Archiv für den Monat: November 2017

Mi. 29. Nov. 2017

Auch wenn es schon spät ist, noch eben schnell ein paar Sätze zum Mittwoch.

Ich fand es gut, dass mein Kollege wieder im Haus war. Mit ihm kann man halt gut zusammen arbeiten, Hand in Hand sozusagen. Dann kommt man mit allen Sachen gut voran.

Dann fand ich es schön, dass unser “Horsti”-Bär, der Teddybär von Horst Lichter angekommen ist (er nennt sich selber immer Horsti). Wir werden ihn am Wochenende bezahlen, also die Überweisung machen.

Mein Bus war heute wieder pünktlich und ist wieder gut (ohne Probleme) durchgefahren.

Mein Freund ist heute bei meiner Mutter vorbei gefahren. Nach dem seltsamen Anruf meiner Tante wollte er mal gucken, ob sich dort schon was getan hat. Nein, noch gar nichts. Das Auto steht immer noch am gleichen Platz und auch in der Küche und im Wohnzimmer hängen die gleichen Gardinen (einschließlich der gleichen Blumenkästen auf dem Balkon).

Heute Abend wollte ich eigentlich noch was im Haushalt machen, stattdessen bin ich schon gegen 20.30 Uhr (nach einem großen Salatteller, heute war ja mein LowCarb-Tag) eingeschlafen.

Als ich gegen Mitternacht wieder wach geworden bin, da hat mich direkt das schlechte Gewissen gepackt. Ich wollte doch Sport machen, wollte in diesem Monat unbedingt die 15 Einheiten schaffen. Morgen ist der 30., wer weiß, wie ich abends drauf bin (oder ob ich wieder zu müde für den Sport bin).

Ja, und dann habe ich noch losgelegt, habe noch eine gute Stunde durchgezogen.

Zuerst halt wieder das Fahrradfahren, die 15 Kilometer in 31:20 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit 6 Powereinheiten von jeweils 90 Sekunden mit etwa 34/35 km/h (4., 9., 13., 16. 20. und 25. Minute).

Etwas langsamer als sonst, aber egal, Hauptsache ich bin überhaupt noch gefahren. 15 Kilometer sind und bleiben 15 Kilometer.

Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte.

Das war meine 15. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 225 gefahrene Kilometer für den Monat November. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 1.560 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren noch 30 Minuten Sport, also 25 Minuten Krafttraining und rund 5 Minuten Dehnen.

Das Steppbrett-Programm habe ich heute ganz weg gelassen, das wurde mir heute zu viel.

Mit dem “Body-Trimmer” die Arme/Ellenbogen 10 x seitlich hochziehen (etwa bis in Brusthöhe).

10 Kniebeugen, dabei die 5 kg Kugelhantel vor der Brust halten.

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps-Curls (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, also ebenfalls erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Gerade vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln 10 x Rudern.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und mit dieser Stange 10 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen).

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Auf den Boden/die Matte. Auf die Seite und 5 x Seitstütz.

30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze. 2 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke, 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden.

Ja, ich bin wirklich stolz, dass ich dieses “kleine” Programm heute noch durchgezogen habe.

Für viele ist eine Stunde Sport schon viel bzw. eine normale Einheit, aber für mich ist eine Stunde halt schon “klein”. Aber besser als gar nichts. Ich bin im Denken halt immer zu “perfekt”, alles oder gar nichts. Ich sehe mal wieder die Übungen (auch Steppbrett usw.), die ich heute nicht gemacht habe. Aber trotzdem hat mir diese Stunde, diese Bewegung echt gut getan. Und zur Zeit bin ich auch schmerzfrei, was für mich auch die oberste Priorität hat.

So, Schluss für heute. Sonst wird es mir zu spät. Noch etwas Ausruhen, bevor ich dann wieder in den nächsten Tag starte.






Di. 28. Nov. 2017

Der Dienstag war soweit ganz gut. Auf der Arbeit bin ich heute gut voran gekommen.

Zwischendurch habe ich auch mit meiner Kollegin ein interessantes Gespräch über Autismus bzw. das Asperger-Syndrom geführt. Ich glaube, die meisten wissen es inzwischen schon. Dass ich in so einigen Sachen anders bin, anders denke bzw. mich anders verhalte bzw. auch anders reagiere, wie die meisten anderen, das ist natürlich im Laufe der Zeit allen schon aufgefallen.

Am schlimmsten finde ich es immer, wenn manche einen nicht akzeptieren können und immer wieder auf den Eigenarten “herum picken”. Eine Kollegin ist diesbezüglich immer am schlimmsten.

Ich konnte noch nie in Gruppen was Essen und Trinken. Mein Hals, mein Mund wird dann total trocken, ich bekomme dann keinen Bissen mehr runter. Ich fange dann auch an zu würgen (das ist mir im Restaurant auch schon passiert). Jeder kleine Tropfen fühlt sich an “wie ein Liter”, den ich nicht auf einmal runterschlucken kann (deswegen hatte ich in der Reha unter anderem ja auch ganz große Probleme, habe mich dort 3 Wochen lang auf meinem Zimmer nur von Kuchen usw. ernährt).

In kleinen Gruppen (Familie, oder mit meinem Freund) ist es kein Problem, da fühle ich mich sicher, bin total locker. In Restaurants setze ich mich normalerweise immer so hin, dass ich die Wand oder eine bekannte Person (also z. B. meinen Freund) angucke, dann klappt es auch gut.

Aber sobald ich mit mehreren Personen zusammen bin, dann geht halt nichts mehr.

Schon in der Schulzeit, auch schon in der Grundschule, ging ich deswegen zu Beginn von jeder Pause mit meiner Tasche aufs Klo, habe dort eben schnell was gegessen (habe mich dazu auf die geschlossene Klobrille gesetzt). Für manche mag das “ekelig” sein, aber für mich war das damals die einzige Möglichkeit, um kurz alleine zu sein, um mal eben etwas Essen zu können. Das ging so auch in der Ausbildung weiter.

Inzwischen mache ich ja immer alleine in meinem Büro Pause (die Anderen sitzen meistens in Grüppchen in der Küche zusammen).

An Geburtstagsrunden nehme ich ja immer mal wieder teil (meistens), esse und trinke dabei dann aber nichts. Ja, und dann ist es halt echt immer wieder gemein, wenn eine Kollegin dieses Verhalten vor allen hervorheben muss. Gerade dadurch lenkt sie dann die ganze Aufmerksamkeit erst recht so ganz auf mich.

Ja, manche können es einfach nicht akzeptieren, dass jeder Mensch anders ist, dass jeder Mensch so ist, wie er halt ist. Von manchen bekommt man deswegen nur blöde Sticheleien.

Die Rückfahrt war heute heftig bzw. unruhig.

Zuerst die Sache mit der Asiatin. Da ich ihr Verhalten ja auch auf mich bezogen habe, habe ich mich an der Haltestelle etwas am Rand hingestellt (dort steigen immer einige ein). Sie kann natürlich sagen, dass sie mich nicht gesehen hat, aber das glaube ich nicht. Als der Bus kam, lief sie dann grußlos an mir vorbei, direkt nach hinten in den Bus, mit dem Rücken nach vorne.

Zuerst hatte ich noch überlegt, ob ich hinterher laufen solle, kurz Hallo sagen soll. Aber nein, ich werde ihr ganz bestimmt nicht hinterher laufen. Das ist mir jetzt wirklich zu blöd. Ich habe mich dann vorne hingesetzt.

Der Bus fuhr nur 3 Haltestellen, dann kam eine Durchsage. Wegener einer technischen Störung fährt er nur noch 2 Haltestellen weiter, dann ist Endstation, bitte alle aussteigen.

In meinem Kopf ratterte es sofort los. Wie komme ich jetzt am besten nach Hause? Zum Glück kenne ich die Strecke inzwischen ziemlich gut.

Eine Haltestelle weiter ist eine S-Bahn-Station. Dort bin ich dann ausgestiegen.

Ich fand es so witzig, alle anderen holten sofort ihr Smartphone raus, ich dagegen ging zur “Tafel”, zum Fahrplan und habe ihn mir in Ruhe angeguckt. Alles klar, die nächste S-Bahn kam in knapp 10 Minuten (sie war dann sogar super pünktlich).

Ich rief dann direkt meinen Freund an, habe ihm Bescheid gesagt. Er hat mich ja abgeholt. Also dass er nicht zur Bus-Haltestelle kommen sollte, sondern zum Bahnhof.

Solche “Unregelmäßigkeiten”, Änderungen des geplanten Ablaufes, machen mich trotzdem immer sofort total nervös. Ich bin stolz, dass ich vor Aufregung nicht geweint habe, was ich im Laufe der Jahre schon gemacht habe. Auch wenn manche dann sagen würden, das ist kein Grund zum weinen, ich kann es trotzdem nicht steuern. Wenn ich nervös, aufgeregt bin, dann habe ich es halt nicht immer so unter Kontrolle.

Ja, aber heute habe ich nicht geweint. O.k., dafür habe ich leider etwas geknibbelt (ich brauchte halt ein kleines Ventil, um diese Aufregung los zu werden), aber das heilt ja auch wieder ab.

Ich war dann zwar etwas später zu Hause als geplant, aber trotzdem noch früh genug fürs Training (um mich in Ruhe umzuziehen usw.).

Bezüglich Aufregung bei der Arbeitsstrecke muss ich gerade an meine frühere “Chefin” bzw. Filialleiterin denken. Sie hatte heute ihren letzten Arbeitstag, ist ab morgen in Rente (bzw. im Ruhestand). Das habe ich heute zufällig bei einem Telefonat mit ihrer Sekretärin mitbekommen.

Ich war damals ja 6 Jahre lang in der Schreibabteilung. Jeweils ein Zeitvertrag über rund ein Jahr (immer “abgeschlossene” Zeitverträge Von – Bis), auch mal über 6 Monate, oder 1,5 Jahre.

Dann lief mein letzter Zeitvertrag aus. Ich schrieb viele Bewerbungen, fand aber nichts Neues (einige Monate lang).

In meiner jetzigen Abteilung war damals eine Sachbearbeiterin, die die Arbeit alleine nicht mehr schaffen konnte. Sie brauchte dringend eine Schreibkraft zur Unterstützung.

Damals hatten diese Filialleiterin und der Chef von meiner jetzigen Abteilung dann zufällig eine Besprechung. Dabei haben sie auch über die verschiedenen Mitarbeiter gesprochen. Ja, dort wurde dringend eine Schreibkraft gesucht und mein Vertrag lief in ein paar Wochen aus. Die Filialleiterin rief mich (über ihre Sekretärin) daraufhin sofort an, dass sie dringend meine Bewerbungsunterlagen bräuchte, ich solle sie am nächsten Tag mit zur Arbeit bringen, dann hätte sie sehr wahrscheinlich eine neue Arbeitsstelle für mich.

Nun gut, dann lief alles absolut glatt, innerhalb von nur einer Woche bin ich dann zu meiner jetzigen Abteilung gewechselt.

Aber zuvor stand für mich die Aufregung, wie ich da überhaupt hinkommen sollte. Meinen bisherigen Arbeitsweg kannte ich “im Schlaf”, hatte zunächst Angst vor diesem neuen Weg. Ich hatte noch Urlaub, habe direkt ein paar Tage eingereicht. Erst mal alles seelisch verarbeiten.

Meine Mutter hat mich dann “geschnappt” und ist mit mir die Strecke zusammen abgefahren (mit Bus und Bahn bzw. Zug sozusagen). Damals war ich 30 Jahre. Ja, auch sie hat gemerkt, dass ich charakterlich anders bin als die Anderen, konnte es sich nie erklären. Aber Autisten wären ja “total bekloppt”, das könnte auf mich also nicht zutreffen.

Das war im September 1989. Ja, diese ganzen Erinnerungen wurden heute Vormittag bei mir dann wieder wach, als ich mit der Sekretärin gesprochen habe, dass diese nette Filialleiterin, die mich damals so gut und problemlos “vermittelt” hat, jetzt in den Ruhestand geht. Ohne sie wäre meine berufliche Zukunft mit Sicherheit völlig anders verlaufen. Ihr habe ich sehr viel zu verdanken.

Heute Abend hatte ich dann noch Training, das wieder sehr gut war. Zum Teil schon sehr intensiv, aber dennoch wieder sehr gut. “Hart aber herzlich” wie ich es immer nenne.

Immer wieder enorm, wie viel Abwechslung er immer noch bzw. immer wieder ins Training bringt. Am Wochenende hatten wir trainingsmäßig unser 6-jähriges. Ja, und trotz dieser ganzen Jahre lässt er sich immer wieder andere Abläufe einfallen. Eintönigkeit kommt bei ihm bis heute nicht auf.

Schon das Aufwärmtraining war sehr intensiv, dabei hätte ich fast schon schlapp gemacht, schon vorzeitig abgebrochen.

So einige Durchgänge Kettlebell-Swing mit der 8 kg Kugelhantel. Ebenfalls so einige Kniebeugen, zum Teil auch mit den 3 kg Hanteln (die Arme beim Hochkommen mal nach vorne strecken, mal nach oben strecken). Und zu guter Letzt auch noch Liegestütze auf dem Boden (runter auf den Boden, eine Liegestütze und wieder hinstellen).

Nach diesen 2 Durchgängen war mein Puls schon ordentlich am pochen (Grins).

Dann ging es im Stehen mit den Armen weiter. Mal mit den 5 kg Hanteln, mal mit den 4 kg Hanteln.

Mal Kniebeugen und beim Hochkommen Biceps-Curls. Mal ruhig stehen und mit den Armen ganze Bewegungen, also von unten, über den Biceps-Curls bis nach oben zur Streckung. Mal Biceps-Curls im Wechsel (also mit den Armen im gleichmäßigen Wechsel arbeiten).

Anfangs fand ich alles noch relativ leicht, aber mit der Zeit, mit jeder weiteren Wiederholung, wurde es immer intensiver, ging es total in die Arme und Schultern (die ich jetzt noch muskelkatermäßig intensiv merke).

Aber ich bin stolz, dass ich dieses Pensum inzwischen überhaupt so gut schaffe, so gut durchziehen kann. Von diesen bisherigen Erfolgen hätte ich vor 6 Jahren, beim ersten Training, noch nicht mals zu träumen gewagt.

Dann ging es runter auf die Matte.

Zuerst auf alle Viere. Gegengleichen Arm und Bein strecken, kurz unter dem Bauch zusammen und wieder strecken. Das mag ich nicht so besonders, weil ich dabei immer mit dem Gleichgewicht kämpfen muss. Nur mit dem Bein arbeiten, das mache ich ja auch alleine immer mal wieder, aber gleichzeitig mit dem Arm arbeiten, das mache ich nicht so gerne.

Danach wurde es noch intensiver. Es ging dann auf dem Bauch liegend weiter. Das wird ganz bestimmt nie so ganz zu meinen Lieblingsübungen werden.

Zuerst die Arme in U-Haltung und Oberkörper anheben. Das ging ja noch. Seitdem ich dabei den Oberkörper etwas oben halten kann (was ich früher nicht konnte), bekomme ich zumindest diese Variante ganz gut hin.

Dann die Arme nach vorne strecken und (wie zuvor auf allen Vieren) gegengleichen Arm und Bein gestreckt anheben. Dabei ruhig liegen bleiben, nur mit Arm und Bein arbeiten (also aus der Schulter bzw. aus der Hüfte heraus arbeiten). Das finde ich schon ziemlich schwer. Das klappt bei mir noch nicht so richtig. Ohne eine leichte Drehung des Oberkörpers würde ich die Arme dabei gar nicht nach oben bekommen. Mit rechts geht es etwas, aber links kann ich es nur andeuten.

Diese “einfache” Übung war für ich heute auch die schwerste Übung.

So dann auch die “Kraul”-Bewegung. Also einen Arm gestreckt nach vorne, einen (am Körper entlang) nach unten. Oberkörper hoch und die Arme wechseln. Auch das finde ich immer wieder sehr schwer.

Ich kann den vorderen, gestreckten Arm auch nur anheben, wenn ich den Oberkörper mit Schwung (bzw. Kraft) etwas anhebe. Ihn dann etwas (länger) oben zu halten, das schaffe ich noch gar nicht.

Nach Unterarmstütze auf dem großen Gymnastikball (also mit den Ellenbogen auf dem großen Ball, weit nach vorne rollen, mit den Knien auf dem Boden) ging es auf dem Rücken weiter.

Zum Abschluss folgten noch dann noch ein paar Crunches in verschiedenen Varianten. Mal gerade, mal zur Seite hin. Die Beine mal aufgestellt, mal im 90 Grad Winkel angezogen.

Dabei haben wir wieder sehr interessante Gespräche geführt.

Ich hatte noch überlegt, ob ich danach noch Fahrrad fahre. Mein Trainer meinte, dass es ja gar nicht so viele Übungen für die Beine waren.

Also dafür merke ich die Beine jetzt aber sehr intensiv. Wenn ich alles zusammen rechne, einschließlich aller Kniebeugen (auch mit den Hanteln), alle Wiederholungen der Kettlebell-Swing sowie der Übungen auf dem Bauch liegend (ohne Spannung in den Beinen könnte man es nicht ausführen), waren im ganzen schon so einige Übungen für die Beine dabei.

Und die Beine bzw. eine Grundspannung in den Beinen gehört beim Training ja auch bei fast allen Übungen mit dazu.

Ja, alles in allem war es wieder ein sehr gutes Training, wie gesagt, Hart aber herzlich sozusagen.






Mo. 27. Nov. 2017

Heute Abend bin ich müde, der Tag hat mich sehr geschlaucht.

Heute Abend wollte ich eigentlich noch Fahrrad fahren, schon mal die 15. Einheit durchziehen, stattdessen bin ich schon gegen 20.30 Uhr eingeschlafen und erst wieder gegen 2 Uhr wach geworden.

Dann habe ich schon mal meine Sachen für morgen sortiert. Also auch schon mal die Sportsachen für morgen Abend ins Wohnzimmer gebracht.

Aber solange es mir gut geht, ich schmerzfrei bin, ist es nicht schlimm, wenn ich zwischendurch einen sportfreien Tag einlege. Dafür habe ich gestern ja schließlich 2 Stunden Sport durchgezogen.

Auf der Arbeit war es heute mächtig nervend. Einige Kollegen und unser Chef hatten sozusagen “Sabbelwasser” getrunken. Eine Besprechung nach der anderen. Natürlich kann es dabei durchaus um wichtige Sachen gegangen sein, aber trotzdem war es mit der Zeit nervend, weil die Kollegen dadurch halt nicht “normal” gearbeitet haben, in der Zentrale so einige Telefonate eingegangen sind, die ich dann auf morgen vertröstet habe. Wie lange dauert die Besprechung noch? Keine Ahnung, rufen Sie am besten morgen wieder an.

Kaum ging eine Türe auf, war eine Besprechung zu Ende (und ich dachte, jetzt würde wieder normal gearbeitet werden), da flog auch schon die nächste Türe zu und die nächste Besprechung ging los. So ging es über Stunden, im Prinzip den ganzen Nachmittag über. Dadurch habe ich auch weniger geschafft als geplant, weil ich halt mehr Gespräche hatte, die ich halt vertrösten musste.

Ja, solche Tage können mächtig nerven und schlauchen einen dann auch.

Immerhin habe ich die Mail bekommen, dass unser Horst-Lichter-Teddy schon in bzw. bei der Post ist, noch in dieser Woche hier ankommen wird. Darüber habe ich mich gefreut.

Dann hat mir Tchibo eine Mail geschickt, dass sie meine Daten und meine Nummer gelöscht haben. Eigentlich wird diese Löschung erst automatisch nach einem halben Jahr durchgeführt, also wenn man 6 Monate damit nicht im Internet war. Aber nach meinem Telefonat haben sie die Löschung jetzt direkt durchgeführt.

In unseren nächsten Urlauben werde ich den Lidl-Stift mitnehmen, damit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht. Und sollte es mit dem Internet vor Ort (je nach Funkloch) nicht klappen, dann werde ich den Text (meine Einträge) halt wieder im Text-Programm vorschreiben (so wie beim letzten Mal) und nach dem Urlaub dann erst hier reinsetzen.

Heute Nachmittag im Bus hat sich auch noch eine blöde Situation ergeben. Langsam fühle ich mich von der Asiatin wirklich “Verar……”.

Wir sind halt nicht auf einer Wellenlänge. Wir haben uns an der Haltestelle getroffen. Sie hatte am Samstag von der Arbeit aus Weihnachtsfeier und ich habe sie gefragt wie es war. “Dank” ihres Dialektes musste ich wieder zwei bis drei mal nachfragen, bis ich ihre Antwort richtig verstanden habe. Sie bildet halt auch so seltsame Sätze (von der Grammatik her), dass ich manchmal nicht sofort weiß, was sie mir damit sagen will.

Als der Bus kam, da kam die “Quasselstrippe” auch gerade um die Ecke. Im Bus sagte die Asiatin direkt, dass sie sich hinten hinsetzen würde. Die Quasselstrippe wollte ihr direkt hinterher laufen, aber die Asiatin winkte ab, nein, sie sei müde, wir sollen uns bitte weiter vorne hinsetzen, sie möchte hinten lieber ihre Ruhe haben. Das haben wir so natürlich akzeptiert.

Mit der Quasselstrippe habe ich mich dann wieder sehr nett und gut unterhalten.

Nach rund 10 Minuten stieg dann die 62jährige ein. Sie begrüßte mich nur kurz, ging dann direkt nach hinten zur Asiatin. Und was soll ich sagen, die Beiden haben sich die halbe Stunde (während der Fahrt) dann ebenfalls sehr intensiv und lebhaft unterhalten.

Irgendwie fühle ich mich jetzt aber doof deswegen. Wir kennen uns jetzt rund 1,5 Jahre. Wenn ich sie sehe, dann gehe ich automatisch immer zu ihr und wir reden dann etwas. Auch im Bus setze ich mich immer automatisch neben ihr (sie hat damals ja schließlich zu mir gesagt, dass ich mich doch neben sie setzen soll, sie würde nicht beißen….).

Ja, aber jetzt denke ich des Öfteren, vielleicht ist es ja gar nicht nur wegen der Quasselstrippe, sondern auch wegen mir, weil ich sie ja eh nie verstehe, immer zig mal nachfragen muss. Außerdem bekomme ich von ihr ja immer mal wieder zu hören, dass ich mich “falsch” benehmen würde. Das würde sich so für eine Frau nicht gehören….

Ich bin jetzt schon am überlegen, ob ich mich demnächst auch einfach mal alleine hinten hinsetzen soll, so wie sie uns heute vorne ja auch stehen gelassen hat.

Ich habe dann auch spontan gedacht, nachdem sie mich damals ja schließlich angesprochen hat (mich neben sie zu setzen), ob ich sie mal fragen soll, ob es ihr lieber wäre, wenn ich mich demnächst etwas weiter von ihr weg setzen würde. Aber das traue ich mich nicht. Mit einer klaren “Abfuhr” hätte ich dann auch so meine Probleme.

Das hat mich etwas an früher, an die Schulzeit erinnert. Nach dem Motto “Willst du mit mir gehen, Ja, Nein, Vielleicht”. Jetzt dann halt eher nach dem Motto “Willst du mit mir reden, neben mir sitzen, Ja, Nein, Vielleicht” (Grins).

So, jetzt ruhe ich mich noch etwas aus. Mal sehen, ob es morgen im Büro wieder etwas normaler läuft, wieder etwas normaler gearbeitet wird, oder ob wieder alle nur am quasseln sind, wieder eine Besprechung nach der anderen kommt…. Aber abends habe ich dann ja Sport, dabei kann ich mich dann wieder schön auspowern und “abreagieren”.






So. 26. Nov. 2017

Der Sonntag war so richtig schön ruhig. Ein ruhiger und gemütlicher Tag. Also abgesehen von meinem Sport, den ich nachmittags durchgezogen habe.

Abgesehen von etwas Haushalt habe ich schon mal die Weihnachtskarte für die Schriftstellerin in England geschrieben (von der ich auch die niedlichen Söckchen bekommen habe). Mitte der Woche bringt mein Freund sie zur Post, damit sie etwa am Wochenende, also zum 1. Advent bei ihr dann ankommt.

Heute Abend haben wir die Sendung DAS! geguckt. Also sie lief während ich meinen Sport durchgezogen habe. Mein Freund hat sie auf USB-Stift aufgenommen (das geht bei bzw. an unserem Fernseher) und heute Abend haben wir sie dann geguckt. Dieses Mal waren die Ehrlich Brothers auf diesem roten Sofa. Das Gespräch mit ihnen war wieder sehr interessant. Sie haben so eine richtig nette, natürliche, sympathische Art.

Wir schenken uns ja so nichts mehr zu Weihnachten, machen uns stattdessen immer mal wieder (was gerade so anliegt) gemeinsame Anschaffungen. Zum einen gehen wir ja nach Weihnachten zu der Veranstaltung.

Dann haben wir heute Abend einen “Teddybären” bestellt. Wir haben beide unsere “verspielte” Seite behalten sozusagen.

Wir finden ja beide Horst Lichter so klasse, gucken uns immer wieder seine Kochsendungen an, haben seine Bücher und waren vor Jahren auch live in seiner Vorstellung. Ein super schöner Abend mit sehr viel Comedy. Danach nahm er sich für jeden Zuschauer Zeit, hat jeden mit Handschlag und persönlichen Worten begrüßt. Wir haben beide ein Foto mit ihm gemacht und in mein Buch, also in seine Biographie, das ich extra mit genommen hatte, hat er mir noch eine persönliche Widmung, natürlich mit Autogramm geschrieben.

Ja, und jetzt gibt es den Horst Lichter-Teddy. Eine Sonderanfertigung von Steiff. Er kostet 199 Euro. Wir haben beide lange überlegt, ob wir ihn holen sollen. Aber wenn man bedenkt, dass man für die Eintrittskarten auch meistens rund 100 Euro je Person bezahlt, ist das gar nicht so teuer. Außerdem gehen davon 10 Euro in die Kinderkrebshilfe.

Das Geld (also das Weihnachtsgeld) für meine Mutter und ihrem Freund haben wir in diesem Jahr ja auch gespart. Wir haben meistens Geschenke für jeden für etwa 50 Euro geholt (durchschnittlich).

Heute Abend kamen wir dann wieder auf Weihnachten zu sprechen, dann auf Veranstaltungen und schließlich auf Horst Lichter und diesen Teddy. Mein Freund war dann auch dran, dass er ihn so niedlich findet, ihn gerne hätte. Nun gut, ab an den Computer und dann haben wir ihn bestellt. In der nächsten Woche sollen wir ihn schon bekommen.

http://www.steiff.com/de-de/horst-lichter-baer-674471.html

Und dazu hat er noch Ähnlichkeit mit meinem Freund (Grins). Er hat seit einiger Zeit auch so einen Bart (zu den Seiten hin “gedreht”), er trägt ebenfalls eine Brille (allerdings keine runde) und er trägt ebenfalls gerne so eine Mütze, hat davon mehrere, in verschiedenen Farben (auch in der Farbe von diesem Teddy). Ja, diesen Teddy müssen wir einfach haben!

Heute Abend hatte ich etwas Kreislaufprobleme. Das kommt davon, wenn man zu wenig trinkt. Vor dem Sport habe ich kaum was getrunken. Während des Sports hin und wieder ein paar Schlücke. Und nach dem Sport war es mir dann mächtig “schwummerig”, zeitweise auch leichtes flackern vor den Augen. Ja, selber Schuld. Im Laufe des Abend habe ich dann zugesehen, dass ich noch ein paar Gläser getrunken habe, damit sich der Kreislauf wieder stabilisiert.

Jetzt geht es mir zum Glück aber wieder besser (ich bin auch noch etwas am Trinken).

Heute Nachmittag (ab 17.30 Uhr) habe ich dann so ziemlich mein ganzes Sportprogramm durchgezogen (habe nur wenige Übungen weg gelassen).

Zuerst, wie immer, das Fahrradfahren, die 15 Kilometer in 30:05 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit 6 Powereinheiten von jeweils 90 Sekunden mit etwa 35/39 km/h (4., 9., 13., 16. 20. und 25. Minute). Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte.

Weil ich bei den ersten Powereinheiten so schnell gefahren bin, zeitweise sogar bis 41 km/h, musste ich mich beim letzten Kilometer sogar etwas ausbremsen (nur noch bis 37 km/h fahren). Ich will ja immer mindestens 30 Minuten fahren. Ich wäre im schnellen Tempo schon etwas früher fertig gewesen (bei 15 Kilometern), so dass ich dann etwas langsamer geworden bin, dadurch dann 30:05 Minuten insgesamt gebraucht habe.

Mein Trainer meinte diesbezüglich zwar auch schon, dass ich (wenn ich zu schnell die 15 Kilometer erreicht habe) auch 15,5 Kilometer fahren kann (damit ich auf jeden Fall über 30 Minuten komme), aber diesen halben Kilometer finde ich irgendwie noch “doof”. Das habe ich noch nie gemacht, immer mit vollen Kilometern aufgehört. Einen ganzen Kilometer dranzuhängen, das war mir dann zu viel. Und bei einem halben Kilometer will ich (bis zum Monatsende) auf jeden Fall den fehlenden halben Kilometer (bis zur runden Zahl) auch wieder voll bekommen. Andersrum wäre das natürlich auch wieder eine gute Motivation für eine weitere Sporteinheit gewesen.

Das war meine 14. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 210 gefahrene Kilometer für den Monat November. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 1.545 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren noch rund 20 Minuten weiteres Konditionstraining.

15 Min. Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 30 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne zum Bauch hoch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

Mit der 6 kg Kugelhantel 20 x Kettlebell-Swing.

Nach dem Konditionstraining noch 1 Stunde Sport, davon etwa 50 Minuten Krafttraining und rund 10 Minuten Dehnen.

Zuerst 45 Sek. Wandsitz, dabei die beiden 1 kg Hanteln mit (fast) gestreckten Armen nach vorne (Schulterhöhe) halten.

Dann auf dem Steppbrett 10 x Liegestütz rücklings.

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen. 10 x mit einer über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

Weiter mit den 4 kg Hanteln, Arme fast gestreckt zur Seite und mit gestreckten Armen arbeiten, 10 x nach oben (senkrecht) und wieder seitlich runter.

Hinstellen. 10 Kniebeugen, dabei die 5 kg Kugelhantel vor der Brust halten.

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps-Curls (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, also ebenfalls erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps. Gerade vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln 10 x Rudern.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und mit dieser Stange 10 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen).

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Vorbeugen, mit gestreckten Armen mit den 2 kg Hanteln hinter/oberhalb vom Rücken 10 x hoch. (Über diese Übung haben wir beim gestrigen Training noch gesprochen, worauf ich dabei bei der Armhaltung genau achten soll.)

Die Arme vorne hoch, also Oberarme in Schulterhöhe, Unterarme senkrecht hoch. Die Arme 10 x gerade nach oben strecken und nur bis Schulterhöhe runter kommen.

Mit den gestreckten Armen 10 x nach vorne hoch, bis in Schulterhöhe, kurz halten und wieder runter.

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze. 2 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

Auf den Rücken legen, die Füße/Fersen auf den großen Gymnastikball, Körper gerade Linie, 30 Sek. halten.

(Weiter ohne Ball) Beine aufstellen, Füße auf die Fersen und 10 x hoch zur Brücke. Füße wieder flach aufstellen, hoch zur Brücke und 20 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

Flach liegen und Beine 10 x anziehen (Knie Richtung Brust) und strecken (flach über dem Boden). Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht, dann 10 x die Schere senkrecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie. Hände hinter den Kopf, 20 x Bicycle Crunches.

Auf die Seite und 5 x Seitstütz.

Flach liegen und oberes Bein 10 x gestreckt hoch, dabei so ein Rubber-Band, geschlossenes Theraband, um die Fußgelenke.

Oberes Bein angewinkelt nach vorne, unteres Bein gestreckt halten und 10 x gestreckt hoch.

Oberes Bein 10 x Richtung Schulter ziehen und wieder strecken.

Auf alle Viere und ein Bein/Knie Richtung Bauch ziehen und 10 x gestreckt nach hinten hoch ziehen.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern (einschl. Ausfallschritt auf Knien und mit den Händen neben dem vorderen Bein auf den Boden, Katzenbuckel usw. – sozusagen mein “großes” Dehnprogramm), abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden.

Sa. 25. Nov. 2017

Der Samstag war im ganzen auch sehr schön.

Mittags hatte ich zunächst mein Training, das wie immer sehr gut gewesen ist.

Das war wieder ein super gutes Training.

So einige Ausfallschritte, bei denen er wieder sehr genau auf die richtige Ausführung geachtet hat (einschließlich so einiger Korrekturen).

Ich finde das immer wieder schwer, dabei alles richtig zu machen.

Auch wenn ich meine, ich hätte den Dreh dabei jetzt richtig raus (würde sie endlich richtig ausführen), trotzdem kommen von ihm noch weitere Korrekturen.

Dabei muss man halt immer auf “Tausend” Einzelheiten achten (Knie nicht über den Fuß schieben, hinteres Bein tief runter, Oberkörper gerade, Hüfte nach vorne schieben usw.). Das wird nie zu meinen Lieblingsübungen gehören.

Kreuzheben mit der 8 kg Kugelhantel (und beim Hochkommen nach oben strecken).

Triceps-Übung, gerade vorbeugen und mit den 3 kg Hanteln mit gestreckten Armen hinter/oberhalb dem Rücken arbeiten. Mit der Zeit (so einige Wiederholungen) geht das mächtig in die Arme (die ich dann kaum noch nach oben bekomme).

Auf den Boden, mit den Händen auf das Steppbrett.

Mal enge Liegestütze (also Hände nah zusammen, Ellenbogen vor der Brust halten). Mal normale Liegestütze auf Knien. Mal Unterarmstütze.

Auf dem Rücken liegend verschiedene Übungen. Mal die Beine hochziehen (unteren Rücken vom Boden lösen). Mal flach liegen, die Beine im Wechsel flach über dem Boden strecken. Mal Bicycle Crunches. Mal die Beine im rechten Winkel zum Bauch ziehen, Oberkörper hoch Richtung Knie ziehen.

Bei einer der Übungen, auf dem Rücken liegend, ist mir meine (noch zu) schwache Bauch-, Rückenmuskulatur so richtig aufgefallen.

Sozusagen “hoch zur Kerze”, also die Beine nach oben ziehen, Hüfte vom Boden lösen. Das kann ich nur mit Schwung, indem ich dabei auch den Kopf mit nach oben nehme, so dass der ganze Oberkörper arbeitet.

Bei meinem Trainer sieht das immer so leicht aus. Er bleibt dabei ruhig liegen, auch der Kopf bleibt ruhig liegen und die Hüfte hebt er “ganz einfach” etwas vom Boden hoch. Das klappt bei mir noch nicht.

Ich “klebe” dabei immer auf dem Boden fest, kann meine Hüfte halt nur mit kräftigem Schwung, mit ganzem Körpereinsatz etwas vom Boden lösen. Daran muss ich noch mächtig arbeiten (auch ein Ziel das ich in Zukunft schaffen bzw. erreichen möchte, diese Übung richtig ausführen zu können)!!

Ich war so stolz, dass ich bei einer Dehnübung besser geworden bin. Ja, das Training im ganzen macht sich immer wieder positiv bemerkbar.

In den Ausfallschritt, also ganz runter, mit den Händen (flach) auf den Boden (neben den Fuß). Schon das konnte ich früher nicht (nur mit den Fingerspitzen den Boden berühren).

Dann den Oberkörper zur Seite aufdrehen, Arm nach oben strecken, Richtung Arm gucken. Das ging bis vor kurzem gar nicht. Ich konnte den Oberkörper so gut wie gar nicht seitlich hoch drehen.

Ja, und dieses Mal ging es. Noch nicht perfekt, aber ich konnte mich ein ganzes Stück zur Seite “aufdrehen”. Das ist für mich persönlich wieder ein großer Erfolg, ein großer Fortschritt, über den ich echt happy bin. Ohne das viele regelmäßige Training hätte ich das nie geschafft.

Alles in allem, einschließlich interessanter Gespräche (und auch wieder interessanter Erklärungen bei einigen Übungen), war es wieder ein super gutes Training.

Gerade bei den Übungen, die ich auch oft alleine durchführe, geht er immer wieder auf Details ein, worauf ich genau achten soll, wenn ich sie alleine mache (weil sich dabei schnell kleine Fehler einschleichen können).

Nach dem Training waren wir dann Einkaufen, haben ja unter anderem die neue Arbeitsbrille von meinem Freund abgeholt. Auf den ersten Eindruck ist sie gut. Ob sie auch gut sitzt, wenn er sie 8 Stunden auf der Arbeit trägt, das wird sich dann zeigen.

Anschließend waren wir noch in ein paar Geschäften. Zum einen ein bisschen zum “bummeln” (ein paar Kleinigkeiten geholt), aber auch der übliche Wocheneinkauf.

Ich will heute noch die Weihnachtskarte für die Schriftstellerin schreiben, damit sie sie dann zum Wochenende, zum 1. Advent hin hat. Sie freut sich auch immer so über Post.

Sie hat ja auch das Asperger-Syndrom. Über ihre Bücher habe ich mich damit ja mal richtig beschäftigt. Sie könnte sozusagen meine Schwester sein, in so gut wie allen Sachen denken und “ticken” wir beide völlig gleich.

Auch sie hat nur ein “altes” einfaches Handy (so wie ich), das bei ihr sogar meistens nur in der Schublade liegt. Nur bei wichtigen Sachen nimmt sie es mit, um damit telefonieren zu können (um unterwegs nicht auf öffentliche Telefonzellen angewiesen zu sein).

Und sie liebt, so wie ich, halt immer noch die “richtige” Post, freut sich über jeden richtigen Brief, über jede Postkarte. So bin ich ja auch. Deswegen werde ich ihr auch eine persönliche Karte (natürlich handgeschrieben und mit schönen Weihnachts-Stickern gestaltet) schicken.

In den Geschäften ist es jetzt ja so richtig “gemein”, wird von Woche zu Woche schlimmer.

Aus Schokolade mache ich mir (inzwischen) zum Glück ja nicht mehr ganz so viel, obwohl mir so ein Schoko-Weihnachtsmann auch gut schmecken würde.

Aber das Spritzgebäck mit Schoko ist eine echte Herausforderung für mich. Das hat meine Mutter mir (bis vor wenigen Jahren) noch Jahr für Jahr Kistenweise gemacht. In den Blechkisten hat es sich immer lange gehalten. Davon habe ich oft zwei bis drei Monate lang gegessen, davon täglich ein paar (mal mehr, mal weniger viele).

Als ich ein Kind war, da haben wir es immer bei meiner Oma gemacht. Also mit meinen Cousinen bei meiner Oma in der Küche. Plätzchen für alle, für die ganze Familie, für die ganze Weihnachtszeit.

Als wir älter geworden sind, haben meine Mutter und meine Oma es dann alleine weiter gemacht und nachdem meine Oma 1989 dann gestorben ist, hat meine Mutter es für mich alleine dann Jahr für Jahr weiter gemacht.

Als ich älter wurde (um die 30 Jahre) und mit meinem Gewicht am kämpfen war (zu viel Schokolade gefuttert habe, mein Gewicht auf 80 kg und mehr gestiegen ist), da habe ich gesagt, dass sie mal Pause machen soll (mit dem Backen). Aber sie wollte es sich nicht nehmen lassen. Anstelle von purem Zucker hat sie dann flüssiges Natreen genommen. Damit hätten die Plätzchen (ohne Zucker) dann keine Kalorien. Sie hat dann zwar etwas weniger gemacht, gab mir aber trotzdem wieder eine große Kiste mit (an Weihnachten), die ich dann natürlich ebenfalls gegessen habe.

Noch im letzten Dezember (also vor einem Jahr) habe ich davon (aus einer Bäckerei) 2 große Tüten gegessen.

Ja, aber ich will jetzt wirklich mal eisern werden. Mein Sport, meine Gesundheit, meine Schmerzfreiheit sind mir aktuell wirklich wichtiger, als ein paar Plätzchen zu essen. Und für “ein paar” fange ich eh nicht an.

Beim Sport haben wir auch über meine fehlenden Trainingseinheiten von 2017 gesprochen. Natürlich muss ich nicht alle fehlenden Einheiten nachholen. Aber als Motivation ist das trotzdem gut.

Ich soll halt versuchen, davon (von den fehlenden Einheiten) zumindest noch “ein paar”, vielleicht noch die Hälfte aufzuarbeiten. Wenn ich jedes Wochenende Sport mache, über Weihnachten und an den freien Tagen dazwischen ebenfalls, dann komme ich schon auf einige zusätzliche Einheiten. Also ein paar Einheiten werde ich ganz bestimmt aufholen können.

Man hat Tag für Tag genug Gründe bzw. “Ausreden”, weshalb man keinen Sport machen kann. Wobei die reine Müdigkeit für mich schon ein wichtiger Grund ist, “hin und wieder” braucht der Körper halt mal seinen Schlaf. Aber ansonsten ist es halt wichtig, dass man die Prioritäten richtig setzt. Man muss wissen, was einem im Leben wichtiger ist. Sein Körper, seine Gesundheit, oder halt “sonstiges”. Das muss jeder für sich entscheiden.

Nachdem wir am Samstag vom Einkaufen wieder zu Hause waren, habe ich erst etwas im Haushalt gemacht.

Danach bin ich dann noch Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 30:40 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit 6 Powereinheiten von jeweils 90 Sekunden mit etwa 35/37 km/h (4., 9., 13., 16. 20. und 25. Minute). Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte.

Das war meine 14. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 195 gefahrene Kilometer für den Monat November. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 1.530 Kilometer. (Also folgt heute die 15. Sporteinheit und in dieser Woche, am Freitag ist ja erst der 1. Dezember, kann ich direkt noch die eine oder andere fehlende Sporteinheit nachholen.)

Abends haben wir dann noch die Musiksendung mit Florian Silbereisen geguckt. Das war für uns dann ein schönes Tagesausklang.

Fr. 24. Nov. 2017

Mal eben einen Eintrag für den Freitag.

Ich hatte gerade schon Sport (mein Training), jetzt gleich wollen wir los zum Einkaufen.

Der Freitag war soweit echt schön.

Ich habe mich darüber gefreut, dass ich die “Lesezeichen-Söckchen” von der Schriftstellerin aus England bekommen habe. So richtig lieb mit Weihnachtskarte, kleiner Autogrammkarte (Foto mit Unterschrift) usw. Jedes Söckchen ist eine Einzelanfertigung. Ja, darüber habe ich mich so richtig gefreut.

2 werde ich für mich behalten (eines als Talisman, einen als Lesezeichen), 1 kommt ins Auto als Talisman und 2 werde ich Weihnachten verschenken.

Die Schwester meines Freundes und ihre Mutter, beide sind “Leseratten”, bekommen ebenfalls so ein Lesezeichen geschenkt.

Ja, der 24. November. Also in einem Monat ist Weihnachten bzw. Heiligabend.

Das schönste Geschenk hat mir dieses Jahr sozusagen schon mein Arbeitgeber gemacht. Dass wir an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr Betriebsurlaub haben. Alle frei haben.

Ich hatte ja schon Arbeiten eingeplant, dass ich eine “Notbesetzung” bin. Über diese 3 freien Tage freue ich mich unwahrscheinlich. Mein Freund hat jedes Jahr zwischen den Tagen (Weihnachten, Neujahr) frei, dort wird jedes Jahr Betriebsurlaub gemacht.

Also 3 Tage keinen Stress mit Zug und Bus. 3 Tage mit meinem Freund tagsüber zusammen sein. Dazu die Veranstaltung, für die wir schon die Karten haben (wenn ich Arbeiten gegangen wäre, hätte ich das nicht geschafft, dort ist schon um 19 Uhr Einlass, das wäre nach der Arbeit viel zu knapp und hektisch geworden). Und Zeit um jeden Tag meinen Sport zu machen, also einschließlich Fahrradfahren usw. Jeden Tag Sport, das bedeutet für mich also auch Schmerzfreiheit (wenn ich Arbeiten gegangen wäre, abends müde gewesen wäre, dann hätte ich an diesen 3 Tagen vielleicht einmal Sport gemacht).

Ja, für mich sind diese 3 geschenkten freien Tage, dass wir nicht ins Büro kommen müssen, wirklich das schönste Weihnachtsgeschenk.

So, und jetzt müssen wir los. Zuerst die neue Arbeitsbrille von meinem Freund abholen (der Optiker hatte angerufen, dass sie schon fertig ist) und dann noch der “übliche” Wocheneinkauf mit Äpfeln usw.

Do. 23. Nov. 2017

Der Donnerstag war im großen und ganzen schön und positiv.

Ich fand es gut, dass ich heute morgen “eisern” geblieben bin.

Am Bahnhof wurden Schoko-Adventskalender verteilt. Also kostenlos, ein Werbegeschenk von der Bahn. So ziemlich alle Reisenden haben sich darauf gestürzt, viele sagten auch, sie haben mehrere Kinder, “schleppten” direkt einige Kalender davon.

Ich bin jedoch eisern geblieben, habe keinen mitgenommen.

Bei solchen Sachen (und Sachen, die im Angebot waren, deutlich billiger verkauft wurden) war meine Mutter genauso. Auch wenn sie davon nur eines brauchte, sie holte immer direkt mehrere davon. Wenn es kaputt gehen würde, dann hatte sie von allen Sachen Reserven im Keller. Auch wenn andere die Sachen bei ihr sahen. Ach, du hast auch Interesse daran. Kleinen Moment, im Keller habe ich davon noch welche für dich.

Ja, und wenn keiner es haben wollte, dann landete es halt einfach im Keller. Und so (so voll) sah der Keller von meiner Mutter Anfang dieses Jahres halt auch aus.

Dass ich heute Abend nochmals “eisern” geblieben bin. Anstelle von was Süßem habe ich mir 3 Zeitschriften geholt.

Der Termin bei der Fußpflege ist relativ gut verlaufen. Ich habe zwar etwas gemerkt, aber deutlich weniger, als es sonst schon mal gewesen ist.

Dabei (auch zur Ablenkung) haben wir wieder sehr interessante Gespräche geführt.

Dass ich das letzte Teil von Moderne Hausfrau bekommen habe. Eine bunte Kette. Allerdings fand ich es doof, dass sie die ganze Lieferung in Einzelteilen geschickt haben. Immer wieder ein neues Päckchen. Und in jedem Päckchen eine Rechnung, die umgehend bezahlt werden muss (also mit jeder Rechnung ab zur Bank, die Überweisung fertig machen).

Dass wir heute Abend “Wer wird Millionär” mit den Ehrlich Brothers geguckt haben. Total gut, ich mag deren Humor einfach. Es waren so einige gute Sprüche dabei, ich habe mehrmals losgelacht.

Von etwa 21.30 Uhr bis gegen 23.30 Uhr habe ich geschlafen.

Dann hat mich jedoch der Ehrgeiz gepackt und ich habe ab Mitternacht noch eine Sporteinheit durchgezogen. Nicht mehr das ganze Programm, aber das verlangt ja keiner. Eine kleine Mischung aus den wichtigen Übungen. Zuerst wieder das Fahrradfahren, die 15 Kilometer in 31:10 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit 6 Powereinheiten von jeweils 90 Sekunden mit etwa 35 km/h (4., 9., 13., 16. 20. und 25. Minute).

Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte. Das war meine 12. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 180 gefahrene Kilometer für den Monat November.

Im Jahr 2017 bisher insgesamt 1.515 Kilometer.

Danach 35 Min. Sport und 5 Min. Dehnen, ein kombiniertes Steppbrett- und Krafttraining-Programm.

15 Min. Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 30 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne hoch Richtung Bauch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

Danach etwa 15 Min. Krafttraining.

Auf dem Steppbrett 10 x Liegestütz rücklings.

10 Kniebeugen, dabei die 5 kg Kugelhantel vor der Brust halten.

10 x mit dem “Body-Trimmer” die Arme/Ellenbogen seitlich bis in Brusthöhe hochziehen.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und mit dieser Stange 10 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen).

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze. 2 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke, und 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Danach rund 5 Min. für Beine/Fersen sowie Schultern und Nacken, anschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Besser noch eine “kleine” Sporteinheit durchziehen, als gar keinen Sport mehr zu machen.

Mi. 22. Nov. 2017

Der Mittwoch war im großen und ganzen schön.

Ich fand es schön, dass mein Kollege im Haus war, mir beim Anschluss der neuen Computermaus geholfen hat. Es lag auf jeden Fall an der Maus, die neue ist jetzt viel besser. Sie reagiert viel besser als die alte. Macht auch keine Doppelklicks mehr, wenn ich nur einmal drücke. Ja, damit kann ich jetzt wieder viel besser arbeiten.

Dass das Wetter heute wieder schöner war, die Sonne wieder raus gekommen ist. Am Dienstag hat es den ganzen Tag über geregnet. Ich hatte aber keine Lust, den Schirm rauszuholen (weil mir kalt war, so dass ich die Hände lieber in den Jackentaschen hatte), so dass ich mit Kapuze rumgelaufen bin. Ich sah dann etwas “vom Winde verweht” aus (Grins), die Haare etwas zerzaust. Gut, dass es Bürsten gibt.

Ansonsten bin ich froh, dass wieder 4 Wochen um sind. Morgen habe ich wieder den Termin zur Fußpflege. Ich merke den Zeh schon wieder deutlich, der Nagel schiebt sich langsam aber sicher wieder in die Haut. Das ist dann ein richtiger Druck, den ich am Zeh merke. Sozusagen so, als wenn man da ein Steinchen hätte, das immer tiefer in die Haut gedrückt wird.

Einerseits freue ich mich immer auf die Termine, weil ich mich mit ihr so gut verstehe, wir total auf einer Wellenlänge sind. Aber schmerzfrei sind diese Termine trotzdem nie, deswegen bin ich immer wieder froh, wenn ich sie endlich wieder hinter mir habe.

Sie geht halt immer hin und “hebt” den Nagel Stück für Stück (mit verschiedenen Hilfsmitteln) aus der Ecke raus (was immer schon weh tut), um ihn danach dann halt kurz abzuschneiden. Vor lauter Angst und weil das immer weh gut, bekomme ich dabei immer Schweißausbrüche. Ja, und dabei natürlich trotzdem total still halten, damit sie nicht abrutscht, dann würde es noch schmerzhafter werden.

Eigentlich wollte ich heute Abend noch Sport machen, aber zum einen tat der Zeh halt weh, dann war ich müde und außerdem habe ich von gestern einen ziemlichen Muskelkater in den Beinen (Oberschenkeln). Keine Ahnung, warum das dieses Mal wieder so heftig geworden ist. So inteniv war das Training ja eigentlich gar nicht. Ja, aber trotzdem merke ich das Bein heute sehr heftig.

Schon heute morgen beim Aufstehen habe ich es heftig gemerkt, kam nur langsam (beim Laufen) in die Gänge.

Heute Abend habe ich zuerst was im Haushalt gemacht (trockene Wäsche sortiert). Weil ich beim Laufen den Muskelkater und auch den Zeh immer mehr, immer bewusster gemerkt habe, auch etwas müde geworden bin, habe ich mich dann gegen 21.30 Uhr etwas hingelegt und bin sofort fest eingeschlafen (gegen 2.30 Uhr wieder wach geworden).

Zwecks Motivation hat mein Trainer mir einen guten Anreiz, eine gute Idee gegeben, was ich in diesem Jahr allerdings nicht mehr ganz schaffen werde.

Wir hatten ja gesagt, dass ich (ursprünglich) im Monat mindestens 10 Einheiten (mit dem Fahrrad) schaffen soll, ab dem Sommer auch bis zu 15 Einheiten erreichen soll.

Ich führe für den Sport ja auch ein übersichtliches Sport-Tagebuch (wo ich alle Einheiten genau eingebe). Ich sollte dort mal in diesem Jahr nachsehen, wie viele Einheiten mir noch fehlen (eine kleine “Hausaufgabe” – Grins).

Ich wusste gar nicht, dass mir noch so viele Einheiten fehlen. Das schaffe ich gar nicht mehr, die fehlenden Einheiten noch aufzuholen. Ich habe immer nur gedacht (wenn ich es nicht geschafft habe), Pech, im nächsten Monat schaffe ich es aber wieder. Ich habe nur die Gesamtzahl im Kopf gehabt, dass ich im Jahr auf (ursprünglich) 1.000 bzw. jetzt halt auf 1.500 Kilometer kommen wollte.

In diesem Monat fehlen mir ja noch 4 Einheiten. Für den Oktober fehlen 2 Einheiten (13 x gefahren), für den September fehlt 1 Einheit. Für August fehlen noch 2 Einheiten. Im Juli habe ich alle 15 Einheiten durchgezogen. Im Juni ging mein Fahrrad kaputt, deswegen habe ich nur 2 Einheiten (von geplanten 10) geschafft, also fehlen dort sogar noch 8 Einheiten. Im Mai und April habe ich alle geplanten Einheiten durchgezogen. Im März (als ich den Abszess hatte, damit nicht sitzen konnte) fehlen noch 5 Einheiten. Im Februar und Januar habe ich alles geschafft.

Ja, das sind noch 18 offene Sporteinheiten mit dem Fahrrad (natürlich kann ich an das Fahren, wie üblich, auch das Steppbrett-Training sowie das Krafttraining dranhängen).

In diesem Monat fehlen halt noch die 4 Einheiten. Für den Dezember plane ich wieder (wie immer) 15 Einheiten. Aber Plus die fehlenden 18 Einheiten müsste ich dann noch 37 Einheiten schaffen.

Nein, das ist zu viel, das werde ich bis zum Jahresende nicht mehr schaffen. Wobei das für mich schon Motivation ist. Ich will versuchen, zumindest noch so viele Einheiten wie möglich zu schaffen.

Aber gerade deswegen ärgert es mich schon, dass ich heute nicht mehr gefahren bin. Aber ich bin halt auch “nur ein Mensch”. Wenn Müdigkeit, Muskelkater in den Beinen und der Zeh (der weh tut) dazu bzw. dazwischen kommen, dann fällt einem die Motivation für den Sport halt doppelt und dreifach so schwer.

Aber mal sehen, vielleicht schaffe ich es morgen Abend ja, wieder eine Einheit durchziehen. Nach dem Termin tut der Zeh dann ja (zum Glück) nicht mehr weh und der Muskelkater wird am zweiten Tag nach dem Training ganz bestimmt auch nicht mehr so intensiv sein.

Di. 21. Nov. 2017

Der Dienstag war soweit gar nicht schlecht.

Bis auf einen negativen Anruf ist auf der Arbeit alles gut gelaufen. Es war halt die nächste Beschwerde (im Moment gibt es mit der Druckerei einige Probleme, die liefern häufig falsche oder die falsche Anzahl an Formularen aus) und die Anruferin wurde mächtig frech und schnippig. Ich habe ja versucht ruhig zu bleiben, aber mit solchen Telefonaten habe ich trotzdem immer wieder meine Probleme. So nach dem Motto, Zack-Zack, sehen Sie zu, dass ich schnellstmöglich die richtigen Sachen bekomme. Damit kann man mich schnell unter Druck setzen, schnell aus der Fassung bringen.

Mein Kollege hat danach auch gesagt, dass ich ihm solche Telefonate demnächst direkt geben soll, wenn ich merke, dass es aus dem Ruder läuft. Er kann besser reden, kann auf solche Sachen besser reagieren.

Ja, aber dieses Telefonat war heute das einzige Negative.

Heute Abend hatte ich dann noch mein Training. Danach war ich total müde, wollte mich nur etwas hinlegen und bin sofort für ein paar Stunden fest eingeschlafen.

Den LowCarb-Tag werde ich in dieser Woche auf den Donnerstag verschieben. Mein Freund hat heute eine Suppe gekocht, so eine Rindfleisch-Gemüse-Suppe, also auch mit vielen Kartoffeln, Möhren, Lauch usw. Darin auch Bockwürstchen. Super lecker. Davon habe ich nach dem Training einen großen Teller gegessen. Das war ganz gut, da hatte ich direkt auch zusätzlich Flüssigkeit (also zusätzlich zum Trinken).

Er hat davon einen großen Topf vorbereitet, davon werden wir auch morgen noch essen. Ja, aber wegen der Kartoffeln darin werde ich den LowCarb-Tag dann halt auf Donnerstag verschieben.

Nach dem Training kam bei mir dann der tote Punkt. Meine Arme und Beine fühlten sich auch so schlapp an, so dass ich dann erst mal etwas Pause haben wollte.

Auch das heutige Training war wieder sehr gut.

Anfangs haben wir kurz über meine Werte, die Auswertung gesprochen. Ich sage mal so, die Werte sind im Grund “nicht schlecht”, aber ich hatte mir trotzdem etwas bessere vorgestellt. Nun gut, wie es immer heißt, noch ist nicht aller Tage Abend, ich arbeite weiter daran.

Die nächste Kontrolle hat er jetzt schon in 1,5 Monaten, auf Anfang Januar festgelegt. Also ist über Weihnachten nicht viel mit Sündigen. In den Geschäften ist es zur Zeit ja total verführerisch, Schokolade und Plätzchen an jeder Ecke. Aber da muss ich jetzt hart bleiben. Für ein Plätzchen fange ich nicht an und eine Packung hat viel zu viele Kalorien. Dafür bräuchte ich dann wieder stundenlanges Training, um es irgendwie wieder runter zu bekommen.

Von den Übungen her, von der Intensität her, war das heutige Training gut. Nicht zu intensiv, aber trotzdem fordernd. Es gab schon Trainingseinheiten, bei denen ich mehrmals kurz vor der Aufgabe stand, fast schlapp gemacht hätte (total bis an die Leistungsgrenze gegangen bin).

So intensiv war das heutige Training nicht. Aber trotzdem, wenn man alle Übungen intensiv durchführt, dann weiß man danach trotzdem, was man getan hat. Und nur “andeuten” ist bei ihm eh nie möglich, dann kommen sofort seine Korrekturen bezüglich Körperspannung.

Und er “zählt” bei den Übungen ja auch nie mit. Immer so viele Wiederholungen, bis er merkt, dass man langsamer wird, dass die Kraft langsam nachlässt. Aber dann ist noch nicht Schluss, sondern dann noch 2 bis 3 Wiederholungen. So werden dann auch “leichte” Übungen mit der Zeit immer intensiver.

Das merke ich aktuell auch sehr intensiv in den Beinen und Armen. Ich habe einen kleinen Muskelkater, zum einen im Bereich der Kniekehlen, aber auch in den Unterarmen/Handgelenken. Ja, ich habe also auf jeden Fall was für diese Bereiche getan.

Schon das Aufwärmtraining ging mächtig in die Beine. So einige Kniebeugen, Ausfallschritte, das Kreuzheben (mit Hanteln, beim Hochkommen nach oben strecken) sowie Sprünge (Kniebeuge, Sprung, Beine zusammen, Beine wieder breit und runter zur Kniebeuge).

Danach kam ein guter Block. Wie gesagt, nicht zu hart, nicht zu intensiv, aber mit der Zeit wird jede Übung schwer.

Zuerst mit der Hantelstange das Kreuzheben. Dann vorbeugen und damit jeweils 3 x rudern (hochkommen, wieder runter und wieder 3 x rudern). So einige Wiederholungen.

Dann mit den 3 kg Hanteln, Kreuzheben und beim Hochkommen die Arme 2 mal nach oben strecken.

Gerade vorbeugen und mit den 3 kg Hanteln Butterfly, also die fast gestreckten Arme seitlich weit nach oben/hinten hochziehen. Jeweils 5 x, kurz hochkommen, Schultern etwas lockern und runter zum nächsten Durchgang.

Das finde ich immer wieder schwer. Meine Arme wollen nicht so ganz nach hinten. Die Schulterblätter bekomme ich nicht richtig zusammen. Dabei muss ich mich immer total konzentrieren.

Weiter ohne Hanteln, wieder gerade vorbeugen, die Arme dieses Mal (in Schulterhöhe) nach vorne strecken (vor und zurück). Arme immer oben lassen, also auch dabei die Schulterblätter anspannen, damit man die Arme oben halten kann. Eine “kleine” Übung, die ich trotzdem immer wieder schwer finde.

Nach einer “kleinen” Biceps-Übung (mit den 5 kg Hanteln so einige Male hoch) ging es auf der Matte weiter.

Zuerst auf alle Viere, ein Bein angewinkelt nach oben (Fuß zur Decke), immer wieder weit nach oben wippen.

Dann gegengleichen Arm und Bein weit nach vorne bzw. hinten strecken (kurz unter dem Bauch zusammen und wieder intensive Streckung). Dabei musste ich total mit dem Gleichgewicht kämpfen.

Nach Unterarmstützen ging es noch auf dem Rücken liegend weiter.

Ein paar Crunches, verschiedene Varianten, dabei unter anderem jeweils ein Bein gestreckt zum Körper ziehen, mit dem gegengleichen Arm (mit Hantel in der Hand) hoch zum Schienbein ziehen.

Auch gerade Crunches, dabei beide Beine angewinkelt hoch, Beine immer wieder leicht strecken, wieder anziehen und mit Oberkörper hoch zu den Knien.

Zum Abschluss dann noch Bicycle Crunches in langsamer Ausführung.

Dabei haben wir auch wieder sehr interessante Gespräche geführt, unter anderem über mein eigenes Training. Also zur Motivation sozusagen, dass ich, “trotz” der bereits erreichten 1.500 Kilometer in diesem Jahr noch ein paar weitere Fahrradeinheiten durchziehen soll, was ich auf jeden Fall vorhabe. Mal sehen, auf wie viele Kilometer ich am Jahresende dann komme.

Alles in allem war es wieder ein sehr gutes Training.

Mo. 20. Nov. 2017

Der heutige Tag war eher “durchwachsen”.

Das fing schon morgens an, als alle Züge Verspätung hatten. Irgendwie ein “typischer” Montag morgen halt.

Immerhin habe ich im Laufe des Tages dann einiges geschafft, habe ein paar Sachen, die ich mir vorgenommen hatte, auch weg bekommen.

In dem Buch “Denkmomente” (über das Asperger-Syndrom) lese ich zufällig gerade in einem Kapitel, dass alle Asperger in vielen Sachen sehr genau sind, ja eigentlich schon super genau sind. Während NT (“normale” Menschen) Fünfe schon mal gerade sein lassen, sind Asperger dagegen super genau.

Ja, in vielen Dingen trifft das auf mich tatsächlich voll und ganz zu. Das merke ich auch gerade im Büro immer wieder. Auch heute wieder.

Ich sage mal so, Fehler können natürlich überall passieren. Aber dann muss man diese Fehler (meiner Meinung nach) bereinigen und sollte sich auch dafür entschuldigen. So bin ich halt aufgewachsen, das ist mein “Naturell” sozusagen.

Wenn ich was bestelle (z. B. wie aktuell bei “Moderne Hausfrau”), dann erwarte ich, dass die richtige Ware, die richtige Anzahl und auch alles im guten Zustand bei mir ankommt.

Ja, und genau darum ging es heute. Diesbezüglich hatte ich zwei Beschwerden. Wie heißt es immer so schön, “Der Kunde ist König”. Ich habe mir also “erlaubt”, diese Beschwerden ernst zu nehmen und mich darum zu kümmern, alles wieder gerade zu biegen.

Ja, und dafür wurde ich dann schließlich “ausgelacht”. Fehler können nun mal passieren, die Kunden sollen nicht so pingelig sein. Ja, letztendlich war ich die “Dumme”, weil ich mich um die Beschwerden gekümmert habe.

Sorry, aber da habe ich eine völlig andere Denkweise. Natürlich können Fehler passieren, aber gerade dann sollte man sich darum kümmern und diese dann halt auch bereinigen.

Auf dem Weg nach Hause habe ich mich wieder nett mit der “Quasselstrippe” über alles mögliche unterhalten. Die Asiatin hatte keine Lust und nahm ein Werbeprospekt, mit dem sie sich die ganze halbe Stunde über ganz intensiv beschäftigt hat, sich jeden einzelnen Posten bis ins Detail angeguckt hat. Nach dem Motto, redet mich bloß nicht an, ich bin konzentriert am Lesen. Nun gut, jedem das Seine. Wir Beide haben uns trotzdem sehr nett unterhalten.

Hier sind wir dann erst mal bei der Bank vorbei gefahren. Ich wollte mal eben die Tchibo-Rechnung für Oktober bezahlen. Die Rechnung bekam ich ja letzte Woche per Mail.

In der Bank, als ich schon vor dem Automaten stand, da habe ich erst registriert, dass da gar keine Kontoverbindung drauf steht. Der Betrag würde von meinem Konto abgebucht werden.

Also gut, dann ab nach Hause. Ich hatte denen doch gar keine Einzugsermächtigung erteilt. Also direkt bei Tchibo angerufen (in der Service-Zentrale in Hamburg). Doch, natürlich haben Sie uns eine Einzugsermächtigung erteilt. Wann??? In dem Moment, als ich die letzte Rechnung für September per Überweisung bezahlt habe, galt das für Sie gleichzeitig als Einzugsermächtigung für alle weiteren Rechnungen.

WAAAAS??? Das habe ich ja noch nie gehört, dass Überweisungen (das Bezahlen einer Rechnung) als “Einzugsermächtigung” gilt. Diese Rechnung (dieser Betrag) wird noch in dieser Woche eingezogen. Telefonisch habe ich ihnen dann direkt für die Zukunft diese Einzugsermächtigung wieder entzogen.

Mir wurde nochmals bestätigt, dass mein Stift nur noch eine Woche gültig ist, dann wird er stillgelegt, die Daten in ein paar Monaten gelöscht. Das war dort (nach meinem letzten Telefonat) schon vermerkt.

Tja, ich sage mal so, man sollte öfters mal das “Kleingedruckte” lesen, nicht immer nur die normalen, reinen Verträge. Aber aus solchen Fehlern lernt man halt auch.

Nach dem heutigen Tag (über dieses Telefonat habe ich mich auch sehr aufgeregt) bekam ich heute Abend dann heftige Kopfschmerzen. Ich nahm zwar direkt zwei Aspirin (in einem großen Glas Wasser), aber es dauerte Stunden, bis sie endlich gewirkt haben. Den Abend über habe ich dann dementsprechend gelegen.

Nein, das war heute nicht so ganz mein Tag.

Gegen 1 Uhr gingen die Kopfschmerzen dann zum Glück wieder weg. Aber zum Sport konnte ich mich trotzdem nicht mehr aufraffen.

In mir haben dann auch “Engelchen und Teufelchen” getobt. Das “Engelchen” meinte, ich solle trotzdem noch etwas Sport machen. Schaden könne es nie, dann hätte es sich halt auch gelohnt, dass ich meine Sportsachen am Sonntag Nachmittag wieder in mein Sportzimmer gebracht habe (sie sind jetzt schon wieder fürs Training am Dienstag Abend im Wohnzimmer). Und die Schmerzfreiheit will ich ja auch beibehalten.

Ja, aber das “Teufelchen” bzw. der innere Schweinehund hat dann doch gesiegt. Einen Tag sportliche Pause kann ich mir (gerade auch nach den vorherigen Kopfschmerzen) ruhig gönnen. Die “Kontrolle” ist ja auch gerade erst vorbei (was natürlich auch nichts heißt, nach der Kontrolle ist schließlich auch VOR der nächsten Kontrolle!!). Und mein Jahresziel von 1.500 Kilometer mit dem Fahrrad habe ich ja auch schon erfüllt. Was natürlich nicht heißt, dass ich in diesem Jahr noch ein paar Kilometer schaffen kann.

Nun gut, es war heute halt nicht so ganz mein Tag.

Als Anlage heute, passend zu diesem Montag, das Lied Manic Monday von den Bangles. In der Schulzeit war es eine Zeitlang ein Lieblingslied von mir.