles Besser wissen wollte), sind wir ja immer lieber aus dem Wege gegangen. Jeder Besuch endete ja mehr oder weniger im Streit (weil wir im Leben ja alles falsch machen würden). Nachdem er Anfang März dann (an Darmkrebs) gestorben ist, wollte ich ja endlich (nachdem die Beiden 26 Jahre zusammen waren) mal wieder etwas mehr Kontakt zu meiner Mutter haben. Wir haben (als sie im Krankenhaus lag) über so viele Sachen gesprochen, was wir Beide zusammen noch vor hatten. Gemeinsame Stadtbummel, gemütliche Nachmittage (also mit Kaffeetrinken) usw. Musste ihr Körper ausgerechnet jetzt “den Geist aufgeben”.

Im Grunde war das ja “vorprogrammiert”. 25 Jahre mit Krebs im Körper, also 25 Jahre mit täglich 30 bis 40 Medikamenten, um den Körper (bzw. den Krebs) im Griff zu halten. Diese ganzen Chemiebomben, diese ganzen Nebenwirkungen. Die Blutwerte, die Leberwerte spielten ja schon seit Jahren total verrückt. Ja, dieses Leberversagen war im Grunde schon seit Jahren “vorprogrammiert” gewesen.

Ich hatte früher ja immer Angst, wenn ich 47 Jahre alt werde. Weil mein Vater ja mit 47 Jahren an Darmkrebs gestorben ist. Vor diesem Alter hatte ich ja schon seit Jahren irgendwie Angst. Was mich in diesem Alter “erwarten” würde. Aber dass ich dann in diesem Alter auch noch meine Mutter verlieren würde, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Sie hatte krankheitsmäßig ja fast “alles”, ließ sich trotzdem nie unterkriegen, war immer ein totales “Steh-Auf-Männchen”, immer und überall mittendrin dabei. Bis zum letzten Tag sozusagen. Auch in der Woche, bevor sie ins Krankenhaus kam, also 4 Wochen vor ihrem Tod (vor dem totalen Leberversagen) war sie noch im Turnverein, hat (mit Bauchschmerzen, künstlichen Hüften usw.) beim Seniorensport fleißig mitgemacht, danach mit den anderen Frauen noch einen schönen Abend verbracht. Ja, ihr Tot kam dann wirklich sehr plötzlich und überraschend.

Aber ich glaube, das ist normal, dass mir hin und wieder deswegen noch ein paar Tränen gekommen. Auch wenn es mit ihr nicht immer so einfach war (wir charakterlich halt sehr verschieden waren), trotzdem war sie meine Mutter und uns verbindet, gerade noch von früher (in der Schulzeit) sehr viele Dinge, die sie mit mir zusammen gemacht hat, auch während mein Vater auf Dienstreise war.

Ich war ja in der Schulzeit immer super still. Aber meine Mutter nahm immer Kontakt zu meinen Klassenlehrern auf und gerade wenn es um Schulausflüge, Klassenfeten usw. ging, ich war (auch wenn es mich genervt hat) immer mit dabei, wurde immer mit einbezogen, überall mit eingespannt.

Und auch, wenn ich häufig lieber alleine in meinem Zimmer geblieben wäre, meine Mutter sorgte immer dafür, dass ich “kleine Freundschaften” hatte, dass ich Freundinnen hatte, die mich mitzogen, die mich (bei Veranstaltungen, auch vom Turnverein usw.) mitgenommen haben, so dass es keine “Langeweile” gab.

Auch wenn mich ihre ganzen “Vermittlungen” (von den Freundschaften) zum Teil sehr genervt haben, ohne diese ganzen Veranstaltungen, an denen ich dann halt trotzdem teilgenommen habe, wäre mein Leben viel langweiliger verlaufen, hätte ich viele sehr schöne Erinnerungen an früher, an die Schulzeit nicht. Die schönen Erinnerungen sind auf jeden Fall ein Teil meines Lebens. Und die habe ich zum größten Teil halt nur meiner Mutter zu verdanken.

Auch wenn es schade ist, dass sie meinen stillen Charakter an sich nie so richtig akzeptiert hat. Auch im Krankenhaus, eine Woche vor ihrem Tot, hat sie mir ja noch Vorwürfe gemacht, dass ich immer so still war, dass es so schwierig war, mich immer wieder aus dem Zimmer zu locken, mich immer mitziehen zu müssen. Sie konnte nie verstehen, dass ich halt so still bin, dass ich charakterlich das Gegenteil zu ihr bin.

Auch bei den früheren Geburtstagen, also den großen Geburtstagsfeten meiner Eltern. Dann hatten wir immer “Full House”. Ich zog mich jedes Mal zurück, verkroch mich in mein Zimmer, wollte meine Ruhe haben. Das konnte sie nie verstehen. Sie hätten im Wohnzimmer doch immer so eine gute Stimmung gehabt, Musik, Quatschen und Lachen. Das war mir immer viel zu viel (auch viel zu laut). Das konnte sie bis zum letzten Tag nicht verstehen, dass ich mich dabei immer zurückgezogen habe, lieber in meinem Zimmer Ruhe haben wollte, Kopfhörer auf und Lesen oder Fernsehen gucken (ich hatte ja schon in der Grundschule einen kleinen Fernseher, weil sich meine Mutter immer, wenn die Sportschau lief, in mein Zimmer zum Fernsehen gucken verdrückt hat).

Ja, meinen stillen Charakter hat sie bis zum letzten Tag nicht verstanden und nicht so wirklich akzeptiert. Sie hat immer wieder gefragt, was sie bei meiner Erziehung falsch gemacht hätte, weil ich, im Gegensatz zu ihr, nie im Mittelpunkt stehen wollte.

Ja, bei diesen ganzen Erinnerungen kommen dann halt schon mal ein paar Tränchen hoch.

Am Sonntag fand ich es schön,

– dass wir ausgeschlafen haben.

– dass wir dann gemütlich gefrühstückt haben, dabei im ZDF den Fernsehgarten geguckt haben. Es handelte rund um die See, also die Nordsee und Ostsee. Es waren ein paar schöne Sachen, auch schöne Lieder dabei.

– dass ich ein großes Glas 0,5 l frischen Zitronensprudel getrunken habe.

– dass ich heute auf rund 2 Liter (auch mit Wasser und Kaffee) gekommen bin (für mich persönlich ist das schon viel).

– dass es ein schöner ruhiger Tag war, ich aber trotzdem einiges im Haushalt geschafft habe.

– dass wir heute Abend (die tausendste Wiederholung?) Independence Day geguckt haben. Ich finde den Film gut, gucke ihn mir immer wieder an.

Der “Präsident”, der Schauspieler Bill Pullmann, hat ja auch bei der Serie “Torchwood” mitgespielt, die wir letztens komplett geguckt haben. In der letzten Staffel spielte er die Hauptrolle. Ich habe ihn zuerst nicht erkannt. Er hat sich so verändert, ist vom Gesicht her halt etwas “dicker” geworden. Er kam mir bei Torchwood zwar auch bekannt vor, aber ich konnte ihn nicht zuordnen. Mein Freund hat ihn erkannt, konnte ihn auch sofort zu Independence Day zuordnen. Ja, manche Schauspieler verändern sich so, dass man halt “zwei Mal” hingucken muss.

– dass mein Freund wieder einen frischen Putenbraten gemacht hat. Davon kann ich an den nächsten Tagen dann essen.

– dass ich heute Abend mein ganzes Sportprogramm durchgezogen habe. In zwei Wochen werde ich dann hoffentlich mein Fahrrad haben, dann werde ich wieder das komplette Programm, also auch mit 10 Kilometer fahren, durchziehen können.

Zuerst wieder ein 30-minütiges Konditionstraining.

Rund 25 Minuten Steppbrett-Training.

5 Übungen doppelt, also jeweils 2 x für 2 Minuten.

Die anderen beiden Übungen (seitlich) nur einfach, also jeweils nur für 2 Minuten.

Danach 2 x 30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

Anschließend noch 20 x Kettlebell Swing (6 kg).

(Das war meine 8. eigene Sporteinheit in diesem Monat.)

Nach dem Konditionstraining noch 1 Stunde Sport, also 50 Minuten Krafttraining und 10 Minuten Dehnen (für Beine/Fersen und Schultern/Nacken).

Wenn man das T-Shirt nach dem Sport sozusagen “auswringen” kann, dann hatte man ein gutes, intensives Training!

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps-Curls (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, also ebenfalls erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Dann auf dem Steppbrett 10 x Liegestütz rücklings.

Gerade Stehen und die Arme/Ellenbogen mit dem “Body-Trimmer” 10 x seitlich hochziehen (bis in Schulterhöhe).

Mit 3 kg Hanteln 10 x Kniebeugen, Arme beim Hochgehen nach oben strecken.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben.

Vorbeugen und mit dieser Stange 5 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen).

Nochmals vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln 10 x Rudern.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Vorbeugen, mit gestreckten Armen mit den 2 kg Hanteln hinter/oberhalb vom Rücken 10 x hoch.

Wieder gerade Stehen, die Arme vorne hoch, also Oberarme in Schulterhöhe, Unterarme senkrecht hoch. Die Arme 10 x gerade nach oben strecken und nur bis Schulterhöhe runter kommen.

Eine Hantel weg legen (nur mit einer Hantel arbeiten), wieder Oberkörper gerade nach vorne beugen und die 2 kg Hantel mit gestreckten Armen in Schulterhöhe vor und zurück schieben (von Brusthöhe vor bis Arme gestreckt sind und wieder zurück).

Gerade hinstellen und mit der 4 kg Hantel 10 x hinter dem Kopf arbeiten, also runter bis zum Nacken und die Arme dann wieder nach oben strecken.

Gerade vorbeugen und mit den 1 kg Hanteln seitliche Butterfly-Bewegung (also mit fast gestreckten Armen).

Auf Steppbrett liegend die 5 kg Hanteln 15 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen. 10 x mit einer über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

Weiter mit den 4 kg Hanteln, Arme fast gestreckt zur Seite und mit gestreckten Armen arbeiten, 10 x nach oben (senkrecht) und wieder seitlich runter.

Dann weiter mit den 3 kg Hanteln, “enges” Bankdrücken, also mit den Hanteln über dem Bauch/Bauchnabel arbeiten, 10 x nach oben strecken.

Auf den Boden/die Matte, 30 Sek. Unterarmstütze. 3 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

Auf alle Viere, die Knie 10 x etwas vom Boden hochdrücken. Ein Bein angewinkelt (Fuß Richtung Decke) 10 x nach oben hoch wippen. Ein Bein 10 x nach hinten (in Hüfthöhe) strecken (Bein/Knie unter Hüfte ziehen und wieder nach hinten strecken).

Auf den Rücken legen, Fersen auf den großen Gymnastikball, den Körper (Po) fest anspannen, Körper gerade Linie, 30 Sek. so halten.

Beine aufstellen, 5 kg Kugelhantel auf Hüfte und 10 x hoch zur Brücke. Oben bleiben (ohne Hantel) und 20 x Laufen, Bein strecken.

Flach liegen und Beine 10 x anziehen (Knie Richtung Brust) und strecken (flach über dem Boden). Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht, dann 10 x die Schere senkrecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie. Hände hinter den Kopf, 20 x Bicycle Crunches.

Auf die Seite legen und 5 x Seitstütz.

Flach liegen und oberes Bein 10 x gestreckt hoch (dabei so ein Rubber-Band, geschlossenes Theraband, um die Fußgelenke). Das Band weiter um die Fußgelenke lassen, flach liegen und unteres Bein 10 x gestreckt hoch. (Weiter ohne Band) Oberes Bein 10 x Richtung Schulter ziehen und wieder strecken.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Zum Abschluss dann die Dehnübungen und abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen.

Ich bin wirklich super stolz, dass ich wieder dieses Programm so durchgezogen habe. Das hat wirklich so richtig gut getan!!

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MEIN STEPPBRETT-PROGRAMM:

Mit rechts beginnend hoch und runter. Dabei mit den 1 kg Hanteln im Wechsel nach vorne boxen.

Mit links beginnend hoch und runter. Dabei mit den 1 kg Hanteln im Wechsel nach vorne boxen.

Im Wechsel hoch und runter, unten immer nur kurz tippen.
Bei dieser Übung die Arme mit einer 1 kg Hantel (zwischen den Händen) immer wieder nach vorne strecken.

Hoch (mit einem Bein auf das Steppbrett), mit dem anderen Bein/Knie 3 x hoch kicken (unten nur kurz auftippen), dann Wechsel mit dem anderen Bein.

Hoch (aufs Steppbrett), mit dem anderen Bein/Fuß nach vorne kicken, runter und Wechsel.

Bei diesen beiden Übungen mit den 2 kg Hanteln mal gleichzeitig, mal im Wechsel die Biceps-Bewegung.

(Bis dahin die Übungen jeweils doppelt, 2 x 2 Minuten durchgeführt.)

Auf Brett seitlich stehen und seitlich im Wechsel runter, unten nur kurz tippen (Schwerpunkt bleibt oben).

Auf Brett seitlich stehen und seitlich runter, beide Beine runter (unten stehen) und wieder beide Beine hoch. Zwischendurch wechseln, 4 mal mit rechts beginnend runter, 4 mal mit links beginnend runter.

Bei diesen beiden Übungen mit den 3 kg Hanteln mal gleichzeitig, mal im Wechsel Biceps (hoch zu den Schultern).

Sa. 24. Juni 2017

Bevor ich hier gleich mit dem Haushalt loslege (sowie auch meinem Sport heute Nachmittag), erst mal einen Eintrag für den Samstag.

Am Samstag fand ich es schön,

– dass ich Mittags Training hatte.

– dass wir dabei wieder (mehrere) sehr interessante Gespräche geführt haben.

– dass wir danach einen gemütlichen Einkaufsbummel hatten. Alles so richtig schön entspannt, ganz ohne Stress.

– dass wir bei REWE bezüglich Payback-Punkten an einem Glücksrad gedreht haben. Mein Freund hat dabei nur 4fach Punkte für den Einkauf gewonnen. Dann habe ich gedreht. Ich hatte mehr Glück, habe 8fach Punkte bekommen. Darüber haben wir beide uns gefreut.

Heutzutage nehmen ja mehrere Geschäfte an diesem Payback-Verfahren teil. Unter anderem auch die Aral-Tankstellen, wo mein Freund eh meistens tankt und das Auto wäscht (des Weiteren auch die DM-Märkte, Real usw.). Bei jedem Einkauf legen wir die Payback-Karte vor. Und sobald wir 2.000 Punkte zusammen haben (was jetzt wieder der Fall war), tauschen wir diese 2.000 Punkte in einen 20 Euro Gutschein ein, den wir dann sozusagen “wie Geld” an der Kasse abgeben. Für uns lohnt sich das, dadurch sparen wir in regelmäßigen Abständen halt 20 Euro bei unseren Einkäufen. So auch wieder am Samstag.

Ja, und durch das Drehen am Glücksrad haben wir für den Einkauf am Samstag dann sogar 8fache Punkte bekommen. Das fanden wir beide schön, darüber haben wi uns beide gefreut.

– dass wir abends zusammen auf MDR die Schlager-Sendung mit Florian Silbereisen geguckt haben. Zum großen Teil war die Sendung total klasse.

– dass wir, zwischendurch beim Umschalten ins WDR, ein paar gute Sketche von Herbert Knebel gesehen haben. Dort war die lange Herbert Knebel Nacht. Zwischendurch, wenn uns die Lieder auf MDR nicht so gut gefielen, haben wir dann halt ins WDR umgeschaltet. Auch wenn wir dieses Programm von Herbert Knebel schon kannten (es schon live gesehen haben), trotzdem war es schön, die Sketche nochmals zu sehen.

– dass mein “Mini-Garten” in der Küche (auf der Fensterbank) so schön wächst. Allerdings sind von 15 Samenkörner nur etwa 10 rausgekommen. Sie wachsen sehr schnell, wir müssen sie schon mit kleinen Stäbchen stabilisieren (damit sie nicht abknicken). Noch sind daran allerdings keine Blüten zu sehen.

– dass dafür aber die große Sonnenblume auf dem Balkon (über einen Meter hoch) schon mehrere (7) große Blüten hat. Total schön. Und mehrere kleine, die sich sicherlich bald öffnen werden. Sie sind bis über die Brüstung. Wenn ich abends nach Hause komme, hier hoch gucke (zum Balkon), dann sehe ich sie schon. Das sieht total schön aus.

Ja, Mittags hatte ich mein Training. Das war wieder ein super gutes Training.

Dabei haben wir mehrere interessante Gespräche geführt (über verschiedene Themen).

Zur Zeit habe ich halt “etwas” einen Durchhänger, wenn es um mein eigenes Training geht. Man liest im Internet sehr viel darüber, was “richtig und falsch” beim Training wäre, was mich verunsichert, wovon ich mich auch schnell irritieren lasse (bezüglich Konditions- und Krafttraining). Über ein paar Punkte haben wir gesprochen.

Ich vertraue ihm, sein Wissen, seinen Kenntnissen (was er mir erklärt, worauf ich bei meinem Training achten soll) auf jeden Fall mehr, habe ihn deswegen auch darauf angesprochen (weil mich diese “Falsch”-Beurteilungen im Internet halt sehr irritiert haben).

Einerseits wird halt empfohlen (auch von den Orthopäden), dass man ruhig täglich Sport machen soll. Gegen (zum Beispiel) tägliches Konditionstraining, ein paar Liegestütze, Kniebeugen usw. würde nichts sprechen. Aber andererseits wird im Internet betont, dass man nach Übungen (für einen bestimmten Bereich, z. B. die Arme) diese Übungen für die nächsten 2 Tage auslassen soll, damit sich dieser Muskelbereich erst wieder erholen kann (das tägliche Training in meinem Urlaub, die 6-Tage-Sportwoche, hat mir so richtig gut getan).

Das würde aber mit meinem Trainingsprogramm absolut nicht überein passen. Die Beine (Fahrradfahren oder Steppbrett) sind täglich mit dabei. Beim Steppbrett auch die Arme, also mit Hanteln, mit der Biceps-Bewegung. Einerseits soll man Liegestütze ruhig täglich üben (was zu meinem Grundprogramm gehört), aber andererseits soll man die Arme danach wieder 2 Tage schonen (und die braucht man bei den Liegestützen ja schließlich, um sich wieder hoch zu drücken). Das sind doch alles total widersprüchliche Angaben, die mich als Laien total verunsichert haben. Danach dürfte man dann ja nur 2 bis 3 mal die Woche höchstens Sport machen, laut Orthopäden soll ich es aber möglichst oft, am besten täglich durchführen (laut meinem Trainer ja auch 5 x die Woche).

Ich glaube, man sollte besser weniger so allgemeine Tipps lesen und sich stattdessen mehr auf seinen eigenen Trainer, also auf einen “Fachmann” verlassen (bei ihm weiß ich wenigstens, dass er weiß, wovon er redet, dass er diesbezüglich die richtige Ausbildung hat)!!

Ja, mir “bedeutet” mein Trainer sehr viel, also ich meine damit seine ganze Hilfe an sich. Dank ihm bzw. seinem Training (und seinem Trainingplan) bin ich immerhin nach jahrlangen Dauerschmerzen endlich so richtig schön schmerzfrei, was ich natürlich genieße ohne Ende. Und ich finde halt auch immer wieder seine Art gut, also wie er auf meine Fragen eingeht, mir immer wieder alles (auch mit logischen Beispielen) erklärt.

Deswegen war mir dieses Gespräch dann auch sehr peinlich. Durch den “Wassermangel”, weil ich mich abends so schlapp gefühlt habe, war ich halt, anstelle vom Sport, mehr im Internet, habe dort halt vieles über den Sport gelesen. Ja, und dadurch hat sich dann halt das Gespräch ergeben, was ich, laut diesen Berichten im Internet, bei meinem Training (also laut seinem Trainingsplan) im Grunde alles “falsch” machen würde. Diese Berichte im Internet haben mich wirklich sehr verunsichert und irritiert.

Ich versuche ja weiterhin abzunehmen, zumindest mein Gewicht einigermaßen zu halten, stattdessen habe ich wieder etwas zugenommen. Woran das genau liegt, weiß ich nicht. Ja, und wenn man dann diese Berichte ließt, dann man “angeblich” alles falsch machen würde, dann wird man halt total unsicher. Nach dem Motto, ach so, ich mache alles falsch, dann kann ich ja auch nichts mehr abnehmen…

Aber das ist natürlich blödsinn!! Wenn sein Trainingsplan so falsch wäre, dann hätte ich bei ihm (seit ich ihn kenne) nicht rund 17 kg abgenommen. Ja, bezüglich mancher Themen sollte man wirklich besser weniger im Internet lesen (wer weiß, wer diese Artikel geschrieben hat, was für eine Ausbildung diese Person überhaupt hat) und besser aktiv mit dem Sport loslegen bzw. sich bei Fragen besser direkt an seinen persönlichen Trainer kennen. Er kennt mich auf jeden Fall tausend Mal besser, kann mir gezielter helfen, als Berichte, die irgendwelche Personen ins Internet gesetzt haben. Natürlich kann ich ihn auf solche Artikel ansprechen, aber glauben bzw. vertrauen werde ich dann doch nur ihm.

Auf jeden Fall war mir dieses Gespräch, dass mich diese Internetartikel unsicher gemacht haben, schon sehr peinlich. So, als wenn ich an ihm zweifeln würde (an seinem Training), was halt wirklich nicht der Fall ist.

Ja, das Training war am Samstag wirklich wieder total klasse. Schon das Aufwärmtraining war sehr intensiv. Der Schweiß floss heute wieder in Strömen – Grins.

Kniebeugen mit kleinen Sprüngen (so einige Wiederholungen), Ausfallschritte, Kniebeugen und beim Hochkommen nach vorne kicken sowie Liegestütze (runter, auf das Steppbrett stützen, eine Liegestütze und wieder hoch).

Danach folgte zunächst eine kleine Übung fürs Gleichgewicht, mit der ich mächtig kämpfen musste (die fiel mir mal wieder sehr schwer). Zunächst nur ruhig auf einem Bein stehen (ein Bein leicht anheben). Damit habe ich schon etwas Probleme. Dann auch noch mit dem Standbein auf die Zehenspitze gehen. Ich war am wackeln ohne Ende. Das ist nichts für mich.

Dann folgte ein intensiver Block für die Arme. Triceps heißt für mich (als Laien) Liegestütz rücklings. Aber es gibt auch viele andere Übungen für diesen Bereich.

Zuerst das Rudern, also Kniebeugen und beim Hochkommen die Arme (mit den Enden vom Theraband) weit nach hinten ziehen.

Danach eine statische Übung. Ruhig Stehen, ein Arm angewinkelt nach vorne (Bauch höhe) und ruhig halten (mit einem Ende vom Theraband, am anderen Ende zog er etwas). Damit komme ich inzwischen sehr gut klar (kann den Arm mit Konzentration längere Zeit, trotz Gegendruck, sehr ruhig und stabil halten).

Anschließend folgte Butterfly, also gerade vorbeugen und mit den 2 kg Hanteln mit seitlich fast gestreckten Armen weit nach oben/hinten ziehen.

Danach ohne Hanteln die Arme in Schulter-/Kopfhöhe nach vorne strecken.

Im ganzen folgten wieder ein paar Korrekturen bezüglich der richtigen/geraden Körperhaltung und der richtigen Ausführung (bei diesem Arme nach vorne strecken waren meine Arme zunächst zu tief unten, es folgten dann halt Korrekturen, dass die Arme in Schulterhöhe bleiben sollten).

Danach mit den gestreckten Armen nach hinten/oberhalb vom Rücken arbeiten (wieder mit den 2 kg Hanteln).

Dann ging es runter auf die Matte. Auf alle Viere und ebenfalls über/hinter dem Rücken arbeiten. Aber mit der 3 kg Hantel, was schon deutlich schwerer war.

Auf den Rücken legen und mit der 5 kg Hantel über/oberhalb dem Kopf arbeiten.

Alles Übungen, die ich früher total schwer fand, die ich früher gar nicht konnte, die ich in den letzten Jahren bei ihm bzw. auch mit meinem eigenen Training nach und nach gelernt und erarbeitet habe, bis ich sie dann endlich soweit konnte.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training, das so richtig Spaß gemacht hat.

– dass mir ein paar Leser dieser Einträge (Tagebuchseiten) schon geschrieben haben, dass sie meine Einträge, also mein regelmäßiges Training gut finden. Also dass ich damit sozusagen ein “kleines Vorbild” für sie bin. Ja, das finde ich auch schön. Mir macht Sport halt immer schon Spaß, das gehörte (sobald ich Laufen konnte) immer schon zu meinem Leben dazu und ich finde es halt schön, wenn ich andere (durch meine Einträge) zu ein bisschen Sport/Bewegung auch anregen/motivieren kann.

Nur KG/Krankengymnastik fand ich immer total langweilig, hatte halt auch immer schon das Gefühl, dass es für mich zu laff/zu lasch ist, dass es mir gar nichts bringt.

Ich habe ja früher schon öfters geschrieben, was ich in meinem Leben sportlich schon alles gemacht habe (über Ballett, jahrelanges Jazz-Tanz, Tischtennis, Badminton, etwas Schwimmen, Wassergymnastik, mit meinem Vater Leichtathletik und jetzt halt, seit ein paar Jahren, das Personal-Training, bzw. Fitness- und Krafttraining mit bzw. unter Anleitung von meinem Trainer).

So, jetzt lege ich hier los. Zuerst wollen wir mal wieder eine Bestellung beim British Shop machen. Mein Freund hat sich ein paar Sachen aus dem Katalog rausgesucht. Danach “ruft” der Haushalt (wie üblich Küche und Wäsche) und am Nachmittag will ich endlich mal wieder mein Sportprogramm durchziehen.

Auch wenn ich das Steppbrett-Training gerne mache, es mir wirklich Spaß macht, als Konditionstraining (mit richtig Power) bevorzuge ich trotzdem das Fahrradfahren (mit Powerminuten, also eine Art Spinning). Das fehlt mir wirklich total!! Aber bevor ich gar kein Training bis dahin habe (bis ich endlich wieder fahren kann), werde ich dann trotzdem wieder ein intensives Steppbrett-Programm durchziehen (sozusagen wieder das doppelte Programm, um auf eine halbe Stunde zu kommen) und anschließend wieder ein gutes Krafttraining. Mal wieder etwas Biceps mit Hanteln usw. Nachdem ich es jetzt mehrere Tage nicht gemacht habe, freue ich mich schon wieder darauf.

Fr. 23. Juni 2017

Noch eben einen Eintrag für den Freitag, bevor ich gleich Sport/Training habe.

Am Freitag fand ich es schön,

– dass ich auf der Arbeit wieder eine Stunde Plus gemacht habe. Jetzt bin ich bei Minus 5,5 Stunden. Das hört sich schon mal viel besser als “Minus 20″ Stunden an. Und diese restlichen 5 Stunden schaffe ich auch noch, dann bin ich endlich wieder im Plus-Bereich.

– dass ich wieder eine Flasche Cola Light getrunken habe. Besser eine Flasche Cola als gar nichts zu trinken.

– dass mein Bus abends wieder super pünktlich war.

– dass ich auf der Arbeit mit ein paar “kleineren” Aufgaben voran gekommen bin. Wie heißt es immer so schön, “Kleinvieh macht auch Mist”, auch so kleinere Aufgaben “nebenbei” können schön aufhalten.

– dass wir abends auf MDR die Musiksendung mit Rossy, also Ross Antony geguckt haben. Bis auf wenige “doofe” Lieder bzw. Sänger, die nicht so ganz unser/mein Fall sind, war es wieder eine sehr gute Sendung. Zu 90 % genau mein bzw. unser Musikgeschmack.

Abends habe ich keinen Sport mehr gemacht. Stattdessen haben wir uns zusammen noch etwas um den Haushalt gekümmert (Wäsche und Küche), bevor wir es uns dann im Wohnzimmer vor dem Fernseher bequem gemacht haben.

Im Moment bin ich im ganzen auch stiller als sonst. Sehr in mich gekehrt sozusagen. Mich beschäftigt halt auch so viel “im Hinterkopf”, was ich nicht einfach so ausschalten bzw. abschalten kann.

Zum einen mein Fahrrad. Also es wird in dieser Woche von Bayer (Neu-Ulm) schon mal nach Bochum geliefert. Von dort, von einer Spedition aus, bekommen wir es dann geliefert.

Klappt die Anlieferung? Wie gut klappt das Zusammenbauen? Wie komme ich damit klar? Einschließlich der digitalen Anzeige usw.

Am selben Tag morgens das Rollo. Klappt die Reparatur? Sind wir diese Baustelle danach dann endlich los?

Der Warm-Wasser-Boiler in der Küche. Von der Firma haben wir noch gar nichts gehört, also auch keine Rechnung bekommen. Bezüglich des langen Wasserhahnes. Wir sind immer noch am improvisieren, weil dieser kurze Wasserhahn eigentlich zu kurz dafür ist. Wann geht es damit endlich weiter?

Dann die Kontrolle nächste Woche. Aktuell bin ich 2 kg über dem geplanten Ziel. Schaffe ich 2 kg in dieser Woche? Wenn nicht, was mache ich falsch, welche “Schraube” müsste ich drehen, damit ich das Ziel einigermaßen erreichen kann? Ich finde es enttäuschend, dass es im Moment nicht so richtig klappt.

Dann die Arbeit. Am Freitag habe ich “nebenbei” erfahren, dass ein Teilbereich jetzt wegfällt. Ja, nur ein Teilbereich. Ich habe dafür noch mehrere größere feste Aufgaben.

Trotzdem hat mich dieses Thema innerlich aufgerüttelt. Es hat halt einen Schalter in meinem Kopf sozusagen umgelegt. Total negative Erinnerungen an damals. Damals hatte ich einen festen Bereich. Aber nur einen einzigen großen festen Arbeitsbereich. Und nachdem dieser weg fiel, hatte ich rund 3/4 Jahr lang keine feste Aufgabe, war “Mädchen für alles” und hatte tagelang keine Aufgabe (täglich “8 Stunden Däumchen drehen” bis zum Feierabend). Das war damals mit ein großer Auslöser für meine Depressionen. Damit kam ich nicht klar. Es dauerte halt Monate, bis die Aufgaben im Büro so umorganisiert waren, so dass ich wieder neue bzw. andere Aufgaben bekommen habe.

Ja, es ist nur ein Teilbereich, der jetzt weg fällt, der jetzt anders läuft (womit ich dann nichts mehr zu tun habe). Aber trotzdem beschäftigt mich das seelisch mächtig. Ich habe halt Angst, dass das der “Anfang vom Ende” ist, wobei das ganz bestimmt nicht so sein wird. Ich habe ja noch weitere feste Aufgaben (Buchhaltung, Telefonzentrale, Postdienst, Formulare und Diktate/Briefe schreiben). Ja, aber trotzdem hat mich dieser Wegfall (dieser Aufgabe) innerlich halt sehr bewegt.

Ja, diese ganzen seelischen Baustellen muss ich halt Stück für Stück abarbeiten. Das schaffe ich nicht von jetzt auf gleich. Stück für Stück.

Do. 22. Juni 2017

Heute war nicht so ganz mein Tag.

Ich fühle mich nicht so gut. Einfach nur total matt und schlapp.

Ich nehme an, dass das Wassermangel ist. Das warme Wetter an sich macht mir gar nichts aus. Ich liebe diese Wärme total. Aber die hohe Luftfeuchtigkeit finde ich so fies. Wenn man das Gefühl hat, dass man die Luft “schneiden” könnte.

Ja, und ich bin halt ein totaler Trinkmuffel. Ich hatte noch nie ein richtiges Durstgefühl. Normalerweise verlieren ältere Menschen dieses Durstgefühl, aber ich hatte es noch nie so richtig.

Wenn ich beim Sport so richtig durchpower, so richtig ins Schwitzen komme, dann habe ich das Gefühl, dass mein Mund trocken wird. Dann denke ich mir, jetzt ist es an der Zeit, dass ich mal wieder was trinken könnte. Aber dass ich sage, ich habe Durst, ich möchte bzw. muss jetzt was trinken, dieses Gefühl kenne ich nicht, das hatte ich noch nie. Wenn ich es mir nicht bewusst sage (ich muss mal wieder was trinken), dann trinke ich den ganzen Tag über nichts.

So war ich schon in der Schulzeit. Das konnten schon damals die Ärzte nicht verstehen.

Meine Mutter hat mir damals so eine digitale Uhr geschenkt, die sie so eingestellt hat, dass sie jeder Stunde gepiept hat. Jedes Mal sollte ich dann was trinken. Meine Mutter hat darauf geachtet, kam dann auch stündlich mit einem Glas zu mir.

Meine Lehrerin in der Grundschule wusste auch Bescheid (in höheren Klassen dann nicht mehr), sie hat darauf geachtet, dass ich zu Beginn von jeder Pause erst was trinke.

Aber trotzdem kann ich es nicht zählen, wie oft ich in der Schulzeit (im Laufe der Jahre) beim Arzt war, dort am Tropfer lag (Kochsalzlösung). Totaler Wassermangel.

Trotz meiner Angst vor Ärzten, vor Nadeln, vor Spritzen und dementsprechend auch vor dem Tropfer, im Laufe der Jahre ist es immer mal wieder passiert.

Ich trinke weiterhin etwa einen Liter am Tag, wenn es hoch kommt schaffe ich auch mal 1,5 Liter. Das ist dann aber auch wirklich viel für mich. Das schaffe ich meistens, wenn ich Sport mache, dabei (zwischen den Übungen) extra kleine Trinkpausen einplane.

Eigentlich könnte ich zur Zeit mehr trinken. Mein Kollege hat zu Hause technische Probleme, kommt nicht ins Internet, ist deswegen täglich im Büro.

Ich sage halt immer, dass ich tagsüber nichts trinken kann, weil ich nicht aufs Klo gehen “darf”, mich um die Zentrale kümmern muss. Wenn ich diesen Satz auf der Arbeit laut sage, dann kriege ich mit meinen Kolleginnen (und auch meinem Chef) allerdings immer sofort Ärger. Natürlich darf ich aufs Klo gehen (ich bin bezüglich Telefon und dem Empfang halt immer total pflichtbewusst).

Ja, und im Moment, wenn mein Kollege eh im Büro ist, also jederzeit an der Zentrale einspringen kann, ist es noch einfacher (dann bräuchte ich keinem extra Bescheid zu sagen).

Und trotzdem habe ich halt weiterhin meine Trinkprobleme.

Zur Zeit dürfen wir bei uns Cola Light trinken, also geschenkte meine ich. Davon habe ich mir heute direkt eine Flasche (0,33 l) genommen.

Für Sitzungen haben wir immer Getränke im Haus (für die Sitzungsbewirtung), also Kaffee, Wasser, Apfelschorle und halt die Cola. Aber an Cola sind in letzter Zeit nur wenige gegangen, so dass sie in Kürze abläuft (Haltbarkeitsdatum). Weil es zu schade wäre, sie weg zu schütten/schmeißen, dürfen wir sie jetzt trinken.

Zuerst habe ich gezögert. Ich komme mit solchen Verschlüssen nicht so richtig klar, kenne nur von großen Flaschen die Schraubverschlüsse. Aber eine Kollegin kam sofort an, dass sie mir helfen könne, das ist gar kein Problem (das fand ich lieb von ihr).

Durch diese Flasche habe ich heute letztendlich etwas mehr als sonst getrunken. Diese Flasche kann ich halt nicht zuschrauben, die muss ich, wenn sie offen ist, bis zum Feierabend austrinken.

Ich trinke zwar nicht täglich Cola, aber trotzdem fand ich es heute mal so richtig lecker.

Überwiegend trinke ich Wasser. Am gesündesten und ohne Kalorien.

Kaffee trinke ich morgens und mittags, seit einiger Zeit schwarz. Früher mit Milch und Zucker, aber das habe ich mir nach und nach (über eine längere Zeit) abgewöhnt, bis ich ihn schließlich nur noch schwarz getrunken habe.

Mit Geschmack trinke ich grundsätzlich mehr und schneller als pures Wasser. Ich kenne einige Personen (auch Kolleginnen), denen es genauso geht. Sie trinken deswegen viel Tee. Mein Freund und mein Trainer ebenfalls.

Ich mag Tee aber nicht so gerne. Tee ist für mich ein “Krankheits-Getränk”, das ich immer mit Fenchelhonig trinke. Wenn ich das täglich so trinken würde (mit dem Honig), das wären viel zu viele Kalorien, dann würde ich mein Gewicht gar nicht mehr in den Griff bekommen.

Eine Zeitlang habe ich Erdbeer- oder Früchtetee getrunken, aber auch immer mit Zucker (oder Natreen). Aber jeden Tag Zucker bzw. Natreen, jeden Tag diese Süße, das hat mir auf Dauer auch nicht geschmeckt. Letztendlich bin ich dann doch wieder beim Wasser gelandet. Dann “lieber” täglich weniger (ohne Geschmack) trinken, als täglich zu viel Zucker zu trinken.

Deswegen trinke ich abends ja auch regelmäßig diese Vitamin-Brausetabletten. Auch wenn sie umstritten sind (wie viele Vitamine davon tatsächlich im Körper, im Blut ankommen), für mich sind sie schon insoweit absolut positiv, weil ich dadurch jeden Abend 2 Gläser (etwa 0,2 l) Wasser mit Geschmack trinke (eines mit Zitronen und eines mit Orangengeschmack).

Als Kind habe ich auch diese “Ahoj”-Brause (verschiedene Geschmacksrichtungen) im Wasser getrunken. Aber auch das hat viel zu viel Zucker.

Mein Freund hat schon wieder drei dicke Zitronen geholt. Jede ergibt mindestens ein großes Glas 0,5 l frischen Zitronensprudel. Das werde ich dann wohl am Wochenende trinken.

Eigentlich wollte ich heute Abend wieder Sport machen, aber ich habe mich so matt und schlapp gefühlt, so dass ich fast den ganzen Abend nur gelegen habe. Ich habe zwar zwischendurch mal eben die Waschmaschine angeschmissen (auch mit meinen Sport T-Shirts), habe die Sachen anschließend auch schon mal aufgehangen, aber ansonsten habe ich nur gelegen. Ich habe mich so schlapp gefühlt, wollte mich nur so wenig wie möglich bewegen.

Ich finde es gut, dass ich heute vom Unwetter nur wenig mitbekommen habe. In Hamburg muss es ja ganz schlimm gewesen sein. Der reinste Weltuntergang. In unserer Nachbarstadt kam auch einiges runter (also einschließlich umgekippter Bäume), aber wir hatten viel Glück, hier ist nichts weiter passiert.

Heute Abend bin ich mit dem Taxi nach Hause gefahren. Zusammen mit der Chinesin habe ich 25 Minuten auf den Bus gewartet. Er kam aber nicht. Sie fuhr dann mit einem anderen Bus nach Hause (sie fährt ja nur die halbe Strecke, kann auch auf andere Buslinien ausweichen). In diesen 25 Minuten haben wir uns nett unterhalten, die Zeit ging schnell um.

Ich ging dann (als sie in den Bus stieg) weiter zum Bahnhof. Unterwegs kam mir dann tatsächlich doch der Bus entgegen, mit einer halben Stunde Verspätung. Aber da war es für mich ja schon zu spät (da war ich zu weit weg von der Haltestelle).

Im Bahnhof dann das nächste Chaos. Alle Züge totale Verspätung. Der nächste Zug und die nächste S-Bahn wären laut Anzeige-Tafel in rund einer halben Stunde gekommen, wenn sie denn pünktlich gewesen wären. Also eigentlich in 15 Minuten, aber beide hatten 15 bis 20 Minuten Verspätung. Wer weiß, wann sie da gewesen wären (es hätte sich ja auch noch mehr verzögern können).

Mindestens eine halbe Stunde warten? Und dann noch mindestens eine halbe Stunde im Zug sitzen? Ich hatte keinen Bock mehr. Es war inzwischen 19 Uhr. Ich wollte endlich nach Hause. Ich fühlte mich so matt und schlapp, wollte mich endlich hinlegen.

Also ab zum Taxistand. Es war ein netter Türke (der Taxifahrer). Auf halber Strecke (auf der Autobahn) hat er mir das Angebot mit einem Festpreis gemacht, wonach ich rund 10 Euro gespart habe. Darauf bin ich sofort eingegangen. Er hat dann die Uhr/den Gebührenzähler ausgemacht.

Zu Hause habe ich nur eben was gegessen (mein Lieblingsessen, Hühnerfrikassee mit Reis), habe eben die Waschmaschine mit den Sport T-Shirts angeschmissen (die brauche ich ja schließlich regelmäßig) und dann habe ich mich hingelegt, blieb dann auch (abgesehen vom Aufhängen der T-Shirts) den Rest des Abends liegen.

Ich fand es heute schön,

– dass ich die Flasche Cola getrunken habe (mal was mit Geschmack), dass wir sie von der Arbeit sozusagen geschenkt bekommen haben. Ja, für mich war das halt ein guter Anreiz um etwas mehr zu trinken. Zwar immer noch zu wenig, aber mehr als sonst.

– dass wir, sowohl auf der Arbeit als auch hier zu Hause, von dem heftigen Unwetter soweit verschont worden sind.

– dass mir der Taxifahrer mit dem Festpreis um rund 10 Euro entgegen gekommen ist.

– dass ich mich, obwohl ich mich so schlapp gefühlt habe, trotzdem zumindest um die Wäsche gekümmert habe (meine T-Shirts brauche ich ja schließlich auch regelmäßig).

Wie heißt es immer so schön, sie hat sich stets bemüht. Dieser Spruch passt bei mir bezüglich des Trinkens auf jeden Fall voll und ganz. Mal sehen, ob ich morgen etwas mehr schaffe, damit ich abends mal wieder etwas Sport machen kann. Am Samstag haben wir wieder unser Training. Ich möchte versuchen, vorher nochmals eine Sporteinheit durchzuziehen. Also muss ich abends etwas stabiler sein (vom Kreislauf her).

Mittwoch, 21. Juni 2017

Am Mittwoch fand ich es schön,

– dass ich im Büro wieder 19 Minuten Plus gemacht habe.

– dass ich mich Nachmittags im Bus mit der Chinesin etwas unterhalten habe. Wobei sie heute sehr still war. Das warme Wetter macht ihr sehr zu schaffen, sie war am schwitzen ohne Ende.

– dass mein Mini-Garten langsam wächst, die ersten Ansätze von den Sonnenblumen haben sich durch die Erde gekämpft.

– dass ich heute 2 Aufgaben im Büro in den Griff bekommen habe. Es gibt halt Aufgaben, da steht man zunächst vor und weiß nicht so recht, wie man damit beginnen soll, wie man sie am besten bearbeiten soll. Solche Aufgaben schiebe ich immer erst mal etwas vor mir her. Dann beginne ich damit, fange an, ändere (wenn es nicht so richtig klappt) auch mal den Ablauf und freue mich, wenn es dann endlich klappt, wenn ich sie dann endlich in den Griff bekomme. Das war halt heute bei 2 Aufgaben der Fall.

Tagsüber hielt mich das Telefon mächtig auf Trab. So einige Anrufe. Im Laufe der Zeit hat das mächtig geschlaucht. Aber heute Nachmittag habe ich diese beiden Aufgaben dann endlich in Angriff genommen.

– dass ich meinem Kollegen mit dem bestellten Buch, das ich gestern bekommen habe, was er schon “überall” gesucht hatte, eine Freude machen konnte (also dass ich es für ihn bestellt habe, jetzt kann er es in Ruhe lesen).

– dass sich die Speditionsfirma gemeldet hat und wir einen Termin für die Lieferung des Fahrrades vereinbart haben.

Das war für mich heute im Grunde auch das Schönste, das Tageshighlight sozusagen.

Es war allerdings ein bisschen kompliziert.

Sie riefen hier zu Hause auf dem Festnetz an, dass sie am kommenden Montag zwischen 12 und 18 Uhr kommen würden. Nein, das geht nicht. Gegen 12.30 Uhr muss mein Freund los, er hat dann Spätschicht.

Also rief ich dort dann an, landete in einer Warteschleife. Schließlich ging eine Mailbox an und ich bat darauf um Rückruf.

Das klappte auch sehr zügig, nach nur wenigen Minuten rief mich eine Mitarbeiterin auch schon an.

Ich sagte ihr, dass es mit der Lieferung am Montag Nachmittag nicht klappt. Nächste Woche könnten sie Vormittags bis 12 Uhr kommen oder aber dann die Woche (wenn mein Freund Frühschicht hat) ab 15 Uhr.

Darauf ging sie aber gar nicht ein. Sie würden nur feste Lieferdaten vereinbaren. An diesen Tagen würden sie dann irgendwann zwischen 12 und 18 Uhr liefern. Etwa eine halbe Stunde vorher melden sie sich, um klar zu stellen, dass man dann auch wirklich da ist.

Nun gut, am Mittwoch, 05.07., hat mein Freund ja frei, weil er dafür am Samstag arbeiten muss (er hat offiziell eine 5-Tage-Woche und wenn er am Samstag arbeiten muss, dann hat er während der Woche einen freien Tag).

Gut, das wäre gar kein Problem, das Fahrrad könne ruhig so lange dort im Lager bleiben. Diesen Termin haben wir dann fest vereinbart.

Die Rechnung muss ich bis zum 07.07. bezahlen. Ich hoffe, dass mein Freund das Fahrrad im Laufe des Nachmittages dann noch aufbaut, damit ich es spätestens am 06.07. ausprobieren kann. Also damit ich weiß, dass alles in Ordnung ist, wenn ich es dann bezahle.

Ich habe sofort an mein Training gedacht, je nachdem, wie pünktlich es dann geliefert wird. Aber ich glaube nicht, dass das ein Problem werden könnte. Zum einen trainieren wir zur Zeit auch häufig am Dienstag, dann fangen wir meistens erst ab 19.15 Uhr (teilweise auch später) und außerdem kann es ja sein, dass das Fahrrad schon Mittags oder am frühen Nachmittag geliefert wird. Also “keine Panik” und alles in Ruhe auf uns zukommen lassen.

Auf jeden Fall freue ich mich schon so richtig darauf!!

– dass heute Nachmittag unsere Verwalterin kurz anrief und uns den Termin am 05.07. (morgens) für die Rollo-Firma verbindlich bestätigt hat. Dann soll das Rollo repariert werden, das ja im Februar bei dem Sturm kaputt gegangen ist, regelrecht “weg geflogen” ist. Diese Reparatur wird dann etwa eine bis 2 Stunden dauern.

Offiziell ist der Termin um 8 Uhr, aber beim letzten Mal waren sie auch schon gegen 07.30 Uhr hier. Wie gesagt, das ist am freien Tag von meinem Freund. An dem Tag werde ich dann auch zeitig aufstehen (bzw. aufstehen müssen), damit ich dann pünktlich für die Arbeit fertig bin. Es wäre doof, wenn ich mich dann noch fertig machen würde (Frühstücken usw.), wenn die Arbeiter schon durch die Wohnung rennen, wenn ich mit denen dann in die Quere kommen würde.

Eigentlich wollte ich heute Abend noch Sport machen, zumindest ein Grundprogramm, aber ich konnte mich absolut nicht aufraffen.

Ich war total müde, kaputt und geschlaucht. Zum einen hat mich der Arbeitstag heute geschlaucht. Und dann nehme ich an, dass ich mal wieder zu wenig getrunken habe. Auch wenn ich das warme Wetter total liebe, bei Wassermangel “streikt” mein Körper halt trotzdem. Ich bin halt leider ein totaler Trinkmuffel. Bis zum späten Nachmittag habe ich einen Liter geschafft. Für mich persönlich ist das viel, aber bei diesem Wetter für meinen Körper mit Sicherheit viel zu wenig. Ich nehme an, dass ich mich deswegen heute Abend zusätzlich so schlapp gefühlt habe.

Ich habe nur ein bisschen im Haushalt gemacht, aber dann habe ich es mir gemütlich gemacht. Anstelle von Sport und Schwitzen habe ich dann lieber getrunken (habe heute Abend noch knapp einen halben Liter geschafft, auch nicht gerade viel, aber besser als nichts). Nächste Tage muss ich unbedingt wieder etwas mehr trinken. Und natürlich auch meinen Sport durchziehen. Wenn der innere Schweinehund mal gewinnt, das ist ja in Ordnung. Aber das darf halt nie zur Gewohnheit werden. Ganz abgesehen davon, dass die nächste Kontrolle ja in rund 1,5 Wochen ist. Bis dahin will bzw. muss ich ja noch ein paar Kalorien verbrennen.

So, jetzt will ich mal hoffen, dass das angekündigte Unwetter hier nicht ganz so schlimm wird. Dass ich morgen Abend gut und sicher nach Hause komme.

Dienstag, 20. Juni 2017

Am Dienstag fand ich es schön,

– dass ich relativ zeitig im Büro war, so dass ich heute 18 Minuten Plus gemacht habe.

– dass ich morgens im Zug einen Sitzplatz bekommen habe.

Im Moment ist es schwierig, weil jetzt, Richtung Sommerferien, viele Klassen einen Ausflug machen. Und mit
einer Klasse, zum Teil auch zwei Klassen, ist immer sofort ein Abteil voll.

Es macht mir nichts aus, wenn ich die ganze Zeit über stehen muss, das passiert mir oft genug. Aber ich lese halt gerne unterwegs und das kann ich halt nur im Sitzen.

– dass es auch heute so schön warm gewesen ist. Ich liebe den Sommer. Wärme pur. Für mich gibt es nichts schöneres. Also ich liebe zwar auch den Frühling und den Herbst, wenn die Natur im Frühling erwacht und den Herbst, wenn sich die Bäume in so schöne Farben verwandeln, aber was die Temperatur betrifft, da liebe ich halt den Sommer total. Schade, dass es nächste Tage wieder bergab gehen soll.

– dass ich heute Mittag Kontakt mit der Firma Hammer hatte. Ich habe dort ja zum ersten Mal was bestellt. Ich wollte wissen, wie es jetzt weitergeht, wann ich (ungefähr) mit dem Fahrrad rechnen kann.

Die Lieferung kommt aus Neu-Ulm, das ist in Bayern. Die Spedition wird sich nächste Tage (meistens etwa 5 Werktage nach Auftragseingang, was ja am Freitag war) mit mir zwecks Terminabsprache in Verbindung setzen.

Normale Lieferungen, also nur “bis zum Bordstein”, erfolgen meistens innerhalb von etwa 8 Werktagen. Aber ich habe ja mit Lieferung bis in die Wohnung bestellt. Dafür kommen dann 2 Männer. Das dauert dann durchschnittlich 11 Werktage (oder mehr).

Schade, dann muss ich wohl noch etwas Geduld haben. Und wenn es hier ist, muss mein Freund es ja auch noch aufbauen. Also in dieser Woche wird es nichts mehr. Und dann muss ich sehen, dass ich die Lieferung und die Arbeitsschichten von meinem Freund “unter einen Hut” bekomme (damit er hier ist, wenn sie kommen). Ich rechne jetzt damit, dass es Ende Juni/Anfang Juli, also Ende nächster Woche oder Anfang dann der Woche endlich soweit sein wird.

– dass ich heute Nachmittag im Bus wieder meine Bus-Bekanntschaft, die Chinesin gesehen habe. Sie hatte ja 2 Wochen Urlaub.

Es war allerdings schade, dass wir nicht zusammen reden konnten. Es war eine Bekannte von ihr dabei. Eine ältere Frau, eine direkte Nachbarin von ihr. Die Beiden haben sich wohl längere Zeit nicht mehr gesehen. Sie redete “ohne Punkt und Komma”.

Neuen Menschen gegenüber bin ich ja eh immer erst mal sehr still und zurückhaltend. Mit manchen (je nach Charakter, auch wie sie mit mir reden) komme ich dann relativ gut ins Gespräch, mit anderen aber gar nicht.

Mit dieser Frau kam ich gar nicht ins Gespräch. Die Chinesin stellte uns Beide zwar direkt gegenseitig vor, hat ein paar wenige Worte mit mir gewechselt, wurde dann aber von dieser Bekannten total “in Beschlag genommen”.

Wir setzten uns im Bus zuerst in einer 4er-Gruppe zusammen, aber dieser Bekannten gefiel diese Sitzecke nicht. Dort würde es ziehen, dort vorne könne man doch viel besser sitzen.

Nun gut, ich blieb dort dann trotzdem sitzen (in dieser Ecke sitze ich eh meistens). Die Bekannte redete und redete. Die Chinesin guckte anfangs ein paar Mal zu mir rüber, hat versucht, mich mit ins Gespräch einzubeziehen, aber das klappte nicht so richtig. Sie gab es dann auch auf.

Dem schnellen Reden, diesem “Temperament” dieser Bekannten konnte ich wirklich nicht folgen. Das war für mich etwas zu schnell.

Aber es war doof für mich. Mir war langweilig. Ich wollte gerne lesen, aber mein Buch rauszuholen, wo sie doch mehrmals versuchte, mich mit in das Gespräch einzubeziehen (es ging um viele für mich fremde Personen), das fand ich zu unhöflich. Also wartete ich eine halbe Stunde, bis die Beiden (zusammen) ausgestiegen sind, dann hatte ich immer noch knapp eine halbe Stunde (Fahrtzeit), in der ich noch was lesen konnte.

Die Chinesin kam kurz vor dem Aussteigen nochmals direkt zu mir, Tschüß bis morgen, ich wäre doch morgen da, oder? Dann könnten wir beide morgen wieder in Ruhe reden.

– dass ich heute Abend wieder ein großes Glas 0,5 l frisch gepressten Zitronensprudel getrunken habe (mein Freund hat so dicke Bio-Zitronen geholt). Dadurch habe ich dann allerdings keinen Eiweißdrink mehr getrunken, was ich sonst meistens nach dem Sport mache. So ein 0,5 l mit frischen Vitaminen hat mir heute Abend dann gereicht.

– dass ich heute Abend noch Sport, also mein Training hatte.

Das war auch heute wieder ein total super gutes Training.

Er “versucht” im Moment, mich wieder zu motivieren, bis in 1,5 Wochen (bei der nächsten Kontrolle) rund 1,5 kg abzunehmen, also dafür zu kämpfen, alles dafür zu geben.

Aber da ich ja noch auf mein neues Fahrrad warte, habe ich zur Zeit halt etwas bedenken, ob ich das schaffen kann (dann bei Anfang 63 kg zu liegen). Ich mache davon jetzt alles abhängig.

Er hat mir jedoch erklärt, dass das übrige Training, insbesondere das Steppbrett-Training (auch in Verbindung mit den Hanteln) nicht zu unterschätzen ist. Beim Fahrradfahren sitzt man ja schließlich, aber beim Steppbrett-Training ist der ganze Körper im Einsatz. Ja, ich will versuchen, es so gut wie möglich zu schaffen, also so nah wie möglich bei “Anfang 63 kg” zu liegen.

Seine Schlagfertigkeit bei solchen Gesprächen ist immer wieder enorm. So gut möchte ich wirklich auch mal reden können. Egal was ich gesagt habe, egal welche Argumente ich gebracht habe, dass ich in 1,5 Wochen nicht “mal eben, einfach so” 1,5 kg abnehmen kann, er hatte immer wieder die passenden Gegenargumente. Mit vernünftiger Ernährung (natürlich nicht mehr Sündigen) und regelmäßigem Sport (also insbesondere dem Steppbrett-Training) ist das durchaus ein realistisches Ziel. Nun gut, ich will es auf jeden Fall “versuchen”.

Das Aufwärmtraining bestand heute aus verschiedenen Bewegungsabläufen (Kniebeugen usw.) mit den mit Sand gefüllten Hanteln, so dass die Arme dabei gut in Action waren (so dass man bei jeder Bewegung das “Andocken” des Sandes gut hören konnte).

Dann folgte ein sehr guter Block.

Es fing mit diesem “Rubberband” an, diesem kleinen geschlossenen Gummiband bzw. Theraband. Um die Beine, anfangs um die Oberschenkel, dann runter um die Fußgelenke.

Zuerst (mit diesem Band, mit diesem Widerstand) einige Kniebeugen.

Dann immer im Wechsel. Eine Kniebeuge und beim Hochkommen ein Bein seitlich gerade hochstrecken. Alles soweit kein Problem.

Danach (weiterhin mit den Kniebeugen) beim Hochkommen ein Bein gestreckt nach hinten hoch (Po dabei fest anspannen). Das fiel mir vom Gleichgewicht her schon schwerer. Seitlich fand ich es deutlich “einfacher” als nach hinten hoch.

Mit Übungen fürs Gleichgewicht (so wie beim letzten Mal, die Waage und das Rudern mit den Armen) habe ich halt immer so meine Probleme. Ich bekomme sie zwar irgendwie hin, komme dabei aber immer schnell ins trudeln (verliere schnell das Gleichgewicht).

Dann kam das Band weg, ich bekam die 10 kg Kugelhantel und damit weitere Kniebeugen. Die Kugelhantel dabei mittig halten (auf dem Boden eine kleine Matte, weil ich mehrmals so tief runter ging, so dass ich mit der Hantel den Boden etwas berührt habe).

Dann ging es auf der Matte weiter.

Zuerst Liegestütze auf Knien. Mehrere Wiederholungen. Beim ersten Durchgang (den Block wie immer zwei Mal) war ich noch richtig voller Power, habe sie völlig ohne Probleme gut durchgezogen (hätte auch noch weitere Wiederholungen geschafft). Aber beim zweiten Durchgang ließ die Kraft langsam nach, da musste ich beim Hochdrücken schon deutlich mehr kämpfen.

Dabei habe ich ihn auf die richtigen Liegestützen angesprochen. Anscheinend hatte ich dabei eine “etwas” falsche Armhaltung. Ich ging dabei mit den Armen immer weiter nach vorne, so dass sie schließlich in Kopfhöhe sind.

Deswegen habe ich in letzter Zeit ja auch nur noch 3 Stück gemacht. Lieber 3 so gut es geht (also möglichst richtig), als 4 oder mehr, die dann womöglich falsch sind. Mir kommt es dabei dann schon mehr auf die ganze Körperspannung an (Bauch anspannen, Knie durchdrücken und Hüfte nach oben – nicht durchhängen lassen) sowie auf die Armbewegung (unten eine kleine Pause, dann wieder langsam mit Kraft hochdrücken).

Auf jeden Fall sollen die Arme dabei in Schulterhöhe sein, der Kopf vor den Händen. Ja, darauf muss ich mich demnächst nochmals richtig konzentrieren.

Dann ging es auf allen Vieren weiter. Zunächst mit den 2 kg Hanteln. Mit einem Arm seitlich arbeiten, den Arm leicht gebeugt, möglichst weit hoch bzw. nach hinten ziehen. Beim letzten Durchgang oben etwas halten. Das bekomme ich zwar hin, finde es aber dennoch immer schwer (Übungen, bei denen die Schulterblätter möglichst weit nach hinten sollen, finde ich immer relativ schwer, weil ich oben rum eher etwas nach vorne gebeugt bin, aber gerade deswegen sind diese Übungen, so wie die Butterfly-Übung usw., ja auch so wichtig).

Danach (weiterhin auf allen Vieren) das “gegengleiche” Arbeiten, also Arm und gegengleiches Bein weit nach vorne bzw. nach hinten strecken. Immer wieder ranholen (unter den Körper) und wieder weit strecken. Diese Übung kenne ich noch aus “KG-Zeiten”, das war damals schon eine der “Lieblingsübungen” der Physiotherapeuten.

Anschließend (vor den Dehnübungen) dann noch auf dem Bauch liegend, Arme in U-Haltung (in Schulterhöhe), Spannung im ganzen Körper und mit dem Oberkörper so hoch wie möglich kommen. Auch wenn das nicht so ganz zu meinen Lieblingsübungen gehört, trotzdem bin ich stolz, dass ich sie inzwischen so gut kann, dabei relativ hoch komme, die Spannung oben so gut halten kann. Diese Übung wird überall für einen kräftigen, stabilen Rücken empfohlen. Früher (zu KG-Zeiten) kam ich dabei so gut wie gar nicht hoch, inzwischen komme ich relativ hoch, kann mich oben auch ziemlich gut halten. Ja, auch bei dieser Übung (nicht nur bei den Hantelübungen) habe ich schon sehr gute Fortschritte gemacht.

Ich war bei den ganzen Kniebeugen (mit dem Rubberband und mit der Kugelhantel) so stolz, dass ich dabei völlig schmerzfrei war, absolut nichts im rechten Knie gemerkt habe. Ja, ich bin wirklich total glücklich darüber, dass ich mit meinem Training diese Schmerzfreiheit erreichen bzw. auch halten kann. Ich hoffe, dass es weiterhin so bleibt.

Alles in allem war es wieder ein total super gutes Training.