Di. 20. Febr. 2018

O man, was war das heute für ein Tag….

Also, mein Freund hat die Wurzel-Behandlung beim Zahnarzt gut überstanden.

Jetzt geht es ihm “den Umständen entsprechend”. Er ist noch krank geschrieben. Donnerstag muss er nochmals zur Kontrolle. Anfang der Woche (also in einer Woche) wird die “Tamponade” entfernt. Sie ist dafür, dass noch Luft in die Wunde kommt, sie besser heilen kann. Sie ist getränkt mit einer Flüssigkeit, damit sich nichts entzünden kann. Das muss einen fiesen Nachgeschmack haben. Die Fäden werden mit der Zeit alleine abfallen.

Heute morgen war es zunächst sehr stressig. Mein Freund ist immer super pünktlich. Er hatte um 10.30 Uhr den Termin, wollte aber spätestens um 10.15 Uhr in der Praxis sein. In Ruhe seine Jacke aufhängen können, sich bei der Anmeldung melden usw. Ich fand das übertrieben, schon 15 Minuten vorher dort zu sein, aber er war mächtig am drängeln. Letztendlich waren wir gegen 10.10 Uhr in der Praxis.

Den Narkosearzt musste er direkt in bar bezahlen. Das war so vereinbart.

Wir mussten dann noch rund eine halbe Stunde im Wartezimmer warten. Der Patient vor ihm war noch nicht wach (wurde also noch vom Narkosearzt betreut).

Es war wie beim letzten Mal, die Ärzte (Zahnarzt und Narkosearzt) wollten mich (also die Begleitung) kurz kennenlernen. Es wurden ein paar Sachen zum Ablauf erklärt.

Gegen 10.45 Uhr ging es dann los.

Ich ging dann zunächst für etwa eine Stunde in die Stadt. Ich wurde gebeten, bis 12 Uhr wieder in der Praxis zu sein. Die Arzthelferin vom Empfang hat dann Mittagspause gemacht und die Türe wurde geschlossen.

O man, ich war total nervös. Ich ging in ein paar Geschäfte. Zum einen habe ich Lotto gespielt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Dann habe ich mir für Nachmittags frische Brötchen geholt (Sonntags essen wir ja immer Aufbackbrötchen) und auch Weintrauben.

Ich habe zwar noch mit mir gekämpft, also bezüglich Schokolade, Schoko-Donuts, Kuchen usw., habe aber lieber die Finger davon gelassen.

Die Bauchschmerzen waren heute Nachmittag, wie erwartet, wieder weg. Das war gestern voll und ganz die Nervosität. Das kenne ich ja nicht anders.

Ich habe mir auch 2 Zeitschriften geholt. Dabei lasse ich mich immer von schönen Aufklebern, die dabei sind, “anlocken”. Auf der einen Zeitschrift waren Smileys. Die fand ich so drollig. Ja, Keep Smiling, die musste ich einfach mitnehmen.

Dann habe ich mir noch ein “Sportheft” geholt. Auf dem Titelbild ist Sophia Thiel. Die finde ich toll, sie ist für mich ein Vorbild.

Ich hatte in einem Geschäft noch so ein Gelkissen, so ein Wackelkissen für den Sport in der Hand, habe es aber nicht gekauft. Mit dem Gleichgewicht habe ich ja eh genug Probleme, damit baut mein Trainer ja eh immer so einige Übungen ein (heute Abend auch wieder), da brauche ich nicht zusätzlich so ein Gelkissen.

Pünktlich um 11.55 Uhr war ich wieder im Wartezimmer. Die Behandlung war noch im vollen Gange.

Ich hatte zwar auch mein E-Book dabei, habe aber lieber im neuen Sportheft gelesen. Darin sind gute Anregungen für die Motivation, ebenfalls für einige Übungen. Nach dem Motto, jeden Tag diese Grundübungen durchführen (wie Kniebeugen, Unterarmstütze usw.) und man bleibt fit. Ja, das kann ich im Grunde auch bestätigen.

Gegen 12.30 Uhr war die Behandlung dann fertig. Er musste noch aufwachen. Der Arzt hat mir kurz Bescheid gesagt, dass alles gut gelaufen ist.

Gegen 12.45 Uhr ging ich zu ihm. Er wurde gerade wach. Er hatte noch Kreislaufprobleme, stand völlig neben sich, brauchte noch etwas Zeit, bis er langsam aufstehen konnte.

Gegen 13 Uhr hat die Arzthelferin dann ein Taxi für uns gerufen. Wir sind ganz langsam runter, mit dem Aufzug gefahren (die Praxis ist in der 2. Etage). Mein Freund ist, wie beim letzten Mal, wie in Trance neben mir hergelaufen. Die Termine für die Kontrolle habe ich noch für ihn vereinbart. Er stand zwar daneben, hat aber nichts so richtig registriert. Heute Abend, als er wieder klar im Kopf wurde, habe ich ihm die Termine dann nochmals gesagt.

Als wir unten ankamen, da war das Taxi gerade da. Es war nur eine Kurzfahrt, 8,50 Euro. Ich habe ihm 2,50 Euro Trinkgeld gegeben, damit sich die Kurzfahrt wenigstens etwas gelohnt hat.

Zu Hause nahm mein Freund direkt Tabletten. Er sollte die Ibuprofen gegen Kopfschmerzen (und Zahnschmerzen) nehmen (laut Empfehlung vom Zahnarzt) und gegen die Halsschmerzen (vom Beatmungsschlauch) hatte er ein Spray geholt, das man direkt in den Rachen sprüht.

Dann hat er sich hingelegt und blieb auch für ein paar Stunden liegen.

Zuerst habe ich hier noch etwas rumgekramt, habe erst was gegessen, schon mal meine Sportsachen für abends ins Wohnzimmer gebracht. Die Waschmaschine angeschmissen.

Dann habe ich es mir auch für etwa 1,5 Stunden bequem gemacht.

Heute Abend hatte ich dann ja meinen Sport. Die beiden neuen Leggings von Tchibo sind übrigens auch klasse. Beide haben die Generalproben beim Sport gut überstanden, sitzen total gut.

Das war auch heute wieder ein super gutes Training.

Er hat mir wieder ein Fit for Fun-Heft mitgebracht. Darüber freue ich mich immer. Ich finde diese Hefte sehr interessant und inhaltlich (mit vielen Anregungen für Übungen) sehr motivierend.

Unter anderem haben wir beim Training über eine “kleine” Trainingseinheit gesprochen (das hatte ich aus dem Heft mit Sophia Thiel, dass man täglich zumindest eine kleine Sporteinheit durchziehen soll).

Mein “normales” Training besteht ja immer aus Fahrradfahren, dem Steppbrett-Training sowie Krafttraining. Alles zusammen für rund 1,5 Stunden.

An manchen Tagen (insbesondere Montags und Freitags) kann ich mich dazu aber nicht aufraffen. Bei sportlichen Pausen bekomme ich ja immer schnell Schmerzen.

Wir haben deswegen darüber gesprochen, dass ich an solchen Tagen demnächst zumindest ein kleines Programm für etwa 15 bis 20 Minuten durchführen soll. Nur ein paar Grundübungen und Dehnen. Hauptsache die Muskeln werden aktiv und mobilisiert.

Ich finde diese Idee wirklich sehr gut. 20 Minuten hat man abends immer Zeit. Besser so eine kleinere Einheit durchziehen als gar keinen Sport zu machen und dadurch wieder Schmerzen zu riskieren.

Das Aufwärmtraining bestand aus Bewegungsabläufen mit den mit Sand gefüllten Hanteln (so dass die Arme bei allen Bewegungen intensiv in Action waren). Mal Ausfallschritte, mal Kniebeugen, mal seitliche Kicks (Bein/Knie anziehen und wieder strecken) usw.

Dann ging es sehr intensiv weiter.

Zuerst mit Ausfallschritten, unten immer einmal nachwippen. Dabei die 4 kg Hanteln unten (neben den Oberschenkeln) halten. Immer mit dem Fuß weit nach vorne, dann zur Seite (und eine Kniebeuge), dann nach hinten (Ausfallschritt).

Dabei fiel mir die Sache mit dem Gleichgewicht mal wieder am Schwersten. Damit musste ich sehr kämpfen. Dadurch fand ich diese Übung heute auch am schwersten.

Ich bin dabei zwar schon besser geworden (als früher), aber trotzdem fällt es mir noch sehr schwer. Und wie mein Trainer schon gesagt hat, wenn mir solche Übungen im Laufe der Zeit deutlich leichter fallen sollten, dann wird er eine Steigerung in der Intensität einbauen. Nein, also Langweilig, zu einfach oder eintönig wird sein Training wohl ganz bestimmt nie werden.

Weiterhin gleicht bei ihm kein Training dem Anderen. Auch heute waren wieder andere Abläufe mit dabei.

Nach diesen Ausfallschritten ging es mit intensiven Kniebeugen weiter.

Dabei zuerst die 4 kg Hantel zwischen den Händen halten. Runter (Kniebeuge) und beim Hochkommen die Arme mit der Hantel nach vorne (Schulterhöhe) strecken.

Danach mit den 3 kg Hanteln. Runter (Kniebeuge) und die Arme beim Hochkommen nach oben strecken.

Alles kein Problem, das habe ich gut hinbekommen.

Dann ging es auf der Matte weiter.

Zuerst Liegestütze auf den Knien. Das kann ich inzwischen (auch dank meines eigenen regelmäßigen Training) ziemlich gut (für meine persönlichen Verhältnisse sogar sehr gut). Etwa 10 bis 15 Wiederholungen.

Dann auf allen Vieren bleiben, ein Bein angewinkelt nach hinten hoch und nach oben wippen. Mit der Zeit geht das mächtig in den Oberschenkel. Also Zähne zusammen beißen und weiter machen….

Nochmals 10 bis 15 Liegestütze auf Knien (bis 10 habe ich gezählt, dann kamen noch ein paar weitere, also etwa 15 Stück), danach wieder auf allen Vieren, das andere Bein angewinkelt hoch.

Danach Unterarmstütze, die ich heute gut (und mit viel Spannung) halten konnte.

Dann ging es auf dem Rücken liegend weiter.

Beine aufstellen und Crunches. Immer im Wechsel, zur rechten Seite, zur Mitte, zur linken Seite usw. Damit musste ich heute ebenfalls sehr kämpfen. Ich bekam den Oberkörper nicht so richtig hoch. Manchmal klappt das relativ gut, aber heute fiel es mir schwer (wurde dadurch die zweit-schwerste Übung bei diesem Training).

Dabei haben wir wieder interessante Gespräche geführt.

Ich finde es immer wieder gut, wie er auf meine Fragen eingeht, mir verschiedene Übungen erklärt. Ich kenne einige Personen, die schon längst genervt wären. Er geht dagegen auf jede Frage ein, erklärt einem allen und gibt gute Tipps, worauf man bei seinem Training achten soll (heute ging es dabei um Arm- bzw. Schulterübungen).

Alles in allem war es auch heute wieder ein super gutes Training.

Etwas später bin ich dann auch noch Fahrrad gefahren, die 15 Kilometer in 30:00 Minuten. In den letzten Minuten bin ich etwas langsamer gefahren, weil ich die 15 Kilometer schon so gut wie erreicht hatte, damit ich wieder auf genau 30 Minuten komme.

Durchschnittlich mit 25 km/h, mit Powereinheiten von 100 bis 130 Sekunden mit etwa 35/36 km/h.

Das war meine 11. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 165 gefahrene Kilometer für den Monat Februar. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 465 Kilometer.

Ich glaube, demnächst werde ich einfach bis zum Ende Power geben und sehen, auf wie viele Kilometer ich letztendlich komme. Völlig egal, wenn es dann eine “krumme” Summe gibt (dann komme ich auf jeden Fall über 15 Kilometer).

Ja, alles in allem war es heute ein sehr aufregender Tag.






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