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Über petra1009

Jahrgang 1969, dieses Tagebuch handelt von meinem Leben und meinen Gedanken (und auch Ängsten) im Alltag (im Büro), in der Freizeit (mit meinem langjährigen Freund) und beim Sport. Freud und Leid, ein Auf und Ab im Laufe des Lebens (aus der Sicht eines "Asperger", also mit dem "Asperger-Syndrom", wie ich inzwischen weiß).

Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Donnerstag ist im ganzen echt schön gewesen.

Ich finde es schön,

– dass ich seelisch wieder deutlich ruhiger werde, wieder viel stabiler bin. Nicht mehr “so nah am Wasser” gebaut bin.

Jetzt ist es schon einen Monat her, dass meine Mutter (so schnell und plötzlich) gestorben ist. Ich denke zwar weiterhin jeden Tag an sie und in verschiedenen Momenten kämpfe ich noch etwas mit den Tränen, aber richtig geweint habe ich seit Tagen nicht mehr. Ich lenke mich dann immer schnell mit schönen Sachen ab und schon geht es mir wieder gut. Ja, diesen Urlaub habe ich seelisch jetzt wirklich so richtig gebraucht.

– dass heute so ein schöner Tag gewesen ist.

Zuerst (ohne Wecker) ausschlafen, dann in Ruhe frühstücken und danach ein paar Sachen im Haushalt, die ich eingeplant hatte.

– dass es so schön warm ist, dass ich hier drin zum ersten Mal in diesem Jahr einen Shorts an habe. Aber auch daran merke ich, wie viel ich abgenommen habe. Ich habe ihn schon ein paar Jahre. Bis jetzt passte er sehr gut. Er ist mit Gummizug. Aber jetzt ist er ziemlich locker. Das sind die vielen kleinen Momente, in denen mich meine Erfolge so richtig merke (optisch kann man es mir ja nicht direkt ansehen, da ich ja obenrum weiterhin XXL-Sachen an habe. In so weiten lockeren Sachen fühle ich mich einfach viel wohler.

– dass so ein schönes Wetter war, um die 30 Grad und Sonne pur, so dass ich ohne Jacke (nur mit Polohemd) rausgehen konnte. Ich hatte zwar (wie immer) eine dünne Stoffjacke dabei, die ich aber nur über meine Tasche gehängt habe.

– dass wir Nachmittags einen sehr langen Spaziergang über rund 2,5 Stunden gemacht haben.

Das war gar nicht geplant. Wir wollten zwar eine Runde raus, das schöne Wetter genießen, aber mein Freund hatte keine Lust zum Autofahren. Hier in der Nähe ist ein großer Park. Er meinte dann zu mir, wir könnten ja etwa eine halbe Stunde lang eine kleine Runde laufen, wären spätestens in einer Stunde wieder zu Hause. Ach ja? Wir sind hier gegen 15.30 Uhr losgelaufen.

Auf den Hauptwegen im Park (vorbei an einer großen Wiese) war sehr viel los. Viele große Familien (ist ja klar an “Vatertag”). Wir sind dann schnell auf einem kleinen Nebenweg weiter gelaufen. Dort kamen wir an einem kleinen Teich vorbei. Da sind wir etwas (ein paar Minuten) stehen geblieben. Es waren dort einige Hundebesitzer und es war total schön den Hunden beim Spielen zuzugucken. Also es wurden Bälle in den Teich geworfen, die Hunde sprangen rein, schwammen hin, holten den Ball wieder raus und dann kam das große Schütteln. Das war total süß.

Dann meinte mein Freund zu mir, ob ich Lust hätte, etwas im “Nachbar-Stadtteil” zu bummeln. Mit Auto wären wir (mit Parkplatzsuche) in etwa 10 Minuten dort gewesen. Wir waren ja mitten im Park, wollten nicht extra wieder nach Hause zurück laufen. Also sind wir die Strecke dann zu Fuß gegangen. Nach etwa einer halben Stunde waren wir dann dort. Wir haben dort dann einen schönen Schaufensterbummel gemacht, dabei ergaben sich so einige schöne Gespräche.

Wir hatten noch überlegt, uns irgendwo (Cafe oder Biergarten) hinzusetzen, was zu trinken, aber an so einem schönen Tag, noch dazu am “Vatertag”, da war natürlich alles dicht, alles besetzt, gar keine Chance.

Gegen 17.00 Uhr (also nach rund 1,5 Stunden) hatten wir dann keine Lust mehr. Also ging es wieder zurück. Dieses Mal nicht durch den Park, sondern die Straße entlang sozusagen (natürlich auf dem Bürgersteig). Nochmals eine Stunde laufen für den Rückweg. Gegen 18.00 Uhr waren wir dann wieder hier und total kaputt. Wir haben dann erstmal was gegessen und uns dann ein Stündchen hingelegt.

– dass ich abends dann noch meinen Sport durchgezogen habe. Ich wollte unbedingt wieder die sportliche 6-Tage-Woche schaffen.

Morgen (am Freitag) plane ich keinen Sport ein. Wir haben was vor, das würde dann alles zu knapp werden.

Zuerst bin ich wie immer Fahrrad gefahren, habe die 10 Kilometer wieder in genau 32 Minuten geschafft. Durchschnittlich mit 17/18 km/h, alle 5 Minuten eine Powerminute mit etwa 22 km/h.  Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power (mit etwa 22 km/h), bis ich die 10 Kilometer komplett geschafft hatte. Das war meine 12. eigene Sporteinheit in diesem Monat, also 120 gefahrene Kilometer für den Monat Mai. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 470 Kilometer.

Das war die 9. (eigene) Sporteinheit in meinem 2-wöchigen Urlaub (und ich habe auch in der 2. Woche eine 6-Tage-Sportwoche geschafft, worüber ich wirklich stolz bin!). Damit habe ich die 2. fehlende Sporteinheit vom März nachgeholt, als ich wegen dem blöden Abszess nicht Sitzen konnte, kein Fahrrad fahren konnte.

Nach dem Fahrradfahren noch 45 Minuten Sport (davon rund 5 Minuten dehnen).

15 Min. Steppbrett-Training, 25 Min. Krafttraining (20 Min. “Grundprogramm” und 2 “Extra”-Übungen) und etwa 5 Min. Dehnen (für Schultern, Nacken sowie Beine und Fersen).

Eigentlich wollte ich heute das Donnerstags-Programm durchziehen, also einschließlich Übungen für die Bauchmuskeln (Brücke, Crunches usw.), aber nach dem langen Spaziergang am Nachmittag war ich abends etwas kaputt, so dass mir dieses “erweiterte” Grundprogramm voll und ganz gereicht hat. Das Fahrradfahren klappte ja noch gut, aber schon beim Steppbrett-Programm habe ich überlegt, wie ich das heutige Programm kürzen bzw. ändern könnte.

Wenn ich jetzt zu meinem Trainer sagen würde, dass ich heute nur ein “kleines” Programm durchgezogen habe, dann würde er schon wieder grinsen (was ich unter “klein” verstehe).

15 Min. Steppbrett-Training (7 Übungen für je 2 Min.). Bei 3 Übungen mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (seitlich und nach vorne Kicken) mit den 2 kg Hanteln Biceps und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps.

Danach 2 x 30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

20 x Kettlebell Swing (6 kg).

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps-Curls (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, also ebenfalls erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Dann auf dem Steppbrett 10 x Liegestütz rücklings.

30 Sek. Wandsitz, dabei die 1 kg Hantel (zwischen den Händen) mit nach vorne gestreckten Armen halten.

Gerade Stehen und die Arme/Ellenbogen mit dem “Body-Trimmer” 10 x seitlich hochziehen (bis in Schulterhöhe).

Mit 3 kg Hanteln 10 x Kniebeugen, Arme beim Hochgehen nach oben strecken.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben.

Dann vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln 10 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen).

Runter auf die Matte. 30 Sek. Unterarmstütze. 4 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

Auf die Seite legen, flach liegen und oberes Bein 10 x gestreckt hoch (dabei so ein Rubber-Band, geschlossenes Theraband, um die Fußgelenke).  Das Band weiter um die Fußgelenke lassen und unteres Bein 10 x gestreckt hoch.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Zum Abschluss dann die Dehnübungen und abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen.

Mein Puls lag bei den ruhigeren Kraftübungen etwa bei 110, beim abschließenden Dehnen bei 100 und beim Steppbrett-Training sowie Bergsteigen und Kettlebell-Swing bei etwa 150.

Ja, dieses Programm hat mir heute wirklich gereicht (und im Grunde waren ja auch alle wichtigen “Grundübungen” dabei).






Do. 25. Mai 2017 (Musik)

Auch heute habe ich einen Klassiker genommen, den die meisten wohl ebenfalls wieder kennen werden.

Die originale Version ist dieses Mal nicht auf englisch, sondern auf italienisch.

Felicita von Al Bano & Romina Power. Das ist für mich absolut kult (ebenso wie einige andere Lieder natürlich auch).

Ich habe dafür einen neueren Auftritt aus dem letzten Jahr gewählt.

Als deutsche Variante habe ich die Variante von Michael Morgan & Rosanna Rocci genommen, weil ich Michael Morgan gut finde (ich mag so tiefe Stimmen). Wobei es ja nur eine “halbe” deutsche Variante ist, da Rosanna Rocci ja weiterhin auf italienisch singt.

Und dann gibt es natürlich noch die Ulk-Variante, die wahrscheinlich auch einige kennen werden. Hape Kerkeling und Margarethe Schreinemarkers mit ihrer rein deutschen Variante von Felicita.

 






Mittwoch, 24.05.2017

Am Mittwoch fand ich es schön,

– dass es morgens mit dem Handwerker soweit gut geklappt hat (siehe vorheriger Eintrag). Natürlich ist es Schade, dass es mit dem richtigen langen Wasserhahn noch nicht geklappt hat, aber Hauptsache das Teil hängt schon mal und wir können ihn benutzen.

– dass wir am frühen Nachmittag zusammen Einkaufen waren.

Unter anderem waren wir auch bei Rossmann. Dort ist doch immer diese Ecke “Ideen-Welt” mit verschiedenen Angeboten.

Dort habe ich mir eine neue Pulsuhr für 15 Euro geholt. Das ist so eine, wo man den Finger für ein paar Sekunden auf den Sensor drücken muss.

Natürlich habe ich mich Nachmittags dann direkt damit beschäftigt und alles (also auch Uhrzeit usw.) richtig eingestellt.

– dass ich mich am Mittwoch wieder an den LowCarb-Tag gehalten habe.

– dass ich über Facebook mit weiteren Klassenkameraden befreundet bin.

– dass mein Freund jetzt auch frei hat, also ein langes Wochenende hat. 4 freie Tage, die wir jetzt noch zusammen haben (und ich habe am Montag ja auch noch frei). Diese 4 Tage werde ich so richtig genießen. Und das Wetter soll zum größten Teil (bis auf Wärmegewitter) ja auch mitspielen.

– dass ich abends noch mein Sportprogramm durchgezogen habe. Ich wollte ja schließlich auch die Pulsuhr ausprobieren.

Im Ruhemodus (als ich auf der Couch saß, die Uhr eingestellt habe) hatte ich rund 60 Puls.

Zu Beginn vom Sport, als ich mich umgezogen habe (die Uhr nochmals ausprobiert habe) hatte ich rund 80 Puls.

Während des gleichmäßigen Fahrens (mit etwa 18 km/h) hatte ich immer etwa 135 Puls.

Und in den Powerminuten bzw. direkt danach hatte ich etwa 165 Puls. Also dabei pendelte er zwischen 159 und 165 (die 165 war die höchste Angabe).

Ich habe also zuerst wieder mit dem Fahrradfahren angefangen, die 10 Kilometer wieder genau in 32 Minuten geschafft.

Nach dem Fahrradfahren noch 55 Minuten Sport (davon rund 5 Minuten dehnen).

15 Min. Steppbrett-Training, 35 Min. Krafttraining (20 Min. “Grundprogramm” und 15 Min. ein “Dienstags-Programm” ) und etwa 5 Min. Dehnen (für Schultern, Nacken sowie Beine und Fersen).

15 Min. Steppbrett-Training (7 Übungen für je 2 Min.). Bei 3 Übungen mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (seitlich und nach vorne Kicken) mit den 2 kg Hanteln Biceps und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps.

Danach 2 x 30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

20 x Kettlebell Swing (6 kg).

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps-Curls (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, also ebenfalls erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Dann auf dem Steppbrett 10 x Liegestütz rücklings.

30 Sek. Wandsitz, dabei die 1 kg Hantel (zwischen den Händen) mit nach vorne gestreckten Armen halten.

Gerade Stehen und die Arme/Ellenbogen mit dem “Body-Trimmer” 10 x seitlich hochziehen (bis in Schulterhöhe).

Mit 3 kg Hanteln 10 x Kniebeugen, Arme beim Hochgehen nach oben strecken.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben.

Dann vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln 10 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen).

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Auf Steppbrett liegend die 5 kg Hanteln 15 x hochdrücken (Hantelbank), unten einmal nachwippen. 10 x mit einer über/oberhalb vom Kopf arbeiten.

Mit den 4 kg Hanteln, Arme fast gestreckt zur Seite und mit gestreckten Armen arbeiten, 10 x nach oben (senkrecht) und wieder seitlich runter.

Mit den 3 kg Hanteln “enges” Bankdrücken, also mit den Hanteln über dem Bauch/Bauchnabel arbeiten, 10 x nach oben strecken.

Runter auf die Matte. 30 Sek. Unterarmstütze. 4 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

Auf alle Viere, Knie 10 x etwas vom Boden anheben. Ein Bein (im Wechsel) angewinkelt hoch und 10 x mit Fuß Richtung Decke wippen. Ein Bein (ebenfalls natürlich im Wechsel) 10 x nach hinten strecken (das von gestern, also Knie etwas unter die Hüfte ziehen, etwas Richtung Brust und dann wieder nach hinten strecken, kurz gestreckt halten).

Auf den Bauch legen, Arme in U-Haltung, Spannung im ganzen Körper und 10 x mit dem Oberkörper hoch kommen, die Arme nach vorne strecken.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Zum Abschluss dann die Dehnübungen und abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen.

Auch dabei habe ich heute die Pulsuhr benutzt. Bei den ruhigeren Hantelübungen (reinen Kraftübungen) lag mein Puls bei etwa 103. Bei den Powerübungen (Steppbrett, Bergsteiger und Kettlebell-Swing) ging er teils auf 137 hoch, zeitweise auch auf 145.

Ich bin stolz, dass ich auch heute wieder so ein gutes Programm durchgezogen habe.

Ich habe schon überlegt, dass ich demnächst, wenn ich wieder Arbeiten gehe, hin und wieder (aus Zeitgründen) nur das Konditionsprogramm (vom Sonntag Nachmittag) durchziehe (also Fahrrad, Steppbrett, Bergsteiger und Kettlebell Swing).

Oder zumindest noch mein “Grundprogramm” einschließlich der Liegestütze, wofür ich ja auch immer etwa 20 Minuten brauche.

Besser Kondition und Grundprogramm, als gar keinen Sport zu machen. Das muss ich tagesaktuell entscheiden.






Mi. 24. Mai 2017 (Musik)

Auch heute wieder einen Klassiker, den wahrscheinlich so ziemlich jeder kennt.

Alice…

Für mich auch ein totaler Ohrwurm.

Im Original von Smokie bzw. Chris Norman. Living Next Door to Alice.

Es wurde im Laufe der Zeit von einigen Sängern auch im deutschen übernommen. Wer verdammt ist Alice…

Weil ich den Sänger Olaf Berger gut finde, nehme ich jetzt mal seine Version.

Wobei die Variante von Howie – Howard Carpendale sicherlich die bekanntere Variante sein wird.

Mittwoch, 24. Mai 2017 (Teil 1)

So, das hätte ich schon mal geschafft. Den ersten Teil des heutigen Tages sozusagen.

Der Handwerker wollte ja zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr kommen.

Ich hatte den Wecker für 9 Uhr gestellt, blieb aber noch bis 10 Uhr liegen. Ich habe ja schließlich Urlaub. Das hätte dann noch locker gereicht.

Dann habe ich mich etwas frisch gemacht und die Kaffeemaschine an gemacht.

Um 10.30 Uhr, als ich gerade in Ruhe Frühstücken wollte, da ging das Telefon. Beim vorherigen Kunden waren sie schneller fertig als erwartet, der Handwerker ist spätestens um 10.45 Uhr hier. Also gut, war nichts mit in Ruhe frühstücken. Ich habe mir nur eine Tasse Kaffee geschnappt sowie einen LowCarb-Schokoriegel. Ei und Apfel mussten warten, bis der Handwerker fertig ist.

Wenige Minuten später war er dann auch schon da.

Er war direkt am meckern (so wie die Frau/Sekretärin am Telefon), dass es ihm lieber gewesen wäre, nur die Armaturen auszuwechseln, anstelle vom ganzen Gerät.

Aber trotzdem hat er “zugegeben”, dass ihm dieses neue Modell optisch selber auch besser gefällt.

Für das reine Anbringen (einiges mit Bohren und Hämmern) hat er rund eine Stunde gebraucht.

Das neue Gerät ist wirklich besser. Wenn das Wasser darin heiß ist, dann schaltet es automatisch ab. Das alte Gerät blieb an, war dann nur laut am Brunnen. Dann musste man in die Küche “springen”, um es auszuschalten.

Den Fehler, den ich letztens gemacht habe, als mein Freund die Untersuchung hatte (und die Nadel noch im Arm steckte), also das Wasser so lange laufen zu lassen, bis der Boiler bzw. die ganze Arbeitsfläche voll war, das kann damit nicht mehr passieren.

Wenn der Boiler voll ist, dann läuft das Wasser automatisch vorne raus, so als wenn man das kalte Wasser anstellen würde. Auch das ist ein großer Vorteil.

Das Problem ist aktuell nur der kurze Wasserhahn. Er reicht jetzt gerade eben an den Rand vom Spülbecken.

Der Handwerker hat zuerst unseren alten Wasserhahn, der bis zur Mitte des Beckens reichte, daran angebracht. Von der Länge her auf jeden Fall viel besser.

Aber dann bestand wieder das gleiche Problem. Wenn man das kalte Wasser laufen lief, dann lief gleichzeitig der Boiler voll Wasser. Das konnte er selber zuerst überhaupt nicht verstehen, hat mehrmals alle Anschlüsse überprüft.

Aber dann kam er diesem Problem auf die Spur. Wasser sucht sich halt seinen Weg. Der neue, der lange Wasserhahn passt irgendwie nicht richtig. So genau kenne ich mich als Laie damit nicht aus. Die Anschlüsse, das “Sieb”, das lange schlanke Rohr, alles ist dünner, kleiner und enger (als bei dem eigentlichen kurzen Wasserhahn, der dazu gehört).

Ja, und wenn man damit das kalte Wasser laufen lässt, dann kommt halt nur eine gewisse Menge an Wasser durch dieses schmale Rohr. Aber das restliche Wasser möchte sozusagen auch noch raus und sucht sich dann halt einen anderen Weg, läuft dann stattdessen automatisch immer direkt hoch in den Boiler rein. So hat es mir der Handwerker erklärt und auch gezeigt.

Mit dem kurzen Wasserhahn klappt es auf Dauer auf jeden Fall nicht. Also fuhr er los in den Baumarkt (er hatte selber keinen anderen dabei). Mit Hin- und Rückfahrt und zweitem Versuch war er dann nochmals rund eine Stunde beschäftigt.

Ja, und was soll ich sagen, dieser Baumarkt hatte nur einen langen Wasserhahn, der “natürlich” vom Anschluss her nicht passte. Ich musste dann trotzdem unterschreiben, dass er für uns 2 Stunden lang tätig war. Also zweimal je 70 Euro Plus Mehrwertsteuer. Das finde ich gar nicht gut, kann es aber nicht ändern.

Ja, und er kommt auch noch ein drittes Mal. Er hat die Maße, gibt sie noch heute der Sekretärin, die im Großhandel einen passenden langen Wasserhahn bestellen soll. Sobald dieser dann da ist, müssen wir einen neuen Termin vereinbaren (mal sehen, wie wir das dann zeitlich wieder hinbekommen), damit er hier dann angebracht werden kann. Auch dafür (wenn wieder jemand rauskommt) müssen wir dann natürlich wieder zahlen. Das wird dann alles im allem teurer als das eigentliche Gerät.

Nach rund 2 Stunden war er dann wieder weg, dann habe ich erstmal in Ruhe was gefrühstückt.

So, wenn mein Freund gleich von der Frühschicht kommt, dann fahren wir zusammen Einkaufen. Für Nachmittags/Abends plane ich dann meinen Sport wieder ein.

Dienstag, 23.05.2017

Der Dienstag war für mich “interessant” und ereignisreich.

Ich fand es schön,

– dass ich endlich bei Aldi angerufen habe. Das habe ich schon seit Monaten vor mir hergeschoben (solche Telefonat liegen mir halt nicht so).

Wenn wir im Urlaub sind, dann nehmen wir doch immer das kleine Laptop mit. Dieses Tagebuchschreiben gehört für mich halt zum Tagesabschluss dazu. Dieses Schreiben an sich ist halt mein Hobby. Deswegen hat mein Freund mir vor Jahren das kleine (Din-A-5-Größe) Laptop bzw. “Netbook” geschenkt.

Wir gehen dann ja immer mit einem Internetstift ins Internet. Immer mit so einer “Tagesflat”, mehr lohnt sich bei uns für eine Woche Urlaub nicht (hier haben wir ja eh den Festnetzanschluss).

Es gibt ja verschiedene Anbieter. Meistens haben wir bisher Aldi genommen, zeitweise (im letzten Urlaub) auch den von Lidl, früher auch den von der Telekom.

Der von der Telekom ist eigentlich gut, aber teurer als die Anderen. 24 Stunden für 5 Euro, wobei man sich damit alle 3 Monate einmal anmelden muss (also einmal 5 Euro zahlen muss), sonst wird der Stift komplett deaktiviert (dass man für 50 Euro einen neuen kaufen muss), was mir bereits passiert ist.

Bei Aldi und Lidl zahlt man jeweils für 24 Stunden 2 Euro, das Geld bleibt so lange drauf, bis man den Stift benutzt (also damit muss man sich nicht unbedingt alle 3 Monate einloggen). Es sind zwei verschiedene Netzanbieter, also je nachdem, wo wir im Urlaub waren (Nord- oder Ostsee) war es unterschiedlich, mit welchem Stift ich mich besser ins Internet einloggen konnte.

Ja, und jetzt habe ich mit Aldi große Probleme, habe mit der Service-Hotline rund eine halbe Stunde telefoniert. Der Mitarbeiter am Telefon war sehr freundlich, er kann ja auch nichts dafür, wenn Aldi seine Tarife ändert.

Im letzten Urlaub hatte ich schon Probleme. Ich hatte 15 Euro aufgeladen (für die Woche Urlaub), aber anfangs war ein Update, danach konnte ich mich mit diesem Stift nicht mehr einloggen. Deswegen nahm ich den Rest des Urlaubs dann den von Lidl.

Zu Hause habe ich mir im Oktober dann schon mal (für dieses Jahr) einen neuen Aldi-Stift geholt, den ich erst mal “in die Ecke” gelegt habe.

Jetzt habe ich ja zur Zeit Urlaub und habe gedacht, den Stift kann ich jetzt ja schon mal registrieren. Es sind ja 10 Euro Startguthaben drauf. Also habe ich mich über deren Seite angemeldet/registriert, kam aber nicht ins Internet….

Ich rief dann dort an, hing aber zunächst mal in einer Warteschleife (womit ich schon gerechnet habe). Dann hat sich der Mitarbeiter gemeldet. Ich dachte erst, ich hätte bei der Registrierung was falsch gemacht. Nein, das Problem liegt an einer völlig anderen Stelle….

Aldi macht neuerdings regelmäßig Updates. So auch im letzten Urlaub. Eigentlich mache ich für diese eine Woche immer einen Tagesflat (für diese 2 Euro), aber bei Updates springt diese Tagesflat automatisch in einen Volumenflat über. Danach muss die Tagesflat dann wieder neu aktiviert werden (nicht zu vergessen, dass wir im Urlaub über Funk im Internet ist, so dass auch alles etwas langsamergeht).

Die neue Software muss dann erst von Aldi runtergeladen werden, die bisherige muss vom Stift deaktiviert werden und die neue Software darauf kopiert und aktiviert werden. Ohne dieses Update kann man den Stift sonst gar nicht mehr benutzen. Deswegen konnte ich meinen alten Stift nach dem Update im letzten Urlaub dann auch nicht mehr benutzen (für das Update war es per Funk zu langsam und die alte Software klappt dann nicht mehr).

Als ich als Laie fragte, wie ich dieses Deaktivieren usw. machen solle, da meinte er nur, dass ich mich dafür an einen Computerfachmann wenden soll, das kann er mir so schnell auch nicht erklären.

Nun gut, damit war das Rätsel gelöst, warum ich im letzten Urlaub damit nicht mehr ins Internet kam. Und was war jetzt mit dem neuen Stift, mit meinen 10 Euro Startguthaben.

Das Geld ist weg sozusagen. Auf dem neuen Stift (vom Oktober, den ich erst jetzt aktiviert habe) sind zur Zeit noch 0,01 Euro…. Vom Oktober (als ich ihn gekauft habe) war noch die alte Software drauf. Als ich ihn registriert habe, wurde direkt erkannt, dass die neue Software zuerst aktiviert werden müsse. Der Hinweis kam und ich klickte natürlich Ja an. Mit der alten Software komme ich damit ja eh nicht ins Internet. Eigentlich habe ich auch wieder die Tagesflat aktiviert, aber das gleiche Problem wie beim letzten Mal. Der Stift fing an zu arbeiten, es sprang auf Datenvolumen um und ruck-zuck waren die 10 Euro Startguthaben davon weg, also für dieses Update verbraucht.

Der Mann sagte direkt, als ich meinte, dass das Update so lange braucht (mindestens 30 bis 60 Minuten läuft bei mir dann das Programm), dass das richtig sei. Es kommt darauf an, mit welcher Geschwindigkeit der Stift arbeitet. Das Update ist immer sehr umfangreich. Je nachdem, wie schnell der Stift arbeitet, kann es locker eine Stunde und länger dauern. Also wenn es im Urlaub passiert, also über Funk, kann diese Übertragung auch mehrere Stunden dauern.

Als ich darauf sauer reagiert habe, meinte der Mann, dass sich darüber schon viele Kunden beschwert haben. Ich fragte dann, wann das nächste Update geplant ist, da wir im September in den Urlaub fahren, ob ich den Stift dann benutzen kann. Das könne er mir nicht sagen, das erfahren sie selber erst kurz zuvor. Es kann also wieder passieren, dass anfangs ein Update kommt, die alte Software wieder nicht funktioniert (ich mich damit wieder nicht anmelden kann) und auch direkt wieder 10 Euro futsch sind (ich wollte vorher 15 Euro für eine Woche aufladen).

Nun gut, ich werde mich bis dahin nach einem anderen Anbieter erkundigen, auf Aldi werde ich mich nicht mehr verlassen. Ja, dieses Gespräch, diese ganzen Erklärungen hat eine gute halbe Stunde gedauert.

– dass ich danach bei einem Friseur angerufen habe. Dort komme ich täglich vorbei (also auf meinem Arbeitsweg). Nein, sie machen keine Termine, ich könne dort spontan vorbei kommen. Das fand ich schon mal gut. Aber ansonsten war ich von dem nicht so wirklich begeistert.

Ich kam dort rein, war die einzige Kundin. Er ist ein Türke, zwei seiner Freunde waren ebenfalls dort. Er hat sich mit denen mehr über eine Fußballmannschaft unterhalten, als sich um mich zu kümmern. Ich kam mir schon sehr doof vor. So, als wenn ich stören würde.

Was denn gemacht werden solle? Spitzen schneiden, etwas kürzen. Ja, das können wir noch schaffen. Es war 15.45 Uhr. Dort ist um 18.00 Uhr Feierabend. Nein, sie arbeiten in “Etappen”, er hat um 16 Uhr Feierabend, dann übernimmt seine Kollegin die nächsten 2 Stunden. Also müsse er mit seinen Kunden (also auch mit mir) um 16 Uhr fertig sein.

Also hieß es, direkt hinsetzen, wir legen los. Ich fragte, ob die Haare nicht gewaschen würden (so kenne ich das nur). Nein, fürs Schneiden müsse man doch nicht unbedingt die Haare waschen. Das kann man auch so.

Nun gut. Alles etwas seltsam. Was denn genau gemacht werden solle. Ich fing an zu erklären (welche Länge ich haben möchte), da drehte er sich einfach um und unterhielt sich mit seinen Freunden. Dann guckte er mich wieder an. Nochmals, was soll jetzt bei Ihnen gemacht werden? Ich fing wieder an zu reden, da drehte er sich wieder um, unterhielt sich wieder mit seinen Freunden…

Dann guckte er mich wieder an. Ich fragte ihn dann, ob ich ungelegen kommen würde, besser später (oder an einem anderen Tag) wieder kommen soll. Nein, Nein, schon in Ordnung. Bitte nochmals, also was soll jetzt bei Ihnen gemacht werden? Also habe ich es zum dritten Mal wiederholt.

Also Spitzenschneiden heißt für mich eigentlich im Ganzen, also auch am Pony usw. aber darum hat er sich gar nicht gekümmert. Er nahm sich nur die gesamte Länge vor. Am Oberkopf hat er gar nichts gemacht. Das würde so schon gut aussehen…

Während er die Länge geschnitten hat (für etwa 5 Minuten, dann war ich komplett fertig), hat er noch 2 Pausen gemacht, um sich mit seinen Freunden zu unterhalten….

Ich sagte, dass die Längen etwas “verfilzt” sind. Da meinte er kein Wunder, da ich die Haare ja blondiert habe. Davon hält er gar nichts. Beim Haarefärben gehen die Haare immer so kaputt, werden davon so angegriffen, davon würde er allen Kunden immer abraten. Die natürliche Haarfarbe sei immer die Beste. Nun gut, das fand ich positiv, weil sonst immer alle Friseure auf einen einreden, was man alles anders machen soll. Mehr blonde Strähnchen, eine andere Farbe usw.

Da er ja nicht gewaschen hat, mussten die Haare auch nicht geföhnt werden. Und weil er am Oberkopf gar nichts gemacht hat, sah ich danach, bis auf die gesamte Länge, auch genauso aus wie vorher. Für diese 5 Minuten Arbeit (die Länge etwas kürzen) habe ich dann 15 Euro bezahlt.

Trotzdem habe ich es mir etwas anders vorgestellt. Wie ich gestern geschrieben habe, die Frisur von der Sängerin Vanessa Mai. Selbst wenn ich danach dann wieder meinen heißgeliebten Zopf mache (der inzwischen schon fast zu meinem “Markenzeichen” geworden ist – Grins), wenn ich beim Friseur war, erwarte ich, dass ich danach etwas anders aussehe. Aber bis auf die kürzeren Haare im Nacken sehe ich halt völlig gleich aus.

Im Nacken ist es jetzt auf jeden Fall wieder viel angenehmer. Wieder viel leichter. Klar, es sind ja einige Zentimeter ab gegangen.

Nachmittags haben wir hier dann schon mal die Küche startklar gemacht, also die Spülecke aufgeräumt, damit die Arbeiter dort am Mittwoch dann gut arbeiten können (nichts im Wege liegt).

– dass ich abends dann noch Sport hatte.

Das war wieder ein super gutes Training, das so richtig Spaß gemacht hat. Ich kam dabei ordentlich ins Schwitzen.

Die Gespräche bezüglich Korrekturen drehten sich unter anderem um meine Beinhaltung. Ich neige halt etwas zu X-Beinen. Diesbezüglich bekam ich ja schon mit etwa 3 Jahren Krankengymnastik, um das gerade, normale Laufen zu lernen.

Beim “normalen” Laufen ist es ja nicht “so” schlimm, wenn die Knie mal aneinander reiben, aber unter Spannung, also bei Kniebeugen usw. verursacht diese falsche Haltung (wenn das Knie nach innen gedreht ist) Schmerzen und Stiche.

Deswegen drehe ich es absichtlich bei Kniebeugen weit nach außen. Aber diese extreme Schonhaltung ist auch nicht ganz so richtig. Deswegen haben wir dabei über die richtige, die gerade Beinhaltung gesprochen. Keine X-Beine machen, Knie etwas nach außen drehen, aber trotzdem gerade Beine halten, die Füße gerade stehen lassen. Das finde ich gar nicht so einfach, weil ich das Bein (also auch den Fuss) bei Schmerzen halt automatisch bewusst zur Seite (nach außen) drehe.

Schon das Aufwärmtraining hatte es mächtig in sich, war voller Power.

Zum einen die Schwing-Übung, bei jeder Wiederholung (so einige) mit einem größeren Gewicht. Also erst mit 5 kg, dann mit 6 kg, danach mit 8 kg und dann noch mit 10 kg (also mit den Kugelhanteln). Mit diesen vielen Wiederholungen (und dem kräftigen Schwingen) ging mein Puls mächtig hoch.

Dazu kamen noch Ausfallschritte (verbunden mit Hantelbewegungen), Kniebeugen (beim Hochkommen mit den 2 kg Hanteln im Wechsel nach vorne boxen) sowie Laufen auf der Stelle.

Schon nach dem ersten Durchgang (wir machen immer zwei Durchgänge) war ich mächtig am schwitzen.

Der nächste Block fing schon sehr intensiv an.

Ausfallschritte, den hinteren Fuß dabei auf dem Steppbrett, immer wieder mit dem hinteren Knie tief runter wippen.

Das “Gemeine” war, dass ich beim Hochkommen mit dem vorderen Fuß einen kleinen “Sprung” machen sollte, ihn leicht vom Boden lösen sollte, dann direkt wieder tief runter.

Erstens hasse ich Sprünge total und zweitens gehören Ausfallschritte auch nicht gerade zu meinen “Lieblingsübungen”. Ja, damit musste ich total kämpfen. Wenn ich versucht habe, das Gewicht vom vorderen Fuß zu nehmen (um damit etwas Springen zu können), also das Gewicht auf dem hinteren Fuß hatte, dann habe ich (mit diesem Druck hinten) das Steppbrett immer etwas ins Kippen gebracht (ich war mit dem hinteren Fuß auf dem vorderen Rand, so dass ich es mit dem Druck darauf etwas nach vorne kippte).

Ja, das war mega schwer. Zum einen die tiefen Ausfallschritte, die total in die Oberschenkel gehen. Das Gewicht vorne halten (damit ich das Steppbrett nicht umkippe) und beim Hochgehen den vorderen Fuß immer wieder etwas vom Boden löse.

Danach ging es mit Kniebeugen weiter, dabei die (leere) Hantelstange (also ohne zusätzliche Gewichte) im Nacken halten. Das habe ich gut hinbekommen.

Dann ging es runter auf die Matte. Auf alle Viere.

Zuerst mit den Beinen. Ein Bein angewinkelt hoch (also Fuß hoch Richtung Decke) und intensiv nach oben wippen. Möglichst wenig runter kommen. Bei ihm natürlich viel mehr Wiederholungen, als ich es alleine machen würde. Mit der Zeit tat der Oberschenkel immer mehr weh, aber ich habe es trotzdem bis zur “Pause” durchgehalten.

Anschließend eine Variante mit gestrecktem Bein, die ich gut fand, auch bei meinem Training mit einbauen will (wenn ich die Übungen auf allen Vieren durchziehe). Ein Bein anheben und immer wieder etwas anziehen (Knie unter die Hüfte), dann weit nach hinten strecken, eine bis zwei Sekunden halten und wieder anziehen. Zwischendurch nicht absetzen. Damit habe ich so einige Wiederholungen gut geschafft. Ja, eine gute Anregung für mein eigenes Training.

Danach ging es (weiterhin auf allen Vieren) mit den Armen weiter. Zuerst das seitliche Arbeiten, mit den 3 kg Hanteln. Das fand ich ebenfalls sehr schwer, heute die zweitschwerste Übung im ganzen. Also den jeweiligen Arm fast gestreckt weit zur Seite hoch. Also bis in Schulterhöhe komme ich nicht, aber ich habe versucht, so hoch wie möglich zu kommen. Mit jeder Wiederholung taten Oberarm und Schulter dann mehr weh.

Danach mit den 2 kg Hanteln nach vorne arbeiten, also immer wieder den gestreckten Arm so weit wie möglich vorne hochziehen.

Zum einen war es mit dieser Hantel natürlich leichter, aber von der Bewegung her war es dann doch schwerer als die seitliche Bewegung.

Danach kamen dann noch ein paar Unterarmstütze, dabei mit dem Körper möglichst weit nach vorne schieben, den Kopf bis vor die Hände. Ich bin stolz, dass ich dabei immer besser werde, die Spannung dabei (auch in Bauch und Hüfte) immer besser halten kann. Früher wäre diese Übung für mich undenkbar gewesen und heute gehört sie für mich (im Vergleich zu Ausfallschritten usw.) sogar zu den verhältnismäßig leichteren Übungen.

Ja, alles in allem war es wieder ein super gutes Training. Unser nächstes gemeinsames Training ist am nächsten Montag. Bis dahin will ich mein eigenes Training (bis auf Freitag) täglich durchziehen (bis Montag habe ich noch Urlaub). Am Freitag haben wir was vor, dann mache ich wieder einen sportlichen Ruhetag, aber an den anderen Tagen will ich es wieder (wie gewohnt) durchziehen.

Di. 23. Mai 2017 (Musik)

Heute ein Lied, das im Original von Chris Norman gesungen worden ist. Je nach Auftritt hatte er dabei verschiedene Gesangspartner. Mal war es Suzi Quatro (bei früheren Auftritten), in den letzten Jahren auch mit C.C. Catch. Der Titel war “Stumblin’ in”.

Auch dieses Lied ist für mich wieder ein totaler Ohrwurm, den ich jedoch mal wieder besser unter dem deutschen Titel “Schau mal herein” kenne. Die deutsche Variante wurde im Laufe der Zeit von verschiedenen Sängern gesungen. Ich habe mich hier für ein YouTube-Video von “Nina und Mike” entschieden.

Montag, 22.05.2017

Am Montag fand ich es schön,

– dass ich bei der Firma wegen unseres neuen Warmwasser-Gerätes in der Küche angerufen habe, dort einen Termin vereinbart habe. Am Mittwoch Mittag kommt schon jemand zu uns.

Das Gespräch verlief allerdings etwas “doof”. Wir haben das Gerät ja am Samstag im Baumarkt gekauft. Das heißt, es muss nur noch angebracht werden.

Das passte der Sekretärin aber so gar nicht, was sie immer wieder betonte. Normal läuft es wohl so, dass sie halt den kompletten Auftrag bekommen, sich also auch selber um das Gerät kümmern und somit vorher schon genau wissen, was dann auf sie zu kommt. Ich habe ihr zwar gesagt, um welches Modell es sich handelt, sie sah es sich auch direkt im Internet an, aber das wäre trotzdem nicht das Gleiche. Ihnen wäre es lieber, wenn sie das Gerät jetzt schon dort hätten, sich jetzt schon mit den Anschlüssen beschäftigen könnten.

Ja, und weil wir das Gerät halt schon hier haben, keinen Materialwert an sich mehr zahlen müssen, müssen wir dann auch einen erhöhten Stundenlohn zahlen. Das hat sie mir direkt gesagt. Nun gut, das bekommen wir auch noch hin.

Das Schwierige ist dabei auch, dass der Wasserhahn ziemlich lang sein muss. Wir haben ja eine Einbauküche. Der Wasserhahn ist normalerweise sehr kurz. Das Gerät hängt an der Wand (ganz klar). Das Spülbecken ist aber einige Zentimeter von der Wand entfernt. Der normale Wasserhahn kommt gar nicht bis zum Spülbecken dran (ist sozusagen mitten auf der Arbeitsfläche). Bei dem jetzigen (alten) Gerät hat mein Freund sich beim Einzug darum gekümmert. Er war deswegen mehrmals im Baumarkt, bis dann schließlich der dritte oder vierte Wasserhahn richtig gepasst haben (die richtige Länge hatte). Ja, wir gehen mal davon aus, dass der Fachmann das dann auch richtig hinbekommen wird.

– dass das Wetter am langen Wochenende so schön werden soll. Mein Freund hat ja ab Donnerstag auch ein langes Wochenende. Dann wollen wir auch etwas raus, raus an die Luft, etwas Laufen (in Parks).

Auch für meinen Trainer freut es mich so richtig. Er ist über das lange Wochenende (deswegen verschieben sich auch unsere Trainingszeiten) bei einer sportlichen “Open-Air-Veranstaltung” (auch mit Übernachtung in Zelten usw.). In den letzten Jahren hatten sie dabei Pech, immer mit Regen und “Kälte” (natürlich nicht so kalt wie im Winter, aber bei Sonne und warmen Temperturen macht Sport im Freien natürlich mehr Spaß). Ja, er hat immer genug “Gebrassel” um die Ohren. Ich finde es schön, dass diese Veranstaltung dann (laut Wetterbericht) so schön werden soll.

– dass wir heute Post vom Beerdigungs-Institut bekommen haben. Also einen großen Umschlag. Darin war auch eine Beileids-Karte von einem Paar aus dem Turnverein (in dem meine Mutter war), das ich seit meiner Kindheit kenne. Bei denen haben wir in meiner Kindheit des Öfteren Silvester gefeiert. Ihr Sohn ist etwas jünger als ich. Er ist inzwischen ein Computer-Fachmann. Er hat mir früher mehrmals bei Computer-Problemen geholfen. Ich fand es nett von ihnen, dass sie an mich gedacht haben, mir diese Karte geschickt haben. Sie sind halt sozusagen ein Teil meiner Kindheit gewesen (ich verbinde viele Erinnerungen mit dieser Familie).

– dass ich mir heute, abgesehen vom Haushalt (Wäsche und Küche) einen schönen ruhigen und entspannten Tag gemacht habe. Das tat nochmals so richtig gut.

Ich habe meine Tränen auch von Tag zu Tag besser im Griff (weine immer weniger). Ich bin froh, dass ich jetzt diesen Urlaub habe. Das war genau die richtige Zeit dafür. Natürlich konnte ich, als ich ihn (ja zusammen mit meiner Mutter) geplant hatte, nicht ahnen, dass sie sterben wird. Aber jetzt bin ich froh, dass ich diesen Urlaub habe. Raus aus dem normalen Alltag, abschalten und mich mit schönen Sachen, also mit meinen Hobbys beschäftigen (mein weiteres Leben sozusagen genießen).

Natürlich denke ich täglich (in vielen Situationen) an meine Mutter. Und morgen, am Dienstag, wollten wir beide uns ja eigentlich zum Stadtbummel treffen. Stattdessen will ich morgen Mittag dann alleine eine Runde rausgehen.

Ich will versuchen, ob ich morgen zum Friseur komme (einen Friseur “finden”, zu dem man spontan gehen kann, nicht Wochen vorher einen Termin machen muss). Ich finde die Frisur von der Sängerin Vanessa Mai so toll. Also Schulterlang mit Seitenscheitel. So ähnlich hatte ich sie früher auch schon mal. Im Moment sind sie viel zu lang, aber mit dem richtigen Schnitt kann ich es ungefähr so hinbekommen. Wobei ich meistens eh mit einem Zopf rumlaufe. Das finde ich einfacher, das sieht nicht so “zottelig” aus. Insbesondere natürlich auch beim Sport.

Im Moment sind die Haare so lang, dass der Zopf, wenn ich ihn hochbinde (also oben noch eine Spange rein mache), fast bis zu meiner Stirn geht. So lange Haare wollte ich eigentlich gar nicht haben. Also auf Schulterlang werde ich sie wohl kürzen lassen.

– dass ich heute Abend noch Sport gemacht habe. Damit habe ich die geplanten 100 Kilometer für diesen Monat schon mal geschafft. Aber ich will die fehlenden 50 Kilometer vom März noch nachholen (als ich wegen dem Abszess nicht fahren konnte). Also in diesem Urlaub will ich auf jeden Fall weiterhin täglich Sport machen (außer am Freitag, dann lege ich wieder einen sportlichen Ruhetag ein). Morgen geht es nun mit dem Training weiter (wegen der Veranstaltung haben wir das Training auf Dienstag vorgezogen).

Heute habe ich in den Nachrichten (Internet, Lokale Nachrichten) gelesen, dass ein Schaf in einem “Streichelzoo” so gequält worden ist. Es ist Besuchern aufgefallen, die es streicheln wollten. Es hat noch dickes/dichtes Fell. Unbekannte haben ihm einen Stachdeldraht um den Körper gewickelt, was auf den ersten Blick (wegen dem dichten Fell) nicht aufgefallen ist (erst als die Besucher ihn streicheln wollten). Das Tier muss mächtige Schmerzen gehabt haben, konnte damit auch nicht liegen, war völlig k.o.

Ich kann mich in so etwas nicht reindenken. Warum machen Menschen so etwas? Warum muss man anderen Lebewesen (egal ob Mensch oder Tier) Schmerzen zufügen? Ich freue mich, finde es schön, wenn es Anderen, auch den Tieren gut geht, wenn sie sich wohl fühlen. Wie kann man sich darüber freuen, wenn andere Lebewesen Schmerzen haben? Ich finde das ganz schrecklich.

Gut, dass diesem Schaf jetzt geholfen werden konnte. Ich hoffe, dass es sich von diesem Schrecken, von diesen Schmerzen wieder erholen wird.

Ja, ich kann weder Mensch noch Tier Schmerzen zufügen. Das heißt, bei Spinnen und Fliegen mache ich eine Ausnahme (Grins), aber ansonsten lasse ich Tiere friedlich leben.

In diesem Zusammenhang muss ich an mein Training denken. Mein Trainer lässt sich ja immer wieder neue Übungen, neue sportliche Herausforderungen einfallen. Ich finde es gut, dass er mit der Kugelhantel angefangen hat (mit dem Kettlebell-Swing, das ja längst zu meinem festen Trainingsprogramm gehört) und auch mit den Hanteln bzw. der Hantelstange (auch die Hantelstange gehört schon jetzt fest zu meinem Trainingsprogramm dazu).

Vor ein paar Jahren wollte er mich etwas ans Boxen heran führen. Mein Vater war ja damals, bevor er meine Mutter kennengelernt hat, ein großer Hobby-Boxer. Also habe ich gedacht, was mein Vater konnte, das werde ich ja wohl erst recht hinbekommen.

In Bewegung bleiben, sozusagen auf der Stelle “hüpfen” und mit den Armen nach vorne boxen. Bei meinem Training, mit den Hanteln, ist diese Grundbewegung kein Problem. Aber richtiges Boxen, das ging überhaupt nicht. Er brachte für mich Boxhandschuhe mit und hielt mir so ein “Schutzkissen” entgegen. Ich sollte so fest wie möglich zuschlagen.

Nein, das konnte ich nicht. Egal wie sehr ich ihm bei den anderen Übungen (mit Theraband usw.) vertraue, ich hatte ständig Angst, dass das etwas schief laufen könnte. Dass ich daneben schlage, dass er es falsch hält usw. Ich kann ihn nicht bewusst schlagen, ihn bewusst verletzen. Ich habe kein einziges Mal so richtig zugeschlagen. Das war zwar ein netter Versuch, mich an eine andere Sportart heranzuführen, was jedoch nicht geklappt hat. Dann fahre ich lieber Fahrrad oder “kämpfe” mit den Hanteln bzw. der Hantelstange, bevor ich ihn absichtlich verletze. Nein, so eine Sportart kann ich mit meinem Denken einfach nicht vereinbaren.

Ja, dafür habe ich heute Abend noch mein Training durchgezogen. Für die 10 Kilometer auf dem Fahrrad habe ich wieder genau 32 Minuten gebraucht (mit 22 km/h in den Powerminuten).

Nach dem Fahrradfahren noch 55 Minuten Sport (davon rund 5 Minuten dehnen). 15 Min. Steppbrett-Training, 35 Min. Krafttraining (20 Min. “Grundprogramm” und 15 Min. ein “Montags-Programm” ) und etwa 5 Min. Dehnen (für Schultern, Nacken sowie Beine und Fersen).

15 Min. Steppbrett-Training (7 Übungen für je 2 Min.). Bei 3 Übungen mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (seitlich und nach vorne Kicken) mit den 2 kg Hanteln Biceps und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps.

Danach 2 x 30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

20 x Kettlebell Swing (6 kg).

Mit den 3 kg Hanteln Reverse Biceps-Curls (also Handinnenflächen nach unten halten), erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Mit den 5 kg Hanteln normale Biceps, also ebenfalls erst 30 Sek. in der Waagerechten halten, dann 10 x Biceps.

Dann auf dem Steppbrett 10 x Liegestütz rücklings.

30 Sek. Wandsitz, dabei die 1 kg Hantel (zwischen den Händen) mit nach vorne gestreckten Armen halten.

Gerade Stehen und die Arme/Ellenbogen mit dem “Body-Trimmer” 10 x seitlich hochziehen (bis in Schulterhöhe).

Mit 3 kg Hanteln 10 x Kniebeugen, Arme beim Hochgehen nach oben strecken.

Mit der Hantelstange und den 5 kg Gewichts-Scheiben 10 x Kreuzheben.

Dann vorbeugen und mit den 5 kg Hanteln 10 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen).

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 10 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter.

Vorbeugen, mit gestreckten Armen mit den 2 kg Hanteln hinter/oberhalb vom Rücken 10 x hoch.

Wieder gerade Stehen, die Arme vorne hoch, also Oberarme in Schulterhöhe, Unterarme senkrecht hoch. Die Arme 10 x gerade nach oben strecken und nur bis Schulterhöhe runter kommen.

Eine Hantel weg legen (nur mit einer Hantel arbeiten), wieder Oberkörper gerade nach vorne beugen und die 2 kg Hantel mit gestreckten Armen in Schulterhöhe vor und zurück schieben (von Brusthöhe vor bis Arme gestreckt sind und wieder zurück).

Gerade hinstellen und mit der 4 kg Hantel 10 x hinter dem Kopf arbeiten, also runter bis zum Nacken und die Arme dann wieder nach oben strecken.

Wieder vorbeugen und mit den 1 kg Hanteln seitliche Butterfly-Bewegung (also mit fast gestreckten Armen).

Runter auf die Matte. 30 Sek. Unterarmstütze. 4 richtige Liegestütze. 10 Liegestütze auf Knien. Danach die Liegestütz-Position (also mit gestreckten Armen) 30 Sek. stabil (also mit geradem Körper) halten.

Auf die Seite legen und 5 x Seitstütz. Etwas nachwippen, also knapp halb runter und nochmals hoch, erst dann ganz runter.

Flach liegen und oberes Bein 10 x gestreckt hoch (dabei so ein Rubber-Band, geschlossenes Theraband, um die Fußgelenke). Das Band weiter um die Fußgelenke lassen und unteres Bein 10 x gestreckt hoch.

(Weiter ohne Band) Oberes Bein 10 x Richtung Schulter ziehen und wieder strecken.

20 x Kettlebell Swing mit der 8 kg Kugelhantel.

Zum Abschluss dann die Dehnübungen und abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen.

Ich bin stolz, dass ich auch in die zweite Urlaubswoche mit meinem Sportprogramm gestartet bin. Das hat auch heute wieder so richtig gut getan (mich dabei so richtig auszupowern).

Mo. 22. Mai 2017 (Musik)

Heute nehme ich ein Lied, das schon damals mein Vater so toll fand. Mein Vater fand Country ja eh total klasse.

Auf englisch ist diese Variante von Telly Savallas. Some Broken Hearts Never Mend. Ein totaler Ohrwurm, den ich immer wieder sehr gerne höre. Einfach total schön.

Die deutsche Variante ist von Peter Alexander. Den fand ich ebenfalls total klasse. Seine Peter-Alexander-Show habe ich mir immer angeguckt. Zuletzt kam sie ja nur noch an Weihnachten. Bei ihm hieß das Lied dann “Wenn auch die Jahre vergeh’n”. Auch ein sehr schöner Text.

Ich fand ich sowohl als Sänger, aber auch als Schauspieler total klasse.

Den Film “Im weißen Rössl am Wolfgangsee” kenne ich natürlich auch (nicht zu vergessen den Film “Charleys Tante”, immer wieder gut sowie noch zahlreiche weitere Filme). Solche Filme aus der damaligen Zeit sind für mich kult. Solche Filme von damals gucken wir uns auch am Wochenende des Öfteren an, wenn sie mal wieder wiederholt werden.

Sein Lied “Der Papa wird’s schon richten” kenne ich bis heute auswendig. Diese Platte habe ich meinem Vater damals mal zu einem Vatertag geschenkt. Er hat das Lied geliebt, es immer wieder gehört (ja, und ich kannte es dann schließlich auch auswendig).

Ja, er war für mich ein richtiger Superstar, ein totales Allround-Genie (Sänger, Schauspieler, Entertainer, Moderator), von dem die heutigen “Superstars” noch eine Menge lernen können!! Als er 2011 gestorben ist, war ich so richtig geknickt, das tat mir wirklich so richtig leid.

Sonntag, 21.05.2017

Am Sonntag fand ich es schön,

– dass ich Mittags wieder mein Training hatte.

– dass ich abends trotzdem noch ein gutes Konditionstraining durchgezogen habe.

– dass ich, trotz zwei mal Essen gehen im Urlaub, im Vergleich zum letzten Sonntag nur rund einen halben Kilo zugenommen habe (wahrscheinlich auch durch meinen regelmäßigen Sport).

– dass es ein schöner, ruhiger Tag gewesen ist, an dem ich aber trotzdem einiges im Haushalt geschafft habe.

– dass die Schwester von meinem Freund (und ihr Mann) heute Abend nach der Bustour durch Südengland wieder gut zu Hause angekommen sind.

– dass mein Freund weiterhin schmerzfrei ist. Aber das wird sicherlich an den hochdosierten Tabletten liegen. Die Entzündung wird ganz bestimmt noch in der Schulter sein. Das geht nicht von heute auf morgen weg, das dauert bestimmt etwa zwei bis drei Wochen.

Mein Freund war heute im ganzen sehr ruhig, sehr still. Aber das kenne ich, so ist er nach einem Urlaub immer. Auch wenn er nur eine Woche Urlaub hatte (ich habe ja zwei Wochen, also noch eine Woche vor mir), am letzten Tag, bevor er dann wieder Arbeiten muss, dann hat er immer etwas schlechte Laune. Einen “Volkstrauertag”, wie er es immer nennt. Dann hat er zu nichts Lust und man lässt ihn am besten in Ruhe, was ich auch gemacht habe (dann habe ich mich halt um die Wäsche usw. gekümmert).

Aber für ihn sind es ja eh nur 3 Arbeitstage, ab Donnerstag, ab dem Feiertag, hat auch er dann wieder ein langes Wochenende.

Ich will in dieser Woche unbedingt zum Friseur gehen. Es gibt ja einige Friseure ohne große Wartezeit, wo man mal eben spontan hingehen kann. Meine Haare, mein Zopf ist sehr lang geworden. Es muss auf jeden Fall mal wieder ein Stück ab. Etwas länger als Schulter-/Nackenlang würde mir schon reichen. Hauptsache ich kann (gerade auch für den Sport) noch einen Zopf machen.

Als Kind hatte ich mal super lange Haare, runter bis zum Po. Aber damals hatte ich auch viele Kopfschmerzen. Es hieß damals, dass diese langen Haare zu lang, zu schwer für meinen Kopf seien. Deswegen wurden sie dann bis auf Nackenlänge gekürzt.

Ja, heute Mittag hatte ich ja Sport, also mein Training. Das war auch heute wieder ein super gutes Training.

Ich fand die Gespräche wieder gut, die wir dabei geführt haben. Also es ging dabei halt unter anderem um Korrekturen, die auch die Übungen betreffen, die ich immer alleine durchführe.

Sonst habe ich immer alle Korrekturen so hingenommen, es für mich selber so interpretiert und umgesetzt, wie ich es halt verstanden habe. Das ist aber nicht immer richtig.

Früher habe ich es immer so hingenommen, aber inwischen frage ich bei ihm gezielt nach, wenn mir was unklar ist. Wie heißt es immer so schön, “Nur redenden Menschen kann geholfen werden”. Dabei kommen dann als Erklärung immer sehr interessante Beschreibungen, auch anhand von Beispielen, also verschiedenen Übungen, wie er es genau meint. Oder er zeigt es mir im übertriebenen Sinn (extra falsch), damit ich verstehe, was er meint.

Ja, aber das finde ich wirklich gut. Früher habe ich mich gar nicht getraut, bei Korrekturen nachzufragen. Da kam ich mir dann “doof” vor, wenn ich was falsch (oder etwas anders) verstanden habe. Aber dieses Nachfragen ist wirklich besser. Dadurch, bei den Erklärungen (mit Beispielen) hat er mir schon so einige sehr hilfreiche Tipps (auch für mein eigenes Training) gegeben (auch heute wieder).

Er wirkt auch nie genervt, wenn man ihm solche Fragen stellt, die einem selber schon “doof” vorkommen, sondern geht immer wieder auf alles ein.

Schon beim Aufwärmtraining kam mein Puls gut in Wallung, so dass ich schließlich auch die Balkontüre aufgemacht habe.

Es waren einige Sprünge dabei (seitlich und aus der Kniebeuge heraus), die ich zwar absolut nicht mag, aber der Puls geht damit natürlich mächtig hoch.

Das Aufwärmtraining bestand dann noch aus einigen Ausfallschritten, dem Kreuzheben (und die Arme nach oben strecken) sowie Kniebeugen in verschiedenen Varianten.

Danach folgte wieder ein sehr intensiver Block. Ich fand es gut, dass er die 4 kg Hanteln direkt mit ins Training eingebaut hat.

Mal das Rudern mit dem Theraband (als Partnerübung), also er hielt es mittig und ich zog (nach einer Kniebeuge) die Arme/Ellenbogen mit den Enden vom Band weit nach hinten.

Mit der Hantelstange (ohne Zusatzgewicht) kleine Kniebeugen (nicht so tief runter), die Hantelstange in Schulterhöhe halten und beim Hochkommen die Arme damit gerade nach oben strecken. Dabei kamen ein paar Korrekturen bezüglich der geraden Körperhaltung, weil ich mit dem Oberkörper automatisch etwas nach hingen ging (gerade Stehen bleiben). Mit den Armen an sich habe ich es gut hinbekommen.

Es waren auch Kniebeugen dabei, die Arme dabei mit den 3 kg Hanteln (beim Hochkommen) seitlich hochziehen, etwas gebeugt halten, die Ellenbogen sollten dabei die höchste Stelle bleiben (dabei muss ich immer aufpassen, weil ich die Hände meistens höher nehme).

Auch das “kleine Schwingen” war dabei, also Kniebeugen, mit den 2 kg Hanteln, jeweils einen Arm nach vorne, einen zur Seite. Runter in die Kniebeuge und beim Hochkommen die Arme wechseln, sie dabei immer oben in Schulterhöhe lassen. Das geht mit der Zeit unwahrscheinlich in die Oberarme. Beim zweiten Durchgang (mit so einigen Wiederholungen) habe ich dabei dann auch aufgegeben. Oberarme und Schultern taten so weh, ich konnte dann nicht mehr.

Danach auf das Steppbrett legen. Zuerst das Bankdrücken, mit der Hantelstange und den 5 kg Scheiben, also mit insgesamt 20 kg (10 kg Stange Plus 2 x 5 kg Scheibe). So einige Wiederholungen. Beim ersten Durchgang klappte es noch ziemlich gut.

Danach die Arme seitlich gestreckt, ebenfalls wieder hoch und runter, mit den 3 kg Hanteln. Das klappte soweit ganz gut. Beim letzten Durchgang die Arme gestreckt in der Waagerechten ruhig halten. Das ging wieder total in die Oberarme/Schultern.

Ja, und als die Arme davon dann total schlapp waren, dann folgte nochmals das Bankdrücken mit der kompletten Stange, also mit diesen 20 kg. Nach dieser Vorbelastung fiel es mir dann mächtig schwer. Ich musste mit jeder Wiederholung, bei jedem Hochdrücken so richtig kämpfen.

Im Grunde finde ich diese Übung (das Bankdrücken bzw. die “Hantelbank”, wie ich es immer nenne) gut, das macht mir immer wieder Spaß (deswegen finde ich es ja schön, dass ich für diese Übung jetzt auch eine “richtige” Hantelstange habe, es nicht immer nur mit zwei einzelnen Gewichten durchführen muss). Aber mit dieser schweren Hantelstange und der ganzen Vorbelastung (und der schweren Zwischenübung mit den 3 kg Hanteln, die Arme dabei ruhig waagerecht zu halten), war der zweite Durchgang für mich heute dann super schwer. Auch wenn ich es gerne mache, die Wiederholung war für mich heute trotzdem dann das schwerste (ich habe jetzt noch etwas Muskelkater im Schulterbereich).

Danach ging es auf dem Boden weiter. Zuerst die Unterarmstütze. Auch dabei entwickelte sich ein interessantes Gespräch, also er gab mir gute Tipps, worauf ich alleine mehr achten soll. Auch dabei habe ich eine Korrektur (Körperhaltung) zuerst etwas falsch verstanden, habe ihn darauf angesprochen (zum Glück) und er hat es mir dann mit Beispielen genau erklärt, worauf es dabei genau ankommt (die richtige Körperspannung in den verschiedenen Körperteilen halt).

Er sagte halt “Druck runter” und ich ging automatisch mit der Hüfte ein Stück tiefer. Das war aber falsch. Als nächstes kam “Hüfte ein Stück höher”. Ja, was denn nun….?

Nein, die Korrektur “Druck runter” bezog sich auf die Füße. Ich stand so locker, dass ich mit den Füßen etwas weg gerutscht bin (das ist mir, auch beim Training alleine, schon öfters passiert). Die Füße müssen dabei fest stehen (Druck runter auf den Boden), aber die Hüfte muss natürlich oben bleiben (Körper gerade Linie).

Dann ging es noch mit ein paar Übungen für den Bauch weiter. Also auf den Rücken legen, es folgten Crunches (gerade und seitliche) in verschiedenen Varianten (dabei werde ich nach und nach immer besser). Auch flach liegen und das Fahrradfahren, also die Beine im Wechsel ganz flach über dem Boden strecken und anziehen, den Rücken fest auf den Boden, Bauch fest anspannen. Seitdem ich diese Übungen (auch die Schere usw.) regelmäßig auch alleine trainiere, fällt mir auch das immer leichter. Also nicht leicht oder einfach, aber leichter als früher, als ich damit große Probleme hatte (den Rücken dabei gar nicht auf dem Boden halten konnte).

Alles in allem (Training einschließlich der interessanten Gespräche, der Erklärungen bei den Korrekturen) war es wieder ein super gutes Training.

Gegen 18 Uhr, wenn ich sonst immer mit meiner Mutter telefoniert habe, bin ich dann noch Fahrrad gefahren, die 10 Kilometer in 31:40 Minuten.

Durchschnittlich mit 17/18 km/h, alle 5 Minuten eine Powerminute mit etwa 22/23 km/h. Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power (mit etwa 22 km/h), bis ich die 10 Kilometer komplett geschafft hatte. Das war meine 9. eigene Sporteinheit in diesem Monat, also 90 gefahrene Kilometer für den Monat Mai. Im Jahr 2017 bisher insgesamt 440 Kilometer. Das war die 6. (eigene) Sporteinheit in meinem 2-wöchigen Urlaub.

Nach meinem Training mittags habe ich abends dann noch eine “Power-Runde”, ein reines Konditionstraining durchgezogen. Noch ein paar Kalorien verbrennen. Das hat total gut getan.

Nach dem Fahrradfahren noch rund 20 Minuten weiteres Konditionstraining und 5 Minuten Dehnen (für Beine/Fersen und Schultern/Nacken).

15 Min. Steppbrett-Training (7 Übungen für je 2 Min.). Bei 3 Übungen mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (seitlich und nach vorne Kicken) mit den 2 kg Hanteln Biceps und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps.

Danach 2 x 30 Sek. “Bergsteiger”, also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

Anschließend noch 20 x Kettlebell Swing (8 kg).

Zum Abschluss noch rund 5 Minuten Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme/Schultern und abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen.