Archiv für den Monat: Januar 2018

Di. 30. Jan. 2018

Der Dienstag war soweit ganz gut.

Auf der Arbeit habe ich einiges geschafft (also von den Aufgaben, die ich mir vorgenommen hatte).

Wir müssen jedes Jahr an einem Seminar bzw. Vortrag teilnehmen.

Diesbezüglich habe ich mich an einem Vortrag für “besseres Reden” angemeldet. Wie man sich in manchen Situationen besser ausdrücken kann. Vielleicht kann ich das eine oder andere davon ja auch im Rahmen der Telefonzentrale gebrauchen.

Der Kurs ist aktuell allerdings schon ausgebucht. Ich bin auf einer Warteliste. Aber das ist dort immer der Fall. Weil die Vorträge kostenlos sind, melden sich immer viele an, die dann letztendlich gar nicht daran teilnehmen. Das finde ich immer gemein den Anderen gegenüber, die echtes Interesse daran haben.

Letztes Jahr war ich zuerst auch auf der Warteliste, bin dann aber noch reingerutscht. Diese Hoffnung habe ich jetzt auch.

Wie mein Freund schon sagte, entweder man kann gut Reden, oder halt nicht. Keiner wird nach einem Kurs total schlagfertig.

Ganz klar, mit meinem Trainer werde ich z. B. auch nie mithalten können. Aber trotzdem kann ich dort eventuell ein paar gute Sätze bzw. Redensarten lernen, die man durchaus im täglichen Leben anwenden kann.

Ja, ich hoffe, dass ich dort noch reinrutschen werde.

Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Mail bekommen habe, dass die Eintrittskarten für das Theaterstück, für die Komödie verschickt worden sind. Dann könnten wir sie am Mittwoch oder Donnerstag schon in der Post haben. Wir machen es immer per Rechnung, die wir dann Ende dieser Woche bezahlen werden. Ein weiteres sehr schönes positives Highlight in diesem Jahr.

Abends war ich irgendwie total müde, habe deswegen auch keinen Sport mehr gemacht. Aber egal, noch geht es mir gut (bin aktuell schmerzfrei) und heute Abend (also am Mittwoch Abend) habe ich eh wieder mein Training. Danach plane ich noch das Fahrradfahren ein. Das wird dann die 20. Einheit in diesem Monat werden.

So, Schluss für diesen Eintrag. Heute (am Mittwoch) zum letzten Mal in die 2. Klasse “quetschen” (Grins). Heute hat wegen einer Weichenstörung eh alles Verspätung. Mal sehen, wann ich heute im Büro ankomme. Aber dafür haben wir ja schließlich unsere Gleitzeit (bzw. flexible Arbeitszeit, wie es bei uns heißt).






Mo. 29. Jan. 2018

Der Montag war soweit in Ordnung, aber auch mächtig stressig.

Auf der Arbeit waren wir totale Notbesetzung. Mehrere Krankenscheine (die Grippewelle greift um sich), dazu Urlaube, Dienstreisen usw. Mein Telefon, also die Zentrale hat sich “heiß geklingelt”. Vormittags konnte ich den Hörer kaum aus der Hand legen. Natürlich mache ich es gerne, gar keine Frage. Aber dennoch war es dadurch zeitweise halt mächtig hektisch. Zu anderen Aufgaben, die ich eigentlich eingeplant hatte, bin ich so gut wie gar nicht mehr gekommen.

Mit der Post, wegen der Pakete, habe ich zwischendurch ein längeres Telefonat geführt. Etwa eine halbe Stunde lang. Wir müssen das ganze Verfahren umstellen. Alles, was wir bisher handschriftlich mit Listen gemacht haben, wird jetzt über das Internet gemacht. Er ruft mich nochmals an und gibt mir eine telefonische Einweisung in das Programm. Hoffentlich bekomme ich das hin (hoffentlich wird das nicht ganz so kompliziert).

Im Zug war es morgens und abends in der 2. Klasse wieder total voll, in der 1. dagegen so gut wie leer. Ich habe die ganze Zeit nur gedacht “3 Tage noch”, dann kann ich mich bequem in die 1. Klasse setzen. Diese Zeit geht auch noch um.

Abends habe ich mich um den Haushalt gekümmert. Sonst mache ich ja immer Sonntags viel, aber die Zeit, die ich bei unserer Nachbarin war, die fehlte mir jetzt diesbezüglich. Das habe ich dann halt am Montag Abend nachgeholt.

Als Tagesabschluss habe ich mir dann zur Entspannung noch ein paar Musikvideos angeguckt. Dann kam schließlich der tote Punkt und ich bin nur noch ins Bett gewandert (Grins).

Also keinen Sport mehr. Das fand ich aber nicht schlimm, dafür habe ich am Sonntag ja schließlich ordentlich reingepowert. Das Training hatte es Mittags echt in sich und abends dann ja noch meine “Runde” (die halbe Stunde) auf dem Fahrrad. Dann habe ich mir am Montag halt einen sportlichen Ruhetag gegönnt.

 






So. 28. Jan. 2018

Der Sonntag ist echt schön gewesen.

Ich fand es schön,

dass mein Gewicht bei 64,8 kg war, auf der Waage meines Trainers sogar bei 64,7 kg. Ich hatte ja gehofft, bei Anfang 65 kg zu liegen. Dass ich es dann sogar in den 64er-Bereich geschafft hatte, darüber war ich echt happy.

Ja, aber jetzt kommt es natürlich darauf an, es zu halten (also nicht wieder zu weit hoch zu rutschen) bzw. auch noch etwas tiefer, also auf Anfang 60 zu kommen. Mal sehen, wie ich das schaffen werde.

dass ich Mittags mein Training hatte (dazu gleich mehr).

dass ich Abends noch Fahrrad gefahren bin. Die 15 Kilometer in 30:10 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 120 Sekunden mit etwa 35/37 km/h.

Das war meine 19. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 285 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 285 Kilometer.

dass wir Eintrittskarten für eine Theatervorstellung (im Sommer) bestellt haben. Es ist eine bekannte Komödie. Darüber werde ich später mal mehr schreiben. Im Fernsehen war ein Bericht darüber und es hat uns Beide total interessiert, es mal live zu sehen, so dass wir dann spontan die Karten dafür bestellt haben. Darauf freue ich mich jetzt schon so richtig.

dass ich heute Abend wieder ein Glas Cola Zero getrunken habe (das mache ich nur am Wochenende).

dass die ersten 3 Blüten an meiner Osterglocke raus sind. Zumindest die gelben Ansätze sind zu sehen.

dass ich heute Nachmittag für 2,5 Stunden bei unserer Nachbarin war. Dadurch kam allerdings meine “Sonntags-Planung” mit Haushalt usw. mächtig durcheinander. Aber sie hat sich total über meinen Besuch gefreut, so dass ihr sogar die Tränen gekommen sind (und mir natürlich dann auch).

Eine halbe Stunde hatte ich geplant, aber dann kamen wir von einem Thema zum nächsten, so dass ich mich dann erst nach 2,5 Stunden wieder “loseisen” konnte. Zwischendurch ging 2 mal das Telefon (Freunde von ihr), die sie aber jedes Mal schnell wieder “abgewimmelt” hat, da sie gerade netten Besuch hätte, sie würde dort später zurück rufen.

Zum einen hat sie mir alles ausführlich von ihrem Krankenhausaufenthalt erzählt. Von ihrer eigenen Krankengeschichte. Aber auch alles von ihren netten Bettnachbarn. Sie ist gelernte Krankenschwester und da die Krankenschwestern heutzutage ja eh zu viele Patienten betreuen müssen, hat sie sich dann jeweils um ihre Bettnachbarinnen gekümmert. Auch beim Essen usw. Das hat sie mir bis ins Detail alles erzählt.

Darüber kamen wir auf den Pfleger Alexander Jorde zu sprechen, der ja schon in mehreren Talkrunden zu sehen war. Und darüber dann halt auf die Politik.

Über die Politik kamen wir zu Gesetzen und was sie alles zuzahlen muss. Sie zeigte mir ihre Rechnungen von der Krankenkasse. Sie bekam im Krankenhaus eine Hauttransplantation (Haut vom Oberschenkel auf den Unterschenkel, wo sie eine offene Stelle hatte), die immer noch täglich neu bandagiert werden muss. Dazu kommt weiterhin täglich eine Pflegekraft, die ihr dabei hilft. Diese Pflegekraft muss sie, so wie bei einem Rezept, anteilmäßig mit bezahlen.

Darüber kamen wir auf Rezepte im Allgemeinen bzw. Krankengymnastik zu sprechen. Sie hat so Rückenschmerzen, soll zum einen abnehmen, sich aber auch mehr bewegen (damit sie nicht einrostet). Sie will es ja, es ist aber schwer. Umso mehr Gewicht auf ihr Bein drückt, umso mehr Schmerzen hat sie (ja, da kenne ich ja selber auch was von). Das Bein muss sie weiterhin schonen. Aber für den Rücken braucht sie Bewegung. Sie merkt selber, dass ihr Bewegung gut tut. Jeden Tag nimmt sie sich zwei 1,5 Liter Flaschen Wasser und macht damit ein Paar Übungen.

Sie hat mich dann auch gefragt, welche Übungen ich bzw. wir immer so machen würden. Meinen Trainer kennt sie flüchtig, sie hat ihn halt schon mehrmals gesehen, wenn er gekommen oder gegangen ist. Tja, mein Fitness-Level hat sie natürlich nicht im geringsten. Ich habe ihr dann zwar ein paar Übungen gezeigt, aber für mich als Laie war es schwer, spontan nur Übungen für Oberkörper und Arme zu zeigen, bei denen die Beine nicht gebraucht werden. Ich kenne inzwischen halt mehr “Kombi-Übungen”.

Bei ihr ist übrigens im Sturm das Rollo kaputt gegangen. Sie ist ja schon Ende November ins Krankenhaus gekommen. Damit das Fenster nicht so schmutzig wird, hat sie die Rollos zu 3/4 unten gelassen.

Im Sturm wurde das Rollo dann aus der Verankerung gerissen. Es hängt zwar noch oben dran, flattert jetzt aber beim Wind immer hin und her, klatscht immer wieder vor das Fenster. Der Techniker, der kommen sollte, hat aus Krankheitsgründen abgesagt (die Grippewelle, lag mit Fieber im Bett), einen neuen Termin hat sie noch nicht. Ich habe mich mehrmals erschrocken, wenn ein Windstoß kam und das Rollo dann wieder vor das Fenster geklatscht ist.

Ja, aber in bin froh, dass ich zu ihr gegangen bin, ihr damit so eine Freude machen konnte. Ich habe ihr eine kleine Flasche Sekt Rotkäppchen-Sekt Rose (0,33 l) und zum neuen Jahr einen kleinen Glücksbringer (Hufeisen) aus Marzipan mitgebracht.

Den wollte ich eigentlich meiner Fußpflegerin schenken. Sie mag so gerne Marzipan. Aber weil ich den Termin im Januar ja wegen dem Sturm absagen musste, sie jetzt erst Ende Februar wieder sehe, da habe ich ihn lieber heute mit zu unserer Nachbarin genommen. Und ich glaube, dass sich unsere Nachbarin sogar mehr darüber gefreut hat. Sie bekommt ganz bestimmt weniger Besuch, hat weniger Kontakte als meine Fußpflegerin, die ja täglich einen vollen Terminkalender hat.

Eigentlich wollte ich schon am frühen Nachmittag zu ihr rüber gehen, aber nach dem Training war ich total kaputt (einschließlich Muskelkater in Armen und Beinen), so dass ich erst mal eine Pause gebraucht habe (erst gegen 16.30 Uhr rüber gegangen bin).

Das war heute ein gutes, interessantes (bezüglich der Gespräche) und auch sehr intensives Training.

Zu Beginn war die Kontrolle. Auf seiner Waage 64,7 kg. Damit war ich schon mal voll und ganz zufrieden.

Die übrigen Werte (auch bezüglich Fett- und Muskelanteil, Bauch- und Hüftumfang usw.) bekomme ich dann beim nächsten Training.

Ich bekam dann zunächst über etwa 15 Minuten einen Vortrag von ihm (anschließend haben wir das Training dann noch etwa 50 Minuten durchgezogen).

Sein Vortrag drehte sich um Disziplin beim Essen. Bezüglich Sport bekomme ich inzwischen keine Vorträge mehr von ihm (zumindest deutlich weniger bzw. seltener als früher). Da weiß er, dass ich es möglichst oft und regelmäßig durchziehe.

Aber bezüglich Essen kennt er mich halt schon ziemlich gut. Diesbezüglich bekomme ich von ihm keine “allgemeinen” Vorträge mehr, sondern wirklich auf mich bezogen. Das ist halt der Vorteil, wenn man sich gut kennt. Wir trainieren ja schon “ein paar Jahre” zusammen, führen dabei auch immer interessante Gespräche. Dadurch kennt er mich sehr gut, kann auch gezielt (nicht Allgemein) auf mich eingehen.

Ja, “Ausreden” zählen dann nicht mehr.

Ich mache halt immer den Fehler, dass ich erst zu lange sündige und erst kurz vor der Kontrolle darauf hinarbeite. Hin und wieder klappt dieses Verfahren (so wie dieses Mal), aber es war auch schon oft der Fall (im Laufe der Jahre), dass ich das Ziel dann nicht mehr erreicht habe (dass ich dann mindestens einen Kilo oder mehr über dem angepeilten Ziel lag).

So wie früher in der Schulzeit. Nach dem Motto, in drei Wochen ist eine Klassenarbeit? Dann fängt man halt am Abend davor mit dem Lernen an, lernt die ganze Nacht dann durch.

So ungefähr bin ich heute noch (mit vielen Dingen im täglichen Leben). Ja, aber z. B. 3 Wochen sündigen und deftig Essen und dann eine Woche zum Abnehmen nutzen, das ist halt sehr knapp. Es kann durchaus klappen (so wie dieses Mal), ist aber trotzdem immer wieder sehr knapp.

Ja, und darum, um diese innere Einstellung, ging halt sein Vortrag.

Natürlich darf man Essen und Sündigen, muss es aber an anderen Tagen auch wieder “ausbügeln”. Dabei den regelmäßigen Sport natürlich auch nicht vergessen.

Ja, und bei seiner Schlagfertigkeit nutzen meine ganzen Gegenargumente auch gar nichts. Ich kann sagen, was ich will, ich komme gegen ihn nicht an. Er hat immer und immer wieder die besseren Argumente (das kann manchmal mächtig nerven).

Das erinnert mich gerade an das Buch, die Biographie von Fabian Hambüchen, das ich zur Zeit lese. Bei ihm und seinem Vater ist es auch so. Sein Vater ist sein Trainer. Hin und wieder haben die Beiden auch Stress, dann bekommt er von seinem Vater einen Vortrag, dass er beim Training z. B. nicht genug Konzentration hat. Aber letztendlich motivieren ihn solche Vorträge, beim nächsten Training bessere Leistungen zu bringen.

Und Ja, auch ich will beim Abnehmen mehr Disziplin haben, weitere Erfolge erzielen. Mein Leben, meinen Körper auf Dauer gut bzw. besser im Griff behalten.

Nach diesem Vortrag haben wir dann noch ein sehr intensives und auch hartes Training durchgezogen.

Ich hatte irgendwie gehofft, dass wir danach (weil wir dadurch etwas später angefangen haben) nur noch ein “kleines” Programm durchziehen würden.

Stattdessen hat er dann mit dem Programm so richtig durchgepowert. Das war dann wirklich hart.

Zuerst das Aufwärmtraining. Zum einen seitliche Sprünge. Aber auch Kettlebell Swing mit der 10 kg Kugelhantel, Liegestütze (runter auf den Boden, eine Liegestütze und wieder hinstellen) sowie Kniebeugen und mit dem Bein weit nach oben kicken, dabei mit der gegengleichen Hand zum Schienbein ziehen.

Dann wurde es super hart. Die Arme mit den 3 kg Hanteln nach oben strecken. Die Arme eigentlich während der ganzen Übung gestreckt oben halten. Das klappte aber nicht.

So dann Ausfallschritte. Also schwer für die Beine (hinten tief runter und darauf achten, dass das Knie vorne nicht zu weit vorne ist), aufs Gleichgewicht achten, Oberkörper gerade halten und die Arme oben halten.

NEIN, das ging nicht. Es kamen Korrekturen ohne Ende. Ich war mega genervt (wie weit ist der Mond entfernt, wenn ich ihn dort oben hinschieße? – Grins).

Die Arme konnte ich nicht oben halten. Die gingen immer wieder Halb runter. Mein Oberkörper neigte sich immer wieder etwas nach vorne. Die Beine waren auch nicht richtig. Hinten ging ich nicht tief genug und vorne zu weit nach vorne (über den Fuß) hinaus.

Und so dann zig Wiederholungen. Grrrrr. Ich war mega genervt. Nein, das war nicht “etwas härter”, sondern wirklich schon hart.

Danach ging es direkt so schwer weiter.

Kniebeugen, die Arme dabei weiterhin mit den 3 kg Hanteln nach oben gestreckt halten.

Nein, auch das ging nicht. Die Kniebeugen waren kein Problem, aber die Arme gingen weiterhin immer wieder halb runter und mein Oberkörper neigte sich immer wieder nach vorne. Super, super schwer.

Dann immerhin die Arme runter (seitlich an den Beinen runter) und so ein paar Kniebeugen. Das hat gut geklappt (immerhin eine “leichte” Übung).

Danach nochmals Ausfallschritte, beim Hochkommen das hintere Bein jeweils etwas gestreckt nach hinten hoch (etwas halten). Bis auf das blöde Gleichgewicht hat das gut geklappt.

Dann ging es auf dem Boden, auf der Matte weiter.

Auf alle Viere.

Zuerst gegengleichen Arm und Bein weit strecken. Kurz unter dem Bauch zusammen und wieder strecken.

Dann mit der 2 kg Hantel seitlich arbeiten, also mit dem Arm seitlich weit nach oben/hinten. Das geht mit der Zeit mächtig in den Oberarm. Von Wiederholung zu Wiederholung blieb ich mehr im unteren Bereich, kam nicht mehr nach oben (bis in Schulterhöhe, daran war nicht zu denken). Auch dabei, bezüglich des geraden Rückens, so einige Korrekturen.

Zum Abschluss (vor dem Dehnen) dann noch mit der 5 kg Hantel rudern, also den Arm/Ellenbogen nach hinten ziehen.

Immerhin zum Abschluss noch eine Übung, die ich gut kann, die ich gut im Griff habe.

Nach diesem Block dachte ich, dass jetzt noch ein paar “leichte” Übungen kommen würden (da wir ja erst später angefangen hatten), aber als ich diesen Block dann nochmals wiederholen musste, zwar mit etwas weniger Wiederholungen, aber nochmals die ganzen schweren Übungen, da fiel ich fast in “Ohnmacht” (Grins).

Während des Trainings haben wir uns noch über ein paar Übungen unterhalten, hat er mir noch gute Tipps für mein eigenes Training gegeben.

Ja, es war im Ganzen zwar wieder ein gutes Training, aber mit seinem Vortrag zu Beginn sowie den mega schweren Übungen (die Arme mit den Hanteln gestreckt oben halten zu müssen, was ich nicht geschafft habe), war es dennoch auch ein sehr hartes und intensives Training.






Sa. 27. Jan. 2018

Der Samstag war im Ganzen schön und positiv.

Ab Donnerstag, 01. Februar, werde ich in der 1. Klasse fahren. Ich kann es noch gar nicht glauben, bin darüber echt happy.

Die Frau, bei der wir es beantragt haben, war total nett, freundlich und hilfsbereit. Ich hatte ein paar Fragen, die sie uns alle sehr nett und gut erklärt hat.

Es wird zum ersten Mal zum 01. März abgebucht, dann doppelt, also für zwei Monate. Ab 01. April wird es dann monatlich abgebucht.

Ich kann es noch gar nicht glauben. Im September arbeite ich seit 20 Jahren in meiner Abteilung, habe mich schon so oft über die vollen Züge geärgert. Ja, und jetzt nur noch 3 Tage, dann werde ich in der 1. Klasse sitzen.

Urlauber mit ihren großen Koffern oder Mütter mit großen Kinderwagen steigen so gut wie immer in der 2. Klasse ein. Dort “stapeln” sich dann alle zwischen den Koffern usw. Ja, aber ab Februar werde ich dann in der 1. Klasse in Ruhe und bequem sitzen können.

Selbst abzüglich meines Urlaubes und wenn Bauarbeiten bei der Bahn sind (ich deswegen mit dem Bus fahren muss) im Laufe der Zeit werde ich es dennoch noch oft genug nutzen können (also mit den Zügen fahren).

Ich hatte noch gefragt, ob ich morgen schon mit der 1. Klasse fahren dürfe. Nein, dann müsste ich rückwirkend für den ganzen Januar noch 40 Euro zahlen. Nein, das lohnt sich wirklich nicht. Also freue ich mich auf den Donnerstag.

Hier war am Samstag schönes Wetter, sogar die Sonne ließ sich blicken. Wir sind dann schön gemütlich (und wie meistens auch Hand in Hand) von einem Geschäft zum nächsten gebummelt. Ein paar Kleinigkeiten eingekauft.

Meine Jacke (mit den defekten Reißverschlüssen) habe ich nicht mehr abgeholt. Das Geschäft macht Samstags auch früh zu. Das haben wir nicht mehr geschafft.

Aber das ist eh eine Regenjacke, mehr für den Frühling/Herbst, das kommt jetzt im Winter nicht auf einen Tag an.

Am Samstag Nachmittag/Abend habe ich dann noch mein Sportprogramm durchgezogen. Dieses Mal über ganze 2 Stunden. Ich wollte auch noch so viele Kalorien wie möglich verbrennen, um bei der Kontrolle am Sonntag ein möglichst positives Ergebnis zu erzielen (was auch geklappt hat). Ich habe auch ein paar Steigerungen eingebaut und bin stolz, dass es geklappt hat. Den Wandsitz z. B. für 50 Sekunden, die anderen statischen Übungen (wie Unterarmstütze usw.) für jeweils 35 Sekunden.

Abends haben wir noch den Film The Watch – Nachbarn der 3. Art mit Ben Stiller geguckt. Den kannten wir zwar schon, aber es war schon Jahre her, das wir ihn geguckt haben.

Ich habe mich am Samstag wieder gut an den LowCarb-Tag gehalten.

Dann habe ich im Restaurant angerufen, habe dort für nächsten Samstag für uns Beide einen Tisch reserviert. Am Donnerstag ist ja unser “Jahrestag” (30 Jahre), dann gehen wir Beide am Samstag halt lecker essen.

Während meines Trainings fiel mir was Schönes ein, was wir unserer Nachbarin (die im Krankenhaus war) schenken können.

Gleich (also am Sonntag Nachmittag) will ich mal “auf einen Sprung” (für ca. eine halbe Stunde) bei ihr vorbei gehen und mit leeren Händen wollte ich nicht vor ihrer Türe stehen. Wenn wir schon zu Weihnachten nichts geschenkt haben (als sie im Krankenhaus lag).

Im Moment bin ich innerlich im Ganzen so nervös. In den nächsten 4 Wochen kommen so viele Sachen auf mich zu. Also auch sehr schöne, positive Sachen, aber dennoch halt viel Aufregung.

Am Sonntag zunächst die Kontrolle (die ich jetzt ja schon hinter mir habe, die zum Glück soweit positiv gewesen ist).

Ab Donnerstag dann in der 1. Klasse sitzen, was für mich ganz neu ist.

Außerdem ist am Donnerstag ja unser Jahrestag.

Am Samstag unser Essengehen (also kein LowCarb-Tag).

Dann wollen wir versuchen, dass der Berater von der Post (wegen der Pakete) am Mittwoch, 07. Februar zu uns kommt (weil dann auch meine Kollegin und mein Kollege dabei sein werden). Dann müssen die Änderungen durchgesprochen werden.

Am 07. Februar wäre auch der Geburtstag meiner Mutter gewesen. Vor einem Jahr lebte sie noch….. Schon ein seltsames Gefühl. Ich hätte ihr dann etwa 50 Euro geschenkt (so wie jedes Jahr). Dieses Geld stecke ich jetzt dann halt in die Fahrkarte für die 1. Klasse.

Dann kommt Karneval.

An Altweiber haben wir keine “Gleitzeit”, sondern eine feste Arbeitszeit. Von 8 Uhr bis 13 Uhr. Das gilt dann als komplette Zeit anstelle der eigentlichen 8 Stunden. Nach 13 Uhr zählt dann keine Minute mehr. Wir können auch später kommen, aber wenn wir um 9 Uhr anfangen, dann wird halt eine Stunde abgezogen usw. Ich will versuchen, an dem Tag dann gegen 08.30 Uhr im Büro zu sein (damit mir nicht zu viel Zeit abgezogen wird).

Dann kommt das lange Wochenende, weil wir am Rosenmontag frei haben (im Rheinland ist halt eine Karnevals-Hochburg).

Dann kommt der OP-Termin von meinem Freund, die Wurzelbehandlung beim Zahnarzt unter Vollnarkose.

In der gleichen Woche gehe ich Donnerstags etwas früher, dann habe ich abends noch Fußpflege (nachdem ich sie im Januar wegen Sturm ausfallen lassen musste).

Samstags sind wir bei den “Ehrlich Brothers” (bei der Zauber-Show).

Mittwochs sind wir bei Thorsten Sträter, die Karten, die wir zu Weihnachten geschenkt bekommen haben (dafür habe ich ja schon Urlaub eingereicht, ein Abend zusammen mit der Schwester meines Freundes und ihrem Mann).

Ja, und dann ist der Februar auch schon vorbei.

Ja, es sind auch viele schöne, positive Sachen dabei, die mich aber trotzdem aufwühlen. Ich bin halt ein totaler Gewohnheitsmensch. Solche Abweichungen von meinem normalen Alltagstrott bringen mich halt immer etwas “aus dem Lot”. Machen mich immer etwas nervös. Vor Urlauben habe ich ja auch immer schon Wochen vorher Bauchschmerzen und Durchfall vor lauter Aufregung.

Zum Glück sind nicht alle Wochen so aufregend, mit so vielen Ereignissen wie in diesem Februar.

Ja, wie gesagt, am Samstag Abend habe ich noch ein sehr gutes Sportprogramm durchgezogen.

Zuerst wieder das Fahrradfahren, die 15 Kilometer in 30:10 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 120 Sekunden mit etwa 35/37 km/h.

Das war meine 18. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 270 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 270 Kilometer.

Auf 20 Einheiten werde ich in diesem Monat auf jeden Fall kommen, vielleicht kommen sogar noch ein paar weitere dazu.

Ich hatte anfangs halt echte Probleme mit dem neuen Fahrrad. Auch, weil ich halt so ein “Gewohnheitstier” bin. Ich musste mich erst daran gewöhnen, was etwas gedauert hat (die digitale Anzeige ist völlig anders, ebenso der Sattel, ohne dickes Handtuch kann ich darauf nicht sitzen). Aber jetzt macht mir das Fahren wieder so richtig Spaß, jetzt freue ich mich immer schon darauf.

Nach dem Fahrradfahren 1 Stunde und 30 Minuten Sport.

Zuerst 20 x Kettlebell Swing mit der 4 kg Kugelhantel.

Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2,5 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Ja, dieses Mal habe ich jeden Bewegungsablauf eine halbe Minute länger als sonst durchgeführt. Ich wollte (vor der Kontrolle) noch so viel Bewegung, so viel Power wie möglich haben, noch so viele Kalorien wie möglich verbrennen.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne hoch Richtung Bauch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

10 x Dips (auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings).

10 ganze Sit-Ups (mit Theraband). 5 x Sit-Ups “ohne alles”. Bei beiden Varianten möglichst langsam wieder runter gehen.

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen.

Mit einer 5 kg Hantel 10 x über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

Mit den 4 kg Hanteln mit seitlich fast gestreckten Armen arbeiten, 10 x hoch (zur Senkrechten) und wieder runter zur Waagerechten.

Mit den 3 kg Hanteln “enges Bankdrücken”, also die Arme 10 x über dem Bauch nach oben (Oberarme mehr am Körper halten).

50 Sek. Wandsitz, dabei die beiden 1 kg Hanteln mit (fast) gestreckten Armen nach vorne (Schulterhöhe) halten.

20 x Kettlebell Swing mit der 6 kg Kugelhantel.

10 Kniebeugen, dabei die 5 kg Kugelhantel vor der Brust halten.

10 x mit dem “Body-Trimmer” die Arme/Ellenbogen seitlich bis in Brusthöhe hochziehen.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Arme vorne hoch in Schulterhöhe, Hände Richtung Decke, 10 x nach oben strecken, runter nur bis Oberarme in Schulterhöhe sind.

Gerade vorbeugen und mit den gestreckten Armen hinter/über dem Rücken arbeiten, 10 x nach oben wippen.

Wieder gerade Stehen. Die 4 kg Hantel zwischen die Hände nehmen und die fast gestreckten Arme vorne 10 x gerade hoch zur Waagerechten (Schulterhöhe), kurz halten und wieder runter.

Gerade vorbeugen und mit den 1 kg Hanteln Butterfly, also die seitlich gestreckten Arme nach hinten/oben ziehen (Schulterblätter zusammen ziehen).

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps-Curls.

Mit der 4 kg Hantel hinter dem Kopf arbeiten, also 10 x runter in den Nacken und die Arme dann wieder nach oben strecken.

Mit den 5 kg Hanteln Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps-Curls.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und damit 10 x Rudern.

Runter auf die Matte. 35 Sek. “Plank”, Unterarmstütze. 2 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die “hohe Planke” Liegestütz-Position 35 Sek. halten.

Auf die Seite legen, 5 x Seitstütz.

Flach liegen und oberes Bein 10 x gestreckt hoch, dabei so ein Rubber-Band, geschlossenes Theraband, um die Fußgelenke.

Oberes Bein angewinkelt nach vorne, unteres Bein gestreckt halten und 10 x gestreckt hoch.

Oberes Bein 10 x Richtung Schulter ziehen und wieder strecken.

Auf den Rücken legen, Füße/Fersen auf den großen Gymnastikball, Körper gerade Linie, 35 Sek. halten.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, Füße auf die Fersen, die 4 kg Hantel auf die Hüfte und 10 x hoch zur Brücke.

Füße wieder flach aufstellen, hoch zur Brücke und 20 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal nach unten wippen.

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden und wieder hoch zur Senkrechten.

Beine anziehen (Knie Richtung Brust) und strecken (flach über dem Boden). Erst beide zusammen 10 x strecken, dann nochmals 10 x im Wechsel.

Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht (danach kurze Pause), dann 10 x die Schere senkrecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

Auf alle Viere, ein Bein/Knie Richtung Brust ziehen und 10 x in Hüfthöhe nach hinten strecken.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Dieses Programm hat so richtig gut getan.

Danach habe ich ein Glas Cola Zero getrunken. Das habe ich mir danach gegönnt.

Fr. 26. Jan. 2018

Der Freitag war soweit in Ordnung.

Ich habe mir schon mal einen “Urlaubsantrag” geholt. Den will ich nächste Woche dann erreichen. Also für den einen Tag im Februar, wenn mein Freund den Arzttermin hat.

Ich sage mal so, meistens gibt es “zwei Seiten” wenn es Probleme gibt und man sollte immer besser beide Seiten hören. Diesbezüglich habe ich am Freitag noch ein interessantes Gespräch geführt.

Am Mittwoch hatte sich noch eine gute Situation ergeben, über die wir am Freitag noch gelacht haben (als wir darüber gesprochen haben).

Wir hatten eine Sitzung/Besprechung, zu der Essen angeliefert worden ist. Unter anderem eine Gulaschsuppe.

Die Reste dürfen wir bei solchen Veranstaltungen immer essen. Es ist ja schließlich eh alles bezahlt und zu schade, wenn alles weg geschmissen wird.

Danach meinte mein Kollege dann zu mir, dass die Tomatensuppe sehr fettig war. Ich fragte ihn, welche Tomatensuppe denn? Und er meinte, der Rest von der Sitzung. Ich habe direkt losgelacht und meinte, dass er dann wohl die Gulaschsuppe meinen würde. Daraufhin fing auch er an zu lachen und meinte, dass er sich beim Essen nicht sicher war, was er da eigentlich gerade essen würde. Das war wirklich Situationskomik vom Feinsten (Grins).

Im Zug war die 1. Klasse mal wieder so gut wie leer, ich saß dagegen super eng eingequetscht zwischen zwei dicken Personen. Stehen wäre auch nicht besser gewesen, der Zug war mal wieder mächtig voll. Ja, dabei habe ich wieder von der 1. Klasse geträumt.

Gleich fahren wir in die Stadt, die Erweiterung für die 1. Klasse beantragen. Endlich Nägel mit Köpfen machen. Den Antrag dafür (den ich ja schon ausgedruckt habe) muss ich jetzt gleich eben noch ausfüllen.

Abends habe ich mir bei der Nordsee so ein Fischbrötchen geholt, so ein Backfisch-Baguette. Endlich habe ich mal wieder eines bekommen. Das war super lecker.

O.k., am Sonntag (also morgen) ist Kontrolle, aber ansonsten passe ich ja auf und ziehe meinen Sport auch noch durch. Noch ein paar Kalorien verbrennen.

Ich weiß nicht, ob andere Sportler (bzw. Kunden beim Personal-Training) vor solchen Kontrollen auch so nervös sind, oder ob es bei mir nur daran liegt, dass mein Trainer auch ein Lehrer ist. Dass ich bei ihm immer das Gefühl habe, vor einer “Klassenarbeit” zu stehen (Grins).

Wobei man das ja nicht direkt vergleichen kann. Vor einer Klassenarbeit würde ich (so wie früher) alles in- und auswendig lernen. Aber auf den Körper hat man weniger Einfluss. Natürlich kann man daran arbeiten, aber trotzdem geht das Gewicht manchmal hoch und man fragt sich, was man jetzt falsch gemacht hat, was man eventuell falsch gegessen hat usw.

Heute Nachmittag (also am Samstag Nachmittag) werden wir noch für nächste Woche Samstag einen Tisch im Restaurant für uns Beide reservieren. Am Donnerstag ist ja unser Jahrestag und am Samstag gehen wir dann halt Essen. Ein neues Restaurant bzw. dort ist ein neuer Inhaber (dort waren wir schon öfters Essen, aber bei dem früheren Inhaber, also mit anderer Speisekarte). Darauf freue ich mich schon. Mal sehen, wie es dort jetzt schmeckt. Es soll dort positiv sein, habe bisher nur gutes darüber gehört.

Am Freitag Abend bzw. Nacht (Grins) bin ich noch Fahrrad gefahren. Zuerst war ich müde, habe etwas geschlafen. Aber als ich aufgewacht bin, da kam direkt das schlechte Gewissen. Die Kontrolle steht kurz bevor und ich habe das Fischbrötchen gegessen. Nein, also Fahrradfahren war ein absolutes Muss.

Und anstatt mir mein Buch zu nehmen oder an den Computer zu gehen, habe ich mir dann meine Sportsachen geschnappt und bin noch “eine Runde” Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 30:50 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 120 Sekunden mit etwa 35 km/h.

Das war meine 17. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 255 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 255 Kilometer.

Danach kam dann aber der nächste tote Punkt. Anstelle vom Steppbrett-Training bin ich dann wieder ins Bett gewandert (Grins).

Bezüglich Lesen, ich habe jetzt ein neues Buch angefangen. Wenn einem ein Buch absolut nicht gefällt, dann sollte man es weg legen und sich lieber ein anderes, spannenderes nehmen. Und da ich hoffe, dass ich in der 1. Klasse demnächst wieder mehr Lesen werde (wenn ich öfters bzw. hoffentlich immer einen Sitzplatz habe), dann möchte ich auch was Lesen, was mir gefällt.

Auf der Arbeit habe ich einiges geschafft. Es war mal wieder so ein typischer Tag, erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt.

Bezüglich der Postrechnung, die falsch war, kommen jetzt Änderungen auf uns zu. Es wird alles digitalisiert. Davor habe ich etwas Angst, dass es kompliziert werden könnte. Unsere bisherige Arbeitsweise können sie nicht mehr richtig abrechnen, dadurch sind diese Fehler, diese falsche Rechnung entstanden. Es liegt jetzt an uns, dass wir das ändern müssen (um zukünftig solche Fehler zu vermeiden).

So, Schluss mit diesem Eintrag. Jetzt muss ich mich beeilen. Noch eben schnell was Essen (mein LowCarb-Frühstück) und dann die 1. Klasse beantragen. Anschließend unsere normalen Einkäufe und Nachmittags/Abends dann halt meinen Sport durchziehen.

Do. 25. Jan. 2018

Der Donnerstag war soweit ganz gut.

Heute Morgen bin ich sehr zügig zum Bahnhof gelaufen, war schon in 25 Minuten dort. Ein kleiner “Frühsport” sozusagen.

Im Moment machen viele Klassen Ausflüge, dadurch war der Zug sehr voll. Von der lauten Geräuschkulisse mal ganz zu schweigen. Also halbe Stunde “Stehparty”. Lesen hätte ich bei dem lauten Stimmengewirr eh nicht gekonnt.

Auf der Arbeit hat sich eine gute Situation ergeben. Wir haben einen Brief zurück bekommen. Der Empfänger sei verzogen, deswegen nicht zustellbar. Wann wir den Brief abgeschickt haben? Am 25.10.2016. Ja, tatsächlich 2016. Wer weiß, wo dieser Brief bei der Post hängen geblieben ist….

Als ich meinem Freund davon erzählt habe, da gab er eine super gute Antwort. Ist doch ganz klar, bei der Post gibt es einen neuen Mitarbeiter. Wie? Flash, das Faultier aus dem Film “Zoomania”. Er hat vom dortigen Straßenverkehrsamt zur Post gewechselt. Darüber musste ich so richtig loslachen und wir haben uns vorgestellt, wie er suuuper langsam jeden einzelnen Brief abstempelt – Grins. Ja, kein Wunder, dass dieser Brief so lange unterwegs war (Lach).

Nachmittags habe ich mich lange mit 2 blöden Rechnungen beschäftigt. Von der Post bzw. Abrechnung bezüglich Pakete. Alle Paketscheine (von den Paketen, die wir verschickt haben) liegen immer in meinem Schrank. Normalerweise sind diese Rechnungen kein Problem, immer schön übersichtlich, damit bin ich eigentlich immer schnell fertig.

Ja, aber dieses Mal war es anders. Sie haben zwei Firmen zusammen gewürfelt. Neben unseren Paketen waren darauf viele, die wir gar nicht aufgegeben haben. Ich bin also Stück für Stück jeden einzelnen Posten durchgegangen, habe immer wieder meine Paketscheine durchgeguckt, alles verglichen, damit ich bloß nichts übersehe. Ja, das hat wirklich mächtig aufgehalten.

Keine Ahnung, wie das jetzt weiter geht. Die Rechnung ist ja schließlich falsch, wird von denen aber immer direkt vom Konto abgebucht. Mit dieser Aufgabe, jeden einzelnen Posten zu vergleichen, ging der Nachmittag auf jeden Fall sehr schnell um.

Auf dem Weg nach Hause lief mir eine süße kleine Katze über den Weg. Sehr zutraulich. Ich blieb kurz stehen, habe mich mit ihr “unterhalten”. Miau – Das war total süß (Grins).

Hier im Haus gehe ich im Moment (gestern und heute) über die Treppe hoch. Wir wohnen ja im 4. Stock. Normalerweise nehme ich immer den Aufzug. Also 2 Etagen laufe ich immer, aber hier bis in die 4. nehme ich halt immer den Aufzug. Mein Trainer nimmt immer die Treppe, das kenne ich bei ihm gar nicht anders. Ja, immer mit gutem Beispiel voran gehen (Grins).

Zum einen laufe ich zur Zeit aus Fitness-Gründen (am Sonntag ist schließlich die Kontrolle, vorher noch so viel Bewegung wie möglich), aber auch wegen unserer Nachbarin. Der Älteren, die so lange im Krankenhaus war.

Wenn sie einen trifft, dann redet sie. Nicht 5 Minuten, sondern locker 30 Minuten und länger. Dafür habe ich abends aber keine Zeit. Ich will am Wochenende mal bei ihr vorbei gehen.

Sie wohnt neben dem Aufzug. Wenn sie den Aufzug hört, kommt sie häufig schon zur Türe (also ihrer Wohnungstüre) und begrüßt einen, bevor man selber an der Türe ist. Ja, und weil ich abends halt keine Zeit (und auch keine Lust) für ein so langes Gespräch habe, gehe ich jetzt lieber für ein paar Tage über die Treppe (Grins). Die endet praktisch vor unserer Türe, dann bin ich direkt zu Hause, wenn ich oben ankomme.

Den Urlaub, also den Urlaubstag, wenn mein Freund den Eingriff beim Zahnarzt hat, den habe ich bisher noch nicht eingereicht, aber das werde ich noch machen. Ich habe ja schließlich auch noch Resturlaub über. Im Moment ist bei uns eine etwas “gereizte” Stimmung. Es ist ja erst in rund 4 Wochen. Damit warte ich lieber noch ein paar Tage, bis sich die Stimmung dann hoffentlich wieder normalisiert hat.

Die Türe im Büro (die Eingangstüre) wurde heute zum Glück repariert. Das ganze Schloss wurde ausgetauscht. Also nicht das reine Schloss (es sind noch die gleichen Schlüssel), aber das ganze drum-herum. Alles, was für die Elektronik zuständig ist, damit die Türe geöffnet werden kann. Damit war der Elektriker wieder ein paar Stunden beschäftigt.

Dann habe ich für mich bei unserer Computerabteilung ein neues Programm beantragt, was sie mir aufspielen müssen. Ich hoffe jetzt mal, dass meine Kolleginnen es mir erklären werden und dass ich damit dann auch klarkommen werde.

Heute Abend habe ich noch mein Sportprogramm durchgezogen. Das hat wieder so richtig gut getan. Zum einen körperlich, aber auch seelisch. Mir tut dieses Auspowern, dieses “Abreagieren” nach anstrengenden Tagen halt auch immer gut. Bis Sonntag, bis zur Kontrolle, will ich es jetzt auf jeden Fall jeden Tag durchziehen.

Zuerst wieder das Fahrradfahren, die 15 Kilometer in 30:10 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 120 Sekunden mit etwa 35/36 km/h.

Das war meine 16. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 240 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 240 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren noch eine Stunde Sport.

Zuerst 20 x Kettlebell Swing mit der 4 kg Kugelhantel.

15 Min. Steppbrett-Training, 7 Übungen für je 2 Min., dazwischen jeweils 35 Sek. Pause.

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (Knie seitlich und vorne hoch Richtung Bauch ziehen) mit den 2 kg Hanteln Biceps-Curls und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps-Curls.

30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

10 x Dips (auf dem Steppbrett Liegestütz rücklings).

10 ganze Sit-Ups (mit Theraband). 5 x Sit-Ups “ohne alles”. Bei beiden Varianten möglichst langsam wieder runter gehen.

Auf Steppbrett liegend die beiden 5 kg Hanteln 20 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen.

Mit einer 5 kg Hantel 10 x über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

20 x Kettlebell Swing mit der 6 kg Kugelhantel.

10 Kniebeugen, dabei die 5 kg Kugelhantel vor der Brust halten.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps (also Handinnenflächen nach unten halten), 30 Sek. in der Waagerechten halten.

Mit den 5 kg Hanteln Biceps, erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps-Curls.

Mit der Hantelstange 10 x Kreuzheben. Vorbeugen und damit 10 x Rudern.

Runter auf die Matte. 30 Sek. “Plank”, Unterarmstütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die “hohe Planke” Liegestütz-Position 30 Sek. halten.

Auf die Seite legen, 3 x Seitstütz.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke und 10 x Laufen, Bein strecken, auf dem Standbein jeweils etwas nachwippen (halb runter und wieder hoch).

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 5 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden und wieder hoch zur Senkrechten.

Beine anziehen (Knie Richtung Brust) und strecken (flach über dem Boden). Erst beide zusammen 5 x strecken, dann nochmals 10 x im Wechsel.

Beine strecken, flach über dem Boden und 10 x die Schere waagerecht (danach kurze Pause), dann 10 x die Schere senkrecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

10 x auf die Zehenspitzen hoch wippen. Beim letzten Mal oben 30 Sek. stehen bleiben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Mi. 24. Jan. 2018

Der Mittwoch war soweit in Ordnung.

Auf der Arbeit ist es im Moment sehr unruhig.

Die Eingangstüre ist immer noch defekt. Die Elektronik darin spielt verrückt. Deswegen waren 2 Elektriker fast den ganzen Tag über da.

Langsam nervt das. Wenn z. B. die Post kommt (Pakete), dann gehe ich zur Eingangstür und nehme es an. Aber jetzt, wenn die Türe ständig auf steht (und ich gerade am Telefonieren bin), dann rennt der Mann vom DHL mit den Paketen rein, rennt in irgendein Büro (auch wenn gerade keiner in diesem Büro ist) und sieht sich um, wer das jetzt unterschreiben kann. Ja, und ich kann ihm dann hinterher rennen.

Oder ich sitze am Schreibtisch und schreibe gerade was, gucke kurz hoch und vor mir steht ein fremder Mann und hält mir was zur Unterschrift entgegen (also auch für eine Lieferung).

Es müssen ein paar Ersatzteile bestellt werden, das Türschloss, das bei uns halt elektronisch gesteuert wird, muss noch komplett ausgetauscht werden. Ich hoffe, dass die das jetzt schnell geregelt bzw. repariert bekommen.

Auf dem Weg nach Hause habe ich noch meine frühere Physiotherapeutin getroffen. Ich habe sie erst gar nicht registriert. Als sie mich begrüßt hat, da musste ich erst überlegen, woher ich sie kenne.

Wir haben uns etwas “unschön” getrennt. Sie hat es nicht akzeptiert, dass ich keine KG mehr machen wollte, stattdessen lieber das intensive Training, was ihrer Meinung nach bei meiner schwachen Muskulatur viel zu anstrengend für mich sei. Ich bekam von ihr mündlich, aber auch per SMS mehrere Vorwürfe.

Diese kurze Begegnung hat bei mir auch wieder viele negative Erinnerungen geweckt.

Sie meinte immer wieder, das sei nur, weil ich beim Training halt einen Mann habe (also meinen Trainer) und sie halt nur eine Frau sei. Nein, so ganz stimmt das aber nicht. Ja, das Training möchte ich lieber mit einem Mann durchziehen, das ist richtig. Aber selbst, wenn ich bei der KG einen Mann gehabt hätte, was früher zeitweise auch der Fall war, trotzdem würde ich mich jetzt jederzeit wieder für das Training an sich, also gegen die KG entscheiden. Das Training, der intensive Muskelaufbau bringt mir einfach “tausend Mal” mehr als die sanfte KG (den Patienten bloß nicht überanstrengen).

Die sanfte KG wäre nie mein Hobby geworden, das habe ich von Kindheit an gehasst. Das Training dagegen, mit Hanteln usw., macht mir halt immer wieder Spaß. Die KG war für mich immer ein Pflichttermin, aber auf das Training freue ich mich immer wieder. Ja, aber das konnte diese Physiotherapeutin halt nie verstehen.

Abends war ich hier ein “Wirbelwind”, habe noch einiges im Haushalt geschafft. Nachdem ich am Dienstag Abend nach dem Sport ja völlig kaputt war, habe ich den Haushalt am Mittwoch Abend nachgeholt. Küche/Spülmaschine, Wäsche usw. Ich bin sehr gut voran gekommen. Dann kam mein Freund von der Arbeit und wir haben uns unterhalten. Ja, aber als wir dann halt zusammen gesessen haben, ich zum ersten Mal richtig zur Ruhe kam, da kam schnell der tote Punkt und ich bin eingeschlafen.

Nun gut, jeden Tag Sport, das klappt einfach nicht. Zumindest nicht, wenn man arbeiten muss (im Urlaub ist das natürlich was anderes). Es sind noch 3 Tage bis zum Sonntag, also bis zur Kontrolle. An diesen 3 Tagen will ich jetzt aber jeden Tag zumindest ein Grundprogramm durchziehen. Ich will dabei auf jeden Fall bei Anfang 65 kg liegen. Das ist mein festes Ziel. Das will ich unbedingt erreichen.

So, ich hoffe, dass sich die Stimmung im Büro (im Allgemeinen) wieder beruhigt, weil es dort ein paar Reibereien gegeben hat. So ist das halt leider manchmal im Berufsleben.

Di. 23. Jan. 2018

Hier ist alles in Ordnung.

Am Dienstag Abend hatte ich mein Training. Danach bin ich Fahrrad gefahren und anschließend war ich total kaputt. Nur noch ab unter die Dusche und dann ab ins Bett (Grins).

Beim Fahrradfahren die 15 Kilometer in 30:10 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 – 120 Sekunden mit etwa 35/37 km/h.

Das war meine 15. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 225 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 225 Kilometer.

“Eigentlich” habe ich damit meine “Soll”-Einheiten von 15 erfüllt bzw. erreicht. Aber trotzdem werde ich auf jeden Fall weiter machen.

Zum einen, wie mein Trainer schon sagte, das Jahr fängt gerade erst an. Es werden noch Urlaube und eventuell Krankheiten folgen (davon hoffentlich nicht so viele), so dass ich dann keinen Sport machen kann. Dafür schon mal “vor trainieren” sozusagen.

Und gerade in dieser Woche will ich noch durchpowern. Am Sonntag ist die Kontrolle. Ich will dann höchstens bei Anfang 65 kg liegen. Wenn möglich auch im 64er-Bereich. Ideal wäre es bei Mitte 64.

Und Fahrradfahren, gerade auch mit Power, verbrennt nun mal so einige Kalorien. Und das brauche ich halt in dieser Woche ganz besonders (natürlich abgesehen von angepasster Ernährung – Sündigen ist jetzt ganz tabu).

Am Dienstag bin ich die Strecke zum Bahnhof morgens, aber auch abends gelaufen. Morgens verlasse ich mich eh nicht mehr auf die Bahn. Wenn sie gerade mal kommt, dann steige ich ein (selten), aber wegen der vielen Verspätungen und Ausfälle verlasse ich mich lieber aufs Laufen. In 25 bis 30 Minuten (je nachdem, wie zügig ich laufe) bin ich immer am Bahnsteig.

Abends hatte mein geplanter Zug Verspätung. Deswegen bin ich mit der S-Bahn gefahren, kam hier also etwas später an. Die geplante Bahn (Straßenbahn) war schon weg. Ich wollte nicht 15 Minuten auf die nächste warten, was auch gut war. Ich bin gelaufen. Die Bahn hätte mich überholen müssen, was aber nicht passiert ist. Also auch wieder Verspätung oder Ausfall.

Ich bin zügig gelaufen, die meiste Strecke bergauf. Habe es aber wieder in 30 Minuten geschafft. Mein Freund hat ja Spätschicht und ich hatte dann mein Training. Dafür wollte ich pünktlich zu Hause sein.

Unsere Nachbarin ist wieder zu Hause. Da werde ich wohl am Wochenende mal vorbei gehen. Mal gucken, wie es ihr geht. Im Wohnzimmer war Licht an und vor ihrer Tür standen ein paar Sachen. Sie war ja mehrere Wochen (seit November) wegen dem offenen Bein im Krankenhaus.

Beim Training habe ich mich mal wieder darüber gefreut, als wir vom zukünftigen Training gesprochen haben. Ja, ich weiß, dass es immer weiter geht, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Ja, aber trotzdem freue ich mich halt immer wieder darüber, wenn wir darüber sprechen, wenn er es mir sozusagen “bestätigt”.

Wir haben unter anderem Übungen “auf der Hantelbank” durchgeführt. Also auf dem Steppbrett liegend, die Hanteln nach oben drücken. Dieses Mal aber nur mit den einzelnen Hanteln. Ich sprach ihn dann auf die Hantelstange an. Er hätte sie mir ja eigentlich mal eben in die Hand drücken können.

Aber er sagte dann direkt, dass wir damit im Laufe der Zeit eh noch sehr viel Arbeiten werden, das wird im Ganzen noch sehr häufig vorkommen.

Ja, über diesen Satz habe ich mich sozusagen doppelt gefreut. Zum einen, dass es halt immer weiter geht (was mir ja eh klar ist), aber auch, dass er die Hantelstange weiterhin regelmäßig mit einplant. Damit arbeite ich halt sehr gerne, damit machen mir die Übungen halt immer wieder Spaß. Und alleine kann ich damit nicht “über Kopf” arbeiten. Dabei brauche ich halt jemand, der die Stange nach der Übung dann ab nimmt.

Das war im Ganzen wieder ein super, super, suuuper gutes Training (Grins).

Wenn ich im Ganzen noch nicht so gut wäre, würde ich es jetzt als “hart” bezeichnen. Da ich aber schon ziemlich fit bin und alles gut hinbekommen habe, bezeichne ich es nur als “etwas härter” (also ganz bestimmt nichts für Anfänger).

Abgesehen davon, dass bei seinem Training im Grunde immer der ganze Körper beansprucht wird, lag der Schwerpunkt heute bei den Armen und der Brust. Überwiegend Hantelübungen in den verschiedensten Varianten.

Das Aufwärmtraining bestand aus Kniebeugen mit der 6 kg Kugelhantel, beim Hochkommen die Hantel nach oben strecken. Des Weiteren Kniebeugen und mit den Beinen im Wechsel nach vorne kicken. Außerdem Ausfallschritte zur Seite, unten immer nachwippen.

Dann ging es direkt so richtig intensiv los. Es kam direkt die schwerste Übung von diesem Training. Die Hantelstange ohne Gewichte (also rund 10 kg) vor der Brust halten, etwas runter in die Kniebeuge (aber nur leicht um Schwung zu holen) und dann mit Schwung hoch, die Arme damit nach oben strecken. So einige Wiederholungen.

Dabei kamen auch einige Korrekturen. Ich musste erst in den richtigen Rhythmus kommen. Anfangs ging ich immer zu tief runter in die Kniebeuge. Nein, nur etwas um Schwung zu holen. Die Arme immer wieder mit “Schmackes” (kräftigem Schwung) nach oben und dabei natürlich mit dem Oberkörper vorne bleiben, nicht ins Hohlkreuz fallen.

Ja, diese Übung hatte es in sich und war total gut. Eine echte Herausforderung. Dabei musste ich auch über mich selber grinsen, weil ich mit der Zeit über seine Korrekturen etwas am stöhnen war (Grins).

Wenn ich mich auf die Arme konzentriert habe, kamen Korrekturen, weil ich wieder zu tief in die Kniebeuge ging (nur andeuten). Wenn ich auf die Beine geachtet habe, kamen Korrekturen, weil ich ins Hohlkreuz ging usw.

Aber letztendlich, bei einigen Wiederholungen, waren dennoch ein paar gute Ausführungen dabei. Ja, eine schwere, aber dennoch auch sehr gute Übung direkt am Anfang.

Dann ging es mit den 4 kg Hanteln weiter. Gerade Stehen und die Hanteln über die Biceps-Bewegung zwei Mal nach oben strecken (Schulterhöhe halten), dann wieder ganz runter. Mit der Zeit (auch so einige Wiederholungen) fiel es mir immer schwerer, wurden die Hanteln immer schwerer. Aber mit Konzentration bekam ich sie immer wieder ganz nach oben.

Dann gerade Stehen und mit einer 5 kg Hantel arbeiten. Die fast gestreckten Arme nach vorne, die Hantel zwischen die Hände und die Arme hoch zur Waagerechten, immer wieder hoch und runter pendeln. Mit dieser Bewegung bin ich immer am kämpfen, das finde ich immer relativ schwer.

Dann folgte die seitliche Bewegung, dieses Mal ohne Hanteln. Die Arme seitlich fast gestreckt in Schulterhöhe halten und dort nur ganz leichte Pendelbewegung. Ich war überrascht, wie gut ich das hinbekommen habe. Wie gut ich das halten konnte. Ich habe mich dabei auch nicht auf die Arme an sich konzentriert, sondern auf die Musik bzw. auf ein Gespräch, das wir geführt haben. Die Arme habe ich dabei “nebenbei” bewegt.

Aber als es dann Pause hieß, da “fielen” die Arme regelrecht runter, als wenn “zwei Zentner” dran hängen würden (Grins).

Dann ging es auf dem Rücken liegend weiter. Auf dem Steppbrett.

Zuerst die Arme Waagerecht mit den 2 kg Hanteln, nur etwas Pendeln, leicht hoch und runter. Gar kein Problem.

Dann mit den 3 kg Hanteln mit Nachwippen bis 3/4 hoch und wieder runter zur Waagerechten. Auch ganz leicht.

Dann mit den 4 kg Hanteln das Bankdrücken, zuerst wieder nur im unteren Bereich wippen. Ebenfalls gut hinbekommen.

Danach mit den 5 kg Hanteln die ganze Bewegung (also das Bankdrücken, die Arme damit nach oben strecken).

Als ich danach aufgestanden bin, da habe ich meine Arme, die Oberarme so richtig gemerkt, sie waren richtig schlapp.

Dann ging es noch auf dem Boden bzw. auf der Matte weiter. Zuerst die Unterarmstütze. Mit Konzentration (bei der Spannung) wieder gut hinbekommen.

Danach auf dem Rücken liegend. Crunches in verschiedenen Varianten. Ein Bein gestreckt Richtung Oberkörper ziehen, mit den Armen/Händen in Richtung Schienbein ziehen. Ja, und das fiel mir mal wieder schwer, dabei mit dem Oberkörper möglichst hoch zu kommen.

Auch beide Beine angewinkelt entgegen ziehen, auch dabei mit dem Oberkörper hoch kommen.

Flach liegen, Beine oben halten (angewinkelt) und im Wechsel flach über dem Boden strecken. Das hat wieder gut geklappt (das trainiere ich jetzt ja auch regelmäßig).

Ja, die Armübungen, die Hantelübungen habe ich auf jeden Fall besser im Griff (die fallen mir leichter) als die Bauchübungen, die Crunches in den verschiedenen Varianten.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training, einfach total klasse.

Nach einer kurzen Pause bin ich dann halt Fahrrad gefahren, aber danach war ich total kaputt. Dann ging nichts mehr.

Deswegen bin ich jetzt auch wieder spät dran weil ich heute morgen noch meine Sachen sortieren musste, meine Tasche für die Arbeit packen musste, was ich sonst ja immer abends mache.

Mo. 22. Jan. 2018

Der Montag war für mich ein eher “unruhiger” Tag, also seelisch gesehen.

Mein Freund hat für Ende Februar einen Termin. Es wird bei dem Zahnarzt durchgeführt, der bei ihm vor rund 1,5 Jahren die Brücke gemacht hat. Es ist ja auch genau an dem Zahn. Der Zahnarzt hat ihn schon beruhigt, “so” schlimm sei es gar nicht, “schnellstmöglich” müsse es auch nicht gemacht werden. Aber in rund 4 Wochen hat er nun den Termin.

Die Vollnarkose wird allerdings (nach neuen Gesetzen) nicht mehr übernommen, dafür soll er rund 500 Euro einplanen. Nun gut, Hauptsache dann läuft mit der Behandlung alles glatt.

Für diesen Tag muss ich mir dann einen Tag Urlaub nehmen (darauf habe ich meine Kolleginnen schon angesprochen), weil er nach einer Vollnarkose ja nicht alleine nach Hause gehen darf.

Nach meinem letzten Eintrag haben mir ein paar Leser den Flo ins Ohr gesetzt, weshalb ich mit dem Zuschlag für die 1. Klasse bei den Zügen bis zu einem Lottogewinn warten würde, der ja nie eintreten wird (weil ich ja nie spiele). Nun gut, damit habe ich mich abends in Ruhe beschäftigt. Ich werde es zu 99 % machen, habe mir den Änderungsantrag (für mein Monatsticket) bereits ausgedruckt.

Monatlich eigentlich 50 Euro mehr, im Abo 40 Euro mehr. Das sind in der Woche 10 Euro, also je Tag 2 Euro, je Fahrt einen Euro. Ja, das habe ich direkt genau durchgerechnet.

Für jede Fahrt bräuchte ich es nicht, hin und wieder fahre ich ja auch mit dem Bus. Aber ich fahre diese Strecke jetzt seit rund 20 Jahren Tag für Tag (abgesehen von Urlaubs- und Krankheitszeiten), wie oft habe ich mich schon darüber geärgert, dass die 1. Klasse halb leer war, ich aber “eingequetscht” in der 2. Klasse gestanden habe.

Abgesehen von meinem Sport, von dem Training, was gönne ich mir denn schon? Ich rauche nicht (was ja auch mächtig ins Geld gehen würde) und habe außer dem Sport keine weiteren großen bzw. teuren Hobbys.

Mein Freund hat direkt auf mich eingeredet, dass ich es bloß machen soll. Finanziell schaffe ich es locker.

Nur noch wenige Monate, dann habe ich den Kredit für meine Mutter, also für die Beerdigungskosten abbezahlt (also mein Freund hat den Kredit aufgenommen, ihn wieder schnell abbezahlt und ich gebe ihm jetzt jeden Monat das Geld dafür wieder). Dieses Geld habe ich dann ja auch “über”. Dann könnte ich mir damit demnächst den “Luxus” für die 1. Klasse gönnen.

Ja, es scheint so, als wenn dieser Wunschtraum, den ich schon seit Jahren habe, tatsächlich Wirklichkeit werden wird. Ein schöner Gedanke.

Wie oft kam es schon vor, dass ich morgens früh fertig war, aber nicht mit dem “Hauptzug” fahren wollte (Hauptstoßzeit, mit den meisten Berufstätigen). Der ist immer super voll. Dann ließ ich mir noch etwas Zeit, nahm lieber einen späteren Zug, der deutlich leerer ist. Ja, auch dieses Problem hätte ich mit der 1. Klasse dann nicht mehr. Es ist sehr, sehr selten, dass darin wirklich alles besetzt ist. Ja, ich glaube wirklich, dass ich es mir gönnen werde.

Zwischendurch rief mich Mittags unsere Verwalterin an bzw. deren Sekretärin (auf meinem Handy bzw. auf der Mailbox). Bezüglich unseres Sturmschadens, der kaputten Rollos. Der Techniker wäre morgen im Haus, ich solle mich melden, den Zeitpunkt/Termin mit ihr absprechen.

Was? Welcher Sturmschaden? Hier ist doch alles in Ordnung. Ich schrieb ihr direkt eine Mail. Es war eine Verwechslung, bei den Nachbarn ist das Rollo halt fliegen gegangen.

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich einige Sturmschäden gesehen. Ich laufe immer eine Straße lang, in der viele Bäume sind. Diese Straße war am Donnerstag nach dem Sturm gesperrt. Etwa jeder 2. Baum lag auf dem Boden. Sie haben schon alles klein gesägt, alles lag am Rand. Auf dem Bürgersteig lagen noch unzählige kleine Äste rum.

Außerdem lagen auf der Wiese mehrere Stühle, Campingstühle, Liegestühle usw. Wer weiß, aus welchen Gärten sie dorthin geweht worden sind.

Auf der Arbeit hatte sich eine blöde Situation ergeben. Unsere Stempeluhr und auch die Eingangstüre ist kaputt. Das ist technisch irgendwie gekoppelt.

Der Techniker war da. Aber beim Vorführeffekt war alles in bester Ordnung. Er wollte schon wieder gehen, weil er ja keinen Fehler fand.

Ich bekomme jedoch im Empfang Tag für Tag die Probleme mit, die meine Kollegen damit haben.

Ich machte dann meinen Mund auf, mischte mich in das Gespräch ein und habe spontan von den Problemen erzählt, was ich halt immer so mitbekommen habe (Fehlbuchungen, dass die Uhr immer wieder “abstürzt” und Buchungen nicht an nimmt usw.).

Ja, aber irgendwie war mir die Situation, dass ich mich spontan eingemischt habe, in dem Moment so peinlich (keine Ahnung warum, es war im Grunde richtig, dass ich ihm diese Probleme geschildert habe), dass ich total rot geworden bin. Ich habe richtig gemerkt, wie mir die Röte ins Gesicht gestiegen ist.

Ich habe nur gedacht, jetzt bitte nicht stottern und hoffentlich versagt meine Stimme jetzt nicht. Nichts dergleichen, aber den roten Kopf bekam ich trotzdem nicht in den Griff. Solche Situationen sind mir immer total peinlich, das kann ich einfach nicht steuern.

Ja, und danach (es ist ein größeres Problem, der Techniker bekam es nicht in den Griff, dafür muss noch ein Elektriker rauskommen) war ich irgendwie im ganzen total verschüchtert, bekam meinen Mund kaum noch auf, verzog mich total in mein Zimmer zurück.

Mein Kollege hatte Geburtstag. Ich war zwar dabei, stellte mich ruhig an die Seite (dabei sein ist alles), war aber froh, als die Runde wieder aufgelöst worden ist, ich wieder allein in mein Zimmer gehen konnte.

Abends haben wir die Sendung “Hart aber Fair” geguckt. Es ging um Lebensversicherungen. Meine läuft noch ein paar Jahre. Darüber werde ich demnächst mal schreiben (das wird jetzt zu lange). Meine Mutter hat mir damals, als ich 25 Jahre war, zu einer blöden Versicherung geraten, die ich zwischenzeitlich schon geändert habe.

Nach dem Motto “Dynamisch”, Jahr für Jahr “nur” 5 % mehr zahlen (über 30 Jahre, es startete damals mit 50 DM je Monat). Dann wäre ich jetzt theoretisch monatlich bei rund 200 oder mehr Euro. Viel zu viel. Bei rund 100 Euro habe ich es gestoppt. Dann noch 5 Jahre dort “liegen lassen”, fleißig Zins und Zinses-Zinn kassieren. Es gibt aber keine Zinsen mehr. Ich werde dann 5 Jahre lang nicht an das Geld kommen, obwohl es nur bei denen liegt. Meine Mutter fand das damals toll, dass ich nicht mehr einzahlen müsste, dafür aber trotzdem mehr Geld kassieren würde.

Die Sendung über verschiedene Versicherungen war heute Abend sehr interessant, eine zum Teil sehr hitzige Diskussion.

Danach bin ich dann aber eingeschlafen. Sport habe ich nicht mehr gemacht. Aber egal, am Dienstag Abend habe ich eh wieder mein Training. Und ansonsten bin ich mit meinem sportlichen Rhythmus ja eh gut dabei. Dann war der Montag in dieser Woche halt mein erster sportlicher Ruhetag. Das ist völlig in Ordnung.

Ich habe mich abends halt auch viel mit dem Zusatz für die 1. Klasse beschäftigt, die Vor- und Nachteile, Pro und Contra. Wie oft brauche ich es, lohnt es sich überhaupt. Aber da ich es im Grunde ja fast täglich anwenden kann, wird es sich letztendlich bestimmt bezahlt machen.

So. 21. Jan. 2018

Am Sonntag fand ich es schön,

dass ich Mittags zunächst wieder mein Training hatte, das wieder total gut gewesen ist.

dass mein Trainer mir schon mal einen neuen Kalender mitgebracht hat, in den ich mein Training immer eintrage. Darin trägt er als “Erinnerung” auch immer meine Ziele ein (also meine geplanten Trainingstermine, aber auch unsere geplanten Kontrollen mit Wiegen usw.).

dass ich heute Abend auch noch Fahrrad gefahren bin, die 15 Kilometer in 30:15 Minuten. Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 – 120 Sekunden mit etwa 35/37 km/h.

Das war meine 14. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 210 gefahrene Kilometer für den Monat Januar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 210 Kilometer.

Also “eigentlich” bräuchte ich jetzt nur noch eine Sporteinheit (die ich für morgen einplane), dann habe bzw. hätte ich die geplanten 15 Einheiten für den Januar schon voll. Aber ich werde dennoch weiter machen. 1,5 Wochen ohne Sport, das geht wirklich überhaupt nicht. Es ist ja schön und positiv, dass ich im Moment so gut im sportlichen Rhythmus bin.

dass ich heute Nachmittag ein Glas 0,2 l Cola Zero getrunken habe.

dass ich heute zwar was im Haushalt gemacht habe, es aber trotzdem im ganzen ein angenehm ruhiger Tag gewesen ist. Zwischendurch habe ich auch was gelesen, Fernsehen geguckt und war im Internet, habe mir zur Entspannung ein paar Musikvideos angeguckt.

Meinem Freund ging es nicht so gut. Er hat wegen seinem Mund so eine Angst. Ich nehme an, dass er sich deswegen innerlich total verspannt hat. Auf jeden Fall hatte er heute heftige Schmerzen in der Schulter. Ich habe ihn eingerieben und wir haben auch so ein Wärmepflaster drauf getan. Er lag dann den ganzen Tag ruhig auf der Couch und hat Fernsehen geguckt. Bloß keine falsche Bewegung machen.

Bei Facebook kann man ja neuerdings auch verschiedene Fragen beantworten. Das habe ich schon mehrmals gemacht.

Heute habe ich die Frage beantwortet, was ich mit dem Geld machen würde, wenn ich im Lotto gewinnen würde (wobei wir so gut wie nie spielen).

Die meisten würden wohl antworten, dass sie sofort kündigen würden. Aber nein, das möchte ich gar nicht.

Zuerst würde ich mir ein Zusatzticket für mein Monatsticket holen, damit ich in der 1. Klasse sitzen kann. Dieses Bärenticket, mit dem man immer in die 1. Klasse gehen kann, bekommt man ja erst mit dem 60. Lebensjahr, darauf muss ich noch 12 Jahre warten. In der 1. Klasse sind so gut wie immer Sitzplätze frei. Ich habe stattdessen sehr häufig eine “Stehparty”, also einen Stehplatz in der überfüllten 2. Klasse. Das würde ich mir bei so einem Gewinn sofort gönnen.

Dann würde ich (ab sofort und für alle weiteren Urlaube) eine super schöne Ferienwohnung für unseren Urlaub an der Nord- bzw. Ostsee aussuchen. Wir nehmen zwar eh nie die billigste Wohnung, aber manche sind mächtig teuer. Übertreiben muss man es ja auch nicht. Ja, aber wenn ich gewinnen würde, dann würde ich nicht mehr auf den Preis gucken, sondern eine super schöne Wohnung aussuchen.

Da wir beide keine “Kneipengänger” sind, verbringen wir immer viele Stunde in dieser Wohnung (bzw. früher im Hotelzimmer). Nach dem Abendessen gehen wir immer nochmals in Ruhe zum Strand bzw. zum Hafen (je nachdem, wo wir sind), nochmals eine große Runde Laufen, aber ab ca. 20 Uhr (pünktlich zum Abendprogramm) sind wir immer in der Wohnung.

Ja, und als dritten Punkt bezüglich des Lottogewinnes würde ich meinen Trainer ansprechen, eine dritte Trainingseinheit in der Woche dazu zu nehmen.

Die würde ich dann allerdings etwas anders gestalten als die anderen Trainingsstunden mit ihm. Ich sage mal so, wir machen zwar immer mal wieder die eine oder andere Übung, die ich auch alleine mache, aber natürlich nicht alle.

In dieser 3. Stunde würde ich dann die Übungen an sich übernehmen, er dafür halt die Intensität und Kontrolle, ob ich die Übungen überhaupt richtig ausführe. Ich mache ja jede Übung immer nur etwa 10 mal, aber bei ihm gehen wir immer bis an die Leistungsgrenze. Das würde ich mich alleine bei den Hantelübungen schon gar nicht trauen. Ich muss alleine immer noch in der Lage sein, die Hantel richtig weg zu legen (sie bloß nicht fallen zu lassen). Aber wenn er dabei ist, dann kann er notfalls mit zupacken, wenn die Kraft völlig nachlässt (was er im Laufe der Zeit schon mehrmals gemacht hat).

Ja, und dann halt die Kontrolle, ob ich die Übungen überhaupt noch richtig ausführe. Wenn ich ihn auf einzelne Übungen anspreche, dann zeigt er mir natürlich immer direkt, worauf es dabei genau ankommt. Aber wer weiß, wenn ich sie dann 10-15 mal durchführe, ob dann wirklich noch alles in Ordnung ist. Das merke ich ja auch immer bei seinem Training. Ich konzentriere mich z. B. auf die Arme (bei einer Hantelübung) und schon kommen Korrekturen für den geraden Rücken usw.

Ja, aber wie gesagt, das war halt nur ein kleines “Wunschdenken”, wenn ich im Lotto gewinnen würde. Grundsätzlich führt er halt die “Regie”, welche Übungen wir durchführen. Und es wird auch bei 2 Trainingseinheiten in der Woche bleiben. An den anderen Tagen werde ich es weiterhin alleine durchziehen und ihn nur bei Unsicherheiten auf einzelne Übungen ansprechen.

Das Training heute Mittag war wieder super gut.

Von meinem gestrigen Training hatte ich einen kleinen Muskelkater in den Beinen (Oberschenkeln), so dass ich bei manchen Übungen mächtig kämpfen musste, aber trotzdem alles gut hinbekommen habe.

Zu Beginn habe ich ihm erst mal meine neuen Sachen gezeigt, also die 4 kg Kugelhantel und das Expander-Set. Ich achte bei meinem eigenen Training immer darauf, so viele von meinen Sportsachen wie möglich mit einzubauen, damit sich die Anschaffung der einzelnen Sachen auch gelohnt hat.

Dann habe ich versucht, die nächste Kontrolle noch etwas zu schieben. Wegen der Zahn-OP meines Freundes werden wir das geplante Essen für Anfang Februar (anlässlich unseres Jahrestages) wahrscheinlich verschieben (erst mal abwarten, wie es beim Zahnarzt läuft).

Ich dachte, ich könnte die Kontrolle noch um eine bis zwei Wochen (mindestens) verschieben. Ich kämpfe ja immer noch mit den Kalorien, die ich über Weihnachten (bzw. in dem Urlaub) “angefuttert” habe, wobei ich langsam aber sicher wieder runter komme.

Aber darauf ging er gar nicht ein. Nein, nächste Woche Sonntag ist Kontrolle. Es wäre schön (ich versuche es), dann bei 64 kg zu liegen, aber selbst mit Anfang 65 kg wäre ich auch schon zufrieden. Wie wir immer sagen, es geht ja immer weiter. Meine Richtung (mit Abnehmen) ist aktuell richtig, dann werde ich auch weitere Erfolge schaffen.

Das Training fing mit den mit Sand gefüllten Hanteln an. Verschiedene Bewegungsabläufe, auch Kniebeugen, auf einem Bein stehend, das andere Bein/Knie hochziehen usw. Wenn man diese Übungen intensiv durchführt, dann wird man schon ordentlich warm.

Dann ging es mit den Beinen weiter.

Zuerst Kniebeugen mit Sprüngen. Also eine Kniebeuge, kleiner Sprung und Beine zusammen, kleiner Sprung und Beine auseinander und wieder runter in die Kniebeuge. Davon so einige Wiederholungen. Das ging schon ordentlich in die Beine.

Danach ging es mit dem Steppbrett weiter. Zuerst seitlich. Mit einem Bein auf dem Stepper, mit dem anderen auf dem Boden. So dann immer tief runter in die Kniebeuge, dann hoch zum geraden Stehen (auf einem Bein, auf dem Steppbrett stehen) und wieder runter in die Kniebeuge. Also so ähnlich, wie ich es alleine immer mache, nur dass ich dabei unten nur immer auftippe, also nur mit der Fußspitze aufkomme. Dieses Mal den Fuß aber ganz aufsetzen sollte. Das hat sehr gut geklappt.

Dann gerade hoch auf das Steppbrett, dabei die 5 kg Hanteln in den Händen halten. Also mit einem Bein oben bleiben, den anderen Fuß kurz hinten auf dem Boden auftippen (also mit dem oberen Bein etwas in die Kniebeuge gehen) und wieder hochdrücken (zum geraden Stehen). Auch das hat sehr gut geklappt.

Dann ging es auf dem Boden, auf dem Rücken liegend weiter.

Bei ihm sind auch “leichte” Übungen schwer, weil er halt alles bis zur Leistungsgrenze macht (bis man langsam schlapp macht).

Zuerst Beine aufstellen, Füße nur auf die Fersen, die 4 kg Hantel auf die Hüfte und hoch zur Brücke. So einige Male wippen, oben etwas halten (Po und Oberschenkel fest anspannen), wieder etwas wippen, und wieder oben fest halten. Mit der Zeit wurde es sehr intensiv, ich habe in den Beinen praktisch jeden Zentimeter gemerkt.

Die Übung an sich ist zwar nicht schwer, war aber in dieser Intensität heute dennoch die schwerste Übung.

Aber das ist halt typisch Personal-Training, dass man halt immer wieder an seine Leistungsgrenzen geht. Und beim Training ist er halt immer mein Vorbild. Er macht es neben mir mit und wenn ich sehe, wie gut und locker er die Übungen durchzieht, dann will ich es ihm “nachmachen” und ziehe die Übungen halt ebenfalls so lange durch, bis er Pause sagt.

Danach ging es mit der normalen Brücke weiter. Also Hantel weg, Füße flach aufstellen, hoch zur Brücke und auf der Stelle laufen, die Beine dabei strecken. Oben natürlich Spannung (Po und Beine) halten.

Gar kein Problem, das kann ich inzwischen sehr gut. Das gehört ja immer zu meinem Standard-Programm.

Danach ging es noch mit Crunches in verschiedenen Varianten weiter. Mal gerade. Mal einen Fuß auf das Knie und hochkommen, mit den Händen Richtung Knie ziehen.

So dann auch das Standbein (also das untere Bein) etwas anheben (also Hüfte etwas vom Boden anheben). Immer wieder schwer, damit muss ich immer wieder kämpfen. Aber ein bisschen klappt es inzwischen (also ein bisschen besser als früher).

Dabei haben wir wieder sehr interessante Gespräche (auch über verschiedene Übungen) geführt.

Alles in allem war es wieder ein super gutes Training.

In dieser Woche werde ich jetzt “kämpfen” (und so oft wie möglich Sport machen), damit ich nächsten Sonntag bei der Kontrolle ein möglichst gutes Ergebnis erziele.